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Hat es jetzt der letzte begriffen?

März 11th, 2013 von buergermeister

Auch auf die Gefahr hin, dass im ubuntuusers-Forum wieder Einträge ala “Canonical Bashing auf Karl-Tux-Stadt” und hier die lieben Fanboys in anonymer Art und Weise beleidigende Kommentare schmieren, geb ich dann doch mal meine Meinung zu den neuesten Ereignissen.

Ubuntu started jetzt also seinen eigenen “XServer” namens Mir. Von mir aus, deren Problem, ich jedenfalls gehöre nicht zu denen die darin eine Gefahr sehen. Die Welt von Open Source lebt von ihrer Vielfalt und die vielen Forks sind der Motor, der die Entwicklung voran treibt. Allerdings hat die Sache einen Haken, die Anforderungen sind in den letzten Jahren gestiegen, die Zahl der unterschiedlichen Geräte und Plattformen steigt. Damit steigt auch eines der Bedarf an Entwicklern und diese kosten Geld.

Falls jemand “The Cathedral And The Bazar” gelesen hat, dann weiss man das der Benutzer bei der Entwicklung von FLOSS eine Rolle spielt, die des Beta-Tester. Und mehr noch aus diesen Reihen stammen auch nicht wenige der Entwickler. Will man also ein Open Source “Produkt” entwicklen, so tut man gut daran, seine Community zu pflegen. Das ist ein Tanz auf dem Drahtseil, denn man muss viel Geduld aufbringen, denn diese Entwickler lassen sich nicht zwingen, nach meinem Gusto zu arbeiten und nur das zu tun, was ich für richtig halte.

Weder Mark S. noch Jono B. sind meines Erachtens in der Lage, die für die geplanten Entwicklungen nötige Community aufzubauen. Beide sind eher Marketingspezialisten, die immer schön von sich reden machen. Allerdings beginnt der Fisch viel zeitiger an zu stinken, nämlich schon mit dem Beginn von Ubuntu. Immer wieder hört man, das Ubuntu Linux benutzerfreundlich/einsteigerfreundlich gemacht habe. Das ist Schwachsinn, ein SUSE oder RedHat liess sich zu der Zeit ebenfalls einfach installieren. Was sich geändert hat war die einfache Verfügbarkeit, man hat Ubuntu verteilt wie kostenlose Bonbons. Während andere Distributoren noch versucht haben mit Boxen ein wenig Geld zu verdienen. Und eben da fängt der Fisch an zu stinken, kreiert man eine Atmosphäre von “kostenlos” bekommt man unter Garantie nicht die Community, die zur Entwicklung beiträgt. Das es trotzdem eine halbwegs aktive Ubuntu-Community gibt, die versucht etwas beizutragen, ist nur der schieren Anzahl an Nutzern zu verdanken.

Eines ist fakt Canonical ist eine Firma und das heisst am Ende Profit. Scheinbar war der Plan, durch das verteilen von CDs eine möglichst große Nutzerbasis zu erlangen, wenn nicht gar die größte Nutzerbasis unter den Linuxsystemen und dann damit bestimmen zu wollen. Das das nicht funktioniert hat ist offensichtlich. Schliesslich hat man Unity am Ende der Weigerung der GNOME-Entwickler zu verdanken, den Releasezyklus an Ubuntu zu koppeln. Das man nebenbei nicht von Erpressung von Banshee-Entwicklern oder von Amazon-Werbung im System nicht zurück schreckt, macht ebenfalls nicht nur Freunde. Scheinbar will man auch in der Zukunft auf Masse setzen, Ubuntu auf dem Phone, Ubuntu auf dem Tablet… Ubuntu auf dem Fernseher.

Das kann ja auch durchaus finanziell erfolgreich sein, ein System auf allen Geräten. Tja nur braucht man auch dafür am Ende die Entwicklerressourccen. Und ob man diese aus der Community gewinnen kann, ist nach dem letzten Blogeintrag von Mark S. ist mehr als fraglich. Ob Sparmassnehmen, wie die Durchführung des Developer Summit als Online-Event die richtigen sind, ist auch zweifelhaft. Für mich schaufelt Canonical hier sein eigenes Grab und wisst ihr was, ich weine dem später keine Träne nach. Leid tut es mir nur für die, die beigetragen haben zur Ubuntu-Community, aber die fühlen sich auch bestimmt bei Fedora, Debian oder openSUSE wohl. Willkommen sind sie bestimmt.

Geschrieben in Distribution Drama, Family Affairs, ubuntuusers | 28 Kommentare »

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28 Kommentare

  1. johannes Sagt:

    Hallo, normal bin ich immer sehr angetan von deinen Artikeln, bei diesem wusste ich schon beim lesen des Titels im RSS worum es geht, noch einer…

    Ich bin vor 5 Jahren zu Ubuntu gewechselt, wohl auch weil eine CD irgendwo rumlag und mein Windows gerade gestreikt hat.

