TagCloud

Gnome oder KDE

April 25th, 2008 von buergermeister

Welches Enviroment findet ihr besser? Das stabile und ressourcensparende Gnome oder das derzeit scheinbar innovativere KDE. Mich interessieren da mal eure Meinungen dazu…

Geschrieben in Desktop Revolution | 36 Kommentare »

ähnliche Artikel: The little bit different Fedora 26 Release Party – Part 4 |

36 Kommentare

  1. DrNI Sagt:

    Ich finde KDE besser, weil ich mich dort zu Hause fühle. Bzw. alles und jedes so einstellen kann, wie ich möchte. Andere würden sagen, dass sie in der Vielzahl der Optionen absaufen… ich find es gut so. :-)
    Allerdings kann es gut sein, dass KDE 4 den Bogen für mich überspannen wird und ich etwas einfacher wirkendes bevorzugen werde. Was sehr schade wäre, benutze ich doch KDE seit Version 1 Beta 1.

  2. buergermeister Sagt:

    Naja ich denke nicht, dass der Usabilitiy-Totschlag kommt. Plasmoids naja den bunten Kram hielt ich schon immer für ne naja Spielerei und nutze es nicht. Was mir mehr Sorgen macht ist, dass bei 4.0 haben die KDE-Entwickler immer gesagt, es ist nichts für den produktiven Einsatz. Mit KDE 4.1 jetzt im Juni kommt aber beispielsweise Akonadi und ich denke mal das wird auch einige Probleme verursachen, das muss dann auch erst ausgemerzt werden. Ist also noch Zeit bis zur Produktivität von KDE der Viererreihe

  3. jesse Sagt:

    <3 Gnome. Ich finde es macht einen kompakteren und dadurch solideren Eindruck und kann das was man machen möchte einfach schneller. Die dunklen Farbschemata sind schnell installiert und schauen gut aus. Merke ich aber eh nur bei Firefox, denn: Tiling WMs an die Macht!

    Ich würde ja fast behaupten, Gnome ist für Leute die wirklich mit Ihrem System arbeiten und KDE eher für die Vista Klickibuntis. Aber ich bin ja nicht lebensmüde. hehe

  4. buergermeister Sagt:

    mein Mitbewohner war lange Zeit auf der Suche nach einer vernünftigen Kalenderapplikation, er hat wirklich sich lange damit beschäftigt und ist dann auf KDE umgestiegen. Aber der Ressourcenhunger hat ihn gestört jetzt ist er bei Evolution, tja und das ist nit so toll wie Kontact. Ich arbeite mit meinem System und nutze trotzdem KDE!

  5. chris-b Sagt:

    Definitiv Gnome. Wenn man will, kommt man auch an alle Einstellungen ran, die man braucht. Des Weiteren ist es ressourcenschonend und die Programme passen besser zu mir als die KDE-Pendants.

    Aber: Es ist schön, die Wahl zu haben :)

  6. .campino2k Sagt:

    GNOME. KDE ist mir persönlich zu bunt und ich finde GNOME ist meistens etwas logischer aufgebaut.

    PS: Die Spamzahlen und Distros sind ziemlich schnelcht zu erkennen, auch wenn man weiss, was wo steht.

  7. Oliver Sagt:

    Weder Gnome noch KDE, obwohl ich z.B. bei auf einem identischen Rechner nicht viel Unterschiede sehe zwischen KDE oder Gnome in puncto Ressourcen. Im Gegenteil, nichts toppte bisher das massiv behäbige Gnome in Fedora, ob nun Debian mit Gnome oder selbst z.B. ein DesktopBSD mit KDE, alle sind performanter.

  8. zero Sagt:

    Bin jetzt seit ich mit Linux angefangen habe KDEler, hab zwischendurch immer mal wieder andere Sachen ausprobiert. Gnome ist mir irgendwie zu schwerfällig (von wegen ressourcenschonend…) und wirkt auf mich irgendwie zusammengefrickelt. Xubuntu nutze ich auf Leistungsschwachen Rechnern sehr gerne, ist mir aber für meinen Desktop nicht flexibel genug. Auch mit anderen Alternativen, wie fluxbox usw. hab ich mich mal ein wenig beschäftigt, aber irgendwie nie einen Grund gefunden KDE den Rücken zu kehren.
    Wann ich auf KDE 4 umsteige…wird wohl noch ein wenig dauern. Gefällt mir zwar alles schon ganz gut, aber die Stabilität von KDE 3 regelt einfach im Moment und da muss KDE 4 noch einen weiten Weg hin gehen.

