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Keine Offlinestöckchen

November 20th, 2009 von buergermeister

Weil Roman letzte Woche schon gefragt hat, nach seinem Offlinestöckchen. Es wird dieses Jahr keine geben. Ich hätte schon sehr gerne welche verschickt, hat mir eben Spaß gemacht anderen eine kleine Freude gemacht zu haben. Aber es gibt dieses Jahr eben keine Postkarten und selbst wenn es welche gäbe, kann ich einfach wohl kaum für diese Veranstaltung mehr Werbung machen. Otium hat es bereits letzte Woche angemerkt, da muss etwas ernsthaftes vorgefallen sein. Letztes Jahr hab ich noch ab Mai jede freie Minute in diese gewisse Veranstaltung gesteckt und das wirklich bis kurz vor Beginn des  Events. Während andere dieses “Teams” im Rotweinsuff im Bett lagen, hab ich Tag und Nacht geschuftet. Weihnachtsfeiertage hatte ich keine, denn die hab ich arbeitend vorm Laptop verbracht. Wochenenden wurden mir mit voller Absicht von bestimmten Leuten dieses “Teams” versaut. Ich glaube das hat auch jeder hier mitbekommen, ich habe nämlich so gut wie gar nicht gebloggt. Und dafür bin ich am Ende in den Arsch getreten worden.  Venty wollte letztens schon die –verbose Fehlermeldung. Und eigentlich nicht nur der, sondern einige andere waren auch schon persönlich bei mir und haben gefragt was los ist. Hier kann ich kann ich keine Antwort geben und das läßt sich auch nicht in 3 Sätze packen. Aber eines könnt ihr mir glauben das ist der blanke Intrigantenstadl und die treten auch noch rigeros nach. Man findet also keine Ruhe. Innerhalb  dieses “Teams” gibt es schon einige die glauben, dass ich im recht bin nur die trauen sich nichts zu sagen, weil sie Angst haben dann so zu enden, wie ich. In diesem “Team” gibt es sehr hochnäsige Arschlöcher, die seit langer Zeit keine Nase mehr in die Linuxcommunity mehr gesteckt haben- mir aber erklären müssen, wie die tickt. Die umgeben sich mit so dicken Selbstweihrauchschwaden das einem richtig speiübel wird. Die Projekte sollten es gemerkt haben, Begrenzungen der Teilnehmerzahl und warum damit der Social Event nicht aus den Nähten platzt. Es geht schon lange nicht mehr um FLOSS es geht nur noch darum sich selbst zu feiern. Da wird extra Wein verkostet oder man muss unbedingt 5 Gänge Menüs ordern, es geht nur noch ums fressen und saufen. Bitter in dieser Beziehung ist da hören zu müssen, dass es dieses  Jahr das erste Mal einen Freiwilligen gäbe, der ein zweites Mal die Linuxnacht betreut und aufs Freßgelage verzichtet. Tja und das sind so die Momente wo es schon weh tut, hat der Aussagende vollkommen vergessen, dass ich auch jahrelang darauf verzichtet hab. Ich höre schon, wie sie sich abfeiern wie toll sie doch sind, dass sie so etwas hier hinbekommen. Was solls ist nicht das erste Mal, dass  sich da jemand Federn an den Hut steckt, die er nicht selbst geschossen hat. Eigentlich könnten mir die Arschlöcher ja den Buckel runter rutschen, aber wie gesagt sie lassen einen ja nicht mal zufrieden.

Der Intrigantenstadl lebt letzendlich nur von seinem guten Ruf und vom schlechtem Ruf des LinuxTag (jaa jaa Marko ich weiß habt ihr nicht). Weil wir gerade beim LinuxTag sind. Hier zeigt sich ganz deutlich das wahre Gesicht des Intrigantenstadl. Es gab im Jahre 2008 nämlich ein Treffen der Organisatoren des LinuxTag mit Vertretern der Intrigantenstadlveranstaltung. Letzendlich waren wir nur zu zweit zur FrOSCon, wo das Treffen statt fand. Mir hat man versucht einen Maulkorb zu verpassen und die Auflage war “nicht zustande kommen lassen alles auf die lange Bank schieben”. Feine Sitten oder?

Nun es liegt eindeutig an euch, ob ihr weiterhin eine Veranstaltung unterstützen wollt, bei der es eindeutig nicht mehr um Linux oder Open Source, bei der einige der Veranstalter nicht mal wissen wo der Unterschied zu freier Software ist. Bei der es eigentlich nur noch um die Selbstdarstellung weniger geht und ums Fressen und Saufen.

