Xnoise - ready to rock!Am Samstag, Juli 24, 2010 in Desktop Revolution, Killer Application, ubuntuusers |
Als ich mich mit Peppermint Ice beschäftigt habe, bin ich auf einen ziemlich schlanken Medienplayer gestoßen - Xnoise. Xnoise konzentriert sich auf das Wesentliche. Während andere Medienplayer sich immer mehr darauf konzentrieren, Last.fm, Magnatun und weiß der Teufel nicht alles zu integrieren. Xnoise setzt daher nicht wie beispielsweise Banshee auf Mono, sondern auf die Programmiersprache Vala. Zum Speichern der Metadaten und der Speicherorte der Medien setzt man auf eine sqlite-Datenbank, was natürlich bei größeren Sammlungen auch seine Nachteile hat.
Für den Einsatz auf dem Netbook, wo man nicht riesige Sammlungen anlegt, sondern nur für Unterwegs eben eine gewisse Anzahl ausgesuchter Stücke mitführt scheint mir Xnoise allerdings ideal. Neben den blanken Abspielen der Queue bietet auch Xnoise einen Zufallsmode oder Wiederholt Stücke, wie angegeben. In der Standardausgabe registriert Xnoise keine Veränderungen innerhalb der angegebenen Medienverzeichnisse, dafür gibt es allerdings ein Plugin.
Installieren läßt sich Xnoise ganz einfach:
sudo vi /etc/apt/sources.list
hinzufügen der entsprechenden Repositories:
deb http://ppa.launchpad.net/shkn/xnoise/ubuntu lucid main
deb-src http://ppa.launchpad.net/shkn/xnoise/ubuntu lucid main
sudo apt-get update
sudo apt-get install xnoise xnoise-plugins-core
damit Xnoise Mp3 Dateien wiedergeben kann, wird noch folgendes Paket benötigt: gstreamer0.10-fluendo-mp3
Für mich ist Xnoise wirklich eine Alternative zu den fetten überfrachteten Konkurrenten. Ich hoffe nur sie bleiben bei dem schmalen Ansatz und fangen nicht an, des Geldes wegen all die Dienste zu integrieren, wie die anderen Medienplayer.
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Kommentare
7 Kommentare zu “Xnoise - ready to rock!”
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Kleiner Hinweis: Seit Karmic lässt sich das PPA auch per
sudo add-apt-repository ppa:shkn/xnoise
hinzufügen.
…sieh dir dann auch (falls noch nicht bekannt) “Quod Libet” an!
Schönes Teil. So komisch das wohl für viele scheint, aber wird bei mir möglicherweise Amarok ersetzen. Ich brauch die ganzen Zusatzfunktionen auch nicht, hatte den Infoteil aus der Mitte von Amarok ausgeblendet und dann sind die Player schon nicht mehr soo unähnlich. Absolut wichtig finde ich die Ansicht mit Baum und Wiedergabeliste, den vielen Unterteilungen wie zB bei Rhytmbox kann ich garnichts abgewinnen. Einzig die Coverbilder fehlen mir ein bisschen. Ich finde sie nicht so recht, obwohl ja Einstellungen dazu existieren. Und ob man die wohl ins Notify bekommen kann, wie bei dem Amarok-Plugin?
Das Task-Symbol muss ich auf jeden Fall auch noch anpassen, ich hab ein 48er Panel oben, und da sieht es wirklich nich so toll aus, dieses riesige blaue ding
@Jagg ja mach icch ich mal in nächster Zeit
@barbican, Cover gehen ja, die werden sofern vorhanden unter dem “Reiter” Video angezeigt.
Ich kann auch Guayadeque empfehlen. Flott und recourcenschonend im Vergleich zu Rhythmbox, Banshee und Amarok, vor allem bei großen Bibliotheken. Hatte Banshee paraleel laufen mit 60.000 Titeln. Banshee brauchte ewig um nach Titeln zu suchen, Guayadeque war immer noch relativ reaktionsfreudig. Anpassbar durch xWidgets ist er auch noch.
http://sourceforge.net/projects/guayadeque/
Support-Thread:
http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=1380811
Befindet sich auch bei F13 in den Repos.
Schön wäre es wenn in den PlugIns nocht die Fähigkeit vorhanden wäre DLNA zu nutzen. Denn mein Server schiebt schon per ushare die Muzsik an die XBMC/XBox.
Grüsse und Danke für den GUI-TIP als gegenüber zu meinem geliebten moc.
Seraphyn
@cephinux so langsam sollte ich ne Aktion starten, stell deinen Lieblingsmedienplayer vor.
@Seraphyn, thx hab ich nicht nachgeschaut, muss mir auch erstmal wieder eine Fedora herrichten.