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Gläserner Staat statt gläserner Bürger

Januar 6th, 2007 von buergermeister

oder neuformuliert privater Bürger, gläserner Staat ist der Slogan der Piratenpartei und auch der CCC kämpft seit Jahren gegen die Vorratsdatenspeicherung. Neuerdings kommen da aber seltsame Vorschläge aus dessen Reihen. Vollüberwachung für Problempolitiker, was ist den ein Problempolitiker? Würden Politiker eigentlich von einer Vorratsdatenspeicherung ausgenommen? Soll das jetzt etwa auf den Spruch im Alten Testament „Aug um Aug, Zahn um Zahn“ hinauszielen? Wird damit der CCC wie f!xmbr bemerkt vom Paulus zum Saulus? Jedenfalls ist für mich der Weg, einigen Politikern klar zu machen, dass via Vorratsdatenspeicherung ihre halbseidenen Geschäfte leichter auffliegen könnten, der falsche Weg. Bei Frank, einem derjenigen von denen dieser für mich absurde Vorschlag stammt, kann jedenfalls im Blog dazu diskutiert werden. Datensammler sind Verbrecher

Geschrieben in Enemy at the Gates | 3 Kommentare »

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  • 3 Kommentare

    1. MellowBox » Vollüberwachung für Problempolitiker Sagt:

      [...] In der Blogosphäre kommt das Thema nur langsam in Fahrt, noch… [...]

    2. freie Gedanken Sagt:

      Also ich finde es eine sinnvolle Sache …, schließlich ist das doch schon nicht mehr schön :-( .

    3. Oli Sagt:

      Jede Aktion ist wohl sinnvoll, aber um mal ein extremes Beispiel zur Verdeutlichung zu bringen, wenn ich einen Mörder hinrichte, bin ich dann moralisch besser als jener? Ich denke nicht und irgendwo muß man eine grenze ziehen. Zwar ist auch dieses “gleiche Mittel nutzen ist infantil” bis ins Extrem getrieben relativ sinnfrei, aber ich denke hier sagt schon der gesunde Menschenverstand “dein Danke”.

    4. Alex Sagt:

      Das ganze darf man nicht überbewerten, denn laut Frank war es eine einfache überlegung. Und ich finde es in sofern rein von der Überlegung her gut, weil es die Sache an sich, nämlich die gefährliche Datensammelwut in den Dialog bringt. Bisher ist das im Namen des internationalen Terrorismus ja ausgeblieben. Und auch hier gilt: Abgeordnete anschreiben! Fragen, warum sie für das Gesetz gestimmt haben. Noch besser: Fragt die, die sich der Stimme enthalten haben bzw. nicht anwesend waren. Das mache ich gerade mit einigen Grünen, die sich der Abstimmung der Verlängerung des Sicherheitsgesetzes enthalten haben.

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