    Danke Canonical dafür, denn davor wusste ich noch nichts davon, dass ein System mit Linux auch gut aussehen kann. Suse wirkte da ja noch wie Win95.

    Ich habe mich auch schon so oft aufgeregt über Ubuntu und bin oft für Tage und Wochen auf alternativen umgestiegen aber nicht funktioniert so reibungslos wie Ubuntu wenn man nicht das System von Grund auf selbst konfigurieren will. Allein der Treiber Jockey spart schon sehr viel Zeit. Erst letzte Woche wollte ich auf meinem PC Debian 7 testen, das startet bei mir nicht mal ohne abgeänderte Bootoptionen.

    Und von wegen Erpressung, es wir eben versucht Geld zu machen, das ist doch klar. Das mit Amazon hat mich auch etwas gestört aber da wurde doch gleich nachgebessert. Ich finde die Welle der Entrüstung welche durch die Netzgemeinde bei solchen Themen fegt etwas übertrieben…

    Abwarten, Tee trinken…

  2. buergermeister Sagt:

    “Suse wirkte da ja noch wie Win95.” ^^ wzew urban myths

  3. Torsten Pauleit Sagt:

    Einspruch: kein Schwachsinn !

    Eine einfache Installation bedeutet nicht automatisch, dass auch die Anwendung einfach ist.
    Erst durch Ubuntu (und nicht Suse) bin ich zu einem überzeugten Linux’aner geworden.

  4. Dr. Azrael Tod Sagt:

    Für mich stellt sich bei sowas halt auch immer die Frage: “Will man wirklich ein Einsteigerfreundliches OS haben?” Denn genau das bauen uBUNTu und co. imho (im Gegensatz zu: Benutzerfreundlich).

    Ich sehe nicht wirklich dass die Niche “Desktop OS für $DAU” so groß ist dass sich dort ein weiterer großer Spieler breit machen kann. Der Bereich für mobilen Spaß hingegen, ist noch lange nicht so in breit ausgefahrenen Spuren festgelegt.
    Dort wäre allerdings der Zielführende Weg einfach: ein armhf-Linux mit X und einer leicht installierbarer dalvik-vm.
    Gerade bei letzterem tut sich jedoch auch bei uBUNTu exakt gar nichts.
    Dabei wäre genau das imho der Schritt um Benutzer von Android wegzulocken (was ja sowohl Telefone, Tablets als auch demnächst Spielekonsolen betrifft).

    Benutzbare Software ist halt heute noch immer eines der wichtigsten Argumente, das wird sich nicht so schnell ändern.

    …ja, oder man setzt halt auf andere Nichen. Wie da z.B. das endlos anpassbare Nerd/Server-OS. Das hingegen zerschießt sich Ubuntu immer mehr.

  5. Brutus Sagt:

    Ich bin bei Ubuntu gelandet (von Debian, mit kurzen Gentoo Zwischenspiel), weil viele Leute aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis Interesse daran hatte (waren vorher alles Windows User). Obwohl ich Arch ziemlich spannend finde – aber noch nie genug Zeit und Lust hatte wirklich umzusteigen – bin ich halt dabei geblieben.

    Ich finde Unity klasse. Ernsthaft. Obwohl ich lange Gnome-Fan war (mit Gnome-Do oä.). Die meisten Linsen und erst recht der ganze online-Quatsch kommt halt gleich runter. Viele der Canonical-Ideen in Richtung UI, Phone und Tablett sehen – für meine Bedürfnisse – super aus. Ich freue mich darauf und sehe gerade nichts vergleichbares.

    Das mit Upstart finde ich nicht so gut, sytemd gefällt mir um Längen besser. Und viel der aktuellen Kritik teile ich auch.

    Ich sehe das nur nicht so dramatisch. Imo ist Ubuntu für alle Linux Nutzer*innen (egal ob sie Ubuntu selbst nutzen) ein Gewinn, einfach weil es enorm viele neue Leute ranholt. Steam auf Linux etc. wären ohne Ubuntu wohl kaum denkbar. Davon profitieren letztendlich erst mal alle. Was Ubuntu sonst so macht kann einem latz sein, man muss es ja nicht selbst nutzen.

    Hauptproblem für Linux im Mainstream ist doch, dass es kaum wer nutzt. Mir persönlich ist das egal, meine Kiste macht was ich brauche. Doch für die Leute die auf der Arbeit oder Uni dadurch Probleme haben nervt das.

    Klar, die Sache mit Mir war panne. Selbst wenn da ein gutes Konzept hinter steht (stehen würde) und es für manche Sachen besser geeignet wäre als Wayland, ist die Art und Weise wie Ubuntu das gemacht hat einfach daneben.

