November 23rd, 2006 von
buergermeister
Aber als sie am Tisch saß, war ihr der Hunger vergangen. Sie war allein, abgesehen vom Kürbis. Der grinste sie an, guckte aber auch ein wenig erschrocken drein, zumindest seine Augen, vor Schreck geweitet, als stünde Michael Myers mit gezücktem Messer vor ihm. Es war aber nur Danas Messer gewesen, das ihr ein wenig ausgerutscht war und die Augen zu groß hatte geraten lassen.
Apple
Pie und Pumpkin Soup standen verlockend vor ihr, aber sie hatte keinen Appetit.
Halloween alleine feiern …
Scheiß drauf! Sie konnte nicht ewig sauer auf Mia sein. Und ihren neuen Freund …
Sie holte ihre Jacke, packte die Apple
Pie in einen Beutel, nahm den Topf mit der Suppe und machte sich auf den Weg zu Mias Wohnung.
„Hallo Dana!“ Mia stand als offenherzig gekleidete Vampirlady vor ihr. „Toll, daß du da bist. Ich hab fast nicht mit dir gerechnet. Was war denn los die letzten Tage?“
„Das erzähl ich dir später vielleicht einmal.“
„Hm. Ist gut. Hey, was hast du denn alles mit?“
„Die kulinarische Ausstattung für heute Abend. Apple
Pie und Kürbissuppe.“
„Oh toll, das paßt ja wunderbar zu meinen süß-sauren Kürbisstückchen und der Spinnencreme!“
„Klingt ja lecker.“
„Nicht wahr? Wo ist denn dein Kostüm?“
„Hab ich doch an.“
„?“
„Ich bin als Dana verkleidet.“
Mia lachte. „Komm, wir schaffen das Futter erstmal in die Küche.“
„Ist gut.“
Dana folgte ihrer Freundin. Gleich würde sie ihn sehen, aber sie wollte tapfer sein. Es machte nichts. Es war egal. Sie war schon gar nicht mehr verliebt.
„Thorsten, was denkst du, wer da ist? Dana!“ Mia gab ihm einen Kuß auf die Lippen.
„Hallo“, sagte er zu Dana, als die Vampirlady seinen Mund wieder freigegeben hatte.
„Hallo“, gab Dana zurück.
In ihrem Kopf entstand ein großes Fragezeichen.
„Mia, ich verstehe gar nichts mehr“, sagte sie zu ihrer Freundin, als sie in der Küche waren, „wer ist denn der Typ, den du gerade geküßt hast?“
Mia kicherte. „Ja, das hast du alles noch gar nicht mitgekriegt, Miss Handy-Ignorantin … Als dieser blöde Poetry
Slam vorbei war, eröffnete mir Entretenimiento
, er sei gar nicht Entretenimiento
, sondern sein Mitbewohner.“
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November 22nd, 2006 von
buergermeister
55 Cent wert? Wenn ja dann solltet ihr dringend mal bei der “Sammelverfassungsbeschwerde” vorbeisurfen.
via Netzpolitik.org
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November 22nd, 2006 von
buergermeister
Hab mal wieder in den Referern gewühlt und witzige Suchbegriffe herausgefiltert, ist schon irre was da manche bei mir suchen.
“stellen sie sich vor” ja was soll ich mir denn vorstellen? Das mit der Vorstellung ist die eine Sache andere wieder fragen mich Sachen, da müssten sie eindeutig jemand anderen fragen. “welchen duft benutzt johnny depp?” da musst Du schon in einem Teeniemagazin nachschlagen. “wann war der turmbau zu babel” schlag mal in der Bibel nach oder wechsele mal ein “wort mit herrn”. Tja und wieder andere halten mich für Frau Dr. Sommer vom 50jährigen Jugendmagazin und fragen nach “gesprächsthemen mit frauen”, also was immer gut ankommt sind Computer
.Mancher will mir sogar seinen “schwanz zeigen”, steck ihn weg, ich will das Würmchen nicht sehen. Der ist so klein, “da lachen ja die hühner”. Mit meinem “mitbewohner sex” ne beim besten Willen nicht. Hier hat eindeutig ein Schwabe was gesucht: “frau wo zeit hat” andere suchen ganz andere Dienste :”dominante persönlichkeit”. Nach derartigem sollte man besser meinen Mitbewohner fragen “das liebesleben der igel”. Auch wenn ich scheinbar auf der “liste+reichste städte” ich bin “pleite geboren” und bestimmt kein “lotto milionÄrs”. Auch bin ich kein professioneller Übersetzer, nach dem man mich schon nach schwedischen und französischen gefragt hat sind nun die “lateinisch geburtstagsglückwunsch” dran. Seltsam echt. Ob der Herr “gravenreuth parteibuch” weiss ich nicht, jedenfalls können Anwälte für mich “da wo der pfeffer wächst” bleiben.
