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Will er es endlich wahrhaben?

März 12th, 2007 von buergermeister

In Urbach in München oder irgendwo in unserer Republik, der haust ein kleines dickes Mensch. Irgendwie werd ich das Gefühl nicht los, der sieht so aus wie das Rumpelstilzchen aus der DEFA-Spielfilmserie “Spuk unterm Riesenrad”. Der war auch unverbesserlich, während Hexe und Riese später resozialisiert werden konnten, blieb das kleine Rumpelstilzchen ein Bösewicht. Der wollte auch nicht wahrhaben, das er ein Zwerg ist. Er sprang auf und nieder und wütete. Im Film haben Riese und Hexe dieses Wüten sogar zur Erzeugung von Strom nutzen können, schliesslich fliegt die Hexe des 20. Jahrhunderts mit einem Staubsauger, nicht mehr mit einem Besen, und der braucht bekanntlich Strom. Unser kleiner Wüterich ist aus meiner Sicht noch nicht mal zur Erzeugung von Strom nütze. Der erzeugt nur eines Kosten, Kosten bei deutschen Gerichten. Er will partout nicht wahrhaben, dass ein deutsches Gericht einmal beschloss, wenn man ihn Parasit nenne das sei rechtens. Und weil unser kleines wütendes Rumpelstilzchen das nicht verknusen kann, rief es wieder mal ein Gericht an.

“…..der bereits von einem Gericht bestätigt bekam, dass man ihn Parasit nennen dürfe…..”

Dieser Satz störte unser kleines wütendes Rumpelstilzchen sehr und so versuchte er vor dem AG Starnberg eine Einstweilige Verfügung gegen mich zu erlangen, mir so etwas für die Zukunft zu untersagen. Als erstes war unser Rumpelstilzchen ziemlich dumm, aus seinem Antrag geht nämlich hervor, dass der Artikel bereits am 12.01 erschien und er hat erst am 20.02. einen Antrag eingereicht. Ist das dann noch dringend? Der Richter meint dazu nein. Geradezu lächerlich ist die eidesstattliche Erklärung das unser Rumpelstilzchen nicht dem Tierreich angehört. Es gibt nicht nur tierische Parasiten sondern auch pflanzliche und menschliche eben auch! Es ist schon erstaunlich mit welcher Vehemenz unser Rumpelstilzchen die Beschlüsse des LG Frankfurt Az 2/3 O 447/05 und des OLG Frankufrt Az. 16 W 17/05 ignoriert und aus seinem Gedächtnis verbannt. “Ein wahrheitsgetreues, wenn auch verkürztes Zitat einer gerichtlichen Entscheidung ist demnach in aller Regel zulässig” meint jedenfalls der Richter in Starnberg. Wie uneinsichtig unser kleines wütendes Rumpelstilzchen ist beweist sein Begehren nach Gegendarstellung, er bedroht mich bereits wieder mit rechtlicher Gewalt, wenn ich es nicht tue und eben genau wieder für diesen Satz. Na dann mach mal kleines Rumpelstilzchen Mario Dolzer

Geschrieben in Enemy at the Gates | 14 Kommentare »

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  • 14 Kommentare

    1. Sven Sagt:

      TIP: Markiere gewisse namentliche Umschreibungen mit //SATIRE//, sonst hat er einen Punkt!

    2. buergermeister Sagt:

      Die Satire ist am ganzen Text erkennbar, dass vergisst er nämlich immer, er schneidet Wortfetzen aus und vergisst, dass die Richter den ganzen Text lesen müssen. Damit ist er des öfteren aufs Maul geflogen.

    3. Sven Sagt:

      Ja nein Gummibaum ~ irgendwie.
      Also dieser Text besteht zum Teil aus wahren Begebenheiten (Du nennst Fakten wie AZ etc, Namen und Hintergründe), aber dann schlägst Du wieder die Schiene von Märchen ein, und das ist dann kein rein satirischer Beitrag mehr.
      Aus diesem Grunde ja auch der Tip.
      Jemand zurecht verurteilten Parasiten so zu nennen, ist eine Sache, aber jemanden als Rumpelstilzchen zu bezeichnen (ich erinnere mich da an ein kleines, buckeliges Wichtlein mit Warzen im Gesicht) ist durchaus ein Punkt, mit welchem er Dich drankriegen kann.

    4. zappi Sagt:

      Ich glaube das Rumpelstizchen erkennt gar nichts mehr. Es scheint, als ob einfach bestimmte Wort Kombinationen bei ihm eine Art Beißreflex auslösen.

    5. Sven Sagt:

      @zappi:
      Denke doch nurmal an den Ursprung zurück (b4b) – da hat man doch schon gemerkt, dass dieser Mensch nach einem anderen (mir unlogischem) Konzept denkt, was so wirklich niemand nachvollziehen kann!
      Sein Recht-/Unrechtsbewusstsein ist dermassen verkümmert, dass es schlicht zuviel verlangt ist, von diesem Menschen auch nur einen gescheiten Satz zu erwarten!

    6. buergermeister Sagt:

      @sven Irrtum “rgendwie werd ich das Gefühl nicht los, der sieht so aus wie das Rumpelstilzchen aus der DEFA-Spielfilmserie “Spuk unterm Riesenradâ€?.” Also meine Meinung, Vergleichs-/Verhaltensbegründung “Der war auch unverbesserlich, während Hexe und Riese später resozialisiert werden konnten, blieb das kleine Rumpelstilzchen ein Bösewicht.” Dann soll er mal damit loslaufen vors Gericht, damit stellt er sich dann endgültig als Lacher der Nation hin

    7. Schlumpf Sagt:

      Ich will mich ja nicht einmischen, aber ich denke, der Tipp von Sven ist nicht der falscheste.