    Und das mit den Vista-Klickibuntis werd ich einfach mal überhören (auch wenn dus gar nicht gesagt hast, jesse ;-) )

  9. Dr. Azrael Tod Sagt:

    als strenge Alternative würde ich Gnome sagen…
    aber ich stehe eigentlich mehr auf so kleinere Sachen wie Windowmaker oder neuerdings FVWM-Crystal. Wer hat schon lust stundenlang auf nen Ladebildschirm zu starren?
    Von den Libs her verwende ich eindeutig mehr GTK-Progs als QT. Einfach weil ich GTK schon im Ram habe (Firefox sei dank) und QT dann nicht auch noch zusätzlich sein muss.

  10. SIYB Sagt:

    Ich benutze GNOME, konnte mich mit KDE nie wirklich richtig anfreunden, allerdings verwende ich einige KDE applications wie zb Amarok und k3b und muss sagen, dass mir das Kozept von dcop bei KDE sehr gefallen hat, was seit der neusten version ja nichtmehr wirklich verwendbar ist (ausser vielleicht für KDE

  11. Thorsten Sagt:

    Wenn ich mich entscheiden müsste, dann zu GNOME. KDE war mir später zu viel Windows Klone, oder zumindest hatte ich so den Eindruck. Dieses wir müssen es auf biegen und brechen wie Windows aussehen lassen hatte mir nicht gefallen. Bei Gnome fand ich es sehr schick das man viele (leider nicht alles) Dinge direkt an einem zentralen Punkt einstellen konnte (zb. Proxy Server). Vom Ressourcen Verbrauch geben sich die großen Desktop Environments nicht viel, je nach Versions Sprung hat mal der eine, mal der andere einen kleinen Vorsprung. Hier spielt halt doch sehr der persönliche Geschmack die Entscheidende Rolle. Leicht gewichtiger sind da allemal die Windowmanager, selbst E17 dürfte im vergleich zu KDE und GNOME noch besser abschneiden.

  12. Schrottie Sagt:

    Ich benutze ausschließlich Gnome. KDE läuft hier irgendwie instabil. Okay, einzelne Apps mit dem K nehme ich auch, aber was ohne K geht, wird auch ohne K erledigt. :-)

  13. buergermeister Sagt:

    ja aber was ist nun innovativer?

  14. Dr. Azrael Tod Sagt:

    öhm.. verglichen mit anderen Desktops? keines von beidem!
    wirklich neue Ansätze haben beide Systeme schon seit Jahren nicht gebracht sondern sind nur dabei Windoof im Aussehen nachzuahmen.
    Taskleiste + Miniprogs + Systray ist jetzt nicht wirklich innovativ.

  15. buergermeister Sagt:

    mmh ich denke eher an Dinge die unter der Haube sind wie Akonadi oder die semantische Desktopsuche Nepomuk. Was soll den auch revolutionär anders sein an einem Desktop?

  16. Dr. Azrael Tod Sagt:

    z.B. hätten wir da die generelle Aufteilung unter Windowmaker mit all seinen mini-apps
    oder diverse Windowmanager, die dazu übergehen jeder Anwendung einen eigenen virtuellen Bildschirm zuzuordnen und sich darauf konzentrieren alle Anwendungen im Vollbildschirmmodus laufen zu lassen dafür aber das Umschalten dazwischen möglichst zu beschleunigen (praktisch das, was imho heutzutage eh das sinnvollste ist und was ich normalerweise per Hand emuliere)
    Es gibt viele Ideen und nur weil sich ein Design durchgesetzt hat, sind nicht alle anderen automatisch schlecht.

  17. fwolf Sagt:

    KDE – wegen der KIOslaves-Geschichte. Vom WM selbst nehm ich dann doch lieber XFCE oder Fluxbox ;-)

    cu, w0lf.

    ps: ja, die CAPTCHA-Bilder sind jetzt besser lesbar, aber ich denke mal, richtig optimal wärs mit Tooltips.

  18. buergermeister Sagt:

    ja in den neuen Templates sind die Tooltips schon drin ;) Geduld

  19. Oliver Sagt:

    >ja aber was ist nun innovativer?

    KDE, aber auch dort sollte mal gelten, weniger ist mehr. Natürlich nicht derart abstrahiert wie bei Gnome, da müßte ein Mittelweg gefunden werden. Aber was red ich? Über 10 Jahre nutze ich fvwm pur und seit 2-3 Jahren ist es im Prinzip nur Fluxbox.

