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Happy Birthday gəˈnoʊm

August 16th, 2007 von buergermeister

Letztes Jahr konnten wir dem KDE-Projekt zum 10jährigen Jubiläum graulieren, seitdem läuft ja die Aktion “Zeig Deinen Linuxdesktop“. Dieses Jahr ist nun das GNU Network Object Model Environment bzw Gnome an der Reihe. Zeit um ein wenig Revue passieren zu lassen.
Am 15. August 1997 initiierten Miguel de Icaza (Blog) und Federico Mena als Antwort auf KDE das Gnome-Projekt. KDE basierte auf den damals noch unfreien QT-Bibliotheken der Firma Trolltech und die Firma sah sich damals nicht gezwungen etwas an der Lizenzierung der Bibliotheken zu ändern. Daher gründeten GNU-Mitstreiter Harmony, ein Projekt welches freien Ersatz für die QT-Bibliotheken schaffen sollte und eben Gnome. Für Gnome entschied man sich aber auf das in Gimp bereits verwendete GIMP-Toolkit (GTK+) zurückzugreifen.
Im März 1999 erschien dann die erste Version von GNOME, Gnome 1.0. Noch im gleichem Jahr erschien die Version 1.0.55 mit nötigen Fehlerkorrekturen. Im gleichen Jahr wurden die Firmen HelixCode und Eazel gegründetet. Eazel entwickeltete den Gnome-eigenen Dateimanager Nautilus und HelixCode beschäftigte sich neben der Entwicklung einer eigenen Gnome-Distribution hauptsächlich mit der Entwicklung von Ximian Evolution, dem Personal Information Manager des Gnome-Projektes.
Im Mai 2000 erschien Bongo die Version 1.2 von Gnome und im August des gleichen Jahres wurde die Gnome Foundation gegründet.
April 2001 kam die Version 1.4, diese enthielt, nach dem Bankrott von Eazel erstmals den Dateimanager Nautilus sowie das neue Komponenten-Framework Bonobo.
Nach einer grundlegenden Änderung und Erweiterung der GTK+-Bobliotheken erschien im Juni 2002 die GNOME-Version 2.0, mit grundlegenden Veränderungen.
Im Februar 2003 erschien GNOME-Version 2.2, welches erstmals den Fenstermanager Metacity enthielt. HelixCode inzwischen in Ximian umbenannt wechselte im gleichen Jahr den Besitzer. Ximian ist seit dem Eigentum von Novell.
Seit März 2004 ist GNOME-Version 2.6 mit den GTK+ 2.4 Bibliotheken, veröffentlicht Im September 2004 folgte die GNOME-Version 2.8 mit der erstmaligen automatischen Einbindung von Datenträgern.
2005 im März und im September erschienen die Gnome Versionen 2.10. und 2.12.mit der Cairo-Bibliothek und dem nun möglichen Einsatz von Vektorgrafiken.
Die Version 2.14.1 von Gnome erschien im April 2006 und 2.16 wurde im September fertiggestellt, dass das stark umstrittene Mono-Projekt beinhaltete und direkte Unterstützung von AIGLX durch den Fenstermanager Metacity bietet.
Im März diesen Jahres wurde nun Gnome 2.18 veröffentlicht.
Gnome ist der Standard-Desktop vieler Linuxdistributionen, darunter Ubuntu und Fedora. Wahrscheinlich deshalb führt er in der Desktopaktion. Naja vielleicht schickt ihr mir als Geburtstagsgrüsse ein paar neue Shots?

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