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Chemnitzer Linux-Tage 2011

März 22nd, 2011 von buergermeister

Last weekend, there was a event called Chemnitzer Linux-Tage, it’s a little “family” meeting. Together with Jan Krings, Marcel Richter, Michal Hrusecky and Klaas Freitag I took my part of the event. Alexander Graf was also there with a talk and Kai-Uwe Behrmann presented Oyranos there. Sascha Saigkill Manns showed not up, so the openSUSE medical presentation flopped. It was planned to show openSUSE medical together with Oyranos, because doctors need for medical pictures exact colors, thats an use case.

Klaas had on saturday a talk about his project Kraft, a suite for smaller companies, he was in the business track of the Linux Live foundation and his talk was really overfilled. Alexander Graf had on sunday a talk “AHCI and KVM – how to do storage access right”. Michal had on sunday an workshop about the openSUSE Buildservice. I had also on sunday a workshop about Inkscape and in the morning I did a talk about openSUSE 11.4
For all of us the event started on friday with the arrival and the preparing of the booth. But we had also a little surprise (or not really I saw that coming) Jörg Luther the chief editor of the magazin LinuxUser asked us, who would represent openSUSE in the Distribution Battle. We decided that really in the last moment and Klaas and me took that part, was easier as we thaught. We “fought” against Debian, Fedora, Mandriva, Pardus and Ubuntu and the first task was installing flash and the second question for us was AppAmor comparing to RedHat’s SELinux.
Over the whole weekend we got a lot of feedback, actually in my talk was 90% openSUSE users and the talk was in the beginners forum. Interesting that machine cloning and infini band drivers are interesting for them :D I load up my slides yesterday, they can be found here. Like always, I do my slides with SVG and JavaScript so they can used in a browser, if you download them you can change them. The license is Creative Commons BY-SA 3.0 and I have to say thanks to the oxygen-project here, because I used some icons from them in my slides.
Nearly everything what Klaas brought us from Nuremberg we gave out, so we distributed 300 DVD and I know there was 5 direct installations in the Praxis Dr.Tux. Some had the chance to get an openSUSE beer, really the last ones. On the end we can say, we had a lot of fun this weekend.

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Chemnitzer Linux-Tage – meine Beiträge

März 21st, 2011 von buergermeister

Ich hatte ja gestern morgen, einen Vortrag auf den Chemnitzer Linux-Tagen, einen Teil des Inhalts habe ich ja bereits in einem Blogpost verraten.

Die entsprechenden Folien zum Vortrag habe ich nun verfügbar gemacht, natürlich auf meine Art, die Slideshow ist wieder mit Inkscape und JessyInk gemacht, ist also SVG und kann im Browser angeschaut werden. Beim herunterladen, habt ihr natürlich die bearbeitbaren “Quellen”. Lizenz ist Creative Commons BY-SA 3.0 und an dieser Stelle muss ich Nuno Pinheiro vom Oxygen-Project nennen, da ich einige Icons von ihm verwendet habe.

Für den Inkscape-Workshop am Nachmittag gibt es natürlich keine Slideshow, das entsprechende Tutorial inklusive eines Screencast kann man aber hier finden. Die Soundqualität des Screencast ist leider nicht zu 100% aber man kann es trotzdem verstehen. Also viel Spaß beim nachmachen.

P.S. Hier hat übrigens, ein Teilnehmer sein Ergebnis des Workshops gepostet.

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  • Testerei, Immergrün und Steppenläufer

    März 17th, 2011 von buergermeister

    Ich hab ja dann am Sonntag morgen einen Vortrag auf den Chemnitzer Linux-Tagen rund um die Neuigkeiten von openSUSE 11.4. Die neue Version von openSUSE bringt an sich schon einige Neuerungen mit sich allein, die Änderung in libzypp von MediaAria auf Multicurl dürfte in Zukunft das installieren und herunterladen von Paketen um einiges beschleunigen. Systemd und auch Unity sind allerdings ihrer Instabilität oder anderen Problemen zum Opfer gefallen.

    Trotzdem kommen noch weitere Neuerungen, von denen einige zwar schon etwas älter sind aber das tut der Sache keinen Abbruch. Im Marketingjargon würde man sagen, die Produktpalette von openSUSE ist breiter geworden. Einen Entwicklungszweig der bei openSUSE Factory heißt, den gibt es ja schon lange. Aber wie das nun ist mit Entwicklungszweigen, ganz schön oft muss man dann Hand anlegen um wieder ein lauffähiges System zu haben. Um dem entgegen zu wirken, hat Bernhard Wiedemann im November den Zweig Factory-tested ins Leben gerufen.

    Factory-Tested ist eine semi-stable openSUSE Version, im Rolling Release. Sie wid automatisch getestet, die Tests kann man auf openQA.opensuse.org finden. Dort findet man auch die entsprechenden Videos, die von jedem Testvorgang aufgezeichnet werden. Allerdings wird nur die fehlerfreie Installierbarkeit, ob zypper Software installieren kann und ob der XServer fehlerfrei startet getestet. Um aus seiner normalen openSUSE Version ein Factory-tested zu machen reicht es das entsprechende Repository hinzu zufügen und danach updaten.

    zypper addrepo –refresh http://download.opensuse.org/factory-tested/repo/oss/ factory-tested

    zypper up

    Wer sein openSUSE Factory in Factory-tested verwandeln möchte, der muss zusätzlich noch die normalen Factory-Repositories deaktivieren, da dies unter Umständen neuere Pakete enthalten und dann aus diesem installiert würden.

    Ein weiterer Zweig ist Evergreen, Evergreen ist der Versuch eine openSUSE VErsion mit Long Time Support zu schaffen. Die derzeitige Version für Evergreen ist die bereits aus dem offiziellen Support herausgenommene Version 11.1, so das diese Version derzeit noch Updates erhält.
    Über Evergreen bzw. eine openSUSE Version mit längerem Zeitraum ist schon lange Zeit geredet worden, schon 2009 auf der openSUSE Conference. Auch im Vorfeld von Evergreen hat es wieder, aus meiner Sicht teilweise unsinnige Diskussionen gegeben. Seltsamerweise, sieht man keinen der Diskussionsteilnehmer an Evergreen nun arbeiten. Die Arbeit hängt derzeit an nur zwei Leuten. Ich für meinen Teil wäre schon froh, eine Version mit 36 Monaten zu haben, was eine Verdoppelung des normalen Supportzeitraumes wäre. Also Hilfe ist hier bestimmt willkommen.
    Wer seine openSUSE 11.1 weiterbetreiben möchte, der muss das entsprechende Repository hinzufügen

    sudo zypper ar –refresh -r http://download.opensuse.org/evergreen/11.1/openSUSE:Evergreen:11.1.repo

    Dann eine Datei in /etc/zypp/vendors.d/ mit dem Namen evergreen mit dem Texteditor der Wahl anlegen und folgenden Inhalt hineinschreiben:

    [main]
    vendors = openSUSE Evergreen,suse,opensuse

    Falls Updates verfügbar sind bekommt man sie mit dem Kommando zypper up. Der YaST Online Updater(YOU) funktioniert dann allerdings nicht, man muss derzeit immer wieder von Hand ein Update abfragen und installieren.

