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Der Buergermeister im Rathaus

April 19th, 2009 von buergermeister

Ich war in den letzten Tagen ein wenig unterwegs und zwar war ich zu den Linuxwochen in Österreich, die ja seit letzten Donnerstag in Wien gastierten. Darüber hab ich ja bereits geschrieben und auch Roman in der Schweiz hat das getan. Wir sind ja erst am Donnerstag Mittag hier losgefahren und haben leider auf der tschechischen Autobahn eine längere Zwangspause namens Stau einlegen müssen, so dass wir erst um 22.00 Uhr in Wien ankamen. Damit haben wir den brisanten q/talk um 19.00 Uhr natürlich verpasst und der hat ja so einiges in Bewegung versetzt wie man dieser oder dieser oder dieser Meldung entnehmen kann. Das ist übrigens eine interessante Variante, den letzten Vortrag mit so zu wählen und auch Raum zu Diskussion zu geben. Das wurde an jedem Abend so beibehalten. Am zweiten Tag war Kurt Gramlich mit Tux in der Klimafalle zu Gast und am dritten und letzten Tag Brian King, President of the Mozilla Developer Foundation.

Die Linuxwochenausgabe Wien zählt insgesamt zu den kleineren Veranstaltungen, hat aber auf jeden Fall ihren eigenen Charme. Bei nur zwei Votragssträngen und einer kleinen Ausstellung bleibt nämlich genügend Raum für Gespräche. Die OpenSource-Lounge war diesbezüglich ein guter Einfall, sie hat das gefördert. Die Community-Talks waren ebenfalls interessant. Solch kleine Veranstaltungen müssen/sollten sich verstärkt um derart kleinere Dinge bemühen, sie bringen ihnen mehr als eine Austellung und ein dickes Vortragsprogramm.

Herausragend ist bei der Wiener Ausgabe der Linuxwochen auch der Veranstaltungsort. Nicht wie sonst üblich in Räumlichkeiten von Universitäten oder Fachhochschulen sondern im Wiener Rathaus ist man zu Gast. Das sorgt allein schon für “Bürgernähe” es kommen durchaus andere Leute als man es sonst kennt. Jedenfalls war das mein Eindruck. Wer das Rathaus kennt, es ist ein absolut imposantes Gebäude eine Art Buckingham Palace, mit Kronleuchtern, Kasettendecken und imposanten Wappen an den Wänden. Schlussendlich wurde für Linux nicht nur sprichwörtlich der rote Teppich ausgerollt.

Für mich persönlich waren die Linuxwochen.at Ausgabe Wien ein Erfolg, es hat Spaß gemacht. Die Workshops waren auch hier wieder eine Herausforderung für mich, denn der Versionshorror war wesentlich schlimmer als noch letztes Jahr zum Workshop CLT als der Wechsel Version 2.3 zu 2.4 war. Dieses Mal waren nämlch Gimp portable, wenn ich richtig gesehen habe handelt es sich dabei um eine Ausgabe 2.0, ein RedHat Enterprise Desktop mit der Gimpversion 2.2, Gimpversion 2.4 und 2.6 vorhanden aber damit nicht genug denn es kamen logischerweise auch noch verschiedene Betriebssysteme nämlich WIndows, Mac OS und Linux in verschiedenen Distributionen hinzu. Also sehr viel reden, sind doch die Filter und ähnliche Dinge an sehr unterschiedlichen Orten zu finden.

Fahrt also ruhig mal zu einer Ausgabe der Linuxwochen, es lohnt sich immer mal über den Gartenzaun zu schauen. Ausserdem sind die Wiener sehr gastfreundlich und die Schnitzel haben Dimensionen, die sogar die Ausgaben der tschechischen Nachbarn schlagen und beim verdrücken sogar mich Ausdauer kosten.

Geschrieben in Family Affairs, ubuntuusers | 1 Kommentar »

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1 Kommentar

  1. Linux-Roadshow 2010 : Karl-Tux-Stadt Sagt:

    [...] und Projektausstellern gerufen hat, ist heute Wien an der Reihe. Ich hatte letztes Jahr auf dieser Veranstaltung 2 Workshops und werde wohl auch für dieses Jahr wieder Vorträge oder Workshops [...]

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