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Ubuntu ist ein Markenname

September 10th, 2007 von buergermeister

Wem das bis jetzt nicht klar war, dem sollte spätestens jetzt im Streit mit (k)ubuntumail.de ein Licht aufgehen. Also, da wollen zwei Ubuntuuser einen Dienst eröffnen, so weit so gut. Man reserviert sich also ein paar Domains und legt dann schon mal los, richtet dort Mailserver ein und bietet einen Dienst an. Nachher kommt man auf die Idee beim Markeninhaber nachzufragen, ob man den Namen überhaupt benutzen darf. “Prompt” kommt nach anderthalb Monaten eine Mail, das die derartige Nutzung nicht gestattet werden dürfe und man verweist auf die vorhandene Trademark Policy. Also wenn ich die jetzt lese, dann steht dort eindeutig, man teilt jederzeit den Markennamen mit der Community. Ich weiss nicht, warum das ubuntublog deshalb Angst hat, in naher Zukunft Post von Canonical mit der Aufforderung zur Einstellung seines Blog zu bekommen. Es sei denn: there is a commercial intent behind the use ;-) Ansonsten steht dort eindeutig: “We share access to the Trademarks with the entire community for the purposes of discussion, development and advocacy.” Was wohl der Grund für die Forderung der Einstellung des Dienstes gewesen sein dürfte ist dies: “what you are referring to is in fact Ubuntu. If someone is confused into thinking that what isn’t Ubuntu is in fact Ubuntu, you are probably doing something wrong”. Da steht noch ne Menge mehr, zum Beispiel, dass man die Markenzeichen von Ubuntu ruhig verwenden darf, wenn man eindeutig klarmacht, dass man nicht für sondern über Ubuntu schreibt. Also ein ubuntublog zu betreiben stellt keine Gefahr dar: “Anyone is free to write articles, create websites, blog about, or talk about Ubuntu …. that they are simply referring to Ubuntu and in no way speaking for Canonical, or the Ubuntu project.”. Für mich liest sich das alles ganz vernünftig, ich weiss nicht, warum da Canonical in einem schlechten Licht da stehen soll. Ich weiss nicht, was ihr habt! Erklärt mir mal, inwiefern die Ubuntucommunity etwas davon hat, einen Maildienst namens ubuntumail nutzen zu können? Wenn es Bedarf für einen solchen Dienst gäbe, dann würde sich der “Community Council” schon darum kümmern, meint ihr nicht?

Geschrieben in Distribution Drama, Wundersame Webwelt | 10 Kommentare »

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10 Kommentare

  1. Schrottie Sagt:

    Ich enke mal, der Hauptgrund für den ganzen Stress um ubuntumail besteht darin, das Canonical die Gefahr sieht, das es eben ein Maildienst ist, der wahrscheinlich irgendwann kommerzialisiert wird. Immerhin ist der Betrieb eines Mailserver mit vielen Nutzern irgendwann so teuer, das man gezwungen ist, auf irgendeinem Wege die Kosten reinzukriegen. Sei es durch Werbung oder sonstwas. Und schon ist da “commercial intent to use” im Spiel.

    Aber was solls, Deine Frage, weshalb man überhaupt auf die Idee kommen sollte, einen solchen Dienst zu nutzen, ist schon durchausberechtigt. Meistens nimmt man solche Dienste doch nur als Wegwerfadresse für Foren und dergleichen in Anspruch, und dazu bedarf es keiner “ubuntumail”.

  2. konqui Sagt:

    Ich geb dem ganzen Ubuntu Kram noch 3-5 Jahre dann wird das ganze eingestellt ;)

  3. buergermeister Sagt:

    glaube kaum, dass Ubuntu oder der Kram eingestellt wird, dazu ist es zu dominierend

  4. Andreas Sagt:

    Von Wiederholung wird es nicht richtiger, die Firma heisst Canonical, nicht chanonical.

  5. buergermeister Sagt:

    uups, gar nicht aufgefallen, seh zur Zeit auch nur eingeschränkt

  6. Simon Sagt:

    ist dies vielleicht der grund, warum sich der “Ubuntu Chor” in Fulda auf keine Internetpräsenz einigen kann?

    Mann weiß es nicht.

  7. buergermeister Sagt:

    wohl kaum dürfte das der Grund sein

  8. Simon Sagt:

    @buergermeister

    der witz an der sache ist das das wort ubuntu und domain hier in einem ganz anderen zusammenhang fallen! Vielleicht sollte ich scherze besser verpacken? z.b. mit einem smiley :-)

  9. buergermeister Sagt:

    selbst wenn ich an irgendeiner Stelle, deiner vorhergehenden Frag/Aussage ein Smilie hinpacke. Ergibt das keinen Sinn, Komm mal auf den Punkt, der neue Kommentar verwirrt nur

  10. Manche verstehen es eben nie : Karl-Tux-Stadt Sagt:

    [...] hab ja vor langer Zeit bereits einmal darauf hingewiesen – Ubuntu ist ein Markenname. Und der gehört nun einmal Canonical und die können am Ende damit machen was die wollen. [...]

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