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Distributions-Salat 4

April 3rd, 2008 von buergermeister

Ja, Linuxdistributionen gibt es wie Sand am Meer…. Alle ausprobieren wird man eh nie können und das richtige für seinen Zweck zu finden ist nicht leicht. Jedenfalls zeigte das die kleine Diskussion mit Ines hier letztens (ich glaub sie hat ihres gefunden, nun warte ich auf den Screenshot). Aber ich mag dies bunte Vielfalt einfach, es ist also Zeit mal wieder einen Distributions-Salat zu servieren. In den nächsten Tagen dann die nächsten Zutaten.

  Arch Linux
Logo Arch Linux Arch Linux erfreut sich wachsender Beliebtheit unter fortgeschrittenen Linuxanwendern. Die Distribution wurde einst from Scratch aufgebaut, ist spezifisch für i686-Systeme und verfolgt das KISS-Prinzip. Bewußt verzichtet wird auf jegliche grafische Installer, die die Vorgänge vor dem Benutzer verstecken. Arch Linux verfügt über einen eigenen Paketmanager namens Pacman außerdem können mit dem Arch Build System Pakete erstellt werden die nur im Quelltext vorliegen.
  Big Linux
Logo Big Linux BigLinux ist eine auf Ubuntu basierende brasilianische Livedistribution, welche auch zur Installation geeignet ist. BigLinux nutzt KDE als Standarddesktop und integriert XGL.
  Coyote Linux Personal Firewall
Logo Coyote Linux Personal Firewall Coyote ist eine kleines proprietäres Firewallsystem, welches auf einer Diskette Platz hat. Auch ist es ziemlich minimal bei seinen Ansprüchen an die Hardware und läuft daher auch auf älteren Rechnern. Für den persönlichen Gebrauch und für den Einsatz an Bildungseinrichtungen ist es frei erhältlich.
  Dizinha Linux
Logo Dizinha Linux Das Logo zeigt es bereits an, das Dizinha auf der Distribution Debian basiert, es entnimmt aber auch Elemente aus Kurumin Linux. Dizinha kommt wie Kurumin ebenfalls aus Brasilien und ist eine Livedistribution. Mal sehen ob es ebenso ein Renner wird wie Kurumin, das ebenfalls einst als Livedistribution angefangen hat.
  Endian Firewall
Logo Endian Linux Endian Firewall ist eine auf Red Hat Enterprise basierende Firewalllösung. Sie enthält bereits Lösungen zum Aufbau eines VPN. Spamfilter und auch schon Virenschutzproxy für http/ftp sind ebenfalls integriert.
  Frugalware Linux
Logo Frugalware Linux Frugalware ist ein Linux auf Slackwarebasis und folgt dessen simplen Design. Als Paketmanagment kommt pacman von ArchLinux zum Einsatz. Frugalware richtet sich an normaler Desktopbenutzer mit etwa mittleren Systemkentnissen.

Geschrieben in Distribution Drama | 12 Kommentare »

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  • 12 Kommentare

    1. Ines Sagt:

      Naja, was heisst “gefunden”. Isn Ubuntu auf ne 20GB Partition der Festplatte installiert worden. Nur gebootet hab ichs seitdem noch net. Irgendwie seh ich einfach keinen Grund dazu…

    2. buergermeister Sagt:

      hehe DU wolltest es ausprobieren, wenn man es nicht bootet kann man das auch nicht!

    3. Ines Sagt:

      ja. vermutlich mach ich das auch noch. nur bis jetzt hab ich noch nichmal alle nötigen programme auf das neue windows gespielt. so ein “umzug” zieht sich bei mir (leider) oft über monate hin, bis ich mich mal durchringe, alle nötigen dinge zu installieren und einzurichten. ich hab noch nichmal nen mailclient installiert. nur miranda und einen browser. und der reicht völlig, um wurzelimperium zu spielen und mails via webmail abzurufen. *^^*

      zurück zum thema: deine übersicht oben finde ich nich schlecht. für mich persönlich wär immer noch interessant, welcher windowmanager bei der jeweiligen distri per default bei is. ausserdem hoffe ich, auf weitere vorstellungen :)

    4. buergermeister Sagt:

      ja bei denen die als Desktoplinux gedacht sind steht das meistens auch dabei ;)

    5. Ines Sagt:

      ah, siehste, das hab ich garnich rausgelesen, dass die – bei denen das nich steht – eben nich als desktoplinux gedacht sind. mit serverlinuxen kenn ich mich ja eh besser aus *^^*

