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Pinguy OS – das strotzige Ubuntu

Februar 25th, 2011 von buergermeister

Der nächste Teilnehmer in der Blogparade rund um exotische Linuxdistributionen hat seinen Artikel veröffentlicht. Toadie hatte sich den Exoten PinguyOS gepickt, ein Ubuntu Derivat das als installierbare Live-DVD daherkommt.

Der Standard Desktop von PinguyOS ist GNOME, welches aber ziemlich aufgepeppt wurde, so ist standardmäßig Gnome Do und dessen Docky installiert. Auch im Gnome Panel wurde zum Beispiel standardmäßig der Systemmonitor aktiviert und auch Conky läuft bereits.

Neben der Optik wurde aber auch die Softwareauswahl erweitert, so kommt PinguyOS zum Beispiel mit installiertem VLC somt Codecs daher, auch Wine und Play on Linux ist an Bord. Auch Flash und Java sind bereits vorinstalliert.

Ausserdem läuft bereits ein Samba-Server, so das es möglich ist mit einem Mausklick Verzeichnisse im Netzwerk freizugeben und diese dann auch von Windows-Systemen zu erreichen. Ein UPnP/DLNA Server macht Dateien auch für Geräte erreichbar, die mit dieser Variante zurechtkommen, wie XBox und PS3.
Auch ich hab mir PinguyOS kurz angesehen und meine Begeisterung hält sich ebenfalls in Grenzen, da gibt es gute Dinge, wie zum Beispiel die Integration der Server die “Aufbesserung” der Optik ist aber auch für mich zuviel des Guten.

Geschrieben in Desktop Revolution, Distribution Drama, ubuntuusers | 6 Kommentare »

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6 Kommentare

  1. Игнат Sagt:

    yeah, nicht schlecht

  2. Marco Sagt:

    PinguyOS ist schon recht cool, obwohl mir der Ansatz “Wir nehmen alles rein was geht.” nicht so gefällt. Technisch haben sie es aber sehr sauber umgesetzt.
    Wer ein etwas weniger überladenen Ubuntu-Remaster sucht kann mal bei mir auf der Seite schauen: http://rockiger.com/de/default/rockigeros.

    Entschuldigt für die Eigenwerbung.

  3. Pyromanic Sagt:

    Leider hatte er sich das System nicht wirklich angeschaut; Programm-Versionen, Kernel, Aktualisierungen über weitere repositorys? Das sind für ein Linux-OS doch mind. genauso wichtige Fragen…

  4. buergermeister Sagt:

    @Pyromanic stimmt eigentlich, dann pack mal aus ;)

  5. franz Sagt:

    Wie machen die das rechtlich frag ich mich immer? Wine mit Windows Schriftarten ausliefern, Sun-Java fordert auch das man die Lizenz bestätigt.

  6. Freundhansen Sagt:

    Ich finde es sollte eine genaue Richtlinie geben, ab wann sich ein Betriebssystem wirklich als eigene Linux Distribution bezeichnen darf.
    Die Tatsache, dass sich genau solche Derivate, die ebenso gut in der Mittagspause auf Basis eines normalen Ubuntus entstanden sein könnten, “Distribution” schimpfen dürfen ist doch vollkommener Quatsch.
    Von wegen “Vielfalt lebe hoch”, die gleichen einander wie ein Ei dem anderen.

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