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November 22nd, 2006 von
buergermeister
„Hallo Dana, was ist denn los? Ich habe x Mal versucht, Dich anzurufen … Hast Du Dein Handy verschmissen? Bitte ruf mich zurück, wenn Du die sms gelesen hast. Oder GEH MAL ANS HANDY.
LG
Mia“ und
„Hallo Dana! In der Hoffnung, daß diese sms nicht ungelesen verklingt: Wir geben morgen eine Halloween-Party. 20 Uhr bei mir. Du bist herzlich eingeladen. Ich freue mich, wenn Du kommst.
LG
Mia
P.S.: Kostümpflicht!“
Nun wußte Dana, was sie morgen Abend nicht tun würde.
Halloween … hm, ja genau, sie würde ein paar Äpfel kaufen und einen Kürbis und sich ein richtig typisch amerikanisches Halloween-Menü zaubern.
Die kleine Küche war erfüllt von leckeren Gerüchen. Es duftete würzig und süß – nach Schweinsknochen, die zusammen mit Möhren, Zwiebeln und Kräutern auskochten und nach einer Apple
Pie im Backofen, die gerade dabei war, schön braun und knusprig zu werden.
Ein riesiger Kürbis stand auf dem Tisch. Dana wetzte gerade ein großes Messer wie ein Fleischer, der einer gut gemästeten Sau an den Kragen wollte. Aber sie wollte nur dem Kürbis an den Kragen. Zuerst schnitt sie oben eine Art
Deckel ab, um an das Innere zu kommen. Es war schon schwierig genug, das Fruchtfleisch von der Schale zu trennen, aber Dana wollte obendrein das Kürbisäußere erhalten, um später ein Gesicht draus schnitzen und eine Kerze hineinstellen zu können.
Beinah hätte sie noch einen leckeren Finger für die Suppe gehabt, aber schließlich war die Arbeit geschafft, der Kürbis ausgehöhlt, alle Finger noch dran und das Fruchtfleisch zusammen mit Gehacktem, Tomaten und der Brühe aus ausgekochten Schweinsknochen im Topf. Das duftete schon gut.
Geschrieben in Endless Stories |
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November 22nd, 2006 von
buergermeister
Beim Buchstaben L will der Hr. Inspirator wirklich Linux erklärt haben, nun weiss ich aber gar nicht genau was er da erklärt haben will, was Linux ist oder wie es zu seinem Namen gekommen ist. Also Linux ist ein unixähnliches freies plattformunabhängiges Mehrbenutzerbetriebssystem. Ganz einfach erklärt 
Ok, Linux ist nur der Systemkern, Kernel genannt, den bekommt man bei kernel.org. Der Kernel verwaltet die Hardware eines Computers, er verschafft Programmen darauf Zugriff. Der Kernel selbst ist ein Programm, welches im Hauptspeicher liegt. Zu Beginn des Bootvorganges wird er mit Hilfe eines Bootloaders Lilo/Grub in den Hauptspeicher geladen. Um mit den Geräten innerhalb des Computers kommunizieren zu können benötigt der Kernel bestimmte Gerätetreiber, diese können modular oder einkompiliert sein. Man unterscheidet deshalb zwischen monolithischen und modularen Kerneln. Zum anschauen gefällig? Dann schaut mal nach /boot dort müsste eine Datei namens vmlinuz-irgendwas liegen, das ist der Kernel in binärer Form. Das irgendwas gibt seine Version an.
Und wenn SIe das jetzt glauben, sind sie selbst Schuld, es gibt kein Betriebssystem Linux, Linux ist nur ein ganz gewöhnliches und ordinäres Vollwaschmittel. 
So ich hoffe das reicht für die Kurzerklärung?!
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November 21st, 2006 von
buergermeister
Erst soll ich ein Rassist sein und jetzt Viren verbreiten, bei ihnen hackts wohl Hr. Dolzer. Hiermit prophezeihe ich ihnen eines, sobald die Uhr morgen 9 Uhr geschlagen hat, werd ich mich auf´s nächste Polizeirevier begeben und sie anzeigen und zwar wegen Verleumdung.
P.S. Solche Behauptungen auch noch aus ihrem Mund ist ja wohl die grösste Frechheit!
