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fedora 9 nutzlos

April 18th, 2008 von buergermeister

und zwar für die Ehefrau, jedenfalls für die von Linus Torvalds. Diese würde ihn umbringen, wenn sie ihre Videos bei Youtube nicht mehr ansehen könne. “Obi-wan Kenobi, Du bist unsere letzte Hoffnung.” schreibt Linus Torvalds weiter in seinem humoristischen Bugzilleintrag. Jedenfalls gab es Probleme mit SWF-Plugin und dessen Komponente swfdec. Man kann schon schmunzeln über diesen Eintrag…. Indessen gibt es weitere technische Probleme zu lösen, so das das Release von fedora 9 mit dem schwefeligen Codenamen um 14 Tage auf den 13. Mai verschoben werden muss. Aber eine schicke Meldung zum 1. April war das damals schon ;)

Naja es stehen wohl eher enorme technische Veränderungen an. Statt SysV-Init kommt jetzt upstart zum Einsatz, OneSecondX soll das starten des Systemes auch um einiges beschleunigen, mit PackageKit kommt ein grafischer Paketmanager für die Freunde des Klickibunti. Naja und ein wenig neue Software natürlich auch.

Geschrieben in Distribution Drama | 9 Kommentare »

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9 Kommentare

  1. Oliver Sagt:

    Es ist ehrlich gesagt teils schon grausam wie man dem Schlapphut zu Leibe rücken muß, um es nutzbar zu machen. Es langt ja nicht das gewisse Teil fehlen, nein man ersetzt dieses auch zunehmenst mit freien, jedoch in der Regel völlig unzureichenden Pendants. Ich war zugegeben RedHat recht freundlich gesinnt seit RedHat 4, aber mit Fedora gelang der große Wurf nur bis Version 3, danach gings meiner Meinung nach berg ab. Zudem versäumte man wie Suse z.B. Delta-RPMs einzuführen, das würde den Schlapphut gewaltig beschleunigen bei Installationen/Updates. Den Aufsatz yum würde ich mir dabei als erstes schenken, Ersatz gibts zwar zu genüge aber als Distro für den Desktop sollte doch gleich das richtige geboten werden. Nicht umsonst rennen selbst fähige Leute davon, auch wenn sie sich teils wie eine Sissy benahmen (ESR beispielsweise) ;-)

    Es ist schade drum.

  2. buergermeister Sagt:

    ja und dennoch ist sie eine der am meistverbreitesten Distributionen, man mag es kaum glauben. Jedenfalls wenn man die Zahlen der Webserver hernimmt, allein fedora kommt da auf Platz 3 und zählt man dann die Derivate noch hinzu……

  3. Oliver Sagt:

    Aber gerade beim Server zählen ja diese Dinge, mal abgesehen von yum, überhaupt nicht. Dazu bezweifle ich die hohe Verbreitung von Fedora per se, sondern sehe da eher RHEL und Centos – aber das ist auch wirklich wieder eine andere Schiene. Ein Server ist im Prinzip eine maßgeschneiderte Lösung, während der Desktop im Gegensatz zur PR von Apple und Microsoft, eher wohl ein dynamisches Gebilde darstellt.

  4. ori Sagt:

    naja ich brech mal eine lanze für meine distro ;) sicherlich mag der OpenSource Wahn für den einen oder anderen einen Nachteil darstellen, allerdings hat sich der bei mir zumindest nur auf fehlende Codecs und Multimedia sachen beschränkt, die allerdings kinderleicht per livna repository nachrüsten liessen. Ich kann Red Hat auch weitestgehend in seiner Politik verstehen, kein Projekt ist ein Microsoft, die mal eben 1,3 Milliarden Dollar an Alcatel-Lucent wegen MP3 Patentverletzung zahlen können (nur mal ein Beispiel des Codec Patentwahns). Aber jeder der Fedora nutzt weiss das eigentlich und kennt auch livna was bald mit anderen repos verschmilzt und zu rpm-fusion wird.

