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Mir reicht´s

November 21st, 2006 von buergermeister

Erst soll ich ein Rassist sein und jetzt Viren verbreiten, bei ihnen hackts wohl Hr. Dolzer. Hiermit prophezeihe ich ihnen eines, sobald die Uhr morgen 9 Uhr geschlagen hat, werd ich mich auf´s nächste Polizeirevier begeben und sie anzeigen und zwar wegen Verleumdung.

P.S. Solche Behauptungen auch noch aus ihrem Mund ist ja wohl die grösste Frechheit!

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  • Stellen Sie sich vor, ich wurde vorgestellt

    November 21st, 2006 von buergermeister

    Vorhin hat basicthinking mein Blog vorgestellt, schön mit Snapshot und Rechtschreibfaselfehlerchen ;-) Wer das auch haben will, folgt einfach dem Kategorielink, dort findet man eine Beschreibung, wie man in die bereits endlos lange Anwärterliste kommt und dann heisst es warten, warten und nochmals warten………

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  • Quellcode Appelsoep

    November 21st, 2006 von buergermeister

    Ok, da sich Susanne und Fr. Anne den Quellcode für die Apfelsuppe gewünscht hat, hier nun das Rezept. Apfelsuppe ist total einfach und schnell zu zubereiten. Die Zwiebeln schälen und kleinhacken, dann in der Butter andünsten. Inzwischen die Gemüsebrühe zum kochen bringen. Die Zwiebeln mit Currypulver bestreuen, je nach Geschmack (nach meiner Erfahrung nicht zuviel), die Äpfel entkernen und in kleine Stücke schneiden und kurz mit den Zwiebeln andünsten. Das Ganze in die kochende Gemüsebrühe geben und ca. 10 Minuten kochen lassen. Dann die Milch hinzugeben und noch etwas kochen lassen, dass Ganze dann mit dem Zauberstab schnell pürieren. Das wars dann schon, mit Schnittlauch bestreut und einem Klecks Sahne servieren.

    Zutaten für reichlich 6-8 Personen

    5 Äpfel
    1/2 Liter Milch
    1 Liter Gemüsebrühe
    6 mittlere Zwiebeln
    Butter zum anbraten
    Currypulver
    etwas Sahne oder Creme fraiche
    Schnittlauch zum garnieren

    Damit Susanne auch weiss, was Loose Vinken sind, das sind flämische Rouladen gefüllt mit Speck, Gewürzgurken, Hack und Paprika. Der wesentliche Unterschied zu unseren ist, das sie im Ofenrohr zu Ende gegart werden, auf einem Bett von Möhren und Sellerie.

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  • Last Call

    November 21st, 2006 von buergermeister

    Nur noch bis zum Ende der Woche, dann ist eigentlich Einsendeschluss für den virtuellen Weihnachtskalender.  Also wer noch nix eingesendet hat sollte sich langsam sputen, ein Bild über Linux und/oder OpenSource zu erstellen. Also einfach eine Darstellung eurer Lieblingsdistirbution oder -applikation, eure Sich auf Linux oder vielleicht deren Vettern, egal Hauptsache frei ;-) . Ausser des Themas nur eine Bedingung, dass Format sollte 500×200 Pixel sein. Also wer noch einsenden will bitte an stadtverwaltung@karl-tux-stadt.de

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  • Aktualisiertes Artstöckchen

    November 20th, 2006 von buergermeister

    the newest desktop from thorsten gowik Mittlerweile der 24. eingesandte Desktop aus der Aktion Show me your Linux-Desktop. Der Bastard Operator from Hell, hat mir hier mal seinen neuesten geschickt. Jetzt verwendet er ein Ubuntu Edgy auf dem ein Gnome läuft mit Beryl-Manager, AIGLX und einen Theme von Emerald.

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    Die Neuen

    November 20th, 2006 von buergermeister

    wurde mal wieder Zeit, die Blogroll ein wenig zu verlängern. Hinzugekommen sind die deiflische modprobe, der Bastard Operator from Hell und mein virtueller Vorort roothausen.

