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Mußte ja so kommen

Am Donnerstag, Oktober 15, 2009 in Desktop Revolution, Killer Application, ubuntuusers    

Irgendwie war das vorher zu sehen, seit ein oder zwei Wochen ging mir Liferea den ich zum Lesen meiner Feeds benutze tierisch auf den Zeiger. Nach dem Start war er unheimlich träge und dank der einigen Feeds, die ich mir zu Gemüte führe hat es ewig gedauert, bis alle zur Verfügung standen. Beim wechseln zwischen einzelnen Nachrichten, hat Liferea das teilweise als Anforderung zum Öffnen des Browsers interpretiert. Alles in allem keine wirklicher Zustand mehr. Die sqlite Datenbank, die Liferea benutzt war mittlerweile 68 MB groß.

sqlite3 ~/.liferea_1.4/liferea.db und im Prompt VACUUM eingeben, war auch nicht wirklich hilfreich. Die Datenbank blieb im 50 MB Bereich.  Und damit ändert sich herzlich wenig am Verhalten von Liferea und selbst wenn, das Problem würde in wenigen Tagen wieder auftreten. Da half nur noch die Radikalkur alte Datenbank sichern und Lifrea beim nächsten Start eine neue anlegen lassen, aber auch die ist direkt schon 7 MB groß. Das Problem wird also früher oder später wieder auftreten.

Ich mag Liferea, ich hab mich mittlerweile ziemlich an ihn gewöhnt, die Features die er mir bietet sind vollkommen ausreichend. Im Gegensatz zu anderen Gnome-Applikationen wie z.B. Gwibber versteht das Ding auch das mein systemweit eingestellter Browser eben nicht Firefox ist und versucht auch nicht diesen zu Öffnen. Eigentlich möchte ich Liferea behalten, tja bleibt nur das Problem der fetten sqlite Datenbank. Also liebe Liferea-Hacker, ich hätte gern eine Variante der ich auch eine richtige Datenbank unterschieben kann.

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Kommentare

27 Kommentare zu “Mußte ja so kommen”

  1. Crashman am 15.10.2009 um 13:31 Uhr 

    Welche Version von Liferea benutzt du? Ich hab mir unter Debian die 1.7.1 selbst kompiliert und das Problem momentan nicht mehr. Habe anfang seit 1.4 bis 1.6 meine DB mitgeschleppt und nach einem Blick rein waren auch einige Feeds in der Datenbank, die ich unter Liferea schon längst gelöscht hatte…

    Außerdem habe ich zusätzlich das Userprofil von Liferea in einer Ramdisk liegen, was einen weiteren Boost verspricht :)
    Ein Beispiel, welches das für Firefox zeigt, findest du unter http://crashman.homelinux.org/~andre/blog/?x=entry:entry090901-143203;comments:1

    mfg

  2. buergermeister am 15.10.2009 um 13:35 Uhr 

    Ich benutze noc 1.4.14, ich brauch am Ende keinen Boost die DB ist wirklich einfach zu fett und RAM ist auf meinem System eben nicht ohne Ende vorhanden

  3. burli am 15.10.2009 um 13:40 Uhr 

    Ich hab letztens auch mal Lifrea getestet, hab es aber aus den gleichen Gründen wieder verworfen. Träge, nach dem Start hängt es erstmal ne ganze Weile komplett, bis man überhaupt mal was damit anfangen kann.

    Nutze jetzt das Firefox Addon “Brief”. Ist vielleicht nicht ganz so komfortabel, hab aber den Vorteil, dass die Feeds mittels Xmarks gleich auf meine anderen Rechner verteilt werden.

  4. buergermeister am 15.10.2009 um 13:43 Uhr 

    mmh dafür müßte ich ja erst einmal Firefox benutzen, da könnte ich auch auf den Feedreader meines Browsers setzen.

  5. Wutzara am 15.10.2009 um 13:44 Uhr 

    Ich verfolge die Entwicklung von Liferea schon eine geraume Zeit. Den Entwicklern ist das Problem bewusst: Sie wollen zur Version 2.0 auf eine andere Art Datenbank umsteigen - bin mir jetzt aber nicht mehr sicher, aber ich glaube es war jedenfalls was mit XML.