    Dennoch kommt es mir so vor, als ob vor allem schön Panikmache betrieben wird. Ist gut für die Klicks und für’s Ego. Das finde ich nicht nur inhaltlich falsch, sondern auch strategisch irgendwie fragwürdig. Statt berechtigter Kritik – die auch vermittelbar ist – gibt’s dann halt nur noch Distinktionsgewinn, usw.

    BTW: Das soll keine Dis zu dem Posting sein. Inhaltlich teile ich das geschriebene in weiten Strecken (und es ist sachlicher und moderater als die meisten Bashings die ich die letzten Tagen so gelesen habe). Ich frag mich halt nur ob das so die Richtige Art ist irgendwas voran zu bringen.

  6. Joshua Gleitze Sagt:

    Ich verstehe vor allem die Argumentation von Dr. Azrael Tod nicht. Ubuntu ist nicht auf den stereotypen Nerd ausgelegt. Aber ich sehe nicht, wo es Benutzerfreundlichkeit gegen Einsteigerfreundlichkeit tauschen würde (auch wenn für ersteres an einigen Stellen gefeilt werden muss).

    Zum Artikel: Es wirkt für mich nicht reflektiert, krampfhaft Argumente zu finden warum eine Neuerung (hauptsächlich von Seiten Canonicals) scheitern muss. Vor allem da sie einfach orakeln und nicht auf Fakten beruhen.
    Könnte man nicht einfach sagen dass Canonical die Software entwickelt, die es braucht – für mich einer der Grundgeister Linux’ – und mit dem Urteil warten, bis die Entwicklung weit genug vorangeschritten ist, dass man urteilen darf?
    Unity war auch von Anfang an todgesagt. Ich schreibe diesen Beitrag von Gnome Shell, die ich toll finde, die aber für mich ähnlich viele Macken hat wie Unity. Man kann von Unity halten was man will. Aber es ist eine konkurenzfähige Oberfläche. Ob das Mir auch wird, bleibt einfach abzuwarten.

  7. Jochen Schnelle Sagt:

    In einem Punkt stimme ich überhaupt nicht überein, nämlich mit dem bzgl. der Entwickler und der Community. Wie viele Entwickler hat _U_buntu, die das in ihrer Freizeit freiwillig machen? Nach meinem Verständnis (Halbwissen ;-) ) hat Canonical primär bezahlte Entwickler. IMHO könnte Canonical also “standalone” entwicklen.
    Klar, K|X|Lubuntu sind “Hobbyentwickler”. Stellt sich halt dann wohl eher die Frage, wie viel Nutzer *buntu noch hat, wenn es _kein_ K|X|L mehr geben würde, weil die alle abspringen…

  8. buergermeister Sagt:

    @JochenSchnelle steht da auch irgendwo, das Ubuntu die hat? Oder eher das Gegenteil, dass man nicht in der Lage war solche zu gewinnen

  9. volRot Sagt:

    Hallo,

    nein Vielfalt ist nicht immer besser,
    die proprietären Treiber werden doch nicht für jede Distribution extra entwickelt das wäre einfach zuviel, da wird es passieren das einige in die Röhre gucken. Sollte es Wayland sein dann gute Nacht ist wie ein Messer mitten ins Herz. Ich zumindest habe mir schon mal W7 installiert.

    Gruß

  10. rr Sagt:

    Ubuntu war zu der Zeit die erste Distribution, die sich einzig und gezielt an den Desktop-User gerichtet hat. Suse, RedHat etc. hatten sich im Grunde immer mehr auf die Server-Richtung eingeschossen. Was andere nicht hinbekommen haben, hat Ubuntu nämlich sehr wohl geschafft: Ein gut funktionierender Desktop mit wenig Macken. Das Suse zu der Zeit einen ebenso stimmigen Desktop anzubieten gehabt hätte stimmt schlicht nicht. Nicht zuletzt bleibt zu sagen, dass Suse und RedHat ebenso Firmen sind, die Geld verdienen müssen. Das ist für Canonical keine Entschuldigung auf die Community zu pfeiffen.

  11. buergermeister Sagt:

    @rr ganz sicher, die haben wahrscheinlich GNOME oder KDE aus ganz anderen Quellen genommen, so geheime ^^

    again urban myth

  12. sronny Sagt:

    Ich hatte vor vielen vielen Jahren (so ca. 10 Jahre) vorher mal von einem Kumpel Suse bekommen und kam damit gar nicht klar. Lag wohl auch an einem überfrachteten KDE.

    Später Knoppix ausprobiert und Gnome kennen und lieben gelernt- vom ersten Augenblick an.

    Irgendwann dann mal durch eine Freundin zu Ubuntu gekommen und echt Рsuper zufrieden und auf meinem PC komplett auf Ubuntu umgestiegen. Ein super Betriebssystem. Gnome wurde ja irgendwann mal durch Unity in Ubuntu abgel̦st Рleider. Allerdings hab ich jetzt Gnome 3 soweit eingerichtet, dass ich Gnome 2 nun nicht mehr so sehr vermisse.

