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Inkscape – Web Slicer

September 12th, 2010 von buergermeister

Mit der Version 0.48 von Inkscape wird standardmäßig ein Web-Slicer integriert. Das hat auf einigen Seiten zu unheimlichen Mißverständnissen geführt, einige waren der Annahme, man muss nur die Grafik speichern und das SVG wäre dann webfähig. SVG ist es ohnehin aber davon einmal abgesehen. Es kamen wüste Diskussionen auf über die Darstellungsfähigkeit von SVG gewisser Browser. Irgendwie haben da einige etwas gehörig mißverstanden. Das Wort aus den englischem einfach mal übersetzt sollte einen weiterbringen, ein Slicer ist ein Aufschnittmesser und genau das macht auch der in Inkscape integrierte Slicer, er zerlegt die Gesamtgrafik in die für das Webdesign nötigen Einzelbilder.

Eine ähnliche Hilfe gibt es auch für Gimp, dieser zerschneidet die Gesamtgrafik mit Hilfe der gesetzten Hilfslinien in die Einzelgrafiken und am Ende erhält man ein Verzeichnis mit einem HTML-Tabellenkonstrukt und die Einzelbilder. Das ist am Ende recht umständlich, da man mehrere Slicedurchgänge machen muß, sollte der Header zum Beispiel größer sein als der Content darunter, wenn man zum Beispiel da ander Seite ein Menü hat.

Ganz anders funktioniert jetzt das Slicen mit Inkscape. Man findet die Erweiterung unter “Erweiterungen > Internet“. Das Ganze funktioniert am Ende denkbar einfach. Zeichnet zuerst eurer Webseitendesign, dann geht in die Erweiterung und ruft dort “Geschnittenes Rechteck” auf. Es wird automatisch eine neue Ebene, die sich “Web Slicer” nennt angelegt, ausserdem wird auf dieser ein entsprechendes Rechteck in den Dimensionen und mit dem Name, den ihr im Formular eingeben habt angelegt. Jetzt könnt ihr im gleichen Menüpuckt “Exportiere Layout-Teile und HTML, CSS Code” wählen. Gebt einen entsprechenden Exportpfad an und schon arbeitet das Skript. Die Opacity der Objekte auf dem Layer “Web Slicer” wird auf 0 gesetzt, dass heißt sie werden nicht sichtbar exportiert sondern nur die in der Ebene darunter werden in den entsprechenden Dimensionen exportiert. Nachher findet ihr in dem angegebenen VErzeichnis eine HTML-, eine CSS- und die entsprechenden Bilddateien. Wer den Satz “This HTML code is not done to the web.The automatic HTML and CSS code are only a helper.” liest dürfte klar sein, der generierte Code kann muss aber nicht entsprechend valide sein und dient wirklich nur zur Hilfe. Es geht wirklich nur um ein komofrtablereres Zerlegen einer großen Grafik in die für das Webdesign benötigten Einzelgrafiken und ich finde, dass ist komfortabel mit dieser Inkscape-Erweiterung möglich.

Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers | 1 Kommentar »

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1 Kommentar

  1. nmarques Sagt:

    Nice stuff gnokii.

    Peace.

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