TagCloud

OSS-ALSA-OSS

Juni 26th, 2007 von buergermeister

Auf der Kernelmailinglist wird wieder erneut über OSS (Open Sound System) diskutiert, mit der Freigabe des Quellcodes von OSS, könnte man ALSA damit ersetzen schlug Tomasz Kloczko vor. Im Juni hatte 4Front Technologies angekündigt, den Code von OSS als Open Source unter der Common Development and Distribution License (CDDL) und zusätzlich unter der GPLv2 zu veröffentlichen. Seit dem 14. Juni ist der Quellcode frei zugänglich. Die Begründung von Tomasz Kloczko war OSS biete den besseren Sound-Support. Das rief wiederum Alan Cox auf den Plan, der erwiderte dass genau aus diesem Grunde ALSA einmal in den Kernel aufgenommen wurde. Es geht also mal wieder heiss her auf der Kernelliste.

Geschrieben in Family Affairs | 5 Kommentare »

ähnliche Artikel:
  • None
  • 5 Kommentare

    1. Christian Geisert Sagt:

      Ein Link auf entsprechenden Thread wäre nicht schlecht ;-)

    2. pfleidi Sagt:

      Also imho ist alsa in der Entwicklung eh viel weiter und wird aktiv gepflegt. Ich frage mich hier echt wieso man da noch oss nutzen will.

    3. dasdings Sagt:

      Man will wahrscheinlich vor allem OSS benutzen, weil es dafür Dokumentation gibt. ALSA mag ja prinzipiell tolle Technik sein, aber ich konnte bisher weder für die Benutzer- noch für die Entwicklerseite brauchbare Dokumentation finden. Die per Doxygen erzeugte Entwickler-Dokumentation z.B. erschöpft sich zu einem großen Teil in Sätzen der Sorte “rmblbrf: specifies the rmblbrf” – nur halt kein Wort dazu, was ein rmblbrf ist …

    4. Oliver Sagt:

      Das Alsa in Linux nicht ankam lag auch einfach daran, das man damals nicht scheckte wie man es richtig einbindet. Andere System kamen damit prima zurecht. Zudem sind auch eine Menge urban legends dabei was OSS angeblich nicht kann und Alsa in Perfektion – Alsa ist nicht derart viel weiter, aber der entscheidende Vorteil ist wie schon erwähnt die Code-Dokumentation, eh ein Kreuz mit Linux.

      Bei Linux ist man, zum Teil, ohnehin der Ansicht, klappt etwas nicht – sprich man bekommt es nicht nicht, muß man FUD darüber verbreiten. Andrew Morton tut dies im Moment bezüglich ZFS, weil man bekommt nicht rein via GPL – also möchte man was “neues, besseres” stricken. Ebenso verliefs damals bei OSS. Das ist Realität.

      Und ja bevor jemand frägt ich nutze FreeBSD und das nachdem ich den Zirkus bei Linux über 10 Jahre lang bei anfangs Slack und später Debian mitmachte. Wobei ich sagen muß, Debian kommt da immer noch am besten Weg in puncto Doku etc.

    5. Bachsau Sagt:

      Die sollen mir bloß mit OSS abhauen…

      ALSA hat dmix, das allein ist ein Grund. Ein weiterer und der wichtigste ist doch der: Jetzt hat Linux sein eigenes System. Linux hat ALSA, und dabei sollte es auch bleiben. Weil hick-hack nämlich nervt.

    Einen Kommentar abgeben

    Bitte beachte: Die Kommentare werden moderiert. Dies kann zu Verzögerungen bei Deinem Kommentar führen. Es besteht kein Grund den Kommentar erneut abzuschicken.