    Habe durch Ubuntu viel kennengelernt über Linux. Wollte letztens Debian probeweise mal installieren und fand es schon mal schwer eine einfache CD / DVD für die Installation zu finden – 10 DVDs wollte ich nun eben nicht herunterladen. Und im Vergleich zu Ubuntu fand ich die Debian – Installation wesentlich umständlicher.

    Derzeit fange ich an bei Leuten, deren Computer ich betreue und die nicht viel mehr machen als Office, Internet etc. Internet aufzuspielen, weil die eben mit Windows immerwieder Blödsinn anstellen. Und da muss ich sagen ist Ubuntu wirklich sehr einfach und damit kommen die richtig gut klar. Seit die nämlich Ubuntu drauf haben, hab ich um ein vielfaches weniger Hilfe-Rufe…

    Mag die Politik sein wie sie will, und ich vielleicht nicht unbedingt mit allem glücklich, aber es ist eine Einsteigerfreundliche und mit einigen – jetzt leider notwendigen – Anpassungen (im Vergleich zu meiner Anfangszeit) tolle Distro.

  13. buergermeister Sagt:

    @sronny auch hier kann ich wieder sagen urban myth. Bei SUSE sagen dank überfrachteten KDE und dann Knoppix gesehen und GNOME lieben gelernt, tja nur hatte Knoppix vor 10 Jahren KDE als Desktop und war vor allem ein absolut überfrachtet mit einem Konglomerat an freier Software nur um damit zu zeigen das es freie Alternativen gibt. Mal davon abgesehen hat SUSE vor 10 Jahren schon nicht nur KDE mitgebracht

  14. Jens Sagt:

    Mir ging es wie Kommentator Nr. 3, Torsten Pauleit. Hinzu kam der gute Umgangston bei Ubuntuusers.de! Ich denke, gerade das hat vielen die Angst genommen, man durfte als Newbie eben auch mal etwas “dummes” fragen. Trotzdem, die Richtung von Canonical gefällt mir auch nicht so richtig.

  15. Tom Sturm Sagt:

    Hallo Sirko, ich kann Torsten Pauleit nur Recht geben… Erst durch Ubuntu sind viele User zu Linux gekommen, nicht durch Fedora, Suse oder anderen Distros. Ich zähle mich dazu. Erst Ubuntu hat den Einstieg für Neulinge erleichtert und interessant gemacht und auch Ubuntu hat dafür gesorgt, dass ein eingefleischter Windows-Nutzer damit klarkommt. Ich mag die Machenschaften von Canonical auch nicht, aber leben und leben lassen. Auch Canonical wird seine Erfahrungen machen. Ich danke jedenfalls Ubuntu, denn dadurch bin ich zu Linux Mint gekommen… Ich nutze Linux nun ca 4 Jahre ausschließlich und das hab ich nicht meinen ersten Versuchen mit Suse zu verdanken :) ABER – ich habe soeben die 12.3 runtergeladen und brenne sie… ich bin gespannt! Ich glaube, dass einige Linux-Distributoren erst durch Ubuntu dahinter gekommen sind, dass man ein Linux-System komfortabel bedienen kann – ohne sich die Finger brechen zu müssen… Nichts für ungut – zu deinen Kursen komme ich trotzdem weiterhin ;) egal mit welchem Linux. Das Wichtigste an Linux ist doch, daß man sich damit befasst und lernt und Spaß hat. Linux ist eine der schönsten Erfahrungen in meinem bisherigen digitalen Leben und ich möchte nicht eine Minute davon missen. Ich möchte hier an dieser Stelle auch denen danken, die mir geholfen haben Linux zu verstehen, die entwickeln, designen, usw.!!! Die Leute von Ubuntuusers.de haben sich eigentlich DEN Linux-Oscar verdient – kaum eine deutschsprachige Seite vermittelt soviel Wissen rund um Linux! Danke @Jens für diesen Gedanken ;)

  16. buergermeister Sagt:

    @Tom das ist Schwachsinn per se, Ubuntu hat nichts zum System hinzugefügt am Anfang, bis auf die massenhafte Verfügbarkeit der Installationsmedien alles war pure GNOME

  17. Tom Sturm Sagt:

    @Sirko – Es geht nicht darum, was Ubuntu zum System hinzugefügt hat oder nicht, ob Gnome, KDE oder Sonstige… es geht darum, dass durch Ubuntu Linux für viele erst einmal bedienbar und interessant wurde. Ich schätze(!), daß Linux den größten Zulauf an Nutzern überhaupt gefunden hat, seit es Ubuntu gibt. Ich kann kaum noch überblicken, wievielen (Windows-)Leuten ich Ubuntu installiert und eingerichtet habe – und alle sind noch dabei!

