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Du bist Debian

Oktober 14th, 2008 von buergermeister

Du bist debian

Es wurde ja bereits letzte Woche gemeldet – Debian Lenny kommt später. An verspätete Releases aus dem Hause Debian hat man sich ja bereits gewöhnt. Auf der einen Seite weiß man das bei Debian fertig auch fertig ist und nicht wie beim Derivat Ubuntu, dass einem dann täglich der Updatemanager nach dem Booten begrüßt. Auf der anderen Seite weiß man auch das Debian von freiwilligen Entwicklern geschrieben wird, man arbeitet daran wenn man Zeit, Lust und Muße hat.
Wenn man den Schätzungen aus Entwicklerkreisen glauben schenken darf ist mit Lenny erst im Juni 2009 zu rechnen. Woran liegt das eigentlich? Liegt es an fehlednen Entwicklern? Liegt es daran das das Derivat Ubuntu zu viele Anwender hat und Debian ins Hintertreffen gerät? Hat Jemand da eine Idee?

Geschrieben in Distribution Drama | 6 Kommentare »

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  • 6 Kommentare

    1. zypral Sagt:

      Nein, ich glaube nicht das Debian durch Ubuntu benachteiligt wird. Ich denke, es ist einfach das Ziel von Debian so “stable” wie nur möglich zu sein und das braucht nun mal seine Zeit. Da ich Ubuntu nicht nutze weiß ich nicht wie oft da einen der Updatemanager begrüßt. Aber wenn es wirklich bedeutend öfter ist als bei Debian, wovon ich nun ausgehe, dann hast du dir deine Antwort ja schon so gut wie selbst gegeben. ;-)

    2. skhor Sagt:

      Hi! Hast du eigentlich das Design Deiner Webseite geändert? Bin mir grad nicht sicher, aber gefällt und gefiel mir.

      Oben schreibst Du doch, dass sich die Releases bei Debian fast traditionell verzögern. Da kann ich diesmal keinen besonderen Unterschied erkennen.

      Und ebenso genau wie jedesmal rage ich mich bloß, warum man überhaupt immer wieder geplante Release-Termine bekannt gibt. Es reicht doch der Freeze-Termin. Und dann wird so lange repariert, bis alles passt. Ohne Zeitlimit. Genau das ist es doch, was wir an Debina so schätzen.

      Ich komme mit Debian stable/etch noch sehr gut klar, auch wenn ich auch schon mal länger testing genutzt hab mit regelmässigen Upgrade-Orgien. Ich kann noch gut warten, bis Lenny fertig wird.

      Nochaml: Ohne angekündigten Release-Termin gäbe es logischerweise keine Verschiebungen. Und dann stünde da nur der bekannte Grundsatz: Released wird, wenn fertig. Einfach und zumindest von mir so erwünscht.

    3. buergermeister Sagt:

      @skhor

      das ist schon lange her, dass das Design geändert wurde – da auf der rechten Seite findesyt Du auch einen Wähler und vorrasugesetzt du behälst das Cookie nutzt Du auch immer das Design deiner Distribution, ansonsten wechsele ich immer mal selbst.

      Was die Releasetermine betrifft, jedes Release spielt eine Rolle in der Wirtschaft ich versuche doch den Aus/Umbau meiner Netzte zu planen und das Release bzw. das Enden des Support spielen da eine Rolle.

    4. deifl Sagt:

      Sorry dass ich mich hier einklinke, aber wenn ich das Design der Seite von Ubuntu auf Debian umstelle die Seite verlasse und einen Artikel via meinem feedreader (newsbeuter) aufrufe, dann bekomme ich wieder das Ubuntu-Design

    5. Oliver Sagt:

      Released when ready ist eine Sache, prof. Anspruch eine völlig andere. Hat man letzteres kann man verschieben, 1-2 Monate, viell. auch 3 Monate. Ein Jahr jedoch ist ein no-go. Im Moment beobachte ich viele Migrationen im Server-Bereich hin zu CentOS trotz des imho grottigen RPM. Daneben schaut man mehr und mehr Ubuntu-Server Installationen – imho Wahnsinn, aber verständlich. Die Debian Releases sind nach einer Weile zu alt, um teils mit aktueller Server-Hardware adäquat umzugehen. Jeder neue Kernel kann da eine Wohltat sein um Bios-Crap etc. zu umschiffen. Daneben ist es auch nicht selten, das einige zu alte Software Probleme enthält die längst gefixt sind in aktuellen Inkarnationen. Backports sind eine Möglichkeit, möchte ich aber einem Produktionserver in der Regel auch nicht zumuten.

      Das Problem bei Debian sehe ich weder in Zeitmangel, Unlust, Unfähigkeit, sondern alleinig bei mangelnder Organisation – das Debian-Ökosystem ist gewaltig – und zuviel “Politik” im falschen Moment. Die alten Griechen gaben sich recht früh einem demokratischen Habitus hin, in Zeiten der Not, wenn es hart auf hart kam, kam die Tyrannis zum Zuge – manchmal als notwendiges Ãœbel mit allen Risiken und Nebenwirkungen natürlich. Eine oder auch zwei Personen hatten die Befehlsgewalt in diesen Zeiten auf sich vereint, um effektiver handeln zu können – aber natürlich auch mißbräuchlicher. Remember? Viele Köche verderben den Brei.Oligarchische Strukturen zumindest wären in Phasen des Release-Prozesses also nicht das verkehrteste.

    6. buergermeister Sagt:

      ich glaube das trifft es

      @deifl jetzt kommt auf jeden Fall wieder das debian-Thema

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