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November 21st, 2006 von
buergermeister
Vorhin hat basicthinking mein Blog vorgestellt, schön mit Snapshot und Rechtschreibfaselfehlerchen
Wer das auch haben will, folgt einfach dem Kategorielink, dort findet man eine Beschreibung, wie man in die bereits endlos lange Anwärterliste kommt und dann heisst es warten, warten und nochmals warten………
Geschrieben in The Weblog |
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November 21st, 2006 von
buergermeister
Ok, da sich Susanne und Fr. Anne den Quellcode für die Apfelsuppe gewünscht hat, hier nun das Rezept. Apfelsuppe ist total einfach und schnell zu zubereiten. Die Zwiebeln schälen und kleinhacken, dann in der Butter andünsten. Inzwischen die Gemüsebrühe zum kochen bringen. Die Zwiebeln mit Currypulver bestreuen, je nach Geschmack (nach meiner Erfahrung nicht zuviel), die Äpfel entkernen und in kleine Stücke schneiden und kurz mit den Zwiebeln andünsten. Das Ganze in die kochende Gemüsebrühe geben und ca. 10 Minuten kochen lassen. Dann die Milch hinzugeben und noch etwas kochen lassen, dass Ganze dann mit dem Zauberstab schnell pürieren. Das wars dann schon, mit Schnittlauch bestreut und einem Klecks Sahne servieren.
Zutaten für reichlich 6-8 Personen
5 Äpfel
1/2 Liter Milch
1 Liter Gemüsebrühe
6 mittlere Zwiebeln
Butter zum anbraten
Currypulver
etwas Sahne oder Creme fraiche
Schnittlauch zum garnieren
Damit Susanne auch weiss, was Loose Vinken sind, das sind flämische Rouladen gefüllt mit Speck, Gewürzgurken, Hack und Paprika. Der wesentliche Unterschied zu unseren ist, das sie im Ofenrohr zu Ende gegart werden, auf einem Bett von Möhren und Sellerie.
Geschrieben in Family Affairs, Krimskrams |
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November 21st, 2006 von
buergermeister
Nur noch bis zum Ende der Woche, dann ist eigentlich Einsendeschluss für den virtuellen Weihnachtskalender. Also wer noch nix eingesendet hat sollte sich langsam sputen, ein Bild über Linux und/oder OpenSource zu erstellen. Also einfach eine Darstellung eurer Lieblingsdistirbution oder -applikation, eure Sich auf Linux oder vielleicht deren Vettern, egal Hauptsache frei
. Ausser des Themas nur eine Bedingung, dass Format sollte 500×200 Pixel sein. Also wer noch einsenden will bitte an stadtverwaltung@karl-tux-stadt.de
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November 20th, 2006 von
buergermeister
wurde mal wieder Zeit, die Blogroll ein wenig zu verlängern. Hinzugekommen sind die deiflische modprobe, der Bastard Operator from Hell und mein virtueller Vorort roothausen.
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November 20th, 2006 von
buergermeister
Am nächsten Tag blieb der Rechner aus. Computers and Internet
were not desired. She had to mind another business
. D’oublier l’étranger. Le y ésta mirada.
Und lernen.
No entertainment
, no movies
, no games
, no family
, no friends
, no distraction. Pas de distraction.
Sie würde arbeiten und vergessen.
Dana hüllte sich in die Stille des Vormittags und las und lernte. Die Raben draußen unter dem Nußbaum raschelten in den Blättern und krächzten träge, aber sie störten die Stille nicht, sondern waren vielmehr ein Bestandteil von ihr.
Am frühen Nachmittag riß das Klingeln des Telefons die Stille entzwei. Dana wartete ab, bis es verklang, nahm dann das Handy und stellte es auf lautlos.
Forget it, Mia, it’s not that easy.
Dana lernte bis in den frühen Abend hinein. Nachdem sie den vorerst letzten Satz gelesen hatte, streckte sie die Arme in die Luft, dehnte sich und gähnte. Erst jetzt merkte sie, wie hungrig sie war. Auf der Suche nach etwas Eßbarem, in search for some food
, stolperte sie über ihr Handy. Dreizehn Anrufe, zwei Meldungen – allesamt von Mia. Hm, sie würde die beiden SMS später lesen. Eventuell.
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November 19th, 2006 von
buergermeister
Ungefähr die Hälfte des Publikums buhte ihn aus, die andere Hälfte spendete ihm Beifall. Dana hatte keine Meinung dazu, ihr war alles egal. ‘All my goals, plans, hopes
are gone’, dachte sie, ‘What’s my life
without him?’
Der nächste war an der Reihe, besser gesagt, die nächste. Sie sah niedlich aus mit ihren blonden, bieder frisierten Löckchen und dem kurzen Röckchen.