  18. buergermeister Sagt:

    @Tom du begreifst es nicht, bedienbar war es auch bei den anderen. Es ist ja nichts hinzu gefügt worden, was es in irgendeiner Form bedienbarer gemacht hat

  19. Tom Sturm Sagt:

    Na gut, bleibt es also fraglich warum Ubuntu so populär ist… an kostenlosen Datenträgern kann es nicht liegen. Die gibts zu Hauf auch von Anderen…

  20. buergermeister Sagt:

    das ist überhaupt nicht fraglich, denn zu der Zeit als Ubuntu gestartet ist, gab es keine kostenlosen Datenträger zu hauf Da hast dir entweder eine Box kaufen müssen oder 3 Monate warten um es frei herunterladen zu können. Und das zu Zeiten wo nicht jeder einen Breitbandzugang hatte

  21. Tom Sturm Sagt:

    Na gut, kann sein, daß ich nach 4 Jahren Linux noch keine Ahnung von der Materie hab. Aber ich vergesse nicht, daß ich durch Ubuntu bei Linux geblieben bin und ich vergesse auch nicht unsere Fedora-17-Installation im Essener Linux-Hotel, die 3 Leuten echtes Kopfzerbrechen bereitet hat ;) Ãœbrigens die Suse 12.3 läuft toll…

  22. Dr. Azrael Tod Sagt:

    @buergermeister

    zu der Zeit als Ubuntu gestartet ist, gab es keine kostenlosen Datenträger zu hauf Da hast dir entweder eine Box kaufen müssen oder 3 Monate warten um es frei herunterladen zu können.

    Das ist doch bullshit! Zu der Zeit als uBUNTu startete (afair 2004), gab es schon lange jede Menge Linuxzeitschriften die “kostenlose” CDs mitgeliefert haben (im Sinne von: 10€ für die Zeitung statt 7€ ohne CD oder so), meistens sogar gleich mit 4-5 Distris auf einer DVD.
    Richtig angefangen hat das zugegeben mit Knoppix-CDs im Heft (2002), welche installationsfrei starteten, das hat uBUNTu genau wie alle anderen gut kopiert.

    Auch vorher gab es schon lange überall kostenlose Debian-Images zum runterladen und Debian führte eine Liste mit Versandt-Händlern die für so <10€ ein Set mit 7 CDs für Woody lieferten.

    Zugegeben, andere Distributionen haben gerne erst mal ein halbes Jahr (oder halt bis zur nächsten Version) gewartet bevor sie sich im Billig-Markt als Heft-CDs verteilt haben (so z.B. mein erster Kontakt mit Linux in Form von "Corel Linux 1.0", welches ich ca. 1 Jahr nach erscheinen mit einer Linux-Anleitungs-Zeitschrift kaufte), aber das war damals einfach auch nicht so relevant wie wenn heute eine ein Jahr alte Softwareversion verwendet wird.

    Nicht zu letzt fingen mit dem Jahr 2000 auch die Leute langsam an sich DSL oder ähnliches zuzulegen und auch mit Modem (56K also ca. 10MB/Stunde) war es kein Problem eine Debian netinstall o.ä. herunter zu laden. Spaß war das zugegeben nicht. (Ich weiß dass ich das mit Woody erstmal so versucht hatte, was mich dann bewegte tatsächlich CDs auf dem Postweg zu bestellen)

    Das Problem war imho nicht dass man nicht billig/schnell irgendwo an Linux-CDs gekommen wäre, oder dass die Software dann veraltet gewesen wäre. Das Problem war damals einfach mangelnde Bekanntheit. Es gab vlt. 1-2 Linux-Zeitschriften und im Mediamarkt konnte man sich auch mal eine Box mit SuSE kaufen, aber das war einfach nichts wodurch hunderttausende Leute aufmerksam geworden wären.
    Ich glaube erst gegen 2003-2005 wurde aggresiv mit "Das kostenlose Betriebssystem" (read: nicht "frei" war das Argument) um Aufmerksamkeit geworben und wie gesagt glaube ich dass das System einer Live-CD (was stark von Knoppix beeinflusst war) auch enorm für verbreitung sorgte.

  23. buergermeister Sagt:

    @Azrael 2004 gab es nicht jede Menge Linuxzeitschriften, die dir die neueste Distribution frei haus lieferten und DVD schon mal gar nicht. Nicht umsonst kam Ubuntu ja auf einer CD daher, weil die DVD im Rechner noch nicht so verbreitet war. Auf den “vielen” Linuxzeitschriften, die alle aus einem Verlag stammen, der heute MediaLinx heisst, damit er auch Windowszeitschriften verticken kann, war nicht Monat für Monat eine neue Distribution auf der beigelegten CD, da waren Aktualisierungspakete drauf und Software für die Artikel für alle Distributionen. Die Zeitschriften konnten damals die Distributionen nicht wie Bonbons verteilen. Es war ein mediales Ereignis als SUSE auf einer Computerbild war, mit SUSE 9.0
    Und da gabs auch nicht die Option ich kaufe LinuxUser mit oder ohne Datenträger, da war immer einer dabei, das Angebot den ohne zu erwerben gibts erst seit vier Jahren. Mal davon abgesehen sagst erst gabs haufenweise und dann sagst es gab nur 1-2 Linuxzeitschriften. Also die damals noch LinuxNewMedia genannte Firma hatte 3 easylinux für den Einsteiger ohne Datenträger, LinuxUser fast die gleiche Zielgruppe mit Datenträger und das LinuxMagazin nicht immer mit Datenträger