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  • La música de los cuervos Teil 13

    November 20th, 2006 von buergermeister

    Am nächsten Tag blieb der Rechner aus. Computers and Internet were not desired. She had to mind another business. D’oublier l’étranger. Le y ésta mirada.
    Und lernen.
    No entertainment, no movies, no games, no family, no friends, no distraction. Pas de distraction.
    Sie würde arbeiten und vergessen.
    Dana hüllte sich in die Stille des Vormittags und las und lernte. Die Raben draußen unter dem Nußbaum raschelten in den Blättern und krächzten träge, aber sie störten die Stille nicht, sondern waren vielmehr ein Bestandteil von ihr.

    Am frühen Nachmittag riß das Klingeln des Telefons die Stille entzwei. Dana wartete ab, bis es verklang, nahm dann das Handy und stellte es auf lautlos.
    Forget it, Mia, it’s not that easy.
    Dana lernte bis in den frühen Abend hinein. Nachdem sie den vorerst letzten Satz gelesen hatte, streckte sie die Arme in die Luft, dehnte sich und gähnte. Erst jetzt merkte sie, wie hungrig sie war. Auf der Suche nach etwas Eßbarem, in search for some food, stolperte sie über ihr Handy. Dreizehn Anrufe, zwei Meldungen – allesamt von Mia. Hm, sie würde die beiden SMS später lesen. Eventuell.

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  • La música de los cuervos Teil 12

    November 19th, 2006 von buergermeister

    Ungefähr die Hälfte des Publikums buhte ihn aus, die andere Hälfte spendete ihm Beifall. Dana hatte keine Meinung dazu, ihr war alles egal. ‘All my goals, plans, hopes are gone’, dachte sie, ‘What’s my life without him?’
    Der nächste war an der Reihe, besser gesagt, die nächste. Sie sah niedlich aus mit ihren blonden, bieder frisierten Löckchen und dem kurzen Röckchen.
    Sie las ein Gedicht von Heinrich Heine.

    „Küsse, die man stiehlt im Dunkeln
    und im Dunkeln wiedergibt
    solche Küsse, wie besel’gen
    sie die Seele, wenn sie liebt …“

    … das war zu viel. Jetzt mußte sie sich auch noch Liebesgedichte anhören. Nein, das mußte sie nicht. Dana erhob sich, schlängelte sich an den anderen Stühlen vorbei nach draußen (wobei sie einigen, who where interested in writing and poetry, auf die Füße trat) und ging.
    Das letzte, was sie hörte:

    „… weine lieber, liebe Seele,
    weil das Weinen leichter ist.“

    Und Klatschen.
    Ja, das gefiel den Leuten, die Liebe, das Küssen.
    Auf dem Weg zu ihrer Wohnung kam sich Dana sehr unhöflich vor. Sie hätte wenigstens ‘Tschüß’ zu Mia sagen können. Aber sie fühlte sich auch überlegen. Sollten sie sich doch den Kopf darüber zerbrechen, was mit ihr war, wenn sie wollten, sollten sie doch bitteschön ein schlechtes Gewissen haben. Una concienca mala.
    Jetzt konnte sie das Konzert der Raben doch noch hören.

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  • La música de los cuervos Teil 11

    November 19th, 2006 von buergermeister

    „Miscellaneous.
    Misc
    Risk
    Disk
    Whisky
    Whiskey
    Empty
    Photography …“

    Er wurde lauter.

    „Jobs, work, careers
    School, college,
    Greek

    meek
    Ro, RoRomance and relationships
    ships
    shipping
    on the ocean
    sinking

    “Kulti
    Multi
    Media
    Automotive
    Daily Journal
    Votiv candles
    Blend Scotch
    Divertissement
    Articles and Quiz
    Miss New Orleans
    Baked beans
    Weblogschokolade
    Random.“

    Begann zu schreien.

    „Dreams and the supernatural
    in my overall
    Movies, TV, celebrities
    TV
    Ivy!
    Google
    Noodle
    Boogie Woogie
    The dome’s my home
    Food and drink
    drink and food
    I’m
    not in the mood“

    „Ist das ein Scheiß“, flüsterte Mia in Danas Ohr. Aber Dana hörte gar nicht zu. Sie haßte diesen Abend, wollte nur weg, weg von hier. We gotta get out of this place! Aber sie blieb.