  6. buergermeister am 15.10.2009 um 13:48 Uhr 

    also wenn ich die Message die mir gerade zugezwitschert wurde richtig interpretiere kommt das bereits mit Version 1.8.

    Allein deshalb macht Liferea schon mal Spaß, Entwickler die sich um Probleme kümmern

  7. dudley am 15.10.2009 um 13:48 Uhr 

    Also ich bin damals von Liferea (mit den gleichen Problemen wie du) auf RSSOwl gewechselt. Hat wesentlich mehr Features, kann aber auch so einfach wie Liferea gehandhabt werden. (Einfach Oberfläche anpassen und die tollen Features halt nicht nutzen)

    Inzwischen bin ich aber zum Online Reader vom großen G gewechselt, ist bei unterschiedlichen Arbeitsplätzen viel einfacher zu handhaben, gute Performance, integrierte Suche und keine verpassten Feeds mehr.

  8. Criz am 15.10.2009 um 13:50 Uhr 

    Ich nutze deshalb auch den Google Reader, da kann ich auch von überall auf meine Feeds zugreifen. Jetzt grad von meinem Handy aus :-)

  9. buergermeister am 15.10.2009 um 13:51 Uhr 

    ne, online Feedreader kommt nicht in die Tüte und erst recht nicht bei der Datenkrake

  10. Jan am 15.10.2009 um 13:56 Uhr 

    Servus,

    ich benutze Liferea zum syncen mit dem Google Reader. Dabei ist der aber so langsam, das ich in der Zeit, in der Liferea alle einzelnen Feeds mit Google gesynct hat, Firefox geöffnet, Reader geöffnet und alle Neuen Posts gelesen habe…

    Abgesehen davon, ignoriert Liferea die Ordnerstruktur des Google Readers, auch sehr nervig, wenn man 90 Feeds einfach so untereinander hat…

  11. buergermeister am 15.10.2009 um 14:00 Uhr 

    *kopf kratz* mmh wiseo muss ich zwei Feedreader haben, einem zum Sammeln und einen zum verstehe ich schon mal nicht.
    Andererseits würde ich mal direkt abfassen die Nachrichten und dann sehen, aha das liegt an der Quelle nicht am Reader ;)

  12. Jan am 15.10.2009 um 14:05 Uhr 

    @Bürgermeister Naja, den Google Reader habe ich quasi als “Backend” für meine Feeds. Da kann ich zum einen von unterwegs drauf mit jedem Browser und habe auf meinen Geräten dann jeweils Clients (Ubuntu, iPhone) die sich damit synchronisieren. Ich präferiere einfach native Desktopanwendungen gegenüber Webanwendungen.

    Und nein, das Problem liegt nicht am Google Reader, da es genügend andere Desktopreader (leider keine vernünftigen unter Linux) mit Synchronisationsfunktion gibt, die den Sync wesentlich schneller machen!

  13. Grabi am 15.10.2009 um 14:37 Uhr 

    Auch wenn du sagst Online-Feedreader kommen bei dir nicht in Frage, hast du dir schonmal TinyTinyRss angeschaut? Kann wirklich du bestens weiterempfehlen!

  14. Turdi am 15.10.2009 um 14:48 Uhr 

    Ich habe mich auch früher lange mit Liferea herumgeplagt. Jetzt nutze ich Goggle Reader und muss mir seitdem kaum noch Gedanken machen… es funktioniert einfach… so kann ich mich ganz auf die Inhalte konzentrieren und nicht auf die Technik…

  15. Criz am 15.10.2009 um 15:55 Uhr 

    Der Zugriff auf den GReader dauert bei mir ca. 2 Sekunden. Dadurch das der sich auch aktualisiert, wenn ich meinen PC nicht an habe, sind nach den 2 Sekunden auch alle Feeds geladen.

    Zum Thema Datenkrake: Welche Infos hat Google denn wenn ich unter einem fiktiven Namen den karl-tux-stadt Feed lese?