    Der letzte im Bunde und wohl, das Ding überhaupt ist Tumbleweed. Die Idee zu Tumbleweed hatte Greg Kroah-Hartman, wie ich bereits schon mal in der Ideenphase geschrieben habe. Tumbleweed ist im Grunde genommen eine Abzweigung von openSUSE Factory, die nur die stabilen upstream Pakete enthält. Damit wird am Ende openSUSE zu einer Rolling Release Distribution und das ist doch was. Um seien openSUSE in den Steppenläufer zu verwandeln, einfach das entsprechende Repository hinzufügen und Autorefresh abschalten.

    zypper ar –refresh http://download.opensuse.org/repositories/openSUSE:/Tumbleweed/standard/ Tumbleweed

    Und dann einfach ein Distributionsupgrade durchführen.

    zypper dup –from Tumbleweed

    Die zusätzlichen Repositries bei Packman sind im übrigen ebenfalls verfügbar, die Adressen sind hier zu finden.

    Mit diesen drei Zweigen, ist das Angebot von openSUSE ganz schön gewachsen, aber nicht nur das wird Inhalt meines Vortrages sein. Und wer nach diesem immer noch nicht genug von mir hat, der kann sich gern den Rest des Tages noch in meinen Workshop begegeben. Den Rest der Zeit werde ich wohl ab und an am openSUSE Stand zu finden sein, also man sieht sich am Wochenende.

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    Inkscape-Tutorial: Tango Icon

    März 1st, 2011 von buergermeister

    Es ist wieder einmal an der Zeit für ein weiteres Inkscape Tutorial. Die Idee zu diesem hier stammt nicht von mir sondern ist einem anderem Tutorial, ist allerdings etwas abgeändert. Ich finde die Pfadmethode weniger für Einsteiger geeignet, ganz lustig finde ich auch, dort gegen Bezahlung dann den Download der Tango-Farbpalette anzubieten, ist die doch eh in Inkscape als Standard enthalten und falls nicht, kann man sie immer noch in den Tango Style Guidelines finden. So nun aber genug der Vorrede, los gehts!

    Als erstes nach dem Öffnen von Inkscape stellen wir uns unter den Dokumenteneinstellungen die Icongröße 48x48px ein und in der Farbpalette wählen wir die Palette der Tango Icons. Die Raute-Taste aktiviert und deaktiviert im Bedarfsfall das Orientierungsgitter. Hier einfach nur sicherstellen, dass die Gittergröße immer 1 Pixel beträgt.

    Als erstes zeichnen wir mit dem Werkzeug Kreise und Ellipsen erstellen einen Kreis. Dieser sollte knapp unter dem oberen Bildrand beginnen und etwa bis zur Mitte reichen, meiner ist 24x24px groß. Kleiner Tip beim zeichnen, die Strg-Taste gedrückt halten damit es auch wirklich ein Kreis wird.
    Dann erstellen wir mit dem Werkzeug Bezierkurven und gerade Linien zeichnen ein Trapez, wie auf Abbildung 2 zu sehen. Dann ziehen wir uns eine Hilfslinie herunter und positionieren diese etwa im oberen Drittel des Trapez. Das soll sicherstellen, das die Knoten, die wir nun setzen auch auf der gleichen Höhe sind. Wir setzen also dort wo die Hilfslinie nun ist auf jeder Seite einen weiteren Knoten. Den gleichen Schritt wiederholen wir vertikal, nur das wir hier die Knoten in der Mitte setzen.
    Die Knoten an den Seiten machen wir symetrisch und versetzen sie etwas nach innen. Die Knoten oben und unten machen wir ebenfalls symetrisch und versetzen den oberen etwas nach oben und den unteren nach unten. Die beiden äußeren Knoten unten runden wir automatisch ab und setzen die oberen Anfasser etwas nach unten. Das Ergebnis sollte dann in etwa so aussehen, wie in Abbildung 3.

    Jetzt selektieren wir beide Formen, dazu die Shift-Taste einfach gedrückt halten und vereinigen die beiden Objekte zu einem Pfad, entweder mit Strg++ oder über Pfad>Vereinigung. Die Zeichnung sollte nun so aussehen, wie auf Abbildung 4.
    Dieser Form geben wir jetzt die richtige farbige Füllung. Für die Fläche wählen wir zuerst das helle blau aus unserer Palette und gehen dann auf die Farbeinstellung und wählen dort “radialen Farbverlauf” aus. Wir schliessen die Farbeinstellungen wieder und wählen das Werkzeug Farbverläufe erstellen und bearbeiten. Die Endmarkierungen des Farbverlaufes werden sichtbar. Für den Mittelpunkt wählen wir das Weiss aus der Palette und versetzen ihne etwas nach rechts oben. Der äußere Punkt bekommt die hellblaue Farbe aus der Palette und der obere Punkt muss etwas nach innen gesetzt werden, so das der Farbverlauf wirklich radial ist. Auch dem Rand geben wir jetzt eine Farbverlaufsfüllung, dieses mal allerdings linear, und zwar vom hellen blau nach dem dunklem Blau. Die Endpunkte sitzen links oben und rechts unten. Das Ergebnis sollte nachher so aussschauen, wie auf Abbildung 5 zu sehen.
    Die Form duplizieren wir jetzt mit Str+D und löschen die Farbeinstellungen, die Farbe der Fläche löschen wir und vom Farbverlauf des Randes machen wir ein Duplikat. Dan wechseln wir auf das Werkzeug Farbverläufe erstellen und bearbeiten und geben dem oberen Punkt das Weiss aus der Palette und dem unterem das helle Blau.
    Jetzt wählen wir Pfad>dynamischer Versatz und versetzen den Punkt so, das die neue Form mit der Innenkante des Randes der darunterliegenden Form abschliesst. In den Objekfrabeinstellungen kontrollieren wir dannach, das die Randstärke noch auf 1 Pixel steht. Das Resultat sollte dann so aussehen, wie auf der Abbildung Nummer 6.
    Es wird Zeit, das Innere der Glühlampe zu zeichnen. Als Erstes zeichen wir mit dem Werzeug Bezierkurven und gerade Linien zeichnen eine Diagonale. In den Objekfarbeinstellungen stellen wir jetzt die Linienenden auf abgerundet im Reiter “Muster der Kontur”. Dann Duplizieren wir diese Linie und spiegeln diese horizontal. Das Ergebnis sollte dann so aussehen, wie auf Abbildung 7 zu sehen. Dann zeichen wir noch eine Zickzacklinie, wie auf Abbildung 8 zu sehen und runden die innneren drei Knoten dieser ab. Dann müssen wir noch die untere Form von Abbildung 8 zeichen auch hier runden wir den Knoten oben in der Mitte ab und stellen bei allen Linien sicher, dass die Enden abgerunden sind und bei der letzten Form sollte auch die Einstellung, der Verbindungsart auf abgerundet stehen. Alle 3 Formen selektieren wir im Anschluss und wandeln diese über Pfad>Kontur in Pfad umwandeln in einen Pfad um. Dann können wir die 3 Formen über Pfad>Vereinigung oder Strg++ zu einem einzigen Pfad zusammenfügen und diesem einen linearen Farbverlauf als Füllung geben. Und zwar von oben Weiß nach unten das dunkle Grau aus der Farbpalette. Das Erbnis sollte aussehen, wie auf Abbildung 9.