    das yum langsam ist stimmt, und das rpm das ganze auch nicht besser macht kann auch sein und daran sollte gearbeitet werden. für mich persönlich ists jetzt kein unnutzbarmachendes Defizit, es sollte nur langsam mal verbessert werden ;)

    Was Fedora wohl als Major-Distribution durch die Bank vorraus hat ist die Innovation. Schaue man auf Ubuntu 8.04 und openSUSE 11.0 und welcher Soundserver dort integriert wird. PulseAudio nämlich, den gibts jetzt bei Fedora schon ein halbes Jahr und stellt eine wesentliche Verbesserung da, da man zb Lautstärke je Anwendung anpassen kann. Das Teil funktioniert mit ALSA sowie mit OSS. Auch der nur als Beispiel. Wenn ich mir so angucke was Ubuntu so bringt ist das für “unter der Haube” eigentlich recht mau, das einzige was noch interessant für Windows Umsteiger klingt ist Wubi. Ich bin sehr gespannt auf Fedora 9 und auch auf upstart, ich hab mir die nur Beta mal kurz angeschaut. Bei Fedora passiert eben viel und meistens sind sie die ersten, die sinnvolle Neuerungen testen und integrieren.

    Was mir persönlich bei Fedora auf dem magen schlägt ist die immer noch stark verbesserungswürdige KDE unterstützung, was sich hoffentlich so langsam mal ändert.

  5. Oliver Sagt:

    Ich kenne ja seit Ewigkeiten das berühmte Fedora FAQ, aber ehrlich das ist allgemein alles nicht als Einsteiger-freundlich zu bezeichnen.

    http://www.fedorafaq.org/

    >Was Fedora wohl als Major-Distribution durch die Bank vorraus hat ist die Innovation.

    Suse nutzt schon seit geraumer Zeit delta-RPMs, die sind zwar technisch auch glaube ich seit Fedora 8 vorgesehen, jedoch immer noch nicht bei den Repos umgesetzt. Würde ich ebenso als Innovation bezeichnen. Darüber bieten selbst die imho spärlich bestückten Repos von OpenSuse weitaus mehr Angebote als Fedora mit Livna zusammen. Und mir ist durchaus bewußt das es noch andere Repos gibt, aber ich kenne auch den “qualitativen” Zustand dieser und den fallout zusammen mit anderen Repos.

    Upstart z.B. ist von Ubuntu, aber du hast recht etwas besonderes ist es nicht – mehr Hype als tatsächlicher Nutzen. Diverse Systeme testeten dies schon in ihren Testbereichen und 1-2 Sekunden Unterschied, eventuell auch profane Meßfehler, machen den Braten auch nicht fett. Das riecht eher mehr nach Hauptsache neu und anders, Innovation ist dann doch etwas anderes.

    Das z.B. ein stark “veraltetes” Slackware dann doch weitaus flinker daherkommt als diese innovativen Systeme ist dann auch gar verwunderlich ;-) Sprich neu muß überhaupts nichts sein, man muß nur bestehende Technologien korrekt nutzen.

  6. Tscheesy Sagt:

    das Packet-Format ist das Problem.. warum sollte ein Desktop-User sich mit RPM’s quälen wo’s Binär-Daten giebt.

    zitat: ..gucke was Ubuntu so bringt..
    die Auswahl auf CD/DVD ist jedesmal anderst – bei 25’000 Packeten in den Offiziellen Repo’s auch kein Problem

  7. buergermeister Sagt:

    hä, wie versteh ich nicht so ganz mit den Binärdaten und RPM, spricht ein Blinder von der Sonne?

  8. Oliver Sagt:

    25.000 Pakete, davon macht das Gros das System selbst aus und dann siehts im Endeffekt nicht viel besser aus als bei Fedora und anderen.

  9. buergermeister Sagt:

    naja, es ist schon ein wenig mehr als bei fedora. Da läßt man ja beispielsweise KDE ziemlich weit aussen vor.

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