TagCloud

Zwergennotebooks

März 25th, 2009 von buergermeister

Ich kann ja diesen Dingern die da Netbook heißen ob nun eee oder andere überhaupt nichts abgewinnen. Für mich sind das überdimensionierte Terminplaner, denn mehr als unterwegs damit Mails lesen und Termine verwalten kann ich mir nicht mit ihnen vorstellen. Ok vielleicht noch Musik hören im Zug aber das ist dann schon alles. Diese Zwergengeräte mit so großen Tastaturen, dass ich sie kaum treffe und mit Bildschirmdiagonalen wo der Augenkrebs eine alsbaldige Erscheinung ist. Zum wirklich arbeiten sind die Dinger kaum geeignet aus meiner Sicht. Dennoch sind sie eines der Themen Nummer 1 und haben Giganten wie Microschuft dazu gezwungen, XP doch nicht so schnell auslaufen zu lassen, wie gern gewollt. Auch für die Verbreitung von Linux auf dem Desktop haben sie einiges getan. Kein Wunder also das es sofort Distributionen speziell für diese Rechner gibt. Moblin ist eine dieser Distributionen. Gesponsort von Intel mit dem Ziel möglichst geringe Kosten bei der Entwicklung zu haben und einen geringen Stromverbrauch zu erreichen. Dafür wurden die Möglichkeiten des Linux Power Management angepaßt. Aber auch einen eigenen auf Mozilla basierenden Browser bringt Moblin mit hinzu kommen derartige Dinge wie ein Linux Connection Manager für das Einrichten des Netzwerkes. Naja wers braucht. Gestern wurde übrigens die Alpha 2 von Moblin 2 veröffentlicht ;) Also wer so ein ZWergenteil hat, vielleicht die richtige Wahl ausprobieren.

Geschrieben in Distribution Drama | 11 Kommentare »

ähnliche Artikel:
  • None
  • 11 Kommentare

    1. Hannes Sagt:

      Ich habe so ein “Zwergenteil” (wie du es nennst): Lenovo Ideapad s10e.
      Wieso gehst du davon aus, dass man damit mehr machen möchte, als im Internet surfen, Instantmessaging, Emails lesen und Termine planen?
      Dafür sind die Dinger wie geschaffen und ich benutze es auch dafür (auch, um Dateien unterwegs dabei zu haben). Die 10,2″ reichen total für diese Aufgaben und es ist klein, leicht und günstig.
      Das 15,4″ Standardnotebook, bzw 14,1″ ist einfach zu groß und zu schwer, um es ständig dabeizuhaben.

      Also nicht immer darauf rumhacken ;) Einfach mal selber testen und nicht erwarten, dass man hier groß mit Gimp/Inkscape/Blender arbeiten kann.

    2. buergermeister Sagt:

      “Internet surfen, Instantmessaging, Emails lesen und Termine planen” das können auch Handy und die sind noch kleiner und leichter ;)

    3. Hannes Sagt:

      Lassen sich aber extrem schlecht bedienen, dank winzigster Tastatur, Akku ist dann leer, wenn man telefonieren muss und der Datenspeicher ist auch nicht so üppig. Handys zum Telefonieren, Computer zum arbeiten ;)

    4. dex Sagt:

      Also ich hab ein echtes Zwergennotebook:
      HP nc2400
      Mit 9-Zellen Akku >6h Laufzeit 2Gb ram und es wäre auch kein Problem 802.11n einzubauen.
      Aber man kann vernünftig drauf tippen, der matte(!!) Bildschirm gibt 1280×800 her.

      Ach und das ganze bei einem Core Duo. Bisher kann da kein Netbook auch nur ansatzweise mithalten ;)
      Preis war auch nicht wesentlich mehr.

    5. deifl Sagt:

      @dex: hat eigentlich alles was so ein Geraet fuer mich haben muesste… Sogar ohne Touchpad :-)

      Darf man fragen was das Geraet an Gewicht hat?

      @buergermeister: ist ‘Internet surfen, Instantmessaging, Emails lesen und Termine planen’ mit dem Mobile-Phone wirklich effektiv und vor allem machte es darauf wirklich Spass mit so einem Geraet einen Kommentar von z.B. dieser Laenge zu schreiben?

    6. buergermeister Sagt:

      Naja deifl, ich würde einfach nicht auf die Idee kommen Blogs damit zu kommentieren

    7. dex Sagt:

      @deifl: Gewicht kann ich dir leider nicht genau sagen, da meine stinknormale Personenwage so wenig nicht als Mensch erkennt.

      Aber ich denke selbst mit dem 9-Zellen Akku bin ich locker noch unter 2kg.

    8. Dr. Azrael Tod Sagt:

      Also mein kleines Akoya (160GB HDD, aufgepeppte Akkuleistung auf >>8h Dauerbetrieb, Restliche Daten wie überall) begleitet mich überall hin.
      Das Ding hat auch mein großes Notebook als Arbeitsrechner abgelöst, für meinen gedit (mit massig Plugins) ist es bei weitem schnell genug und für ein wenig PHP-schreiben reicht es alle mal.

      Natürlich kommt @work ein externer Bildschirm ran, mit 2 Displays einer externen Tastatur und Maus arbeitet es sich dann aber verdammt bequem.
      Was sollte ich mehr von meinem Rechner erwarten? Spielen oder so kann man auch, neuerdings habe ich auf der doch noch irgendwo verbliebenen Windows-Partition mal wieder Morrowind aufgespielt und zock da abends ab und zu mal. Sauerbraten, OpenArena oder UT wären aber auch kein Problem.
      Sehr viel Spaß hatte ich auch immer mit SNES-Emus.

      Das Ding wiegt 1,2kg, leistet genauso viel wie mein 4 Jahre altes Notebook, hat mich nur 360€ gekostet, ist klein genug um auch nahezu überall im Rucksack mitzureisen (auch wenn mal andere Sachen im Rucksack liegen), läuft im Meeting zur Not einen ganzen Arbeitstag ohne Netzstecker mit WLAN und bietet mir auch sonst alles was ich brauch… warum nicht?

    9. buergermeister Sagt:

      was ich nun alles mitschleppen muss, monitor externe Maus und Tastatur :D

    10. Dr. Azrael Tod Sagt:

      muss man ja nicht.. hab ich alles @work stehen und nochmal @home
      unterwegs ist das Ding einfach nur ein schönes, kleines Gerät, auf dem ich aber dennoch immer alle meine Einstellungen, Anwendungen und Dateien habe, die ich sonst so verwende.

      Ich könnte das auch anders realisieren.. z.B. indem ich mein Homedir überall von einer USB-Platte lade oder so, aber will ich diesen Aufwand wirklich?
      Im Endeffekt habe ich für mich persönlich damit eine Lösung gefunden, bei der ich alle Vorteile habe die ich sonst von einem vollständigen PC nutze und dennoch überall mobil bin. Wenn man natürlich andere Anforderungen hat, kann das komplett anders aussehen.

    11. Oliver Sagt:

      Mobil mache ich beinahe alles damit, auch mal den einen oder anderen Fachartikel mittels TeX rausjagen.

    Einen Kommentar abgeben

    Bitte beachte: Die Kommentare werden moderiert. Dies kann zu Verzögerungen bei Deinem Kommentar führen. Es besteht kein Grund den Kommentar erneut abzuschicken.