    Dann können wir das Innenleben der Glühlampe wie auf Abildung 10 zu sehen positionieren, und senken es um eine Ebene im Stapel mit der Bildab-Taste.
    Von der allerersten Form machen wir dann mit Strg+D ein Duplikat und löschen den Rand, für die Füllung wählen wir das mittlere Gelb und einen Radialen Farbverlauf und setzen die Objektsichtbarkeit auf 25% herab, wie in Abbildung 11 und 12 zu sehen. Dann zeichnen wir noch ein Oval, wie auf Abbildung 13 zu sehen und geben diesem die Farbe Weiß als Füllung und setzen die Objektsichtbarkeit auf 40% zurück.
    Wir zeichnen mit dem Werkzeug Bezierkurven und gerade Linien ein Viereck, wie auf Abbildung 14 zu sehen. Der oberen und unteren Linie geben wir in der Mitte wieder einen weiteren Knotenpunkt und runden diesen ab und versetzen den oberen etwas nach oben und den unteren etwas nach unten. Dan setzen wir an beiden Seiten etwa in gleichem Abstand drei weitere Knoten, den mittleren machen wir symetrich und versetzen diesen nach innen. Die ganz untersten Knoten runden wir ab und versetzen die obere Tangent etwas nach innen, das Ergbnis sollte in etwa so aussehen, wie uaf Abbildung 16.
    Für die Farbeinstellungen benutzen wir für den Rand das dunkle Gelb und die Fläche füllen wir mit einem linearen Farbverlauf vom hellem Gelb nach Weiß. Wir stellen in den Farbverlaufseinstellungen auf “alternierend” und versetzen den weissen Endpunkt in etwa die Mitte der Fläche, das sollte nachher so aussehen, wie auf Abbildung 16.
    Zum Schluß zeichen wir noch auf die Fläche zwei Dreiecke, wie auf Abbildung 17, die wir mit dem dunklem Gelb füllen und zeichnen einen Kreis den wir mit dem Farbwert Aluminium 5 füllen und dem Rand geben wir den Farbwert Aluminium 6. Den Kres setzen wir dann mit der Ende-Tast im Stapel ganz nach unten.
    Als letztes zeichnen wir dann noch ein Oval dem wir eine große Unschärfe geben und setzen es ebenfalls nach ganz unten und schon sollte unser Icon so aussehen, wie auf Abbildung 18.
    So und wie in letzter Zeit auch gibt es das Ganze natürlich noch einmal als Screencast.

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    Kein Unity in openSUSE & Fedora

    Februar 25th, 2011 von buergermeister

    Die Bemühungen der Major-Distributionen openSUSE und Fedora Unity als Desktop-Alternative für ihre Nutzer anzubieten, scheinen vorerst gescheitert.

    Damit bleibt Ubuntu für nahe Zukunft wohl die einzige Distribution, welche diese alternative Benutzeroberfläche anbietet.
    Nelson Marques, der sich seit geraumer Zeit bereits mit Portierungen des Ayatana-Projektes auf openSUSE beschäftigt schreibt dazu in seinem Blog, dass es hauptsächlich an einigen Problemen mit Compiz liegt. Ausserdem hätte er einige Probleme mit den gconf Einstellungen gehabt, die Unity verlangt und es sei zu Problemen mit den Einstellungen von openSUSE gekommen. Da aber openSUSE versucht stabil und zuverlässig zu sein und er das in diesem Branch von Compiz nicht sieht, wird es in openSUSE 11.4 kein Unity geben. Er verspricht aber, zu einem späterem Zeitpunkt die Entwicklung wiederaufzunehmen. Und das er fest entschlossen ist, Unity und Ayatana als Alternative für openSUSE zu integrieren, zeigt er mit einem eigenen Wallpaper für openSUSE Gnome:Ayatana.


    Auch Adam Williamson, sah sich einigen Problemen gegenüber bei der Portierung von Unity für Fedora. Vor allem würde Unity and diesem Bug hier leiden und da er auch andere Dinge zu tun habe, will er die Arbeit an Unity einstellen. Läßt aber ebenfalls eine Fortsetzung offen, falls jemand helfen möchte, kann derjenige sich ruhig melden. Das Gleiche gilt natürlich für die Entwicklung von Nelson Marques. Man wird also gespannt sein, wie es mit Unity für andere Distributionen weitergeht.

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    Pinguy OS – das strotzige Ubuntu

    Februar 25th, 2011 von buergermeister

    Der nächste Teilnehmer in der Blogparade rund um exotische Linuxdistributionen hat seinen Artikel veröffentlicht. Toadie hatte sich den Exoten PinguyOS gepickt, ein Ubuntu Derivat das als installierbare Live-DVD daherkommt.