    Sicher fingen die ersten Anfang der 2000er Jahre an sich DSL zu zulegen, aber es war bei weitem nicht so schnell wie heute, es konnte schon mal dauern bis zu 6 Stunden eine CD herunterzuladen. Die schöne Flatrate, wie wir sie heute kennen kam sogar erst später auf, die ersten DSL für den Endverbraucher waren schöne Zeitverträge nach dem Motto wie lange wollen sie täglich online sein 15,30 oder 60 Minuten. Flatrates waren so etwas von teuer zumal der rosa Riese der einzige Anbieter war und dich dann auch gleich noch gezwungen hat ISDN zu besitzen.

    Sicher netinstall Diskette, fragt sich nur für was das NET steht ;) Sicher man konnte sich damals bei Händlern wie ixsoft und ähnlichen Klitschen gebrannte CD bestellen, nur woher kanntest Du die? Aus der Linuxzeitschrift.

    Das es verteilt wurde wie Bonbons das bestätigst am Ende ja selbst, das kam erst mit Ubuntu auf. Eben mit brachialer Makreting-Gewalt und dem Geld eines Millionärs den Markt unter Kontrolle bringen.

    SUSE oder später openSUSE gab es erst frei zum Download mit der Übernahme von Novell. Bis dahin hiess es warten, damit die Boxgeschäft hatten. Bei RH sah es nicht anders aus, um die Zeit wurde erst Fedora gegründet, auch als Konsequenz des wegfallenden Enduser-Geschäftes.
    Sicher waren das die positiven Effekte, des auftauchen von Ubuntu.

    Richtig Knoppix kam auch in den Zeitraum auf den Markt. Heute released ja Klaus schön zur Cebit aber früher war seine geniale Idee mal ein Projekt des LinuxTag, war gut zum Hardware testen vorm Kauf.

    womit wir beim Thema wären. Der Installationsprozess war bei RH oder SuSE genauso einfach wie bei Ubuntu ohne dem Nutzer die Möglichkeiten zu rauben. Bei SuSE konnte man einfach durchklicken, nur wenn man Angst davor hatte hats natürlich nicht funktioniert. Probleme machte nur die ein oder andere Hardware selbst zu Ubuntuanfangszeiten, gabs da noch Probleme zB im Bereich WLAN. Damals hat man noch darauf geachtet Dinge zu kaufen, wo man wußte das die funktionieren. Die Lösung dieser Probleme ist auf technischer Seite keinesfalls Ubuntu zu verdanken, die Entwicklung haben andere gemacht.

    Wenn da als Pluspunkt der massive Nutzerzulauf aufkommt, bekomm ich ein wenig die Krise. Sicher da freut man sich aber nur wenn die Kultur die man hatte nicht zerstört wird, wie gesagt es gibt bei Ubuntu definitiv auch Leute die versuchen beizutragen aber es gibt auch eine Menge Leute die keinerlei Ahnung von dem haben, was sie da auf ihrem Rechner haben und noch schlimmer ne Menge Fanboys

  24. Dr. Azrael Tod Sagt:

    und damit willst du mir was sagen?

    2004 gab es nicht jede Menge Linuxzeitschriften, die dir die neueste Distribution frei haus lieferten und DVD schon mal gar nicht.

    Mit “jede Menge” meinte ich nicht dass da monatlich oder auch nur halbjährlich was regelmäßiges erschien. Im Gegenteil, ich hab sogar behauptet dass es vlt. 1-2 solcher Zeitschriften gegeben hat, was nicht ausreicht um auf diesem Weg für Aufmerksamkeit zu führen.
    Einzelne Ausgbaben von unbekannterem Zeugs existierten aber, ich habe sie gekauft und teilweise noch immer CDs zuhause liegen.
    Ich rede da auch wirklich nicht von Computerbild oder LinuxUser, genauso wenig wie von irgendwelchen Spielezeitschriften, halt nichts was man im Supermarkt um die Ecke finden konnte.

    Auf den “vielen” Linuxzeitschriften, die alle aus einem Verlag stammen, der heute MediaLinx heisst, damit er auch Windowszeitschriften verticken kann, war nicht Monat für Monat eine neue Distribution auf der beigelegten CD, da waren Aktualisierungspakete drauf und Software für die Artikel für alle Distributionen.

    Ich halte heute Zeitschriften übrigens für ziemlich irrelevant, aber das ist ein anderes Thema.

