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Exotische Linux-Distributionen – Unity Linux

Februar 11th, 2010 von buergermeister

Es geht wieder weiter in der Blogparade rund um exotische Linux-Distributionen, dieses Mal an der Reihe Unity Linux. Wer noch Lust hat an dieser Blogparade teilzunehmen, noch ist Zeit und Linare, Magic Linux, Atomix, Everest, Tilix, Ignalum, Ekaaty, BeeLinux, trixbox, Incognito, Pioneer Linux, Xange, Karoshi Linux und Toorox stehen noch zur Auswahl.

Unity Linux ist eine auf Mandriva Linux basierende Minimaldistribution, die als Live-ISO daherkommt und natürlich auch installierbar ist. Zeil des Projektes ist es eine Basis für geübte Endanwender, die auf der schmalen Basis ihr System selbst aufbauen wollen und natürlich andere Distributionen, die darauf aufsetzen sollen. Für das Paketmanagment setzt man nicht auf URPM wie die Mutterdistribution sondern auf den in Python implementierten Package Manager Smart. Der Paketmanager kann auf der Kommandozeile bedient werden, bringt aber auch eine GTK GUI mit. Als Bezugsquelle für die Pakete kann Smart sowohl lokal gespeicherte Paketdateien verarbeiten, als auch Pakete aus Repositories im Internet verwenden. Die dann Channels genannt werden. Unterstützt werden dabei unter anderem Yum-, apt4rpm, Yast2- und Debiandepots. Die Depots können gleichzeitig verwendet werden und eine Priorisierung bestimmter Repositories ist möglich. Mit Smart kann man eine Paketverwaltung über verschiedene Distributionen hinweg verwenden ohne ihre Konfiguration zu verändern. Am Ende benutzt aber Smart den jeweiligen distributionseigenen Mechanismus zur Paketverwaltung.

Als Standarddesktopumgebung setzt Unity Linux auf die platz- und ressourcensparende OpenBox, andere Desktopumgebungen können aber aus den Onlinerepositories installiert werden. Lordnoxx hat nicht nur die Distribution selbst einem Test unterzogen sondern sich bei der Verwendung in den Foren umgetan und findet die Unterstützung der Community als ausgezeichnet. Mehr zu Unitx Linux gibt es in seinem Beitrag zur Blogparade.

Geschrieben in Desktop Revolution, Distribution Drama, Family Affairs, ubuntuusers | 1 Kommentar »

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  • 1 Kommentar

    1. WHG Sagt:

      Klingt durchaus interessant. Benutze derzeit Debian als installation und Knoppix für Unterwegs, aber werds mir mal auf einen USB-Stick ziehen.

      Mit OpenBox hab ich allerdings noch keine Erfahrungen gemacht.

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