Wer mehr Intrigen hören will, der kann gut und gerne noch mehr von mir erfahren. Ich für meinen Teil rate lieber allen, dieses Angebot hier wahrzunehmen. Laßt uns den LinuxTag wieder zu einer eindeutigeren Communityveranstaltung machen, bleibt im März einfach einmal fern und steckt Kraft und Energie lieber in den LinuxTag. Das dürfte den Intrigantenstadl wohl im Jahr darauf zur Besinnung gebracht haben. Die brauchen erst einmal wieder klare Luft, damit die wieder klarer sehen können, was sie angerichtet haben. Und damit hab ich wohl jetzt den Mythos zerstört.

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8 Kommentare

  1. Ines Sagt:

    Wenn dir der LinuxTag wirklich irgendwas bedeuten würde, würdest du nicht so abwertend darüber schreiben. Hast du dir den Murks mal durchgelesen, den du da verzapft hast? Unabhängig von dem Team, von dem du schreibst, welches ich absolut nicht kenne, bekommt ein Unbeteiligter hier ein richtig mieses Bild von der Veranstaltung. Willst du, dass das Ding jetzt – vielleicht aus Rache, dass du nicht mit dabei bist – erst recht floppt?

    Ich kenne das Prinzip vom Magdeburger Linuxtag. Wenn erstmal alle mit Studieren fertig sind und kein Nachwuchs in Sicht ist, schläft die Veranstaltung ein. War in Magdeburg so, scheint bei euch in Chemnitz jetzt auch langsam zu passieren. Wer weiss, vielleicht muss das so. Engagier dich doch einfach bei anderen Linuxtagen oder ähnlichen Veranstaltungen mit, anstatt jetzt so eine derbe Bilanz zu ziehen, die wirklich JEDEN der sich ebenfalls den Arsch dafür aufgerissen hat (denn ich zweifle, dass du der einzige warst) abstraft.

  2. buergermeister Sagt:

    siesst für mich ist bereits ein Unterschied zwischen dem LinuxTag und dem Intrigantenstadl.

    Wie bereits gesagt einige von diesen Herren treten nach und das sehr wohl ausserhalb der Intrigantenstadlveranstaltung. Sie geben sich nicht damit zufrieden mich da bereits herausgemobbt zu haben.

    Es liegt ja auch wohl eindeutig an JEDEN ob er den Geschehnissen zuschaut oder ob er zuschaut und den arroganten hochnäsigen Gestalten nicht Einhalt gebietet.

    In diesem “Team” herrscht aber wie gesagt ein Klima das keiner sich getraut offen aufzustehen und zu sagen hier ist jetzt Schluß. Die JEDEN beteiligen sich also durch Unterlassung

  3. bash Sagt:

    Ich kann da Sirko ziemlich gut verstehen, da brauche ich die andere Seite nicht einmal zu kennen.
    Ich weiss einfach das er bei allem was er tut, ziemlich fleissig ist und ich weiss eben auch, wieviel Arbeit er investiert hat. Das oben ist nicht gelogen. Und ich weiss auch, dass es ihm absolut gar nicht gefallen hat das Andere ihm auch noch mehr Arbeit aufgebürdet haben. Arbeit die eigentlich die Arbeit anderer war.
    Und ich weiss auch, dass wenn er sich darüber beschwert hat, dass alles nur beschönigt wurde und derartige Personen ihr Treiben damit fortsetzen konnten.

    Wenn Du genau lesen würdest, bittet er hier eindeutig alle zu helfen diese Situation zu verändern. Und das was er oben schreibt ist nur die Spitze des Eisbergs.

  4. samohT Sagt:

    Hehe, Sirko deine Arbeitsleistungen sind zu haben? Machs wie Ines sagt, steckt deine Energie lieber in eine andere Veranstaltung.
    Wir können ja mit deiner offenen Art umgehen, bist also bei uns willkommen.

  5. buergermeister Sagt:

    @samohT

    :( Es geht mir kaum darum ein neues Betätigungsfeld zu finden, da waren andere direkt nach dem Durchsickern schon da mit “fein dann haben wir jetzt im Art-Team jemand mehr”

    Eigentlich will ich derzeit meine Ruhe und die finde ich nicht. Die Situation, wie sie herrscht ist absolut inakzeptabel.

  6. FreTTchen Sagt:

    klingt wirklich nicht nach einer Communityveranstaltung. Selbst wenn Du übertrieben hättest

  7. Tine Sagt:

    So ist das halt mit dem neosozialen Getue. Einer muss ja die Arbeit machen. Klingt hart ist aber in der Praxis leider so. Und ja da hilft eine strategische Neuausrichtung.

  8. buergermeister Sagt:

    Neuausrichtung? Daür müßte man sich erst einmal von den Blockern trennen.

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