    Die schöne Flatrate, wie wir sie heute kennen kam sogar erst später auf, die ersten DSL für den Endverbraucher waren schöne Zeitverträge nach dem Motto wie lange wollen sie täglich online sein 15,30 oder 60 Minuten. Flatrates waren so etwas von teuer zumal der rosa Riese der einzige Anbieter war und dich dann auch gleich noch gezwungen hat ISDN zu besitzen.

    Na sowas… das ist für mich, als jemanden der sich noch bis weit nach 2000 mit Modem einwählen und nach dem aktuell günstigsten call-by-call-anbieter suchen durfte, ja völlig neu؟

    Das hat mich übrigens nicht davon abgehalten trotzdem an Daten für mehrere CDs pro Jahr zu kommen. Teilweise war man halt geduldig, teilweise hat man sich halt in $Schule oder $Bibliothek bedient.

    …nur woher kanntest Du die? Aus der Linuxzeitschrift.

    Genau!
    mein!
    Punkt!

    Keiner kannte es, aber wenn man es kannte war es kein Problem da “ran” zu kommen.

    Man musste eben NICHT eine Box kaufen, man musste eben NICHT 3 Monate warten. Nur weil RedHat, SuSE und ein paar andere das so gehandhabt haben, war das eben nicht alles was möglich war.
    (Was übrigens genau der Punkt war warum ich anfangs lieber mit Debian gespielt habe als mit SuSE, obwohl SuSE damals bei Hardware-Unterstützung und Multimedia-Sachen bei weitem bequemer war.)

    Das es verteilt wurde wie Bonbons das bestätigst am Ende ja selbst, das kam erst mit Ubuntu auf. Eben mit brachialer Makreting-Gewalt und dem Geld eines Millionärs den Markt unter Kontrolle bringen.

    Und genau da muss ich dir widersprechen. Ich habe diesen Effekt schon 1-2 Jahre vor der ersten Ubuntu-Version gesehen. Gerade Live-CDs waren sehr beliebt und Ubuntu war anfänglich für mich nichts weiteres als eine weitere davon… nur halt mit einfacher Installation.

    Richtig Knoppix kam auch in den Zeitraum auf den Markt.

    Nein, 2 Jahre früher sind nicht “der selbe Zeitraum”. Der Boom mit live-CDs ging eben vor Ubuntu los.

    In deinem restlichen Kommentar bekräftigst du weiter deine Meinung dass Ubuntu technisch nicht wirklich was geändert hat. Das hat überhaupt GARNICHTS mit meiner Aussage zu tun. Ich bin genau der gleichen Meinung und habe dir nicht widersprochen (das könnte man übrigens bis auf den Kommentar “als Ubuntu erschien musstest du eine Box kaufen oder 3 Monate warten” auf ziemlich alles was du geschrieben hast sagen).

    Wenn da als Pluspunkt der massive Nutzerzulauf aufkommt, bekomm ich ein wenig die Krise.

    Und den bestreite ich auch noch. Nicht dass es den gegeben hätte, auch nicht dass der Nutzerzulauf erstmal primär zu uBUNTu ging, aber dass das an Ubuntu lag. Ich würde eher schätzen dass es einfach “Zeit dafür war”, aber das kann ich natürlich nicht belegen.

  25. buergermeister Sagt:

    mmh, also Klaus Knopper hat echt das erste Release des Jahres 2003 gehabt am 2. Januar. Aber wie gesagt, herunterladen war da nicht die verbreitete Option, den Bums hat es erst wie gesagt mit dem LinuxTag gegeben, also im Juli 2003. Da hat man nämlich zur Eintrittskarte für nur 10€ damals ne Knoppix und nen Pin dazu bekommen. Und erst damit wurden Live-Linux beliebt aber auch nicht von heute auf morgen, die waren populär als Ubuntu auf den Markt kam. Gnoppix als GNOME Pendant zu Knoppix erschien erst 2005 und schau mal wer den Entwickler gleich eingestellt hat.

    Ich kann mich nicht mehr recht an das erste Ubuntu-Release erinnern, aber soweit ich mich entsinne war genau das nicht Live, sondern erst das zweite. Es mag dir aus der Ferne so erscheinen als ob Live-Linux vor Ubuntu populär war, war es aber nicht. Sondern der Hype darum startete etwa zur gleichen Zeit.

  26. Dr. Azrael Tod Sagt:

    Aber wie gesagt, herunterladen war da nicht die verbreitete Option, den Bums hat es erst wie gesagt mit dem LinuxTag gegeben, also im Juli 2003. Da hat man nämlich zur Eintrittskarte für nur 10€ damals ne Knoppix und nen Pin dazu bekommen. Und erst damit wurden Live-Linux beliebt aber auch nicht von heute auf morgen, die waren populär als Ubuntu auf den Markt kam.

    Ich mach das für mich halt an persönlichen Erinnerungen fest. Ich weiß dass ich ca. 2000 eine Corel Linux 1.0 via Zeitung bekommen hab und da das erste Mal mit Linux rumgespielt hab.