    Der Standard Desktop von PinguyOS ist GNOME, welches aber ziemlich aufgepeppt wurde, so ist standardmäßig Gnome Do und dessen Docky installiert. Auch im Gnome Panel wurde zum Beispiel standardmäßig der Systemmonitor aktiviert und auch Conky läuft bereits.

    Neben der Optik wurde aber auch die Softwareauswahl erweitert, so kommt PinguyOS zum Beispiel mit installiertem VLC somt Codecs daher, auch Wine und Play on Linux ist an Bord. Auch Flash und Java sind bereits vorinstalliert.

    Ausserdem läuft bereits ein Samba-Server, so das es möglich ist mit einem Mausklick Verzeichnisse im Netzwerk freizugeben und diese dann auch von Windows-Systemen zu erreichen. Ein UPnP/DLNA Server macht Dateien auch für Geräte erreichbar, die mit dieser Variante zurechtkommen, wie XBox und PS3.
    Auch ich hab mir PinguyOS kurz angesehen und meine Begeisterung hält sich ebenfalls in Grenzen, da gibt es gute Dinge, wie zum Beispiel die Integration der Server die “Aufbesserung” der Optik ist aber auch für mich zuviel des Guten.

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  • Gimp Paint Studio – Digital Painting mit Gimp

    Februar 21st, 2011 von buergermeister

    Normalerweise finde ich Versuche die Benutzeroberfläche von Gimp zu verbessern, in dem man sie immer mehr Photoshop angleicht weniger prickelnd. Für mich ist die Benutzeroberfläche von Gimp schon durchdacht. Werkzeug- und Dialogfenster befinden sich auf einem extra Monitor und das Arbeitsfenster auf einem weiterem und dort steht ihm dann viel Platz zur Verfügung. Die meisten Werkzeuge kann ich über das Kontextmenü der rechten Maustaste erreichen und Filter und ähnliches sind in der oberen Menüleiste erreichbar angeordnet. Selbst wenn man keinen zweiten Monitor hat, so funktioniert das auch mit den virtuellen Desktop, die die meisten grafischen Benutzeroberflächen die ein Linuxsystem bietet, ebenfalls.
    Was bei Gimp als Werkzeug für Photomanipulation wunderbar funktioniert, funktioniert allerdings nicht wenn ich mit Gimp Digitalpainting machen möchte. Hier muss ich wesentlich öfter Pinsel und -einstellungen oder Farben austauschen und damit ins Werkzeugfenster wechseln. Speziell für Digitalpainting gedachte Programme wie MyPaint oder Krita scheinen hier im Vorteil.
    Allerdings lässt sich auch Gimp für diesen Einsatzzweck umrüsten. Gimp speichert die Einstellungen für die Benutzeroberfläche in seinen rc-Dateien und mit diesen läßt sich Aussehen und Anordnung der einzelnen Fenster beeinflussen.
    Gimp Paint Studio versucht Gimp nun auf diese Weise in ein Programm für Digitales Painting umzuwandeln. Gimp Paint Studio bringt dazu eine angepasste sessionrc und toolrc mit und erweitert den Umfang der Brushes samt deren Presets, bringt weitere Farbverläufe/Gradients und Farbpaletten mit. Die “stabile” Version ist derzeit die 1.4 und eine 1.5alpha ist bereits veröffentlicht, für die die Entwickler um Feedback bitten. Ausprobieren kann man das ganze ohne Reue, wenn man seine rc-Dateien einfach vorher sichert. Und selbst wenn einem das auf die Art nichtgefällt, kommt man in den Besitz weiterer Pinsel, Verläufe und Farbpaletten.

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    Kleiner Farbpalettenhelfer – SwatchBooker

    Februar 20th, 2011 von buergermeister

    Ich war in den letzten Tagen auf der Suche nach einem Programm zum Erstellen von Farbpaletten, wleches meinen Bedürfnissen und Ansprüchen an ein olches Programm entspricht. Gefunden habe ich bisher keines aber trotzdem etwas gefunden, was ich für nützlich halte.
    Fast alle Grafikprogramme kochen ihr eigenes Süppchen, was das Format zum Abspeichern von Farbpaletten. Das Problem ist zwar erkannt und so gibt es eine Arbeitsgruppe (Create-Projekt), die ein universelles Format, Swatch genannt, erarbeiten soll. Bis dieses allerdings einsatzreif und in die verschiedenen Grafikprogramme integriert ist, wird wohl noch eine ganze Weile vergehen.
    Wenn dieser Fall einmal eintritt, dann macht es sich natürlich gut, die entsprechenden Farbpaletten zentral zu verwalten und zu bearbeiten. Für meine Seite fände ich etwas derartiges nützlich, da meine hauptsächlichen Grafikanwendungen Gimp und Inkscape, das gleiche Format verwenden.
    Wenn es nach dem Entwickler von SwatchBooker geht, so soll dieses Programm eines Tages zum universellen Ressourcenmanagement und –konvertierer für Grafikanwendungen werden.
    SwatchBooker liegt derzeit in der Version 0.7.3 vor und kann verschiedene Formate für Farbpaletten öffnen, bearbeiten und konvertieren. Und die Liste, der Foramte die SwatchBooker bereits lesen und verarbeiten kann liest sich beachtlich: Adobe aco, acb, act, ase, acf, bcf, clr, AutoCAD acb (allerdings nur unverschlüsselt), ColorSchemer cs, Corel cpl, xml (X5), GIMP und Inkscape gpl, OpenOffice.org soc, QuarkXPress qc, RAL bcs, RIFF pal, Scribus xml, VivaDesigner xml, Xara jcw und natürlich ICC Farbprofile. Exportieren kann SwatchBooker dann in folgende Formate: Adobe ase, GIMP und Inkscape gpl, OpenOffice.org soc und Scribus xml. Bei den Adobe ase Dateien gilt allerdings eine kleine Einschränkung, SwatchBooker kann diese nur korrekt exportieren, wenn diese nicht mehr als ein Gruppenlevel haben. Die Farbpaletten können ausserdem als HTML-Seite exportiert werden.
    Ausserdem können auch noch direkt aus dem Internet von folgenden Anbietern: ColorCharts.org, Digital Colour Atlas, ICI Dulux, Pantone und RAL Farbprofile importiert werden.
    Da SwatchBooker als Ressourcenmanagementwerkzeug gedacht ist, kann es auch mit Patterns und Gradients umgehen und kann folgende Pattern und Gradient-Formate öffnen: Adobe grd, clr, GIMP ggr, OpenOffice.org sog und Scribus xml, Adobe pat, GIMP pat und OpenOffice.org sob, soh.