  20. buergermeister Sagt:

    mmh, was ist weniger? Ich hab irgendwann mal bei Daniel Molkentin im Blog gelesen, als er von Suse auf Kubuntu umstieg, das er erstaunt ist das KDE dort weniger bloaded ist als bei Suse und das schreibt ein KDE-Entwickler…..

  21. ori Sagt:

    *unbeliebt mach* Gnome. a) weil mir KDE deshäufigeren probleme gemacht hat und b) weil meine distribution leider nicht so einen prima support für kde user bietet. Und jetzt wo 4 daherkommt, bleib ich erstmal weiter bei Gnome. Wenn 4 einen wirklich stabilen status erreicht hat, werd ich auch eher dahin tendieren, ich war ja lange zeit “doppelnutzer” (KDE am Desktop, Gnome am Notebook) und mir gefiel/gefällt KDE sonst eigentlich sehr gut. Aber meine Kritikpunkte sind alles sachen, die sich mit der zeit wohl selbst lösen. unter Suse und Mandriva läuft KDE ja echt super, obwohl auch suse ein wenig in richtig gnome einschlägt.

  22. buergermeister Sagt:

    wieso unbeliebt, ich hab nix dagegen. Ich freu mich über die Vielfalt……

  23. DrNI Sagt:

    Was ich noch anmerken wollte: Man kann lange diskutieren bis streiten, was das bessere sein möge.

    Eine schlechte Kopie von Windows ist für mich übrigens weder Gnome noch KDE. Beide sind meines Erachtens schon lange weiter als Vista.

    Das wichtigste ist aber: Die Konkurrenz unter den Desktops belebt das Geschäft. Dieser Innovationstrieb fehlt dem großen M$-O$. Erst wenn ein anderes kommerzielles OS (Mac OS X?) weiter verbreitet ist, wird man dort vom Ego-Trip herunterkommen.

    Der Spamschutz hier ist übrigens für sehbehinderte eine Katastrophe und selbst ich als normalsichtiger tu mir schon schwer.

  24. buergermeister Sagt:

    bis auf die Katastrophe genau mein Meinung

  25. Robert von frei² Sagt:

    Blackbox.

    P.S.: Hat Gnome virtuelle Desktops?

  26. Dr. Azrael Tod Sagt:

    natürlich hat Gnome das… genauso wie KDE, Windowmaker, FVWM, … genau genommen wie eigentlich JEDE vernünftige Fensterverwaltung (Windows ist offensichtlich keine, kann man aber nachrüsten)

  27. Robert von frei² Sagt:

    Wo kann ich das denn einstellen?

  28. Dr. Azrael Tod Sagt:

    du musst einfach nur das entsprechende miniprogramm zu einer der Systemleisten hinzufügen

  29. Michael Sagt:

    Ganz klar GNOME. Nicht weil es vielleicht irgendwie besser, schöner, toller, cooler, freier oder schneller ist… sondern einfach nur weil es kompromisslos out-of-the-box meine täglichen Ansprüche an einen Arbeitsplatzrechner erfüllt. Ich habe auch KDE installiert und schaue es mir rein aus Interesse immer wieder an un d es ist sicherlich nicht schlecht, nur was meine Ansprüche angeht versagt es total.

  30. buergermeister Sagt:

    solange man out of box, etwas haben will was nur funktioniert, geht auch KDE. Das Riskio ist nur höher weil es einfach eine Menge mehr an Features bietet…….

  31. oZiRiz Sagt:

    Hallo,

    ich bin im Moment noch für Gnome(in Ubuntu) und arbeite auch schon lange und erfolgreich damit.

    Mir fallen ganz spontan sehr viele Dinge ein, die ich benutze und nicht vermissen möchte.

