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La música de los cuervos Teil 14

November 22nd, 2006 von buergermeister

„Hallo Dana, was ist denn los? Ich habe x Mal versucht, Dich anzurufen … Hast Du Dein Handy verschmissen? Bitte ruf mich zurück, wenn Du die sms gelesen hast. Oder GEH MAL ANS HANDY.
LG
Mia“ und
„Hallo Dana! In der Hoffnung, daß diese sms nicht ungelesen verklingt: Wir geben morgen eine Halloween-Party. 20 Uhr bei mir. Du bist herzlich eingeladen. Ich freue mich, wenn Du kommst.
LG
Mia
P.S.: Kostümpflicht!“

Nun wußte Dana, was sie morgen Abend nicht tun würde.
Halloween … hm, ja genau, sie würde ein paar Äpfel kaufen und einen Kürbis und sich ein richtig typisch amerikanisches Halloween-Menü zaubern.

Die kleine Küche war erfüllt von leckeren Gerüchen. Es duftete würzig und süß – nach Schweinsknochen, die zusammen mit Möhren, Zwiebeln und Kräutern auskochten und nach einer Apple Pie im Backofen, die gerade dabei war, schön braun und knusprig zu werden.
Ein riesiger Kürbis stand auf dem Tisch. Dana wetzte gerade ein großes Messer wie ein Fleischer, der einer gut gemästeten Sau an den Kragen wollte. Aber sie wollte nur dem Kürbis an den Kragen. Zuerst schnitt sie oben eine Art Deckel ab, um an das Innere zu kommen. Es war schon schwierig genug, das Fruchtfleisch von der Schale zu trennen, aber Dana wollte obendrein das Kürbisäußere erhalten, um später ein Gesicht draus schnitzen und eine Kerze hineinstellen zu können.
Beinah hätte sie noch einen leckeren Finger für die Suppe gehabt, aber schließlich war die Arbeit geschafft, der Kürbis ausgehöhlt, alle Finger noch dran und das Fruchtfleisch zusammen mit Gehacktem, Tomaten und der Brühe aus ausgekochten Schweinsknochen im Topf. Das duftete schon gut.

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