    8. Sven Sagt:

      Du verwechselst da gerade Meinung und Tatsache!
      Wenn das So Deine Meinung ist, solltest Du das auch so rüberbringen!
      Aber Meinungen sind keine Satire, sondern persönliches Empfinden über eine Sache, währen Satire reele Begebenheiten ins Lächerliche zieht!
      Im Prinzip ist es Deine Sache, was Du wie schreibst – ICH würde das satirische jedenfalls kennzeichnen.

    9. buergermeister Sagt:

      nochmal, es geht nicht um das Aussehen des Wicht: “ich erinnere mich da an ein kleines, buckeliges Wichtlein mit Warzen im Gesicht” sondern um das Verhalten und wie ich auf den Vergleich komme steht oben.

    10. geschmacksfrage Sagt:

      Satire (lat. satira; von satura lanx: „mit Früchten gefüllte Schale“, im übertragenen Sinne: „bunt gemischtes Allerlei“; früher fälschlich auf Satyr zurückgeführt, daher die ältere Schreibweise Satyra) ist eine Spottdichtung, die mangelhafte Tugend oder gesellschaftliche Missstände anklagt. Historische Bezeichnungen sind im Deutschen auch Spottschrift, Stachelschrift und Pasquill (gegen Personen gerichtete satirische Schmähschrift).

    11. geschmacksfrage Sagt:

      @ bürgermeister

      Vielleicht kannst Du ja für Leser die in Ihrem Lese-/ Aufnahmevermögen beeinträchtigt sind eine kleine “Lesehilfe” hinzufügen? Um Satire als solche auch zu Erkennen bedarf es doch immerhin eines gewissen Maß an Intelligenz ;)

    12. buergermeister Sagt:

      ooh der Text der Definition der Satire kommt mir so bekannt vor, ich glaub den hab ich da in eine Darstellung für einen Richter geschrieben, die stammt von Wikipedia. Ãœbrigens hat der Herr Dolzer es mit Scchmähschriften, der hat aber wahrscheinlich sein Beschluss des OLG Trier welchen er stetig beifügt weder gelesen und schon gar nicht begriffen. Eine Schmähschrift ist es nämlich erst dann wenn sich nicht mehr mit der Sache auseinandergesetzt wird und nur noch durch den Kakao gezogen wird. Blöd dass ich mich immer mit einer Sache “dem Verhalten” auseinandersetze.

    13. pxt Sagt:

      Also ich sags mal so: Wer sich so, wie unser Merkbefreiter Dailerparasit (MD) in Foren verhält und äußert, muss es auch hinnehmen, dass ihm deutliche Worte und bissige Satire entgegenschlagen. Und Satire muss nicht explizit als solche gekennzeichnet sein. Auch nicht Ironie oder Zynismus oder Polemik oder was es sonst noch für inhaltliche Stilmittel gibt.

      Es ist leider so, dass immer wieder von Seiten der Betroffenen versucht wird, den Eindruck zu vermitteln, dass sie substanzlos herum proleten dürfen, und jegliche Kritik, die negative Formulierungen enthalten, juristisch belangt werden können. Und dem ist eben nicht so. Im Gegenteil, man muss diesem Eindruck entgegen treten. Die Meinungsäußerung ist eines der wichtigsten Güter der Demokratie. Und eine Meinung ist nun mal eine subjektive Ansicht einer Sache, die noch nicht mal auf Tatsachen beruhen muss. Zur Formulierung diese subjektiven Ansicht gibt es viele Möglichkeiten – die den Betroffenen möglicherweise nicht passen. Aber das ist durch das Gesetzt geschützt. und meine persönliche Meinung ist es, dass man lieber etwas über das Ziel hinausschießen sollte, als immer weiter von dem Sagbaren weg zu bleiben. Ein bisschen mehr gesundes Selbstbewusstsein und klare bissige Kritik tut unserer aktuellen Internet-Gesellschaft gut.

      Es ist leider so, dass momentan viele Leute Blogger und andere Meinungsäußerer einfach abmahnen, sobald etwas unliebsames formuliert wird. Meines Erachtens liegt das nicht daran, dass diese Blogger und Meinungsäußerer eine juristische Grenze überschreiten, sondern dass es einfach noch zu wenige sind, die ihre Meinung und Kritik äußern. Wenn sich die Abmahner einer großen Massen an Vertretern einer Meinung gegenübersehen, dann nützen ihnen vereinzelte Abmahnungen nichts mehr.

      Mann muss einfach ein Feeling dafür entwickeln, zwischen bissiger Kritik und vorauseilendem Gehorsam. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass die Gerichte ehr dazu neigen einer etwas überzogenen Kritik recht zu geben, als einer etwas zu pingeligen oder “weciheiigen” Abmahnung.

      Gruß
      pxt

      P.S.: Hmmm. Ob ich einen eigenen Blog eröffnen sollte zu dem Thema?

      P.P.S.: Ich habe das gerade per WLAN in meiner Lieblingskneipe heruntergetippt. Vertipper bitte gnädigerweise soweit als möglich ignorieren.

    14. buergermeister Sagt:

      @pxt :-D das liegt wohl weniger daran, das Blogger weniger Kritik üben sondern eher, dass viele ihre Rechte überhaupt nicht kennen und weil sie Ruhe haben wollen klein beigeben. Ich kann Namen von Bloggern nennen, die da lieber erklärt haben in Zukunft es zu unterlassen.

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