    SwatchBooker selbst ist in Python implementiert und folgende Abhängigkeiten hat das Programm, PyQT4, LittleCMS und die Bindings für Python. Nutzer von Ubuntu finden eine gepackte Version in Launchpad. Nutzer von openSUSE können das Paket leider noch nicht im openSUSE Buildservice finden. Aber das tut der Sache keinen Abbruch.
    Einfach das Archiv auf den Seiten des Projektes herunterladen und entpacken. Starten läßt sich das Programm nachdem man alle Abhängigkeiten installiert hat einfach über den Aufruf: python swatchbooker.pyw

    Die Oberfläche von SwatchBooker ist, wie ich finde etwas unübersichtlich. Über das reine Konvertieren der verschiedenen Formate der Paletten, bietet SwatchBooker aber auch einige interessante Features zum Bearbeiten der Paletten. So können die Farben umbenannt werden, was eine Übersetzung von Paletten ermöglicht. Darüber hinaus kann man die Paletten mit einem Beschreibungstext und einer Lizenz versehen. Vollständig unterstütz werdendiese Features allerdings nur im SwatchBooker-eigenem Format SBZ.

    Es lohnt sich auf jeden Fall, dieses kleine aber nützliche Projekt weiter zu beobachten. Schon für die Version 0.8 ist geplant auch mit Gradients und Pattern mehr anfangen zu können. Ich jedenfalls hab den kleinen Helfer jetzt installiert. Für die Zukunft hoffe ich, dass man auch das Bearbeiten der Farben vereinfacht, ein Colorwheel wäre zum Beispiel sehr hilfreich.

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    Banshee vs. Canonical – Das wahre Gesicht von Canonical

    Februar 17th, 2011 von buergermeister

    Ich habe ja hier schon mehrmals darüber geschrieben, dass ich das “Engagement” von Canonical in der Welt der freien Software eher kritisch sehe. Das hat dann auch immer gleich Schmierereien in den Kommentaren zur Folge, ich kann mich also auch dieses Mal auf derartiges gefaßt machen. Seit einigen Tagen, zeigt Canonical einmal wieder mehr sein Gesicht, um was es ihnen eigentlich geht und zwar ums Geld verdienen. Nun Geld verdienen ist an sich nichts schlechtes und freie Lizenzen lassen auch genau das zu.
    Die nächste Version von Ubuntu Natty Narwhal soll ja mit Banshee anstatt mit Rythmbox als Musikplayer daherkommen. Schon seit geraumer Zeit integriert Ubuntus Rythmbox zur Generierung von Einnahmen den Ubuntu Musicstore. Nun kommt aber Banshee bereits mit einem eigenen Store daher, der MP3 von Amazon anbietet und dessen Einnahmen zu 100% an die GNOME Foundation fliessen. Seit der Integration im Juli 2010 waren das etwas über 3.000 US$ wobei die Einnahmen seit dem kontinuierlich ansteigen und bald die 1.000$ Grenze pro Monat überschreiten. Die Banshee Entwickler publizieren diese Zahlen, wie das so üblich ist vollkommen offen in einem Spreadsheet. Das sind bei den derzeitgem monatlichen Einnahmen in etwa soviel, wie kleinere Firmen der GNOME Foundation im Jahr zukommen lassen.
    Nun wie schon gesagt, in Rythmbox betrieb Canonical einen eigenen Musicstore und dessen Einnahmen wären mit Banshee dann nicht mehr da. Man hätte wie es die Lizenz von Banshee ja zuläßt diesen da natürlich integrieren können (Scheiße man häte wieder Entwicklungsarbeit leisten müssen) oder einfach den AmazonMP3 Store den Banshee integriert hat per default ausschalten können. Kein Hahn hätte dannach gekräht, statt dessen hat man sich an die Banshee Entwickler gewandt und ihnen zwei Vorschläge gemacht.
    Entweder Canonical schaltet den Standard-Musikladen von Banshee aus, was sich mit wenigen Klicks wieder rückgängig machen läßt oder der Store bleibt integriert und Canonical bekommt in Zukunft 75% der Einnahmen.
    Auch wenn andere da mal wieder Canonical zugute halten, dass man ja mit den Entwicklern immerhin kommunizieren würde, für mich ist das keine Kommunikation sondern Erpressung. Kommunkation wäre gewesen, die Summe offen zu lassen oder 75% als Verhandlungsbasis anzubieten. Ich bin mir sicher die Banshee Entwickler wären auf 50% sogar eingegangen, dabei hätten beide Parteien nur gewinnen können. Aber in der Geschäftswelt seihen ja 75% fürs nichtstun üblich, wie Jason Warner, Ubuntus neuer Manager für den Desktop in einem Kommentar bemerkt. Statt dessen haben sich nun die Banshee Entwickler für die Deaktivierungsvariante entschieden.
    Wer genauer hinschaut sieht, hier gibt es ja auch einen dritten Geschädigten, die GNOME Foundation und mit der hat man ja schon seit geraumer Zeit ein Hühnchen zu rupfen und versucht sie auf Canonical Linie zu pressen. Ich sage nur Unity vs. GNOME Shell, Unity2D und QT. Meiner Meinung nach alles eher Versuche Gnome auf die Canonical Linie zu bringen.
    Canonical versucht mehr und mehr seine massive Verbreitung im Bereich des Linuxdesktop zu nutzen um sich ein größeres Stück vom Kuchen zu sichern und an der Stelle muss man sich wirklich fragen, ob 75% hier gerechtfertigt sind.
    Linux ist einst angetreten um ein Monopol im Bereich des Desktop zu brechen und das nur des Wissens willen, das ein Monopol nie für die Allgemeinheit gut ist. Es ist an der Zeit zu fragen, ob wir eine Dominanz von Ubuntu im Bereich des Linuxdesktop weiter akzeptieren können, wenn derartige Dinge die Konsequenz davon sind.

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  • Ab in die Cantine – Mageia 1 Alpha1

    Februar 15th, 2011 von buergermeister

    Mich hat vor gar nicht allzulanger Zeit jemand gefragt, was Mageia sei und nach meiner Antwort, das es sich dabei um einen Fork von Mandriva handele kam die Frage ob es da schon ein Release gab. Nach dem Fork im September gab es viele Probleme für Mageia zu lösen, als erstes brauchte man Speicherplatz um den Code, den man hatte auch zu hosten, Buildserver mussten beschafft und eingerichtet werden.
    Jetzt ist es allerdings auch geschafft, Mageia hat sein erstes Release – Mageia 1 Alpha1 Codename “Cantine”. Ein Update von Mandriva 2010.2 soll problemlos möglich sein, auch von Mandriva Cooker sollte man auf Mageia updaten können, soll sich aber auf Probleme mit RPM5 gefasst machen.