Sie las ein Gedicht von Heinrich Heine.
„Küsse, die man stiehlt im Dunkeln
und im Dunkeln wiedergibt
solche Küsse, wie besel’gen
sie die Seele, wenn sie liebt …“
… das war zu viel. Jetzt mußte sie sich auch noch Liebesgedichte anhören. Nein, das mußte sie nicht. Dana erhob sich, schlängelte sich an den anderen Stühlen vorbei nach draußen (wobei sie einigen, who where interested in writing and poetry
, auf die Füße trat) und ging.
Das letzte, was sie hörte:
„… weine lieber, liebe Seele,
weil das Weinen leichter ist.“
Und Klatschen.
Ja, das gefiel den Leuten, die Liebe, das Küssen.
Auf dem Weg zu ihrer Wohnung kam sich Dana sehr unhöflich vor. Sie hätte wenigstens ‘Tschüß’ zu Mia sagen können. Aber sie fühlte sich auch überlegen. Sollten sie sich doch den Kopf darüber zerbrechen, was mit ihr war, wenn sie wollten, sollten sie doch bitteschön ein schlechtes Gewissen haben. Una concienca mala.
Jetzt konnte sie das Konzert der Raben doch noch hören.
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November 19th, 2006 von
buergermeister
„Miscellaneous
.
Misc
Risk
Disk
Whisky
Whiskey
Empty
Photography
…“
Er wurde lauter.
„Jobs, work, careers
School, college,
Greek
meek
Ro
, Ro
… Romance and relationships
ships
shipping
on the ocean
sinking
“Kulti
Multi
Media
Automotive
Daily
Journal
Votiv candles
Blend Scotch
Divertissement
Articles
and Quiz
Miss New Orleans
Baked beans
Weblog
schokolade
Random
.“
Begann zu schreien.
„Dreams and the supernatural
in my overall
Movies, TV, celebrities
TV
Ivy!
Google
Noodle
Boogie Woogie
The dome’s my home
Food and drink
drink and food
I’m
not in the mood“
„Ist das ein Scheiß“, flüsterte Mia in Danas Ohr. Aber Dana hörte gar nicht zu. Sie haßte diesen Abend, wollte nur weg, weg von hier. We gotta get out of this place! Aber sie blieb.
„Software
shareware
Teddybär
Sports
Mord
Survey
and
Cold Turkey
Travel and places
Myspace
s
Reviews
of the
News and politics
Eurythmics
Mix, Mix, Mix,
Misc
Miscellaneous
.“
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November 18th, 2006 von
buergermeister
Auf dem Weg zum Myspace
, denn sie hatten nun entschieden, zum Poetry
Slam zu gehen (das heißt, Mia hatte entschieden), waren sie sehr schweigsam. Mia versuchte das Gesprächs-Tiefdruckgebiet zu füllen, indem sie Thorsten mit Fragen bombardierte.
„Was sind denn so deine Hobbies
?“ – „Das haben wir doch schon online ausdiskutiert.“
Dana schaltete ihre Ohren wieder ab und verschanzte sich in ihrer eigenen Welt aus Gedanken und Träumen. Aber die sah heute düster aus, Regenwolken verhangen.
Das Myspace
war eine alte Villa, kurz vor der Baufälligkeit. Einige Idealisten veranstalteten dort manchmal solche Poetry
Slams wie heute oder Lesungen, Diskussionen über Politik, Umweltprobleme, Religion
. Alles Mögliche. Current affairs
.
Die Bude war voll heute. Dana fühlte sich schon ein wenig betrunken von den Martinis, aber sie holte sich trotzdem noch ein Bier. Erst, als der Erste zu lesen begann, setzte sie sich zu den beiden anderen, die ihr einen Platz freigehalten hatten.
Es war ein kleines, süßes Gedicht über Vögel, Regentropfen und den Herbst. Nichtig. Keine tollen Bilder oder Metaphern. Aber ganz nett, wie Mia ihr ins Ohr flüsterte. Diese Einschätzung, so fand Dana, war schlimmer als der totale Verriß. Wenn jemals jemand irgendetwas von ihr als „ganz nett“ bezeichnete, wollte sie aufhören zu schreiben. Aber das alles erzählte sie Mia nicht, sondern versuchte, noch grimmiger und unnahbarer drein zu blicken.
Der nächste war an der Reihe.