    „Software
    shareware
    Teddybär
    Sports
    Mord
    Survey and
    Cold Turkey
    Travel and places
    Myspaces
    Reviews of the
    News and politics
    Eurythmics
    Mix, Mix, Mix,
    Misc
    Miscellaneous.“

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  • Schon mal aufgefallen?

    November 18th, 2006 von buergermeister

    Ich hab ewig hier keine “Kontaktanzeige” mehr aufgegeben, da hat der Hr. Inspirator ja gar nichts mehr zum nachkochen. :-D Aber morgen Abend haben wir mal wieder Gäste, es soll nach meiner Belgien-Tour ein belgischer Abend werden. Kirschbier und Klosterbier hab ich ja von der Reise mitgebracht. Es soll Apfelsuppe, Loose Vinken mit Mandelbällchen und eine Lütticher Torte zum Nachtisch geben. Mal schauen welches Rezept ich veröffentliche, Wünsche können ja geäußert werden. ;-)

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  • La música de los cuervos Teil 10

    November 18th, 2006 von buergermeister

    Auf dem Weg zum Myspace, denn sie hatten nun entschieden, zum Poetry Slam zu gehen (das heißt, Mia hatte entschieden), waren sie sehr schweigsam. Mia versuchte das Gesprächs-Tiefdruckgebiet zu füllen, indem sie Thorsten mit Fragen bombardierte.
    „Was sind denn so deine Hobbies?“ – „Das haben wir doch schon online ausdiskutiert.“
    Dana schaltete ihre Ohren wieder ab und verschanzte sich in ihrer eigenen Welt aus Gedanken und Träumen. Aber die sah heute düster aus, Regenwolken verhangen.

    Das Myspace war eine alte Villa, kurz vor der Baufälligkeit. Einige Idealisten veranstalteten dort manchmal solche Poetry Slams wie heute oder Lesungen, Diskussionen über Politik, Umweltprobleme, Religion. Alles Mögliche. Current affairs.
    Die Bude war voll heute. Dana fühlte sich schon ein wenig betrunken von den Martinis, aber sie holte sich trotzdem noch ein Bier. Erst, als der Erste zu lesen begann, setzte sie sich zu den beiden anderen, die ihr einen Platz freigehalten hatten.
    Es war ein kleines, süßes Gedicht über Vögel, Regentropfen und den Herbst. Nichtig. Keine tollen Bilder oder Metaphern. Aber ganz nett, wie Mia ihr ins Ohr flüsterte. Diese Einschätzung, so fand Dana, war schlimmer als der totale Verriß. Wenn jemals jemand irgendetwas von ihr als „ganz nett“ bezeichnete, wollte sie aufhören zu schreiben. Aber das alles erzählte sie Mia nicht, sondern versuchte, noch grimmiger und unnahbarer drein zu blicken.
    Der nächste war an der Reihe.
    Er hatte seine Haare zu spitzen Stacheln gestylt, so sah er aus wie ein Igel. Die lederne, gemusterte Jacke ließ eher auf ein Krokodil schließen. Und schließlich die Schuhe, die waren wie die des kleinen Mucks. Aber wer weiß, vielleicht war dieser Typ der neue Hemingway. Vorn angekommen, stellte er einen alten Kassettenrekorder vor sich hin – High Tech – und drückte auf Play.
    Zunächst erklang nur Quietschen, dann gesellten sich einige Klavierschnipsel und karge Gitarrenakkorde dazu. Was sollte das werden? Zusammen alte Kassetten anhören? ‘Das ist eine Lesung, du Depp’, dachte Dana.
    Geigentöne wie das morbide Kreischen dunkler Vögel … dann weiblicher Gesang. Aber nein, kein Gesang in dem Sinne, es fehlten die Worte, eher ein Heulen.
    Und dann, endlich, begann er zu lesen. In die Musik hinein, kaum lauter als ein Flüstern.