    Wenn man diesem Blogeintrag liest, so ist das Design der Distribution noch nicht endgülig, das Design-Team arbeitet noch daran. In der Tat sind einige Grafiken, einfach nur übermalt worden, aus welchem Grund auch immer. Der Bootsplash und das Grubmenü würden aber zeigen, wo die Reise hingeht. Hier muss ich allerdings anmerken, das die Kombination weisse Schrift auf grauen Hintergrund, wie im Grub oder hellblaue Schrift auf grauen Hintergrund im Installer, nicht gerade lesefreundlich ist. Hier muss also wirklich noch gearbeitet werden.
    Beim Rest ähnelt Mageia Cantine immer noch stark dem letzten Mandriva, welches ich getestet habe. Mandriva hat heute übrigens auch die erste Alphaversion seiner 2011 Version released. Scheinbar wollen sich Mageia und Mandriva ein kleines Wettrennen liefern :D

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    XFCE nun mit eigenem Verein

    Februar 8th, 2011 von buergermeister

    Auf der diesjährigen FOSDEM ist es zur Gründung eines Vereines gekommen, die für den flinken Desktop XFCE als Überbau dienen soll. Die Gründung wurde auf der XFCE-Mailingliste, zusammen mit dem gewählten Vorstand bekannt gegeben. Für die nächsten 2 Jahre fungieren Jannis Pohlmann als Vorsitzender, Nick Schermer als stellvertretender Vorsitzender und Jérôme Guelfucci als Schatzmeister als Vorstand des Vereines. Der Verein soll nun noch ins Vereinsregister eingetragen werden und am 1.März soll eine weitere Mitgliederversammlung statt finden, wo über die Modalitäten eines Beitrittes diskutiert werden soll.
    Geplant ist die Mitgleidschaft beitragsfrei zu gestalten, der Verein soll lediglich von Spenden existieren. So stehen die Beantragung eines Bankkontos und Paypalaccount ganz oben auf der Arbeitsliste. Mehr Informationen, wird man wohl in Zukunft zum Verein unter der Subdomain foundation.xfce.org finden.

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  • Linuxwochen – Vienna Calling

    Februar 1st, 2011 von buergermeister

    Die Linuxtour rollt im April und Mai wie auch in den letzten Jahren durch Österreich und macht Station in verschiedenen Städten des Landes. Unter anderem auch von 5.-7. Mai in Wien und dass wieder mitten in der Innenstadt. Die Linuxwochen Wien sind jetzt auf der Suche nach Beiträgen.Themenschwerpunkte sollen Android, Applikationen und Anwendungen, NoSQL Datenbanken, das Web 3.0 sowie Cybernautik werden. Dabei sind technische Vorträge genauso gefragt wie Erfahrungsberichte oder Vorträge zu juristischen sowie politischen Themen. Akzeptiert werden Beiträge in Deutsch sowie auch in Englisch. Einreichungen können via Mail an programm2011@linuxwochen.at gesendet werden oder auch über die entsprechende Weboberfläche gemacht werden. Deadline für die Einreichungen wird der 1. April 2011 sein. Mehr findet man natürlich im entsprechendem Call for Paper.

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    Neue Ansichten mit Firefox 4

    Januar 31st, 2011 von buergermeister

    Auch bei Mozilla experemntiert man mit neuen Interfaces für den Firefox und zwar im Rahmen der Mozilla Labs, wo sich das Subprojekt “Prospector” um derartiges bemüht.
    Wie ein absolut minimalistischer Firefox aussehen könnte, der weder Adressleiste, noch Tabs oder Stuatuszeile anzeigt aussehen könnte, dass zeigt derzeit ein Addon für den Firefox 4. Der ganze Bildschirm für den Content!
    Die Darstellung eben jener Elemente wird dann von einem Dash-Board übernommen, dass über ein halbtransparentes Firefox-Logo in der Ecke ereichbar ist. Klickt man auf dieses wird eine Übersichtsseite mit den offenen Tabs angezeigt, ausserdem Seiten aus dem Cache die am häufigsten aufgerufen wurden, bewegt man den Mauszeiger über die Thumbnails wird im Hintergrund eine Voransicht geladen. Ausserdem findet man eine Adress- und Suchleiste, die kombiniert genutzt werden kann und wie gehabt auch im Cache sucht. Ich benutze die Adressleiste ja schon lange zum Suchen und die Suchleiste nur für spezielle Suchdienste, wie etwa die openSUSE Paketsuche. Auch dafür ist in dieser Ansicht gesorgt, in dem man auf ein kleines Logo unter der Leiste klicken kann. Die Statuszeile befindet sich hinter dem halbtransparenten Icon, was für Menschen mit Sehbehinderung aber noch schwerer wahrzunehmen sein dürfte, als für mich. Interesant an der Stelle ist, dass dort ein weiteres halbtransparentes Icon angezeigt wird, sobald sich Aktivität auf einer der Seiten zeigt, die man in einem Tab offen hat. Zum Hinzufügen weiterer Tabs findet man einen entsprechenden Button. Wie ich selbige allerdings schliessen kann suche ich vergeblich, auch wie ich an Einstellungen für den Firefox gelangen kann.

    Das Ganze stellt sich für mich als sehr interesanter Lösungsansatz da, ist aber absolut noch nicht zum Arbeiten geeignet. In Zukunft ist geplant, dem Nutzer die Gestaltung des Dash-Board zu überlassen und nicht nur die am häufigsten besuchten Seiten anzuzeigen. Testen kann man das Ganze trotzdem einmal, vorrausgesetzt man hat eine Betaversion von Firefox4 installiert. Nach der Installation des Addon ist kein Neustart erforderlich. Wer auf das alte Browserinterface zugreifen will, kann das mit der Tastenkombination Ctrl-Shift-Alt+d tun, natürlich kann man auch mit Ctrl+Tab auch wie gehabt durch die offenen Tabs blättern. Mehr Keyborad-Shortcuts für diese Ansicht findet man auf einer eigenen Seite.

