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Ramsch-Computer

März 12th, 2008 von buergermeister

Tja während Dell zunehmend steigende Zahlen (mit denen sie noch nicht zufrieden sind) beim Absatz verbuchen kann. Hat der Walmart Probleme beim Absatz seines Linux-PC, die nehmen jetzt ihren Green gPC wieder aus den Regalen. Dem Onlinehandel bleibt er erhalten. Mal ehrlich was habt ihr erwartet, lange Schlangen wie wenn Aldi PC im Angebot hat? Ihr habt nen Rechner zusammengeschraubt mit den billigsten Teilen aus Taiwan, die ihr finden konntet. Dann habt ihr darauf ein Linux installiert, eine Distribution, der Namen ich bis zur Meldung das ihr uere Linux-Pc aus den Läden nehmen wollt nicht einmal kannte. Mal ehrlich wer kennt schon gOS? Entscheidend war wieder mal nur der Preis 199$ war das Ziel. Mensch Preise sind doch nicht alles. Ich würde mir auch keinen Düsenjet in den Vorgarten stellen nur weil er 199$ kostet, ich kann das Ding einfach nicht bedienen, geschweige denn fliegen. Vielleicht wärt ihr das Gerät losgeworden, wenn ihr es mit ubuntu angeboten hättet? Glaube kaum das sich das preislich dann wesentlich unterschieden hätte. Vielleicht 205$ statt 199$. Aber jetzt mal ehrlich: Linux ist vielfältig, Linux selbst kostet kein Geld, aber es ist nicht umsonst. Die immer wieder oft gestellte Frage, welche ist die richtige Distribution für mich. Die gibt es eben nicht, da kann man nur mit dem Interessenten darüber reden und versuchen die Richtige zu finden. Beratung im Billigsegment? Beratung wo ein PC nur 199$ kosten darf? Na dann ramscht mal weiter herum im Billigsegment. Ich verkaufe lieber PC günstig und Service dazu und das kostet dann eben ein paar $ mehr. Ist es aber auch wert.

Geschrieben in Desktop Revolution, Endless Stories | 18 Kommentare »

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  • 18 Kommentare

    1. Dudley Sagt:

      Jetzt sag bloß du hast wirklich nix von gOS mitbekommen, glaub ich nich ;-)

      Is übrigens nen Ubuntu, nur mit Enlightenment als Fenstermanager und nem schönen Dock als Standard.

      Alles ausgerichtet auf Googles Web Applikationen, daher denken wohl viele es hieße Google OS, was nicht stimmt, durch E17 und den fehlenden Ressourcenhunger steht das G für Green, sowie in GreenIT..

    2. buergermeister Sagt:

      ach doch jetzt wo Du es sagst. Aber ich dachte Ubuntu mit E17 als Standarddesktop wäre ebuntu, naja irgendwie hab ich da nur das Gefühl gehabt, gebt dem Kind einen neuen Namen. Sowas fällt dann aus meinem Speicher, der Platz wird für anderes gebraucht

    3. Dr. Azrael Tod Sagt:

      Viel interessanter finde ich die Aussage, dass der gPC zeitweise Ausverkauft war… so schlecht schien das Geschäft damit nicht zu laufen.

    4. Ines Sagt:

      Ich bezweifle, dass das BS damit zu tun hat, warum der Rechner nicht so lief. Oder sagen wir anders, *falls* das BS damit zu tun hatte, dann wohl eher nicht die Linux Distribution, sondern wohl eher der Fakt dass es eben kein Windows war. Aber wiegesagt: *falls*. Vermutlich lag es eher an den Billigkomponenten.

      Hmmm. Ich hab mir grad nen Rechner (nein, eigentlich nur die Einzelkomponenten) für den vierfachen Preis gekauft. Inklusive Windows. Nein, meine Zeit ist noch nicht reif für Desktoplinux. Da greife ich eher noch zu Mac OS.