Er hatte seine Haare zu spitzen Stacheln gestylt, so sah er aus wie ein Igel. Die lederne, gemusterte Jacke ließ eher auf ein Krokodil schließen. Und schließlich die Schuhe, die waren wie die des kleinen Mucks. Aber wer weiß, vielleicht war dieser Typ der neue Hemingway. Vorn angekommen, stellte er einen alten Kassettenrekorder vor sich hin – High Tech
– und drückte auf Play.
Zunächst erklang nur Quietschen, dann gesellten sich einige Klavierschnipsel und karge Gitarrenakkorde dazu. Was sollte das werden? Zusammen alte Kassetten anhören? ‘Das ist eine Lesung, du Depp’, dachte Dana.
Geigentöne wie das morbide Kreischen dunkler Vögel … dann weiblicher Gesang. Aber nein, kein Gesang in dem Sinne, es fehlten die Worte, eher ein Heulen.
Und dann, endlich, begann er zu lesen. In die Musik hinein, kaum lauter als ein Flüstern.
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November 17th, 2006 von
buergermeister
Dana hatte Entretenimiento
sofort erkannt. Sie wußte, wer er war, natürlich. Er, dessen Blicke sie so verfolgten … er hatte nun einen Namen, Thorsten Web
er, und er stand vor ihr, den Arm um Mia gelegt.
Am liebsten wäre sie nach Hause gerannt.
In ihrem Selbstmitleid sah sie nicht, daß Thorsten ähnlich dreinschaute wie sie.
„Was ist denn, hey, Erde an Dana -“
„Nichts. Gehen wir rein.“
Dana bestellte sich einen trockenen Martini und setzte sich auf einen Barhocker, das Gesicht zur Faust geballt. Sie beteiligte sich nicht am Gespräch, beschäftigte sich lieber ausgiebig mit ihrer Olive, sollten sie doch turteln, diese Tauben!
Sie war eine Dame von Welt, da stand sie doch drüber, das war ihr doch alles egal … Romance and relationships
? Humbug!
Die beiden unterhielten sich über Weblogs
, Blogs
und Blogging
… Podcast
? ‘Oh, wie romantisch …’, dachte sie hämisch.
Sie hörte einige Gesprächsfetzen. „Moblog
?“, sagte Mia gerade. „Ja, das …“
Dana schaltete ihre Ohren ab. Sollten sie doch labern.
Sie bestellte sich einen weiteren Martini. Ab und zu blickte Mia beunruhigt zu ihr hin. Babosa vaca.
Als Dana ihren dritten Martini vor sich stehen hatte, fragte Mia leise: „Was ist denn los mit dir?“
„Niente.“
„Ach komm, du hast doch was.“
„Non.“
‘It’s personal
‘, dachte sie, ‘und das wirst du nicht verstehen.’
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November 16th, 2006 von
buergermeister
Oder wie ich zu dem Prädikat “moralisch bedenklich” kam. Seit Tagen hab ich sinnlose Track- und Pingbacks, von jemanden der sein Impressum auf einem riesigen roten Bild mit verschwommener blauer Schrift hat und dazu eine Adresse in Grossbritannien. Erst kamen Links, die auf ein anderes Blog hinwiesen und immer wieder das Gleiche Impressum. Besucht man diese Seite empfängt einem eine halbe Seite, Androhung rechtlicher Gewalt wenn man dieses Blog verlinkt. Der Witz ist der scheint ein wenig Plemplem im Kopf zu sein.
Art. 2 Abs. 1 in Verb. mit Art. 1 Abs. 1 (GG) (Persönlichkeitsrecht)
→ Jeder Mensch hat das Recht auf informelle Selbstbestimmung und somit die Befugnis grundsätzlich selbst über Preisgabe, Einsatz bzw. Verwendung seiner persönlichen Daten zu bestimmen.
Auf diesen Artikel unseres Grundgesetzes beruft er sich, keiner verwendet Deine persönliche Daten, wenn er Dich verlinkt. Und weil die halbe Seite Hinweis immer noch nicht ausreicht steht am Ende nochmal ein Hinweis, logischerweise bei der Intelligenz mit Rechtschreibefehler.
Aber jetzt der Hammer so eben hab ich wieder ein Pingback bekommen, dem Artikel einmal gefolgt, wird in dem entsprechenden Blogeintrag dazu aufgefordert nach rassistischen und sexistischen Beiträgen in meinem Blog zu suchen. Nicht nur in meines sondern die halbe Blogosphere wird da solcher Umtriebe beschuldigt. Hehe was ist denn mit meinem “Persönlichkeitsrecht”?
Na dann verklag mich mal Punisher
Kleiner Linktip: http://www.digi-info.de/de/netlaw/urteile/urteil.php?uid=163
Geschrieben in The Weblog, Wundersame Webwelt |
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