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Daten in der Cloud – SpiderOak

Juli 16th, 2010 von buergermeister

Mit der gestern veröffentlichten neuen openSUSE Version 11.3 wird auch ein Backup-Client namens SpiderOak mit ausgeliefert. SpiderOak gibt es für Linux, Windows als auch Mac und ermöglicht es, seine Daten auf einen externen Server zu sichern und synchron zu halten. SpiderOak ermöglicht es dem Nutzer jedes von ihm angegebene Verzeichnis auf seinem Computer zu sichern andere Dienste wie Dropbox ermöglichen ja nur ein Verzeichnis. SpiderOak löscht dabei keine jemals auf den Server gespeicherten Daten oder überschreibt diese, das muss manuell vom Client aus getan werden. Die Daten können jederzeit im Hintergrund übertragen werden. Es ist möglich Verzeichnisse über sogenannte ShareRooms im Web mit anderen zu teilen.
SpiderOak nutzt dabei verschlüsselte Datenträger und clientseitige Keygeneration, so das auch Mitarbeiter von SpiderOak keinen Zugang zu den Daten der Nutzer haben. Das nennt man “zero-knowledge Datenverschlüsselung”. Zur Verschlüsselung wird eine Kombination von 2048 RSA und 256-bit AES benutzt.
Einige Komponenten des SpiderOak Clienten sind OpenSource und der Client soll in Zukunft vollkommen OpenSource werden.

SpiderOak bietet zwei verschiedene Account-Typen an, den kostenlosen mit 2GB Speicherplatz und SpiderOak Plus+ für 10$ bzw 5$ monatlich für Studenten für jede weitere 100GB oder 100$ im Jahr für je 100GB. Nach oben setzt dabei nur der Geldbeutel die Grenze. Zur Zeit offeriert SpiderOak einen 155igen Rabatt für alle die openSUSE benutzen. Einfach openSUSE bei der Anmeldung angeben.

SpiderOak läßt sich bei openSUSE einfach via zypper oder YaST installieren, man findet es in den Non-OSS Repositories, aktuell läßt sich da aber eine Paketabhängigkeit nicht auflösen, die sollte aber mit den nächsten Updates verschwinden. Als Lösung dafür kann man derzeit den Client von SpiderOak installieren, der unterliegt dann aber nicht dem Updatzyklus. Aber auch für andere Linux-Distributionen gibt es entsprechende Pakete. Unter Download auf den Seiten von SpiderOak findet man derzeit Softwarepakete für CentOS/RHEL, Debian Etch, Debian Lenny,  Slackware 12.1, Ubuntu Gutsy Gibbon, Ubuntu Hardy Heron, Ubuntu Intrepid Ibex, Ubuntu Jaunty Jackalope, Ubuntu Karmic Koala, Ubuntu Lucid Lynx und für rpm-basierte Distributionen wie openSUSE, Fedora und Mandriva.

Nach der Installation kann man den Client starten und sich entweder ein Konto anlegen oder mit einem bestehenden Konto verbinden. Das Setup des Account ist mit wenigen Schritten getan und an desem Ende werden die Schlüssel generiert, dannach gilt es die entsprechenden Verzeichnisse auszuwählen und schon kann man die Daten überspielen. Irgendwie kinderleicht das Ganze.

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8 Kommentare

  1. Jonas Sagt:

    Woher hast du die Info mit den 5$ für Studenten? Ich kann dazu nichts finden.

  2. buergermeister Sagt:

    https://spideroak.com/education 50% off heißt nur noch 5$ oder?

  3. Jonas Sagt:

    So, irgendwie hatte ich die Seite nicht gefunden. Aber “to anyone with a valid .edu email address” heißt auch, dass das nur für Amis möglich ist…

  4. buergermeister Sagt:

    schreib doch einfach mal SpiderOak und frag nach, ich denke mal die handeln nach der Devise lieber Spatz inner Hand als Taube aufm Dach. Genauso schnell wie die gestern mit der 15% Offer für openSUSE waren.

  5. Bernhard Sagt:

    Deutsche Universitäten haben in der Regel auch .edu-Domains, z.B. http://www.udo.edu für die TU Dortmund.

  6. buergermeister Sagt:

    nicht in der Regel, nicht alle haben das.

  7. Andi Sagt:

    Wenn man diesen Link verwendet um sich anzumelden, bekommt sowohl der/die Neunangemeldete als auch ich ein Gigabyte Speicherplatz zusätzlich.

  8. anonym Sagt:

    Klingt nach Ubuntu one in gut. Canonical muß sich warm anziehen

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