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Frau Anne´ s persönlicher Blogeintrag

Juni 21st, 2006 von buergermeister

Frau Anne hat mich gestern im Filmclub gebeten, doch auch Dinge zu bloggen bei denen Sie mitreden (sprich die Kommentarfunktion nutzen kann) Am besten geeignet erschienen Ihr Filme.
Nunja, über den gestrigen Film muss ich da berichten? Ist doch nun nach 15 Jahren doch schon zu den Klassikern zu zählen oder? Ridley Scott´s – “Thelma & Louiseâ€?.
Wenn ich aber nun, nichts über einen oder eben diesen Film berichten kann, dann stecke ich doch in einem Dilemma Ich kann nichts schreiben, zu dem Frau Anne kommentieren kann. Der Vorteil meinerseits, ich kenne gegenüber dem Leser dieses Machwerkes bereits die Lösung zum Problem. Während der Besucher sich erst noch dahin hindurchlesen muss. Im Moment habe ich eher das Problem zu genau diesem Ende überzuleiten. Ich muss also irgendwie die Kurve zu diesem Thema finden und dahin abbiegen, nur wie?
Ganz einfach, da ein Blog ja ein Tagebuch ist, erzähle ich einfach ersteinmal was ich gestern so getrieben habe. Eigentlich sollte ich gestern Besuch bekommen und hatte von daher einen freien Tag geplant. Was fängt man aber mit diesem an, wenn der Besuch sich abmeldet? Als Erstes backe man sich ein Korrianderbrot, man koche Tee und zum Schluss setzt man sich mit beidem auf den schattigen Balkon. Außerdem sollte man als alter Weinfassphilosoph ein Buch mitnehmen.
Darin lese man, bis die vorlesungsschwänzendeverschlafende Mitbewohnerin erscheint. Das tausendmal gelesene Buch kann man dann vorerst aus der Hand legen. Die mitfühlende Mitbewohnerin bewirtet einen dann später mit frischen Lesestoff. Das Buch ist in für einem Weinfassphilosoph passenden Verlag erschienen und handelt von einem olifaktorisch begabten Mörder, dessen Genialität ihn doch zu einem Wahnsinnigen macht, der mächtige Waffen besitzt um die Massen zu verführen und am Ende in einer Art christlichen Abendmahl sozusagen aus Liebe von seinen Jüngern gefressen wird. Man verschlinge förmlich dieses Buch und springe im Anschluss unter die Dusche und eile in den Filmclub, um sich dort über dieses Buch mit Fräulein Anne zu unterhalten (die jetzt ja garantiert nen Aufhänger für einen Kommentar hat).
Philosophiere noch mit einigen Anwesenden über Augenfarben um dann 01.30 Uhr auf dem Balkon vom Herrn Mitbewohner gefragt zu werden, welche Augenfarbe Fräulein Anne hat.

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