    Ich finde wie schon einmal gesagt, den Ansatz interessant, möchte aber bevor ich damit beginne zu arbeiten wenigstens eine Lösung für das Schließen der Tabs, die Einstellungen von Firefox (irgendwann mag ich ja auch mal den Cache leeren ;) ) und vor allem mißhagt mir die Positionierung des halbtransparenten Icon. Da ich mit einem Preview auf GNOME 3 arbeite und dessen Dashboard ebenfalls über die linke obere Ecke zu errreichen ist und das auch noch mit Gesten, wird das wohl zu einigen Komplikationen führen. Interessant ist es trotzdem, Fazit wieterverfolgen.

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    Exotische Linuxdistributionen – Saline OS

    Januar 24th, 2011 von buergermeister

    Vor wenigen Tagen ist die erste stabile Version von SalineOS erschienen. Saline OS hat sich zum Ziel gesetzt dem Benutzer einen möglichst “out of the box” funktionierenden und komplett mit Applikationen ausgestatteten XFCE-Desktop zur Verfügung zu stellen.
    Saline OS kommt als Live DVD daher und ist für x86 und 64bit Machinen erhältlich. Vom Livesystem aus läßt sich SalineOS in Ruhe testen und auch mit Hilfe von remastersys auch installieren. Ein entsprechenden Link mit dem entsprechndem Icon von remastersys findet man auf dem Desktop. Ein Klick darauf startet als erstes GParted mit dem man die Festplatte entsprechend partitionieren und formatieren kann, allerdings wird im weiteren Verlauf noch einmal formatiert und in diesem Dialog stehen dann nur noch ext3 und ext4 als Dateisysteme zur Auswahl. Ansonsten verläuft die Installation, wie man das von anderen Systemen her gewöhnt ist, es werden root-Paßwort, Nutzername und Paßwort abgefragt. Die Einstellung zur Lokalisierung übernimmt noch dpkg-reconfigure und dann ist die Installation auch schon abgeschlossen.

    Nach dem nächsten Boot erwartet einen der SliM Login Manager. SalineOS kommt wie gesagt mit dem XFCE Desktop daher, installiert wird dabei noch die Version 4.6.2 und nicht die vor wenigen Tagen erschienene Version 4.8. Die Arbeitsoberfläche von SalineOS präsentiert sich klar und aufgeräumt, ein Panel im GNOME Stil oben und ein nur auf Bedarf erscheinendes Panel am unteren Rand mit den wichtigsten Applikationen. Als Applikationen kommen überwiegend schlanke und flinke Programme zum Einsatz, so setzt Saline nicht auf Firefox bzw. das Debian Pendant Iceweasel als Standard-Webbrowser ein sondern Chromium und für diesem findet man auch im oberen Panel ein Icon zum löschen der privaten Daten, ein nützliches Werkzeug, wie ich finde. Als Mailclient hat man sich für Icedove entschieden Debians Thunderbird Version und zum verwalten der persönlichen Termine setzt man auf Osmo. Interessant ist das als Videoplayer Parole zum Einsatz kommt und ausserdem Fotoxx zum verwalten der Bildersammlung, ansonsten umfaßt das Programmrepertoire meist die XFCE-Programme oder altbekannte aus der GNOME-Welt. Interessant und zu erwähnen ist, dass auf dem Desktop ein PDF-Dokument zu finden ist, welches die wichtigesten Programme erklärt und ein paar Worte zu SalineOS verliert, so dass auch ein Einsteiger schnell mit seinem neuen System zurecht kommt.

    Fazit SalineOS macht in seinem ersten Release durchaus Spaß und ist gerade für ältere Systeme geeignet, wenn ich auch einige Verbesserungen im Installationsprozess für wünschenswert halte. Einige Ansätze finde ich sehr interessant zum Beispiel die Integration von remastersys aber auch die Möglichkeit zum einfachen leeren des Browsercache hat etwas. Ich glaube ich schaue mir Saline mal immer wieder an.

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  • Exotische Linux-Distributionen Zorin OS

    Januar 22nd, 2011 von buergermeister

    Der erste Beitrag zur Blogparade rund um die exotischen Linux-Distributionen ist eingetroffen. Der Beitrag stammt von Unixoid, der sich das Ubuntu-Derivat Zorin OS mal näher angeschaut hat. Zorin OS hat sich zum Ziel gesetzt eine Distribution zu schaffen, die es einem Windowsumsteiger möglichst einfach macht und das versucht man duch imitieren einer windowsnahen Desktopumgebung. So verwendet Zorin zwar Gnome als Desktopumgebung setzt aber auf das Icondesign von KDE’s Oxygen,  ausserdem sind sehr viele Compizeffekte per default installiert und aktiviert. Das Aussehen läßt sich über einen sogenannten “Look Changer” anpassen, in dem Windows 7, Windows Vista, Windows XP, Windows 2000, Mac OS X und der standardmäßige GNOME Look selektierbar sind. Eine weitere Sache, die man als Eigenentwicklung anpreise ist “Background Plus” mit dem man zum Beispiel Screensaver oder Videos als Desktophintergrund einsetzen kann. Dazu kommt dann noch “Zorin Splash Screen Manager mit dem man auf einfache Weise die Plymouth basierten Bootsplash tauschen kann. Die meisten der Multimedia Codecs sind bereits vorinstalliert und Flash läuft auch out of the Box. Ansonsten stellt sich Zorin meist als Ubuntu dar. Wer mehr wissen möchte kann ja in den Beitrag von Unixoid schauen.

