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Was mich ankotzt

Mai 24th, 2007 von buergermeister

Nachdem jetzt nach der Unterkunft auch der Eintritt für den Linuxtag geklärt ist, wird es Zeit sich mit dem Programm zu beschäftigen und anzusehen, was man plant sich anzuhören. Da bekomm ich gleich das kalte Grausen, warum schafft es eine Organisation, die auf den Tag umgerechnet das vierfache an Eintritt (Stand 2007, 2006 wars ja wesentlich mehr) nimmt nicht, mir das ganze zu personalisieren und als ical zur Verfügung zu stellen? Linktip für die Veranstalter, bei anderen geht das. Ein ähnliches Dilemma beim Hallenplan, da darf ich mir dann auch selbst hineinschreiben auch hier eine Empfehlung an die Veranstalter. Nachdem man ja in den letzten Tagen mehrere herbe Schläge wegen des Schirmherren einstecken musste und sich dazu noch einmal erklären musste, ist man gezwungen dem abzusehenden Besucherschwund entgegenzuwirken. Man schreibt also alle LUG an und erklärt: “Der LinuxTag e.V. ist Teil der Community”, das Gefühl habe ich aber nicht. Forum und Karriere-Lounge sind ja schon mal fest im Plan eingeschrieben, die Linuxnight hat eher einen businessorientierten Eintrittspreis von 25 Euro. Da könnt ihr von Glück reden, das ich an dem Tag als die Meldung von dieser Veranstaltung gute Laune hatte und den bereits angefangenen Artikel verworfen habe. Mittlerweile war der Veranstalter ja in der Lage auf der entsprechenden Seite zu erwähnen, das ein “Bufffet” im Preis inbegriffen ist. Da muss ich aber viel essen wollen um den Eintritt wettzumachen. Da wird es nix mit “Community meets Business” oder “.org meets .com”. Ich werd das Gefühl nicht los, man orientiert sich viel zu sehr an den Anforderungen des Business und vergisst dabei die Community. Kleine Dinge, wie die oben aufgeführten geben dem Besucher vielleicht das Gefühl zurück, dass auch er was zählt.

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