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Suse-Community Projekte

Oktober 11th, 2008 von buergermeister

erstaunliches geschieht in letzter Zeit bei openSUSE. Nach der Entkopplung einer Communityversion von SUSE und dem Versuch nur mit den Enterpriseversionen Geld zu verdienen hat SUSE eine Menge getan um eine Community aufzubauen. Eine funktionierende Community ist die Grundlage der Weiterentwicklung einer Distribution. Red Hat hatte es damals auf Grund der weiteren Verbreitung dieser Distribution mit dem Fedora-Projekt leichter. SUSE hatte ja fast nur auf dem deutschen Markt Verbreitung gefunden. Das Ganze begann relativ zögerlich, dass einzige Community-Projekt welches einigermaßen erfolgreich war, ist lange Zeit JAD gewesen. Die Mühe die SUSE in das Bereitstellen von Werkzeugen, wie dem Buildservice mit dem man automatisch Pakete für verschiedene Distributionen und Architekturen erstellen kann oder Kiwi für das erstellen eigener susebasierter Distributionen scheint sich so langsam auszuzahlen. Jetzt wurde Version 1.0 von openSUSE Education released. Ein interessantes Projekt. Ja Distributionen, die sich speziell dem Education-Bereich verschrieben haben gibt es bereits viele, aber ich finde es nicht schlecht wenn es noch eine mehr gibt. Ziel dieser Distribution ist es diese für Schulen attraktiver zu machen. Dabei will man aber nicht eine eigener Distributione erschaffen sondern eher zusätzliche Softwarepakete für openSUSE zu erstellen und deren Anwendung zu beschreiben und die Edu-CD als “Add-on-Produkt” für openSUSE zu erstellen. Hier finder man das Projekt im openSUSE-Wiki

Geschrieben in Distribution Drama | 4 Kommentare »

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4 Kommentare

  1. Dr. Azrael Tod Sagt:

    Ich bin dennoch nie so richtig warm geworden mit SuSE.. Teilweise mag das grundsätzlich an der RPM-Paketverwaltung und diversen Einstellungen (sudo/su) liegen, aber eigentlich empfand ich SuSE generell als subjektiv langsam und überladen.

    Einziger Einsatzort war mein Mediaserver früher, da SuSE und Knoppix die einzigen beiden Distris waren auf denen ich meine ziemlich kaputte Fernsehkarte (die ist zum Glück schon eine Weile ausgemustert) jemals zum laufen bekommen hab.

  2. buergermeister Sagt:

    ja SUSE war/ist schon langsam. Was die Paketverwaltung betrifft so hat man daran schon eine Menge gefeilt und es ist doch schon besser geworden. Aber ich komm da irgendwie nicht mit zypper, apt usw. und dann extra noch Yast :D

  3. Dr. Azrael Tod Sagt:

    Wobei ich Zypper und die Buildservice-Sachen nichtmal so schlecht fand.. vor allem die Möglichkeit online nach paketen zu suchen, im Buildservice alle möglichen, kleinen Projekte zu finden und die Installationsdatei mit wenigen klicks herunterladen/ausführen zu können, war ganz praktisch.

    Aber das Problem stellt sich ja bei .deb eigentlich selten und ist dann auch ganz nett gelöst… von daher werd ich nicht untreu. *g*

  4. buergermeister Sagt:

    der Buildservice ist an sich nicht schlecht, gibt er doch Entwicklern die Möglichkeiten gleichzeitig für verschiedene Architekturen und Distributionen Softwarepakete zu erstellen, für Suse und dessen Anwender heißt das natürlich schneller die aktuellen Pakete zu haben, dass muss aber nicht sein.

    Nun ja was das herunterladen und installieren betrifft so war das auch früher nicht schwer

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