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Snail-Mail Offlinestöckchenärger

November 15th, 2007 von buergermeister

Die Post ist ein ganz und gar unzuverlässiger Dienst, dass Einzige was bei denen funktioniert ist die Briefkästen mit Werbemüll voll zu ramschen. Wobei das ja wieder private Austräger machen. Von den versandten Offlinestöckchen sind doch sage und schreibe 25% nicht an ihrem Zielort angekommen (bis jetzt einer hat sich noch gar nicht gemeldet). In einem Fall scheint der Postbote so etwas wie Greylisting zu betreiben und erst beim nachfragen die Post rauszurücken. Wäre ja praktisch, da könnte man ja Blicklists herausgeben, senden sie mir bitte keine Post vom Finanzamt ;)

Wenn ich als Maildienstanbieter derartige Fehlerquoten hätte würde ich ruckizucki Ärger mit dem Kunden und wahrscheinlich auch mit dem Gesetzgeber. Wie ist das eigentlich mit der Vorratsdatenspeicherung der Snail? Also Terroristen schreibt mal wieder :D

Da aber nun einige ihre Offlinestöckchen nicht erhalten haben, war ich ja gezwungen neue zu verschicken. Neben den “Betroffenen” die ihr Stöckchen danke der Unzuverlässigkeit eines bestimmten Monopolisten nicht erhalten haben, habe ich noch ein paar neue Delinquenten hinzugefügt.

An die Witzbolde, die mir hier in die Kommentare schreiben, sie hätten ihr Offlinestöckchen erhalten: Glaubt ihr wirklich, ich bin so verkalkt, dass ich nicht weiss wem ich geschrieben habe? Lernt lieber lesen, denn wer unbedingt von hier nen Backlink haben will, der hätte eine Möglichkeit gefunden auch so eine Karte zu erhalten. Tja wer lesen kann ist klar im Vorteil.

P.S. Liebe Planer der Post AG, macht euch mal Gedanken über die Nützlichkeit eurer Automaten, im Sinne des Kunden! Automaten die kein Rückgeld geben sind einfach eine Frechheit, stellt euch vor seltsamerweise kosten Briefmarken 45 oder 55 Cent. Nun ich kaufe eine und bekomme, als Rückgeld für meine 50 Centmünze eine 5 Centbriefmarke, wieviele davon muss ich denn auf eine Postkarte kleben? Ok, dann sagt ihr zahl doch passend. Kein Problem mache ich und zwar in 5 Centstücken, ich hätte gern sagen wir 2 45 Centmarken, kann ich die auf die Art am Automaten erwerben? Nein kann ich nicht, denn nach 15 Münzen sagt das Ding ich darf nur bis zu 15 Münzen einwerfen! Seid ihr noch dicht in der Rübe?

Geschrieben in Family Affairs, Krimskrams, The Weblog | 8 Kommentare »

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  • 8 Kommentare

    1. zappi Sagt:

      Ich hab mein Stöckchen bekommen und sagt ganz brav danke wie mir via Jabber aufgetragen wurde. :D

    2. Ehrenbürger Sagt:

      Zu aller erst eine riesige Entschuldigung für meine extreme Abwesenheit; aber meine genetische Weiterentwicklung hat zur Zeit den größten Bedarf.

      Bei mir ist die Snailmail angekommen und hat mich sehr gefreut. Briefkasten aufgeschlossen, Snailkarte gesehn und gelächelt. DANKE

    3. keks Sagt:

      Ich kann mich wage erinnern das offline Mails ( O-Mail ) mit Bbriefmarken versehen werden müssen, und das sie am Wochenende einfach mal idlen können! Vielleicht hat der Bürgermeister davon was vergessen?

    4. buergermeister Sagt:

      mmh, also erstens woher weiß der Bürgermeister das die Briefmarkenautomaten der Deutschen Post nur 15 Münzen nehmen? Bestimmt weil er das nur so ausprobieren wollte und zweitens ist das Wochenende laaaaaaaaaaaange vorbei.

    5. Thorsten Sagt:

      Danke dir, fand ich wirklich schön die Postkarte, auch wenn es eigentlich viel zu spät ist (aber es ist nicht vergessen). Screenshot der Karte folgt später im Blog :D

    6. buergermeister Sagt:

      besser spät als nie aber so fast ein halbes Jahr später :D

    7. Schreibfaulheit : Karl-Tux-Stadt Sagt:

      [...] ich sie nachher in den Briefkasten werfen. Ich hoffe dieses Jahr verschwinden nicht so viele wie im vergangenen Jahr. Und damit die Empfänger auch wissen, wohin sie denn jetzt ihr “Trackback” [...]

    8. Dead Bytes » Nanu? Eine Postkarte? Sagt:

      [...] verfalle in eine kurze schweige Minute und fühle mich zutiefst geehrt. Es ist ein bereits aus demletzten Jahr bekanntes Offlinestöcken des Bürgermeisters. Der gute Herr hatte es sogar angekündigt, aber die [...]

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