TagCloud

Da haben wir den Zonk

Juni 22nd, 2008 von buergermeister

Die neue Killerdistributions openSUSE 11.0 ist nun draussen, schon einige haben darüber berichtet. “Aber allen Unkenrufen zum trotz, von den RPM-basierten1 Distros imho immer noch eine der besten.” meint da Oli dazu. Nun ich gehöre ja auch zu den SUSE-(L)usern und hab lange Zeit SUSE benutzt und nutze es teilweise noch (allerdings nicht mehr privat). SUSE war lange Zeit die Einsteigerdistribution nicht nur in Deutschland, viel Software wurde mitgeliefert, lange Zeit war man da Vorreiter, alles funktionierte nahezu problemlos, einfache Installation und was entscheidend war gedruckte Handbücher. Das war lange Zeit überhaupt der Grund, Geld für eine Box auszugeben. Heute wo nahezu jeder einen Breitbandanschluß besitzt und nachdem die Handbücher auch recht dünn geworden sind, sieht es da anders aus. Irgendwie hab ich das Gefühl, die SUSE als Community nimmt nicht so richtig Fahrt auf. Denn die Nutzer die eben auf problemlose Installation und auf Handbücher Wert legten, sind eben nicht die die sich auch an der Entwicklung beteiligen. Martin war ja stolz in Berlin auch erstmals Communitymitglieder am Stand zu haben, ich glaube damit meinte er Mönki vom Linux-Club :D Erwähnung in dem Interview fand ja auch Joe “Zonker” Brockmeier, der nun für den Aufbau einer SUSE-Community in den USA sorgen soll. Tja und der schreit man schon nach Hilfe, er will ein Team aufstellen, welches genau für so etwas zuständig sein soll. Na dann helft mal dem Mann…….

Geschrieben in Distribution Drama | 2 Kommentare »

ähnliche Artikel: Sneak Peak into F26 Supplemental Wallpaper | FUDCon APAC Phnom Penh 2016 |

2 Kommentare

  1. Dr. Azrael Tod Sagt:

    Ich finde SuSE zwar auch nicht generell schlecht, doch die Umstellung von rein kommerziell zu Community-getrieben finde ich generell schwierig. Es schaffen nur wenige Projekte eine derartig schwerwiegende Strukturänderung wirklich gut zu überstehen.

  2. buergermeister Sagt:

    naja bei SUSE läuft es da ja besser als bei Mandriva finde ich, aber eben nicht so wie bei fedora oder gar bei den *buntus die ja doch mittlerweile eine starke Community aufgebaut haben.

Einen Kommentar abgeben

Bitte beachte: Die Kommentare werden moderiert. Dies kann zu Verzögerungen bei Deinem Kommentar führen. Es besteht kein Grund den Kommentar erneut abzuschicken.