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Sendemarathon

Juni 3rd, 2008 von buergermeister

Einige haben ja schon gedrängelt, ich soll berichten, wie es in Berlin zum Linuxtag war. Ok, dass wäre sehr einfach stressig. Ich bin am Dienstag bereits angereist, klar zum Aufbau. Allein die Anreise war für mich Horror, bin ich doch neben dem Gepäck welches man doch sonst am Mann hat auch noch mit einem Desktop-PC unter dem Arm nach Berlin gereist. Auf dem Messegelände angekommen, gleich mal ein Schock, die Pakete die Ingo hat nach Berlin schicken lassen waren verschwunden. Tja, damit konnte ich am Dienstag bis Thomas angekommen ist und mir wenigstens ein Mikro gegeben hat keine Aufnahmen machen, denn das Aufnahmegerät war in einem der Pakete. Na das eine Paket hat sich ja am Mittwoch dann angefunden, das andere dann am Freitag ^^. Später kam dann Thomas ” der genial vom Thema abschweifen Könnende” Steinbrecher und wir haben angefangen unser “Studio” einzurichten, auch hier fehlte uns wieder Inhalt des Technikpaketes – die externe Soundkarte. Aus der zweiten extra von mir dafür eingebauten, kam schon mal kein Ton mehr heraus, die hat den Transport wahrscheinlich nicht überlebt. Danke an Micha Bohle von Jacklab Audio Distirbution, der uns sofort und unproblematisch eine externe Soundkarte zur Verfügung gestellt hat. Damit konnten wir dann senden, allerdings keine Musik vom Rechner spielen. Das haben wir mit dem Stick direkt vom Mischpult getan, mit einem Nachteil. Wenn vom Stick Musik kommt kann auf dem nicht mehr mitgeschnitten werden. So fehlen uns nahezu alle Interviews vom Mittwoch – leider. Am Mittwoch Morgen kam dann der nächste Horrorschock, als erstes Netz weg. Die Standnachbarn namentlich Kubuntu, hatten die Angewohnheit ihre Sachen rüde in den Aufbewahrungskabuff zu schmeissen und das Netzwerkabel verabschiedete sich dabei meist aus dem Switch. Ok, ab da waren die Schuldigen für Streamunterbrechungen schnell gefunden. Aber der Horror ging weiter, das Linux auf dem Senderechner war der Meinung über Nacht die Soundkarten einfach mal um gruppieren zu müssen. Aus /dev/dsp2 wurde /dev/dsp1, nein der Rechner hatte zwischendurch einmal gebootet und da blieb die Reihenfolge beim Altem. Dann ging es los, ein dickes Programm, welches mich weitere Jahre meines Lebens gekostet hat. Verschwundene Interviewpartner, verspätete Interviewpartner und dass obwohl ich eigentlich redaktionell etwas an den Webseiten machen wollte. Dann kamen Interviews im Keller hinzu auch hier Verspätungen und technische Defekte – Streß pur. Am Donnerstag sah es nicht anders aus, auch da war ich ja mit Thomas alleine im “Studio”. Obwohl die Hallen angenehm kühl und keine Open Sauna waren, hab ich richtig geschwitzt. Von wegen diese Sneaker wären besser gegen Schweißfüsse, nächstes Jahr wieder Badelatschen oder Turnschuhe, war ja nicht zum aushalten. Ab Freitag normalisierte sich die Situation dann, Ingo war da und konnte Thomas, dessen Stimme zwischendurch auch nicht toll klang ablösen.

Insgesamt, hatte Radio Tux schon Erfolg mit den Sendungen vom Linuxtag, wir hatten viele neue Hörer, einen sehr aktiven Chat mit vielen Fragen, vielleicht auch neue aktive Radio Tuxer. Für die Breite die wir versucht haben darzustellen haben wir viel Lob bekommen. Insgesamt haben wir über 50 Interviews geführt, gigantisch für 32h Programm oder? Genau das was die Hörer immer wollten. Thomas, kann ja genial vom Thema abweichen und kann stundenlang erzählen aber manchmal ist es eben doch gu, wenn man sich ein wenig auf das jeweilige Thema vorbereiten kann. Man hat das deutlich an der Qualität gemerkt, die Interviews von Ingo waren vorbereitet, er hatte einen Leitfaden in der Hand. Das hat Thomas auch im Verlauf gemerkt, aber auch mein Interview mit Martin Lasarsch und Michael Löffler von openSUSE fand ich nicht so toll, es war eben unvorbereitet um Thomas mal ne Pause zu gönnen. Ich fühle mich ja sowieso vorm Mikrofon nicht so toll, ich mach ja doch lieber die redaktionelle Arbeit. Meine Stimme klingt irgendwie zu rauh, das kann man sehr deutlich im Interview mit Sebastian Kügler von KDE hören. Hier werden wir in naher Zukunft zulegen, wir haben feste Studioaufbauten besprochen, die uns in Zukunft helfen werden, gelassener auf den Veranstaltungen zu sein und ich werd eben doch im Vorfeld noch die einzelnen Interviews vorbereiten und den Moderatoren Leitfäden vorbereiten, dass sie mir dabei helfen müssen wissen sie. Na dann sind wir gespannt obs auf der Froscon klappt.

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