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  • Features XFCE 4.8

    Januar 20th, 2011 von buergermeister

    Vor einigen Tagen ist die Version 4.8 des Desktopleichtgewichtes XFCE erschienen und das nach zweijähriger Entwicklingszeit. Der Dateimanager Thunar kommt jetzt mit optionalem GVFS Support, dadurch ist es nun möglich auch auf Remoteressourcen zu zugreifen, wie (S)FTP, Windows Shares, WebDav. Der Prozessdialog des Dateimanagers wurde ebenfalls überarbeitet und zeigt nun in einem einzelnem Dialog alle Operationen an. Entfernbare Datenträger haben nun einen “Eject Button”, der im linken Seitenpanel des Dateimanagers angezeigt wird und können so einfach entfernt werden.
    Viele Änderungen erfuhr das Panel, so das Größen und Positionierungshandling verbessert und ausserdem ist es jetzt möglich dem Panel transparente Hintergründe zu verpassen. Der Editor für die Plugins welche man dem Panel hinzufügen kann wurde ebenfalls vereinfacht und überarbeitet. Ausserdem ist es jetzt möglich per Drag&Drop Launcher aus dem Menü im Panel zu platzieren. Das Iconbox und Tasklist-Plugin wurden zu einem Plugin, welches nun Windows Button genannt wird zusammengefaßt. Auch die Uhr hat wie immer einen neuen Modus erhalten, den fuzzy Mode, bei dem die Zeit in Worten angezeigt wird. Standardmäßig gibt es jetzt auch ein Dateiordner-Plugin zum schnellen Anzeigen von Verzeichnisinhalten.
    Auch der Einstellungsdialog von XFCE wurde überarbeitet, so kann der jetzt mit “multihead setups” umgehen, allerdings nur mit randr 1.2 kompatiblen Treibern, dass heisst proprietäre NVidia Treiber bleiben aussen vor. Ausserdem ist es möglich die Einstellung vorher zu testen, durch eine sogenannte “Timed Confirmation” sollte die gewählte Einstellung nicht funktionieren, kann man zur vorhergehenden zurückkehren. Es gibt zudem einen Quick Setup Dialog, mit dem man in nur wenigen Sekunden eine Umstellung vornehmen kann. Dazu einfach Windows + p drücken, das gewünschte Monitorlayout wählen und fertig.
    All diese Änderungen bringen XFCE mehr zu einem modernen Desktop, die meisten Änderungen bringen Anforderungen die ein durchschnittlicher Nutzer heute an ein System stellt.

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  • I’ve seen the Future, it’s in my Browser

    Januar 19th, 2011 von buergermeister

    Vor wenigen Tagen hat das W3C ein Logo für den kommenden Standard HTML5 vorgestellt. Das Logo steht unter der Creative Commons Lizenz Namensnennung und kann von jedem verwendet werden, der zeitgemäße Webstandards wie CSS, SVG oder WOFF in seinen Webseiten anwendet. Die Lizenz erlaubt es logischerweise das Logo auch den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Als weitere Maßnahme gibt es TShirts mit dem Logo und dem Spruch “I’ve seen the Future, it’s in my Browser”. Mich erinnert das Ganze an Superhelden und euch schon Erfahrungen mit HTML 5 gesammelt?

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  • Shirts für feurige Füchse

    Januar 12th, 2011 von buergermeister

    Der T-Shirt Contest für Gnome 3 ist ja schon fast vorbei und nur noch wenige Tage können Einreichungen gemacht werden, da gibt es wieder einen neuen Shirt Contest. Dieses Mal geht es darum ein Design für Mozilla zu entwerfen und zwar für die kommende Firefox 4 Version. Das Gewinnerdesign wird dann das offizielle Releasshirt, welches an Contributoren auf der ganzen Welt verschickt wird und im Mozillashop erhältlich sein wird. Aus allen Einsendungen wird ein Team die besten 5 auswählen, es zählen dabei die Kreativität des Design und ob das Thema klar zum Ausdruck gebracht wird. Diese 5 Designs werden dann ab den 15. März in ein Finale gehen und sich dem öffentlichen Voting stellen müssen.

    Der ideal zu bedruckende Raum auf dem T-Shirt sind 25x25cm, es soll nur ein Design für die Front gemacht werden die Rückseite soll später das Firefox Wordmark aufgedruckt bekommen. Das Desgin soll einen Hintergrund für die Farbe des Shirt enthalten und soll als PNG/JPG in 300dpi Auflösung abgegeben werden und zwar nur das Design. Die Quelldateien mit allen Layern, soll man auf jeden Fall aufbewahren. Einsendungen können bist zum 13. März 2011 gemacht werden.

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    Screencast: Zoomeffekte mit JessyInk

    Januar 8th, 2011 von buergermeister

    Die Inkscapeerweiterung JessyInk, mit der man Präsentationen mit Inkscape erstellen kann habe ich ja bereits in einem Artikel mit einem Screencast bereits einmal vorgestellt. JessyInk kann allerdings mehr als nur simple Präsentationen mit Übergängen erzeugen.Ein Vorteil von Vektorgrafiken und SVG ist ja dere nahezu grenzenlose Skalierbarkeit, welches es hier auch ermöglicht in Folien zu zoomen. Wie das geht versuche ich wieder in einem Screencast zu zeigen.

    Mit den Zoomeffekten lassen sich Präsentationen erzeugen, mit einem “Woah-Effekt”, alles kann ich allerdings nicht zeigen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Präsentation, bei der sich die Folien im Uhrzeigersinn bewegen, das wäre mit JessyInk möglich. Grenzen sind einem hier nur relativ wenig gesetzt, man muss nur nachdenken und planen was man erreichen will.

    P.S. Ich hab jetzt gesehen, das die Effekte im Video gar nicht so gut zu erkennen sind. Die Beispieldatei gibt es hier also zum Download. Einfach im Browser öffnen.

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  • Call for Paper LinuxTag 2011

    Januar 7th, 2011 von buergermeister

    Das der LinuxTag dieses Jahr bereits im Mai stattfindet, ist ja bereits seit dem vergangenen bekannt. Heut wurde dann auch zum Einreichen von Vorträgen aufgerufen. Erstaunlich ist die Deadline 25. Januar, sehr kurz.

    Themen-Schwerpunkte sind E-Publishing, die Mobilplattformen Android und Meego sowie Serverkonsolidierung. Ebenfalls auf der LinuxTag-Agenda stehen klassische Tracks wie Kernelthemen und Netzwerke, die ein besonderes Augenmerk auf die bevorstehende Einführung von IPv6 richten sollen.  Weiter Themen können aber vorgeschlagen werden. Ausserdem soll Android einen starken Anteil annehmen.
    Neu im Programm ist eine Vortragsreihe, bei der sich IT-Experten gezielt Neuerungen in wichtigen Softwarepaketen widmen. So erfahren Administratoren kompakt und direkt von den Chefentwicklern, welche Features neue Major-Releases bieten und wo sich ein Upgrade lohnen könnte.
    Communitys haben ein großes Gewicht auf dem LinuxTag. Im neuen Track “Cross Desktop/Cross Distribution” präsentieren Entwickler Vorschläge, die nicht nur ein einzelnes Desktop Environment oder eine Linuxdistribution betrifft, sondern die die Zusammenarbeit mehrerer Projekte erfordert. Eine vollständige Liste aller vorgeschlagenen Themenschwerpunkte und der Rahmenbedingungen enthält der Call for Papers.

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