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Twitterclient Turpial

Am Montag, Januar 25, 2010 in Killer Application, ubuntuusers    

Ich bin nach wie vor auf der Suche nach dem richtigem Twitterclient. Nein ihr braucht jetzt nicht versuchen mir tweetdeck einzureden, AdobeAir wird nur von KDE oder Gnome einwandfrei unterstützt. Besonders nervig ist mit der Zeit, dass wenn Gwibber einmal den Fokus hatte sich immer der blinkende Cursor zeigt. Da bin ich manchmal orientierungslos. Aber das ist jetzt erst einmal Wurst.
Ich habe nämlich einen neuen Twitterclient gefunden und den ganz schnell einen Test unterzogen - Turpial. Der Turpial ist der venezolanische Nationalvogel, persische Sperlinge hatten wir schon einmal. Man findet Turpial auf http://code.google.com/p/turpial/ alle Informationen sind aber zumeist in Spanisch. Ich habe aus purer Faulheit das angebotene RPM-Paket installiert und das auf einem openSUSE-System das kann funktionieren muss es aber nicht, da es sich eigentlich um ein Fedora Paket handelt. In diesem Fall hat es reibungslos funktioniert.
Das mich die spanische Sprache begrüßt hat mich erst einmal zum Schlucken gebracht, aber das tat der Sache keinen Abbruch. Als erstes erwartete mich das Loginfenster, welches Feld das richtige für was ist war try&error oben Nutzername unten Paßwort. Die Anordnung ist ja meist so, ein Glück auch hier. Dann kam die neue Abfrage von seitens Twitter auch das war meisterbar. Dannach grinste mich das eigentliche Fenster von Turpial an.


Es erinnert auf den ersten Blick an Gwibber und auch die Einstellungen erinnern an genau diesen. Allerdings kann Turpial derzeit nur mit Twitter umgehen und nicht mit anderen Protokollen, sei es Facebook oder identi.ca. Was mir allerdings gefällt, ist das ich nur auf den kleinen Turpial zu klicken brauche und sich ein extra “Chatfenster” öffnet. Damit entfiele das aus versehen twittern dank des stetig blinkendem Cursor nach dem ersten Fokus. Das sich Turpial nur in den Hintergrund schiebt hätte ich mir eigentlich denken können. Habe ich aber nicht, ich sah keinerlei Icon im Tray uns so trällerte nach einer Zeit dann ein Vogel und der Eintrag zeigte sich im Vordergrund. Das wäre bestimmt in den Einstellungen abstellbar (hoffe ich zumindest).
Wenn es den Entwicklern von Turpial gelingt, auch die anderen Protokolle zu implementieren und vor allem z.B. eigene yourls-Installationen mitaufzunehmen, kann der Client durchaus ein Konkurrent zu Gwibber werden. Mal sehen, das muss man halt im Auge behalten. Gerade neue Projekte neigen ja in der Anfangsphase sehr schnell zu entwickeln. Fazit: Entwicklung verfolgen und auf Übersetzung hoffen

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Kommentare

19 Kommentare zu “Twitterclient Turpial”

  1. raschix am 25.01.2010 um 12:51 Uhr 

    Hiho, ich kenne das mit der Suche nach dem perfekten Client. Habe vor einiger Zeit einen vielversprechenden leichtgewichtigen und simplen Client namens Pino gefunden. Und der spricht nicht nur spanisch ;)

    http://pino-app.appspot.com/

  2. buergermeister am 25.01.2010 um 12:54 Uhr 

    ooh Pino ist mir neu, wobei ich hier mal nicht auf Leichtgewicht Wert lege als auf die entsprechenden Funktionen.
    Wobei Pino nach QT4 aussieht und damit vorerst nach den alten Regularien ausscheiden würde. Aber da demnächst eh ein Umbau des Systems ansteht.