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  • La música de los cuervos Teil 9

    November 17th, 2006 von buergermeister

    Dana hatte Entretenimiento sofort erkannt. Sie wußte, wer er war, natürlich. Er, dessen Blicke sie so verfolgten … er hatte nun einen Namen, Thorsten Weber, und er stand vor ihr, den Arm um Mia gelegt.
    Am liebsten wäre sie nach Hause gerannt.
    In ihrem Selbstmitleid sah sie nicht, daß Thorsten ähnlich dreinschaute wie sie.
    „Was ist denn, hey, Erde an Dana -“
    „Nichts. Gehen wir rein.“

    Dana bestellte sich einen trockenen Martini und setzte sich auf einen Barhocker, das Gesicht zur Faust geballt. Sie beteiligte sich nicht am Gespräch, beschäftigte sich lieber ausgiebig mit ihrer Olive, sollten sie doch turteln, diese Tauben!
    Sie war eine Dame von Welt, da stand sie doch drüber, das war ihr doch alles egal … Romance and relationships? Humbug!
    Die beiden unterhielten sich über Weblogs, Blogs und BloggingPodcast? ‘Oh, wie romantisch …’, dachte sie hämisch.
    Sie hörte einige Gesprächsfetzen. „Moblog?“, sagte Mia gerade. „Ja, das …“
    Dana schaltete ihre Ohren ab. Sollten sie doch labern.
    Sie bestellte sich einen weiteren Martini. Ab und zu blickte Mia beunruhigt zu ihr hin. Babosa vaca.
    Als Dana ihren dritten Martini vor sich stehen hatte, fragte Mia leise: „Was ist denn los mit dir?“
    „Niente.“
    „Ach komm, du hast doch was.“
    „Non.“
    ‘It’s personal‘, dachte sie, ‘und das wirst du nicht verstehen.’

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  • Spinner @ Blogosphere

    November 16th, 2006 von buergermeister

    Oder wie ich zu dem Prädikat “moralisch bedenklich” kam. Seit Tagen hab ich sinnlose Track- und Pingbacks, von jemanden der sein Impressum auf einem riesigen roten Bild mit verschwommener blauer Schrift hat und dazu eine Adresse in Grossbritannien. Erst kamen Links, die auf ein anderes Blog hinwiesen und immer wieder das Gleiche Impressum. Besucht man diese Seite empfängt einem eine halbe Seite, Androhung rechtlicher Gewalt wenn man dieses Blog verlinkt. Der Witz ist der scheint ein wenig Plemplem im Kopf zu sein.

    Art. 2 Abs. 1 in Verb. mit Art. 1 Abs. 1 (GG) (Persönlichkeitsrecht)
    → Jeder Mensch hat das Recht auf informelle Selbstbestimmung und somit die Befugnis grundsätzlich selbst über Preisgabe, Einsatz bzw. Verwendung seiner persönlichen Daten zu bestimmen.

    Auf diesen Artikel unseres Grundgesetzes beruft er sich, keiner verwendet Deine persönliche Daten, wenn er Dich verlinkt. Und weil die halbe Seite Hinweis immer noch nicht ausreicht steht am Ende nochmal ein Hinweis, logischerweise bei der Intelligenz mit Rechtschreibefehler.

    Aber jetzt der Hammer so eben hab ich wieder ein Pingback bekommen, dem Artikel einmal gefolgt, wird in dem entsprechenden Blogeintrag dazu aufgefordert nach rassistischen und sexistischen Beiträgen in meinem Blog zu suchen. Nicht nur in meines sondern die halbe Blogosphere wird da solcher Umtriebe beschuldigt. Hehe was ist denn mit meinem “Persönlichkeitsrecht”?

    Na dann verklag mich mal Punisher

    Kleiner Linktip: http://www.digi-info.de/de/netlaw/urteile/urteil.php?uid=163

    Geschrieben in The Weblog, Wundersame Webwelt | 16 Kommentare »

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  • La música de los cuervos Teil 8