      Die Desktoplinuxe, die ich so zwischen 1999 und 2005 so gesehen habe, waren alles andere als etwas für mich. Okay, da waren richtig coole Window-Manager bei, aber doch eher was für Freunde der Textkonsole…

      Ubuntu – da hab ich übrigens schon viiiiiiiiiiiiiiiiel von gehört, aber ich habs noch nie in Betrieb gesehen. Vielleicht liegt meine Abneigung an solchen Gründen, weil ichs bisher eben doch nur mit Freaks zu tun hatte ;)

      Hugh. ich habe gesprochen :D

    5. Thomas Sagt:

      Für Ubuntu muss man wirklich kein Freak sein. Bei dieser Distribution werden alle Grundsätze über Bord geworfen und z.B. auch der Closed-Scoure-Treiber von AVM für den USB-WLan-Stick mit eingebunden.

      D.h., überall wo Dir ein Konfigurationsschritt abgenommen werden kann, passiet das auch.

      Ich persönliche begrüße diese Art von Pragmatismus . Nur so wird ein Linux-OS Verbreitung finden.

    6. buergermeister Sagt:

      eija Thomas, man sieht wie weit mittlerweile SUSE verbreitet ist und wie bei der Distribution alles verbogen ist und wenn man dann was will nix mehr funktionert

    7. Ines Sagt:

      Mich schreckt auch die Anzahl an Distributionen ab – wie soll man sich da eigentlich entscheiden?

      SUSE hatte ich schon vor Jahren, das muss ich nicht unbedingt nochmal haben. Dann kommen mir auch noch Mandrake, Redhat, Slackware, Debian, Gentoo (letzteres läuft derzeit seit über 3 Jahren auf meinem Server) und BSD in den Sinn. Von den ganzen UBUNTU-Derivaten hab ich allerdings noch nichts in Aktion gesehen.

      Es fällt mir auch schwer zu glauben, dass die sich – ausser optisch – alle groß so viel nehmen sollen (also die Distris an sich).

      Meistens wird der Konfigurationsteil bei solchen Unterscheidungen immer Groß geschrieben, aber das is nun genau der der mich am wenigsten interessiert.

      Ich will halt nichts groß konfigurieren müssen. Und wenn doch, soll es so einfach gehen wie mit Windoofs. Sowas hab ich bisher aber leider noch nirgends gesehen.

      Ich mag halt kein apt-get oder emerge (darum lass ich meinen Server auch lieber fremdadministrieren). Ich will “installieren” klicken und es soll funktionieren. :D

    8. Dr. Azrael Tod Sagt:

      genau das ist doch das, was die meisten Distris erreichen wollen…
      ob das nun SuSE über den BuildService und Yast macht (imho ist Yast die richtige Richtung, aber leider unbrauchbar gecodet) oder bei Ubuntu über die Debian-Paketverwaltung mit Synaptic als Frontend (Debian liegt da nunmal imho ganz vorn) und den Gnome-Verwaltungs-Tools (Da fehlen noch einige Funktionen für wirklich Systemweite konfiguration.). Die meisten, großen Distris sind heute schon einfacher als Windows, das Problem ist halt eher dass sie nicht Windows sind und daher eine Umstellung für viele bedeuten.

    9. buergermeister Sagt:

      ja eben sie bedeuten Umstellung, wird einfach Zeit das Ines mal ein Kubuntu installiert.

    10. Ines Sagt:

      Grundsätzlich hast du recht – und sei es zum Ausprobieren. Aber ich bin kein Freund von Umstellungen. Und dass mir zuviele Windows-Programme fehlen würden, hatte ich anderswo hier ja schonmal erwähnt. Ich glaube aber dass MS und OpenSource Gemeinde sich eines Tages annähern werden, und solche Probleme dann der Vergangenheit angehören werden…

    11. Dr. Azrael Tod Sagt:

      Kubuntu würde ich nicht unbedingt sagen… ich steh allgemein nicht so auf Ubuntu (schon aus ideologischen Gründen) und KDE mag ich noch weniger (ja, im Minimalfall auch nochmal aus den selben Gründen).
      Ich finde, die gewählt Distribution sollte sich jeder selbst auswählen, indem er so viele wie möglich ausprobiert und herausfindet was er SELBER am besten findet.

