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Yodas Blogkarneval II

Juni 5th, 2007 von buergermeister

Es gibt Tage da gewinnt man aber es gibt Tage da verliert man. Einer der wesentlichen Unterschiede zwischen Ubuntu und SUSE sind die Installationsmedien. Ubuntu und seine Ableger kommen auf einer einzelnen Disc daher, während SUSE in einer Box mit Handbuch, 6 CD und einer DL-DVD daherkommt. Das mag auf dem ersten Blick vorteilhaft für SUSE wirken, ist es auch ersteinmal, man braucht eben keine Netzwerkanbindung für die Installation. Die Nachteile fallen erst später ins Gewicht, 64bit gibts ersteinmal nur auf der DVD, tja und wer einmal nachrechnet, der stellt fest, dass das was auf eine DL-DVD passt noch lange nicht auf 6CDs passt. Aha jetzt tritt der Nachteil ein, da wird ein wenig geschummelt, der CD-Installateur wird um Pakete beschissen. Bei Ubuntu fällt das überhaupt nicht ins Gewich, da wird alles was später benötigt wird via Netzwerk installiert. Bei SUSE hingegen wird immer auf den Installationsmedien gesucht. Nun ist das auch nicht ganz so trivial, wie bei debianbasierten Distributionen wie Ubuntu, ich trag da einfach in meine Sourcelist einfach eine weitere Quelle ein. Klar das geht bei SUSE via YaST auch, nur muss ich erst einmal eine Quelle finden und eintragen. Also openSUSE-Projekt hier liesse sich doch noch einiges verbessern. Und wenn wir gerade beim Thema sind, die Möglichkeit einer vernünftigen Netzwerkinstallation wäre doch auch sinnvoll. Die Betonung liegt heir auf vernünftig, also kommt mir nicht das geht! Obwohl der Blogkarneval ja eigentlich vorbei ist schick ich das dann trotzdem noch mal an Yoda

Geschrieben in Distribution Drama | 5 Kommentare »

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  • 5 Kommentare

    1. Roman Sagt:

      Danke Sirko, ich werde Deinen Beitrag heute Abend gerne anfügen.

    2. Rossi Sagt:

      Ich möchte mich der Aussage, vorbehaltslos anschliessen. Versuche hier gerade Opensuse zu installieren (bin Ubuntu User) um es mir Interesse halber mal anzuschauen und kann einfach nur sagen das ich die Installationsroutinen insbesondere das nach rüsten der Sourcelist-Quellen, als sehr Benutzerunfreundlich finde.
      Liebes Suse-Team, da muss meiner Meinung nach noch einiges verbessert werden.

    3. Thorsten Sagt:

      Genau das ist es was ich an Debian schon immer geliebt habe, ich kann das von ner Diskette installieren (Sinnbildlich, gemacht habe ich es noch nie) und der Rest kommt aus dem Netz. Klar macht APT ohne Netz nur halb so viel Spaß aber es kann ja nicht überall Licht sein, oder?

    4. Yoda’s Blog » Blog Archive » Ubuntu-Karneval: Zusammenfassung Sagt:

      [...] hat seinen zweiten Beitrag etwas zu später eingereicht, wahrscheinlich aus aktuellem Grund. darin beschreibt es die Vor- [...]

    5. Meudalherr Sagt:

      Endlich habe ich jetzt mal ein Argument, warum Ubuntu “besser” als Suse ist. Ich hatte mal vor ein paar Jahren Suse ausprobiert, hat mir nicht so gefallen. Zur Zeit verwende ich Ubuntu testweise. Installation war von einer einzigen gebrannten CD-Rom problemlos möglich. Habe DSL 6000 – also runterladen aus dem Internet geht immer schnell.

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