    Die ersten wirklich ernsthaften Gehversuche waren für mich dann mit Debian Potato in der Berufsausbildung, da hatte ich aber schon 2-3 verschiedene Linux-CDs zuhause rumliegen.
    Da meine Berufsausbildung von 2001-2003 ging und wir juli 2002 das Update auf Woody afair ziemlich zeitnahe mitgenommen hatten, muss das also noch irgendwann zwischen August 2001 und 2002 gewesen sein.

    Ich weiß noch dass zu der Zeit in meinem Freundeskreis Linux als etwas zum Rumspielen schon sehr bekannt war (und das ohne dass irgendwer auf Linuxtag oder sonstigen Veranstaltungen war) und dass schon seit Jahren bei Mädchenmarkt und Co. immer die teueren SuSE-CDs rumlagen.

    Natürlich sind das alles nur Erinnerungen und die trügen ja gerne mal, aber ich sehe wirklich nicht dass Ubuntu da einen großen Sprung verursacht hätte. Wenn dann kam das imho eher deutlich später.

    Gnoppix als GNOME Pendant zu Knoppix erschien erst 2005 und schau mal wer den Entwickler gleich eingestellt hat.

    Gnoppix ging auch völlig an mir vorbei, hat sich auch glaube generell nicht wirklich verbreitet.

  27. buergermeister Sagt:

    Im Mädchenmarkt gabs Boxen erst ziemlich spät, der Markt hat sich erst relativ spät geöffnet, die Händler hatten einfach keinen Bedarf. Wenn dann gabs eh nur die “Personal Edition” welche ohne Apache, MySQL und ähnliche Server daher kam, aber eben nur 59€ statt 89€ kam.
    Die meisten Boxenkunden, waren Abonennten, für die war die Box billiger und später gabs die dann sogar vor dem Veröffentlichungstermin auf irgendwelchen FTP-Servern, aber die Zeit schmolz immer mehr zusammen.

    Sicher gabs auch die ein oder andere Gelegenheit, eine Distribution umsonst zu bekommen, bei mir im Regal steht ein Caldera von 2000 kostenlos von der Cebit aber eben gabs so etwas meist zu Veranstaltungen.

    Sicher der Freundeskreis war immer eine Quelle, aber der ist am Ende geschlossen. Und in meinem Freundeskreis war es nicht etwas zum rumspielen sondern die Wahl was man auf dem Rechner hatte.

  28. Brutus Sagt:

    Ich grab das hier noch mal aus.

    Ich fand diese “urban myths” Abwehr, wenn darauf hingewiesen wird, dass Ubuntu für *nicht-technisch-versierte* Nutzer echt viel richtig gemacht hat, schon zu damals lahm, hatte aber keine Lust was dazu zu schreiben.

    Ich musste die Woche mit einem Kollegen zahllose VM’s mit verschiedensten Distributionen aufsetzen. Später kamen einige dann auch auf echte Kisten. Dabei konnte man schön die einzelnen Schritte (Download, Installation, erste Konfiguration und Standard-Desktop-Eindruck) miteinander Vergleichen.

    Ergebnis: Ubuntu hat noch immer einen der Besten und einfachsten Download- und Installations-Vorgänge. Der Standard-Desktop sieht gut aus, keine Einstellung nötig, usw. Bei Debian, ist die erste Hürde schon, den Download zu finden ;-) , der Fedora-Installer war furchtbar (da mussten selbst wir rumprobieren, der Netinstall hat bis heute nicht geklappt) usw.

    Mein Argument: Es macht nämlich doch was aus, wie die einzelnen Teil zusammen gesetzt sind (auch wenn gleich / ähnliche Bausteine benutzt werden). Von der Präsentation mal ganz abgesehen. Wenn man das ganze nun auch noch auf technisch nicht versierte Nutzer ohne Linux Erfahrung überträgt, wird es noch deutlicher.

    Also: auch wenn einige Distris **mittlerweile** nachgezogen haben (Suse war zB. überraschen gut, dass war früher immer ein Horror für mich, wenn ich die Installieren musste), die meisten Leute würden den Sprung zu Linux mit vielen der gängigen Distributionen imo sicher schon früh aufgeben.

    Fakt ist: Ein riesiger Teil meines Bekanntenkreises wären ohne Ubuntu noch Windows-Nutzer. Okay, ein paar wären vielleicht bei Mac gelandet, aber das finde ich fast noch schlimmer ;-)

    Auch wenn ich mittlerweile zufrieden bei Arch angekommen bin, ich wünsche Ubuntu alles gute und hoffe das sie weiter größer werden und viele neue Leute zu Linux bringen!

    Denn davon Profitiere ich letztendlich auch: Steam, Dell, Alienware, Lightworks, etc. all das wäre ohne Ubuntu wohl kaum passiert.

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