    6. buergermeister Sagt:

      von den 6 vorgestellten sind 2 allein Firewall-Linuxe, Arch und Frugalware überlassen die Wahl des Windowmanager von vornherein dem Nutzer und schlagen daher bei der Installation nichts vor. Bei Big Linux steht es ja da und Dizinha wird wahrscheinlich KDE benutzen. Die Brasilianer stehen auf KDE :D liegt zumindest nahe Kurumin nutzt KDE

    7. Oliver Sagt:

      Bei ArchLinux ist Gott-sei-Dank überhaupt nichts default, d.h. man nimmt was einem persönlich zusagt :D

      http://www.dracolinux.org/

      Diese hier finde ich besonders interessant, baut auf Slackware auf, nimmt pkgsrc als Paket-Manager und OSS für den Sound. Schaut leicht exotisch aus, aber ist interessant ;-)

    8. buergermeister Sagt:

      naja “default” ist ja nicht mal mehr bei SUSE etwas, früher war da KDE-Standard jetzt kann man wählen, konnte man zwar vorher auch aber es war eben KDE voreingestellt und wenn man als Newbie nicht wußte was das ist und hat windowslike “weiter” gedrückt…..
      Voreingestellt ist ja höchstens bei den *buntus etwas, da die jeweilige Distribution nur einen Windowmanager mitbringt.

    9. Haze Sagt:

      Ein Chef von mir ist Admin von Archlinux Frankreich. Hatte es auch schon drauf, aber bei mir gabs ein paar Probleme bei der Installation hatte keine Lust mich da hineinzufuchsen, da hab ich es wieder gelöscht. Man muss sich aber komplett umgewöhnen, wenn man Debian gewohnt ist.

      Haze

    10. Oliver Sagt:

      >naja “default� ist ja nicht mal mehr bei SUSE etwas

      Also hör mal, installiere ich die default Installation von OpenSuse bekomme ich einen Haufen Ballast mit anbei, das was ich tatsächlich brauche macht dann z.B. mit ArchLInux nur einen Bruchteil davon aus und es rennen auch nicht x Dienste, nur damit ich mal eben jeden erdenklichen “Desktop-User” zufrieden stellen kann auf dem Globus ;-) Selbst Debian, welches nicht viel von KISS versteht, weiß damit besser umzugehen. Dort installiere ich das Basis-System und baue ein System auf anstatt umständlich abzurüsten.

      >Man muss sich aber komplett umgewöhnen, wenn man Debian gewohnt ist.

      Das liegt jedoch nur daran das Debian vollkommen andere Wege ging seit beginn und auch immer noch geht. Debian ist eine veritable Option unter den Distros, aber auch das völlige Gegenteil von KISS.

    11. buergermeister Sagt:

      @Oli na logisch schleppt SUSE ein Haufen Schrott mit sich herum, während meiner Abschlussarbeit habe ich einmal einen Vergleich der Minimalinstallationen zwischen SUSE und Debian gemacht, das waren doch damals satte 300MB Unterschied. Die Masse davon macht aber YaST aus, der derartig verkrüppelt und modular gegenseitig abhängig ist, das man den nicht einmal los wird.
      Es gibt doch zwei verschiedene Ansätze überhaupt anzufangen entweder ich baue mir ein System von unten her auf oder ich nehme entwas vorkonfiguriertes mit dem ich in einer halbwegs gewohnten Umgebung arbeiten kann — die Shell macht doch erstmal vielen Einsteigern Angst und die bräuchte ich zum Aufbau oder? Jedenfalls ist die Wahrscheinlichkeit des Lernens beim arbeiten mit einem System höher oder?
      Was die SUSE betrifft, so ist sie wenigstens beim Installationsvorgang anpassbar im Gegensatz zu den *buntus. Was will ich mit K3b oder cdrecord auf einem System welches über keinen Brenner verfügt?

      Es gibt eine Vielanzahl von Konzepten wie eine Distribution geschaffen oder beschaffen sein soll. Wer eine eindeutige Antwort gibt auf die Frage “Welche Distribution ist denn für Einsteiger DIE richtige”, bei dem ist doch schon mal etwas verkehrt. Egal welches Konzept jedes hat seine Vor- und seine Nachteile, die richtige auszuwählen ist doch die Kunst. Nebenbei bemerkt ist doch der stetige Drang der Community eine bessere Distribution/Software als andere zu schaffen doch der Motor der Entwicklung von Open Source oder?

    12. karl-tux-stadt.de » Distributions-Salat 5 Sagt:

      [...] Heute gibt es mal wieder einen gesunden Distributions-Salat. Mittlerweile nun die 5te Auflage (und wenn man den alten mitzählt, der leider nicht mehr vorhanden ist der 6te). Ich bin ja gespannt ob diese Zusammenstellung genau so eine Diskussion anregt wie der letzte Salat. [...]

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