  3. raschix am 25.01.2010 um 12:56 Uhr 

    Nene, Pino ist GTK und in Vala geschrieben…

  4. buergermeister am 25.01.2010 um 12:58 Uhr 

    Vala? Sieht aber so aus, als würden die Icons aus KDE4 genutzt.

  5. raschix am 25.01.2010 um 13:04 Uhr 

    Pino nutzt bei mir die gesetzten Systemicons. Wahrscheinlich hat der Macher der Screens ein Iconset welches an KDE4 angelehnt ist (gibt glaub ich auch Oxygen für GTK).
    Die Entwicklerseite bei Google-Code gibt auch ein paar Mehr Infos zum Programm: http://code.google.com/p/pino-twitter/
    Zu Vala gibt es hier Infos:
    http://live.gnome.org/Vala

  6. killermoehre am 25.01.2010 um 14:28 Uhr 

    Versuch mal, wenn du Pidgin benutzt, das Twitter-Pidgin-Plugin twitgin.
    http://code.google.com/p/microblog-purple/

  7. buergermeister am 25.01.2010 um 14:30 Uhr 

    @killermoehre hab ich damals ausgetestet und Twitterfeeds damit zu verfolgen fand ich der Lesbarkeit wegen weniger komfortabel

  8. buergermeister am 25.01.2010 um 17:46 Uhr 

    @raschix, dein Kommentar war unter dem Spam. Auch der zweite ;) Ich denke das lag an den vielen URLs darin

  9. think123 am 25.01.2010 um 18:48 Uhr 
  10. buergermeister am 25.01.2010 um 18:53 Uhr 

    @think123 hab ich irgendwie geahnt als ich den Betrag im Planeten sah, aber twitux gehörte bereits damals den getesten Clients an und war mir zu spartanisch. ;)

  11. think123 am 25.01.2010 um 18:56 Uhr 
  12. think123 am 25.01.2010 um 18:58 Uhr 

    Hier ne Liste von einigen Twitterclienst für Linux
    http://twitdom.com/tag/linux/

  13. buergermeister am 25.01.2010 um 18:59 Uhr 

    @think123 ja, kenne ich habe ich auch getestet scheidet aber auf Grund QT4 auf meinem derzeitigem Hauptarbeitsgerät eben aus. Ich hab einfach keine Lust mir das von Hand drauf zuschrauben.

    Ich hab ne Menge damals getestet und nun keine Empfehlungen mehr bitte.

  14. think123 am 25.01.2010 um 19:11 Uhr 

    Sorry, ich wollte die Frage über den Kontakt stellen, habe ihn aber nicht gefunden.

    Welches Plugin, ist das, welches bei deinen Artikeln, die du im Planeten postest ganz unten in Blauerschrift anzeigt wie viele Kommentare vorhanden sind etc?

    lg think123 ;-)

  15. pitti am 25.01.2010 um 23:46 Uhr 

    ich bin auch auf Twitter-client Suche, aber nimm mal statt gimp, für einfache Sachen fotoxx ;-)

    ich schreib’ grad’ ein Post darüber…

  16. buergermeister am 25.01.2010 um 23:50 Uhr 

    oki Ich schau mir fotoxx einmal an, aber soviel Fotobearbeitung mach ich ja nicht.

  17. Jens Kubieziel am 26.01.2010 um 12:38 Uhr 

    Ich kann ja nur GNU/Emacs mit twit.el empfehlen. Bezüglich Übersetzung sage ich nur: “Selbst ist der Mann.” :-)

  18. buergermeister am 26.01.2010 um 15:26 Uhr 

    ja qbi hab ich zu Roman auch gesagt am Ende wird man sich das wohl besser selbst schreiben, aber da fehlt nachher die Zeit

  19. Rumgezwitscher auf Spanisch : Karl-Tux-Stadt am 02.03.2010 um 03:11 Uhr 

    [...] dessen Name vom venezolanischen Nationalvogel abgeleitet ist. Den hab ich ja letztens hier vorgestellt. Damals hab ich noch die Version 0.8 getestet. Nun sind die Jungs schon bei der [...]

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