    - Wetter-/ Temperaturanzeige neben der Uhr
    - integrierter Kalender zum Aufklappen (der dann auch im Vordergrund bleibt, wenn man ein anderes Fenster öffnet)
    - standardmäßig zwei Symbolleisten (oben für Schnick-Schnack und unten für die Fenster)
    - Schncik-Schnack, den ich benutze: Temperatur-Anzeige für Prozessor, Taktanzeige für Prozessor, Leistungsmonitor(mit Anzeige für CPU-Last,Systemlast, Netzwerklast, Festplattenlast, Speicherauslastung, Swap)
    - solche kleinen Feinheiten, wie dass man mit der Maus über das Lautsprechersymbol im Systemtray fährt und dann durch scrollen die Lautstärke ändern kann.
    - ein “hier entpacken”-Eintrag im Rechtsklick Menu, der auch wirklich alle Formate entpackt, die man nachinstalliert
    - und, und, und…

    Generell find ich es sehr gut, dass alles so klein und unauffällig, und trotzdem so nützlich platziert ist. Ich steh zum Beispiel auf das Design von KDE4 mit den kleinen Minidesklets. Ich mag das lieber in der Leiste, weil ich die immer sehe und erreiche.

    Ein Wermutstropfen bleibt allerdings: Der Dateimanager von Gnome, nämlich Nautilus ist meiner Meinung nach etwas träge. Kann sein, dass das nur unter Ubuntu so ist. Allerdings ist der Dolphin um einiges fixer in der Reaktion.

    Soviel zu meinem Senf
    Gruß
    oZiRiz

  32. Fret Sagt:

    Eigentlich habe ich über KDE zu Linux gefunden – Knoppix, Kanotix, seit 2005 dann Kubuntu. Ich mochte KDE. Allerdings war mir KDE4 zu überladen und irgendwie anfangs auch zu häßlich und so bin ich mit Ubuntu 8.04 zu Xubuntu gewechselt.
    XFCE ist einfach super schnell und performant, selbst Gnome- oder KDE-Programme starten schneller und laufen irgendwie flüssiger als unter Gnome und KDE selbst. Mit 9.10 habe ich dann nochmal das “normale” Ubuntu installiert – nach 3 Tagen dann aber doch wieder Xubuntu! Das einzige was ich vermisse sind Tabs in Thunar. Ansonsten ist Thunar Nautlius Geschwindigkeitsmäßig klar überlegen. Ich mag die Schlichtheit und die einstufige Menüstruktur (wie unter Win 95) und vor allem die Geschwindigkeit. Einen “XFCE-Absturz” habe ich in den Jahren noch nie erlebt (etwa im Gegensatz zum KDE-Crashmanager). Zudem ist das Design unter Xubu 9.10 wirklich erste Sahne, zum ersten Mal lasse ich alles so wie es ist, weil ich denke alles andere ist nur ein Rückschritt :-)

  33. Fret Sagt:

    @oZIRis: auf diese Features mag ich auch nicht verzichten – es gibt sie ebenso in XFCE, das irgendwie das “schnelle” Gnome ist…

  34. Andreas Sagt:

    Eindeutig GNOME! Nachdem ich mich ein halbes Jahr mit Kde4.2 – 4.3 herumgeschlagen habe (bietet erstmal viel eyecandy) bin ich mit karmic (als ubuntu-user) zu Gnome zurückgekehrt.
    1. performanter – der Lüfter läuft nicht mehr permanent
    2. übersichtlicher – das Auge kann sich jetzt mehr ausruhen…
    3. die Standardanwendungen passen besser zusammen – ist allerdings sehr ubuntu-spezifisch und Ansichtssache

    Allerdings verfolge ich KDE auch weiterhin…

    Gruß
    ]andy[

  35. xtfx Sagt:

    Was ist besser, KDE oder Gnome? OpenSuse oder Ubuntu, Audi oder Mercedes?

    Probefahren =)

  36. Roland Sagt:

    KDE 4 ?
    Au weia !

    Ich benutze KDE 3 (openSUSE 11.1-Evergreen) und mit dem “Look and Feel” des KDE 1.

    Ich habe mir gerade openSUSE 12.1 angesehen: Um Gottes Willen!
    Vollgepackt: bunti bunti, klicki klicki.
    Scheußlich langsam im Vergleich zu KDE 3.
    Klar gibt es auch KDE 3 unter SuSE 12.1, aber es läuft nicht gescheit: Die Bildschirmauflösung lässt sich nicht einstellen und WLAN (knetworkmanager-kde3) funktioniert nicht. Unter KDE 4 schon – den will ich aber nicht.

    Also ich überlege ernsthaft nach 10 Jahren KDE auf Gnome zu wechseln. Solange aber Evergreen 11.1 noch Updates liefert, werde ich mir keinen Systemwechel antun.

Einen Kommentar abgeben

Bitte beachte: Die Kommentare werden moderiert. Dies kann zu Verzögerungen bei Deinem Kommentar führen. Es besteht kein Grund den Kommentar erneut abzuschicken.