      @ines
      Das mit den Fehlenden Programmen gibt sich zum Glück meistens wenn man ne Weile ernsthaft versucht nur mit Linux klar zu kommen. Sicher gibt es einige wenige Programme unter Windows, die unter Linux fehlen. Das gleiche gilt aber mindestens genauso umgedreht und gleicht sich eigentlich aus.

    12. Ines Sagt:

      @ DrAzraelTod:

      Ich kann deinen letzten beiden Sätzen zustimmen. Aber es sind genau diese “wenigen” Programme, die mir fehlen würden.

      Übrigens *habe* ich einige Distris ausprobiert, eben mit der Entscheidung dass die Zeit für Desktoplinux auf einem meiner Rechner noch nicht reif ist. Allerdings ist das ein paar Jahre her. Vielleicht probier ichs eines Tages nochmal.

      Leider ist das nun aber grad ein Thema, dem ich in meiner knappen Freizeit wohl eher freiwillig Zeit einräumen werde. Als Student hatte man noch Zeit zum Rumprobieren, aber inzwischen: Never change a running system…

    13. Dr. Azrael Tod Sagt:

      Für mich persönlich bin ich zu der Erkenntniss gekommen, dass Desktoplinux heute schon besser geeignet ist als Windows (und vor allem bei meiner Konfiguration erheblich Ressourcensparender).
      Was mir derzeit noch dringend fehlt ist die Unterstützung seitens der Industrie, sei es betreffs diverser Treiberprobleme (-> ATI-Graka) oder betreffs fehlender, offizieller Unterstützung großer Softwareschmieden.
      Windows wird auf meinem Notebook schon seit Jahren nur noch dann gestartet, wenn ich alle paar Wochen mal bei meinen Schwiegereltern in Spee bin und der Bruder meiner Freundin unbedingt diverse PC-Spiele zocken will, die es nicht für Linux gibt.

    14. buergermeister Sagt:

      hach Ines, ich gerade mag ja die Vielfalt an Distributionen. Ich steh halt mehr auf Vielfalt statt auf Einheitsbrei und ich weiß das genau das Weiterentwicklung fördert.. Auch wenns dem Ottonormalanwender nicht leicht fällt eine Distribution für sich zu finden.

      Aber Du wirst ja auch nicht den Porsche zum Kiestransport verwenden oder? Also jedem Tierchen…….

    15. Ines Sagt:

      @Bürgermeister:

      Dass du diese Vielfalt magst Рdie bei mir eher Unwohlsein hervorruft weil ich mich nicht entscheiden k̦nnte Рist v̦llig in Ordnung!

      Du wirst mich doch wohl kaum als Ottonormalanwenderin bezeichnen wollen?

      Wenn Linux der Porsche ist, könnte Windows der solide Volkswagen sein und MacOS Ferrari, Corvette und Doge Viper auf einmal? *frechgrins*

    16. buergermeister Sagt:

      hach Ines, du drehst da mal wieder etwas um, ich habe nie gesagt das Linux der Porsche ist. Nein Linux ist der Volkswagen, denn die Firma baut auch Transporter, Kombis für Familien, sportliche kleine Flitzer, Kleinwagen. Nunja Porsche baut ja schon mal einen Geländewagen mal schauen wann es auch Transporter gibt ^^

    17. Thomas Sagt:

      @ Ines: Welche Programme würden den Dir fehlen?

    18. Google gOS Vergleich Test - WAL-MART PC mit Google gOS Sagt:

      [...] sein. Denn der aktuelle online Bestellstatus steht auf “Out OF STOCK”. Wann und Wo der gOS PC in Deutschland erhältlich/zu bestellen ist, steht noch nicht fest. Software: Googles [...]

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