    November 16th, 2006 von buergermeister

    „Hallo Mia. Gut siehst du aus. Daneben wirke ich ja wie eine graue Maus.“
    „Ach nein, eher wie eine schwarze.“
    Dana blickte an ihrer schwarzen Bluse herunter, die mit ihrer schwarzen Samthose verschmolz, und knurrte ungnädig.
    „Nun erzähl mal, wie war’s?“
    „Sein Name ist Thorsten Weber. Seine Freunde nennen ihn Web. Kein Wunder, daß er sich online so einen langen, zungenbrecherischen Namen zugelegt hat.“
    „Na, und wie weiter?“
    Ihre Absätze klackten in unterschiedlichen Rhythmen auf dem Pflaster des Fußwegs.
    „Ich weiß nicht, er kommt mir nicht so vor wie Entretenimiento. Er ist schweigsamer.“
    Wie schaffte sie es nur, seinen Namen auszusprechen, ohne sich die Zunge dabei zu verknoten?
    „Nahezu in sich gekehrt …“
    „Er ist ja auch nicht Entretenimento … -miento, hilfe, dieser Name, ich meine, er ist in Wirklichkeit Thorsten Weber. Nur vor seinem Laptop ist er Entre-und-so-weiter“, sagte Dana.
    „Ja. In Wirklichkeit kann er wohl nicht so aus sich raus gehen. Na ja, was soll’s.“
    „Und wie gefällt er dir nun?“
    „Oh, er sieht echt gut aus. Nett ist er auch. Ich denke, man kann sich schon in ihn verlieben. Ein bißchen bin ich’s jedenfalls. Wenn er nur nicht so still wäre …“
    „Tja, c’est la vie. Nobody is perfect.“
    Eine Weile liefen sie schweigend nebeneinander her, der kühle Abendwind wehte ihnen durchs Haar.
    „Was wollen wir überhaupt machen?“, fragte Dana.
    „Oh, erstmal treffen wir uns im Culture Club. Da können wir ja einen oder zwei Cocktails trinken. Ich weiß nicht, heute abend ist so viel los, das entscheiden wir nachher zusammen, oder? Im Myspace sind immer tolle Events.“
    „Ich hab gelesen, da soll heute so ein Poetry Slam sein.“
    „Oh cool! Hast du was zum Vorlesen mit?“
    „Non.“
    „Und so was nennt sich Hobby-Autorin.“
    „Ich werf doch keine Perlen vor die Säue … confiture aux chocons.“
    „Ts, ts … sowas Eingebildetes – ah, da ist er, das nenne ich Timing!“
    Pasatiempos, passende Zeit?
    Sie trafen sich direkt vor dem Culture Club, die Damen kamen aus der einen, er aus der anderen Richtung.
    „Hallo!“, Mia stürmte auf Entretenimiento zu und umarmte ihn.
    „Dana, das ist Thorsten, Thorsten – Dana.“ Mia runzelte die Stirn. „Was ist denn, Dana?“
    Dana war wie erstarrt stehen geblieben und sah aus, als hätte sie einen Geist gesehen. Das Lachen war aus ihrem Gesicht verschwunden, ersetzt durch eine erschrockene, enttäuscht und unglücklich anmutende Miene. Sie sah aus wie ein Kind, dem jemand das Lieblings-Spielzeug gestohlen hatte – das Unglück war zu groß, um es gleich ganz fassen zu können, aber es fraß sich seinen Weg langsam, aber sicher ins Bewußtsein.
    Sie sah aus, als wäre sie den Tränen nahe.

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  • Konqueror

    November 16th, 2006 von buergermeister

    Beim Buchstaben K im Alphabet angelangt, will der Hr. Inspirator wissen, was es mit Konquror auf sich hat. Der Konquror ist der Dateimanager/Webbrowser des KDE-Projektes. Also das was bei den Winlusern, der Explorer ist. Zuerst gab es den “Seemann” alias Navigator von Netscape, dem setzte Windows den Explorer, den Entdecker entgegen und KDE kontert seinerseits mit dem Conqueror dem Eroberer, KDE-typisch mit K im Namen. Die Engine KHTML, welche auch im Safari arbeitet, macht aus ihm einen HTML-4.01 konformen Webbrowser mit eingebauter JavaScript und CSS2 Unterstützung. Seit Version 3.5 mit fehlerfreiem Acid2-Test. Tabbed Browsing beherrscht er auch.
    Da aber der Konqueror nicht nur der Webbrowser sondern auch der Dateimanager von KDE ist, muss er allerdings mehr können. Für die weiteren Funktionalitäten stellt er die Schnittstelle für die KParts dar, die Plugins welche den Konqueror die entsprechenden Fähigkeiten geben. Mittels KGhostview werden beispielsweise PDF-Dateien darfgestellt, KView für die Betrachtung von Bildern usw. Er kann aber auch eine Menge meh, er ist z.B. ein vollwertiger FTP-Client, man kann in ihm Man-Pages lesen, auf POP3/Imap-Server zugreifen, mittels Cervisia-Modul automatisch auf CVS-Repositories zugreifen. Besonders witzig sind die definierten “Protokolle”, so bringt uns die Eingabe wp://Konqueror direkt zum Artikel über den Konqueror bei wikipedia.de, Goggle oder alexa & many more ist da möglich. Was alles genau findet man im KControl unter  Internet/Netzwerk -> Webbrowser -> Web-Tastenkürzel. Und wem das nicht reicht, der kann da noch hinzufügen.

