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Yodas Blogkarneval

Mai 30th, 2007 von buergermeister

Der Herr Yoda, ihr wisst noch, der letztens mit der Ubuntu-Umfrage, veranstaltet zur Zeit einen Blogkarneval (hab immer noch nicht kapiert, was das ist) zum Thema Ubuntu und natürlich dessen Ablegern. Also man darf da seinen Senf dazu abgeben, mach ich doch glatt! Also meine erste Ubuntu hab ich gesehen, ja da war Ubuntu neu. Neues muss auch ausprobiert werden, also wurde dieses Ubuntu installiert. Das liess sich ganz normal und einfach installieren wie eine SuSE, ein Mandrake oder ein RedHat, was daran jetzt besonders einsteigerfreundlich sein soll? Was ist das überhaupt einsteigerfreundlich? Ok vergleichen wir doch mal SUSE mit Kubuntu. Fangen wir an bei der Installation, da nehmen sich beide nicht viel, bis auf einen Punkt und der ist mir wichtig. Bei dem Afrikaner kann ich nur sagen Server oder Desktop und dann mir nichts dir nichts hab ich die Pakete drauf. Bei SUSE kann ich das zwar auch so sagen, aber mir wird immer noch die Möglichkeit gegeben Pakete an oder eben auch abzuwählen. Nun sitz ich hier vor meinem System, tja und irgendwann warten die ersten administrativen Aufgaben auf mich. Ich brauche weitere Software ok, ein Klick auf KMenu, System ich finde adept genauso schnell finde ich auch YaST. So nun wechseln wir mal die IP unserer Netzwerkkarte, bei SUSE logisch YaST und bei Kubuntu, wie wäre es mit dem KNetworkManager (den hab ich bei Breezy Badger nie gefunden). Nächste Aufgabe ich muss einen Port in der Firewall öffnen, bei SUSE logisch YaST und bei Kubuntu? Also ich finde als Einsteiger etwas wie YaST mit dem ich alle administrative Aufgaben lösen kann schöner. Nun mögen wieder die YaST-Gegner schreien, ja aber so lernt man die Befehle nicht und sieht nicht was das System tut. Dem entgegne ich sehe ich bei KNetworkManager, Adept usw. auch nicht. Eigentlich kann ich es beim YaST doch lesen, was er tut und wohin er was schreibt, ich muss es eben nur wahrnehmen. Das einzige was ich als Gegenargument gelten lasse, ist das z.B. ein useradd bei einem SUSE nicht mehr das useradd anderer Linuxsysteme ist, weil für den YaST einges umgebogen wurde. Tja das Rad der einsteigerfreundlichen Distribution hat also Mark Shuttleworth nicht erfunden. Also bunt und vielfältig kann man in die Linuxwelt “einsteigen” und das unsere Welt so bunt ist, ist ja das Gute daran, man kann immer zum Nachbarn schauen und etwas noch besser als dieser machen. Ich mag keine Monokulturen oder Monopole auch keines von Ubuntu und Chanonical.

Geschrieben in Distribution Drama | 7 Kommentare »

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  • 7 Kommentare

    1. zappi Sagt:

      Du vergleichst gerade Äpfel mit Birnen. SuSE und ($)Ubuntu habe zwei völlig unterschiedliche Ausrichtungen. SuSE will alles mit ihren Konfigurationsfrontend Yast einfach und übersichtlich machen, um auch Umsteigern mit mit entsprechenden Grundlagenwissen den Umstieg aus der Win Welt so einfach wie möglich zu gestalten. Ubuntu hat als Umsteiger Zielgruppe eher die Daus im Auge, die ihren Rechner mehr als Schreibmaschine nutzen. Deshalb ist von Haus aus auch gar keine Firewall installiert, da bei der Standard Installation gar keine Dienste laufen die Ports nach außen öffnen. Aber da liegt auch wieder das interessante für fortgeschrittene User. Denn ab vom Basis System, kann man sich mit Ubuntu, eigentlich wie bei Debian, sich seine Distribution so zurecht basteln wie man will, was mit SuSE nicht ganz so trivial ist.
      P.S.: Alles natürlich imho. :)

    2. buergermeister Sagt:

      Mmh, Zappi mal schnell ne Shell auf diesem nahezu jungfräulichem Feisty aufgemacht und iptables eingegeben, das sag mir doch dieses gar seltsame Programm es hätte die Version v1.3.6.
      Auch hab ich den Eindruck, du musst dir dringend ne neue SUSE reinziehen. Hab letzte Woche eine SUSE-Minimalinstallation aufgesetzt, ich war erstaunt gegenüber meiner Projektarbeit war die Minimalinstallation nur noch 700 MB gross (2003 knapp 900). Ansonsten geb ich Dir Recht, die Paketabhängigkeiten sind zum k……

    3. fwolf Sagt:

      Yast? *würg* Kein ifconfig? ARSCH OFFEN?!? Fehlende Libraries, nix mehr verfügbar im Netz => Totalschaden!? Summa sumarum: HeulSuSE!

      Ubuntu = Einsteiger-Ãœberbau + GNU/Debian-Unterbau

      cu, w0lf.

    4. Yoda’s Blog » Blog Archive » Ubuntu-Karneval: 5. Tag Sagt:

      [...] darf ich gleich vier neue Beiträge vorstellen und verlinken. Neu hinzugekommen ist Sirkos Beitrag, der kritisch über den Zaun zu andern Distis schaut, gefällt mir. Weiter ist ein [...]

    5. Yoda’s Blog » Blog Archive » Ubuntu-Karneval: 6. Tag Sagt:

      [...] karl-tux-stadt: Yodas Blogkarneval [...]

    6. Yoda’s Blog » Blog Archive » Ubuntu-Karneval: Schluss Sagt:

      [...] karl-tux-stadt: Yodas Blogkarneval [...]

    7. Yoda’s Blog » Blog Archive » Ubuntu-Karneval: Zusammenfassung Sagt:

      [...] outet sich in seinem Beitrag als Freund der Vielfältigkeit. Auch wenn man den Eindruck beim Lesen erhält, er [...]

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