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Review openSUSE Conference 2010

Oktober 31st, 2010 von buergermeister

Nun ist die zweite Ausgabe der openSUSE Conference schon eine Woche vorrüber,endlich an der Zeit auch einen Blogeintrag dazu zu schreiben. Für mich hat die openSUSE Conference bereits am Dienstag mit der Anreise und dem Social Dinner begonnen. Davon gab es in diesem Jahr gleich zwei Ausgaben. Am Ende sind dann aber doch einige Besucher des KDE-Dinner bei uns aufgeschlagen, leider war an dem reservierten Tisch nur Platz für 16 Personen und anwesend waren dann mehr als doppelt so viele. Das Büffett des chinesischen Restaurant war ausgezeichnet und ehrlich gesagt ich liebe mongolischen Grill sowieso.
Am Mittwoch Morgen begann dann die Conference, für mich mit einem ausgiebigem Frühstück und Hennes anschließender “Get ur Ass up”-Keynote und endete mit meinem “Vortrag” über freie Filme. Die Folien zum Vortrag und die Links zu den gezeigten Filmen kann man hier finden.
Am Donnerstag standen dann wieder viele Vorträge und BoF-Session auf dem Programm, ärgerlich war für mich allerdings, dass Strategievorstellung, Vincents Vortrag zu Gnome3 und Kai-Uwes Session zu Farbmanagement gleichzeitig waren. Die letzte Session des Tages war wieder eine eigene,Art-Team Meeting und die hat eigentlich zu lange gedauert, so haben wir den Beginn der Lizard Lounge verpasst und gar nichts vom Büffett abbekommen. Aber da gabs ja noch kleine Appetitfingerfoodhäppchen, davon wird ein Vielfraß wie meinereiner nicht satt. Will war meine Rettung, er hat mir einen Döner besorgt. Trotzdem hat die Lizard Lounge Spaß gemacht, mit “Bleeding Edge” und “Drunken Lizard” Cocktails und der openSUSE eigenen Biermarke “Old Toad” (btw. wer nächste Woche in meinem openSUSE A-Z Vortrag in Potsdam, die erste Frage stellt kann eine Flasche davon gewinnen) und einer Menge guter Gespräche.

Auch am Freitag gab es dann wieder eine Menge guter Sessions, von denen man allerdings nur wenige besuchen konnte und der Tag endete dann im KommKIno mit der zweiten Filmnacht. Die Filmauswahl, war dieses Jahr ausgezeichnet und die Filme waren durch die Bank auch für Normalpublikum geeignet. Leider sind nicht all zuviele Besucher der openSUSE Conference ins KommKino gefahren, so das dort nur 15 von uns anwesend waren. Auf jeden Fall hat sich der kleine Ausflug in Nürnbergs Stadtzentrum trotzdem gelohnt.
Am Samstag folgte dann der letzte Tag, der Tag an dem ich wirklich einmal ausgiebig Sessions besucht habe. Der Samstag endete mit einem wirklich genialem Wipe-Out Vortrag – Wine is (not) only an Emulator. Der Vortrag war ein Mix zu wissenwertem rund um Wine den Emulator und Wein als Getränk und dessen Herstellung und es wurde auch welcher dazu gereicht. War eine echt gute Idee.
Insgesamt war die Woche auf der openSUSE Conference für mich ein voller Erfolg, ich hab viele alte Freunde wieder getroffen, Leute kennengelernt mit denen ich sonst nur im IRC zusammenarbeite, so manche Frage geklärt und neue Erkenntnisse gewonnen. Mit etwas über 300 Besuchern war die Conference auch ein Erfolg, es waren auch Gäste von anderen Distributionen anwesend von Fedora oder Debian, auch Mandriva/Mageia war vertreten. Diese evaluieren gerade die Nutzung des openSUSE Buildservice für die Erstellung ihrer Distribution.

Nur Ubuntu hat sich nicht blicken lassen. Trotzdem gibt es so einige Punkte, die bei der nächsten Ausgabe der openSUSE Conference besser gemacht werden können und die Planungen für diese haben ja bereits begonnen. Ich glaube, sie wird nicht in Nürnberg stattfinden ;)

Geschrieben in Family Affairs, ubuntuusers | 2 Kommentare »

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  • 2 Kommentare

    1. Benjamin Sagt:

      Macht die nächste openSUSE Conference in Berlin und ihr werdet mindestens einen Ubuntu Entwickler als Besucher haben.

    2. Margit Sagt:

      Nürnberg hat einen Hauptbahnhof, Straßen und einen Flughafen, sowie Busse, U Bahn und Straßenbahn. Das sollte auch einen Ubuntu Entwickler genügen. ;)
      Selbst ich als Fürtherin (Nachbarstadt) habe es im letzten Jahr geschafft nach Nürnberg zu kommen. Das will was heißen. :)

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