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  • La música de los cuervos Teil 7

    November 15th, 2006 von buergermeister

    So ging sie in die Bibliothek, um zu lernen. Ab und zu gelang es ihr auch über einen längeren Zeitraum nicht so sehr an ihn zu denken, so daß sie sich halbwegs konzentrieren konnte.

    „Was denkst du, wie aufgeregt ich bin?“

    „Wahrscheinlich kann ich es mir gar nicht vorstellen.“

    „Nein, wahrscheinlich nicht.“

    Mia drehte sich vor ihrem Spiegel, und mit jedem weiteren Kleid, das sie anprobierte, wuchs ihre Unschlüssigkeit.

    Dana verstand sie nicht. So viel Aufhebens … und am Ende sah sie deswegen trotzdem nicht besser aus. Nur abgehetzter.

    „Ich bin ja so gespannt, wie er ist.“

    „Du mußt mir dann alles genau erzählen.“

    „Ja, das mache ich. Und das nächste Mal treffen wir uns zu dritt.“

    „OK. Das ist schön. Bin ja auch schon gespannt, ob er mit meiner Vorstellung von ihm übereinstimmt. Stop! Behalt das Kleid an, das sieht echt gut aus, glaub mir. Manifique.“

    Mia hatte ein blaues Kleid an, das mit silbernen, hauchdünnen Fäden durchwebt war, die im Licht glitzerten und aussahen wie Sterne an einem klaren Tageshimmel.

    „Der wird dir nicht widerstehen können.“

    Mia lachte. „Und was mache ich, wenn ich ihm wiederstehen kann?“

     

    Bald darauf verabredeten sie sich zu dritt. Dana sah keine Veranlassung darin, sich so aufzubrezeln, wie Mia das getan hatte und heute sicherlich wieder tun würde. That self design was part of Mias daily life, but not of her life.

    So hatte sie wenigstens noch etwas Zeit, am Fenster zu stehen und hinaus zu sehen, bis ihre Freundin kam, um sie abzuholen.

    Die Raben waren heute sehr agil. Sie stolzierten umher, flatterten durch die Luft und krächzten durcheinander. Bestimmt wollten sie später ein Blues-Konzert geben, und dies war der Soundcheck.

    Die Türklingel surrte. Nun, sie würde ihr Konzert heute Abend nicht zu hören bekommen. She’d go out for parties and nightlife.

    Geschrieben in Distribution Drama | Keine Kommentare »

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  • La música de los cuervos Teil 6