  16. buergermeister am 15.10.2009 um 16:00 Uhr 

    so fikitiv? Neben deinem fiktiven google Mailkonto bei dem Du dich auch gar nicht vergißt auszuloggen, wodurch natürlich Google nie bewußt werden wird, wer da wirklich unter fiktiven Namen den unwichtigen Feed von Karl-Tux-Stadt liest ;)

    Da hast natürlich Recht, dass ist so etwas von uniteressant, dass Du ein iPhone benutzt und dich für Linux interessierst, du wirst nur zeilgerichteter bespammt

  17. Jan am 15.10.2009 um 16:00 Uhr 

    @Criz Wie 2 Sekunden? Du meinst aber das Webinterface und nicht Liferea, oder?

  18. Criz am 15.10.2009 um 16:11 Uhr 

    @buergermeister
    Ich bin nicht so paranoid und bezahle im Supermarkt auch mit Karte, so weiß der immer was ich gerne esse und wie viel :-)
    IPhone hab ich gar nicht, bin Linux Fan.
    Und Spam bekomme ich auch kaum per Email, da nerven die Werbeblättchen (die jeder Haushalt bekommt) im Postkasten schon eher.

    @Jan
    Ja, ich meinte das Web Interface, da kann ich meine Lieblings Artikel auch gleich meinen Freunden weiter empfehlen, indem ich auf “Bevorzugen” klicke. So komme ich auch an Feeds die sonst niemals lesen würde.

  19. buergermeister am 15.10.2009 um 16:15 Uhr 

    das hat nichts mit Paranoidität zu tun, sondern mit dem reinen Wissen, dass man ab einem gewissen Moment einer einzelnen Firma nicht mehr unbedingt Daten über sich preisgeben sollte und von mir aus kannst gern mit Kreditkarte bezahlen, die wird ja sicher nicht von Google sein oder?

  20. Adrian Bunk am 15.10.2009 um 17:08 Uhr 

    @Wutzara:
    Nein, es gibt derzeit keine konkreten Plaene von SQLite zu etwas anderem zu wechseln.

  21. Ice Polar am 15.10.2009 um 21:32 Uhr 

    Hi,
    Nobody said something about the inside of the sqlite database… sorry.
    Ich bin nicht der sqlite crack aber jede Datenbank die langsam reagiert hat weniger ein Problem mit der Datenmenge (schon gar nicht bei < 100MB) sondern mit dem Datenmodell und eventuell auch mit der Indexierung.
    XML als Alternative zu einer Datenbank kann ich nicht nachvollziehen.
    Peace
    Ice

  22. buergermeister am 16.10.2009 um 12:05 Uhr 

    aha Problem mit dem Datenbaknmodell, klingt wie aus nem Lehrbuch für IT-Kaufleute. Normalisierung ist das A und O oje

  23. datensalat am 16.10.2009 um 19:55 Uhr 

    Dass KDE’s Akregator der beste Feedreader überhaupt ist, willst du wahrscheinlich nicht hören. :D

    Es gibt, neben den Volks-Online-Feedreadern der Datenkraken, auch anständige Web-Feedreader Software zum selber Hosten.. als da wäre Gregarius: http://gregarius.net/ . Selber ne Zeitlang genutzt, weil Liferea mich nur noch angenervt hatte. Taugt ganz gut.

  24. buergermeister am 16.10.2009 um 19:59 Uhr 

    ja das KDE Dingens hab ich jahrelang benutzt bis der nur noch crashte beim Öffnen.

    Und das mag sein, dass es gute Webbasierte gibt, ich mag aber auf meinem Server keinen betreiben und auf meinem Laptop dafür nen Apache laufen zu lassen ist mir noch mehr Overhead als nur ne MySQL DB

  25. datensalat am 16.10.2009 um 20:12 Uhr 

    Tja, dann gehen (dir) wohl die Optionen aus. Manche schwören noch auf Konsolenreader…

  26. buergermeister am 16.10.2009 um 20:29 Uhr 

    Ich weiß!

  27. Maduser am 19.10.2009 um 02:07 Uhr 

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