    November 15th, 2006 von buergermeister

    Die Abendsonne schien sanft durch die Wolken hindurch und tauchte die Stadt, die Häuser, in rosarotes Licht. Der Tag endete rosa – one of the rose days … oder war das ihre Brille?
    Auch die Luft wirkte rosa, genauer ihr Duft – süß von irgendwelchen Blüten, die Dana nicht sehen konnte.
    Nur ab und zu vorbei rauschende Autos störten die Kulisse.
    Links von Dana ein Reformhaus. Was hieß das auf Englisch? Health and wellness shop? Und auf Französisch? Noch schwieriger – magasin de produits saines?
    Die Videothek – im Schaufenster das Plakat von Kentucky Fried Movie; daneben eins, das Johnny Depp zeigte, mit Perlen und Ketten behangen, als schwulen Pirat; und ein Mann und eine Frau, nackt auf einem Bett aus roten Rosen liegend. FSK 18. Romeo & Juliet zwischen den Zeilen.
    Dana stellte sich vor, wie sie und er, den sie nicht kannte, so nebeneinander liegen würden, nur sie und er und ihre Blöße, und auf einmal schien er ihr vertraut. Hoffentlich begegnete sie ihm dann. Sie hatte das Gefühl, dieser Abend barg etwas ganz Besonderes.
    Der Tierladen – pets and animals.
    Photos im Schaufenster des Photographen („Art and Photography“) – die am besten gelungenen Bilder. Sie sollten neue Kunden anlocken. People take pictures of each other to prove that they really existed … wie die Kinks einmal gesungen haben.
    Aber so toll waren die Photographien gar nicht. Ihnen fehlte es an „Art“. Wenn das die besten sein sollten, na dann, Prost Mahlzeit. Vielleicht waren es auch nur die einzigen Deppen, die sich im Schaufenster ausstellen ließen: Ein dickes Brautpaar – sie sah aus wie ein Schneemann und er wie eine Kreuzung aus Marzipanschwein und Pinguin; eine sinnliche Rothaarige – aber ihr Lächeln verlor an Erotik durch den Überbiß; ein Baby. Wozu fotografierten die Leute Babys? Die sahen doch sowieso alle gleich aus. Wer guckte sich schon gerne Baby-Photos an? Und doch sagten alle: „Oh, süüüß!“
    Wo hatte sie nur die schlechte Laune her? El humor de perro?
    Und dann sah sie ihn. Sein Paßbild, um genau zu sein. Auch auf dem Photo schien er sie anzusehen, eindringlich … nein, er hatte nur in die Kamera geblickt, mehr nicht, das war doch albern, so lange dieses Bild anzustarren. Like a little schoolgirl, ein Cheerleader vom College, das seinen Helden anhimmelte. Sie drehte sich um, um weiter zu gehen …
    … und prallte fast mit ihm zusammen. Was? Das war unglaublich, supernatural! Es schien, als hätte ihre Sehnsucht ihn herbei gezaubert. Röte stieg Dana ins Gesicht, und für einen Moment blieb die Zeit stehen. Er warf einen Blick in ihre Augen, einen kurzen Blick nur, der jedoch Jahrhunderte in sich zu bergen schien, das Konzentrat eines Blicks. Er ging ihr durch und durch. Made her shiver.
    Und dann war der Moment vorbei. Die Zeit lief weiter. Und er ebenfalls. Dann zögerlich auch Dana.
    Ein Lächeln überwältigte sie. Sie konnte nichts dagegen tun.
    Jetzt brauchte sie gar nicht mehr in die Bibliothek zu gehen. Wie wohl sein Name war? Sollte sie umdrehen und ihm folgen? Miss Dana Marlow. Nein, so was Albernes.

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  • La música de los cuervos Teil 5

    November 15th, 2006 von buergermeister

    Als sie den PC abschaltete, war es dunkel draußen. Der Nachthimmel war schwarz wie das Gefieder der Raben, die jetzt wahrscheinlich schon auf den Ästen des Nußbaums hockten und schliefen.
    Und auch Dana würde bald schlafen.
    Sie hatte nicht für die Prüfungen gelernt heute … das schlechte Gewissen knabberte an ihr, ließ es sich schmecken.
    Für Marketing hatte sie noch gar nichts gemacht! Aber es war so schön gewesen, sie hatte so gelacht. Die beiden waren ja so schamlos …

    „Hallo Miento! Wie geht’s dir? Ist Poetricia schon da?“
    Dana drückte auf send. Sie saß vor ihrem Computer wie gestern um die gleiche Zeit. Das Buch lag nicht mehr auf dem Fensterbrett, sondern auf ihrem Schoß. Eigentlich hatte sie nur eine Definition mithilfe von Google heraussuchen wollen.
    „Hier bin ich, du blinde Nuß“, las sie. Und: „Hey, nenn’ mich nicht Miento, sondern benutz’ meinen vollständigen Namen, wenn ich bitten darf.“
    Dana lachte und schrieb: „Da breche ich mir immer die Zunge, äh, die Tasten. Außerdem, solange du mich Queeny nennst und nicht, wie es sich gegenüber Adligen gehört ‘Black Queen, Eure Majestät’, verstümmele ich deinen Namen, wie ich will :o )“
    „Grml!“
    „Und? What’s the news?“
    „Wir wollen uns treffen!“, schrieb Mia.
    „Esto va de veras? Wann denn?“
    „Übermorgen.“
    „Na, ihr seid ja mutig.“
    „Ha, wieso mutig?“
    „Ihr wißt schon, daß schon viele in natura dann enttäuscht voneinander waren …“
    „Danke, daß du uns soviel Mut machst, QUEENY.“
    „Keine Ursache.“
    „Allgemein mag das so sein, aber für uns nicht. So, Süße, laß’ uns jetzt mal allein“, schrieb Mia, „Bevor du uns mit weiteren optimistischen Reden beglückst.“
    „Hey, war nicht so gemeint …“
    „Haben wir auch nicht so aufgefaßt. Sehen wir uns morgen zum Sport?“
    „Ja, ist gut. Bis dann! Tut nichts unanständiges ;o)“
    Da haben die sie einfach raus geworfen … she got the boot … na so was. Aber so kam sie wenigstens noch etwas zum Lernen.
    Sie suchte ihre Notizen heraus – sus noticias – breitete sie vor sich aus und las. Die Worte gelangten zwar durch ihre Augen, drangen aber nicht bis zum Gehirn vor. Her thoughts travelled somewhere else. Na, wo waren ihre Gedanken wohl? Vielleicht sollte sie in die Bibliothek gehen, vielleicht sah sie ihn dort. Einmal war sie ihm dort begegnet. She’d go to the library. Yes. And work there for her exam.

    Geschrieben in Endless Stories | Keine Kommentare »

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  • Nicht vergessen!!!

    November 14th, 2006 von buergermeister

    Noch 10 Tage, dann ist Einsendeschluss für den “Virtuellen Weihnachtskalender“. Also wer bis jetzt noch nichts eingesandt hat sollte jetzt seine Sicht auf Linux und/oder Open Source im Format 500x200px an stadtverwaltung@karl-tux-stadt.de senden.

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  • La música de los cuervos Teil 4

    November 14th, 2006 von buergermeister

    Da haben die sie einfach raus geworfen … she got the boot … na so was. Aber so kam sie wenigstens noch etwas zum Lernen.
    Sie suchte ihre Notizen heraus – sus noticias – breitete sie vor sich aus und las. Die Worte gelangten zwar durch ihre Augen, drangen aber nicht bis zum Gehirn vor. Her thoughts travelled somewhere else. Na, wo waren ihre Gedanken wohl? Vielleicht sollte sie in die Bibliothek gehen, vielleicht sah sie ihn dort. Einmal war sie ihm dort begegnet. She’d go to the library. Yes. And work there for her exam.

    Die Abendsonne schien sanft durch die Wolken hindurch und tauchte die Stadt, die Häuser, in rosarotes Licht. Der Tag endete rosa – one of the rose days … oder war das ihre Brille?
    Auch die Luft wirkte rosa, genauer ihr Duft – süß von irgendwelchen Blüten, die Dana nicht sehen konnte.
    Nur ab und zu vorbei rauschende Autos störten die Kulisse.
    Links von Dana ein Reformhaus. Was hieß das auf Englisch? Health and wellness shop? Und auf Französisch? Noch schwieriger – magasin de produits saines?
    Die Videothek – im Schaufenster das Plakat von Kentucky Fried Movie; daneben eins, das Johnny Depp zeigte, mit Perlen und Ketten behangen, als schwulen Pirat; und ein Mann und eine Frau, nackt auf einem Bett aus roten Rosen liegend. FSK 18. Romeo & Juliet zwischen den Zeilen.
    Dana stellte sich vor, wie sie und er, den sie nicht kannte, so nebeneinander liegen würden, nur sie und er und ihre Blöße, und auf einmal schien er ihr vertraut. Hoffentlich begegnete sie ihm dann. Sie hatte das Gefühl, dieser Abend barg etwas ganz Besonderes.

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