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Den Booster zünden

Oktober 4th, 2009 von buergermeister

Frank Karlitschek hat es in der letzten RadioTux-Sendung gesagt, das openSUSE-Projekt ist dabei seinen eigenen Weg zu finden. Es geht wohl aber kaum darum, seinen eigenen Weg zu finden, sondern eher darum wie man die Community in openSUSE einbinden kann. In der Sendung war auch kurz vom Multiplier-Team die Rede, wie ich in meiner Sendung von der openSUSE Konferenz bereits erwähnte ein ziemlich komplizierter Name. Als im August die Etablierung dieses Multiplier-Teams veröffentlicht wurde, machte eher die Runde dass die entsprechenden Mitglieder des Teams nun Vollzeit an openSUSE arbeiten können und nicht nur neben den SUSE Enterprise-Produkten. Die eigentliche Aufgabe dieses Teams läßt sich allerdings am Titel Mulitplier ablesen, sie sollen als Multiplikatoren wirken und das was die Community behindert irgendeine Contribution zum openSUSE zu leisten aus dem Wege zu räumen. So hat das Henne Vogelsang auch als Mitglied dieses Teams in seinem Interview auf der openSUSE Conference gesagt.

Im Anschluss and die openSUSE Conference, hatte das Team die Gelegenheit einige Tage mit einander zu verbringen. Schließlich sind die 15 Mitglieder dieses Teams dann doch rund um die Welt verteilt. Da wären beispielsweise Frederico Mena aus Mexiko oder Vincent Untz oder 3 Leute vom tschechischen Paketbauer-Team neben “einigen” Deutschen.

Nun kommt so langsam ans Tageslicht, was die 15 Leute in der Fränkischen Schweiz im Anschluss an die Konferenz getrieben haben. Als erstes einen anderen besser verständlichen Namen gewählt “Booster Team” aber auch an Zielen und Output wurde einiges produziert. Was man auf der entsprechenden Seite im openSUSE-Wiki sehen kann. Ich bin gespannt, wie es an dieser Front weitergehen wird. Einige der Punkte sind für mich interessant. Mich nervt es schon ziemlich, dass ich mich an jeder openSUSE-Seite einzeln anmelden muss, ja selbst wenn ich nur die Sprache im Wiki ändere muss ich mich erneut einloggen. Da stehen aber eben bereits Ziele auf der Wikiseite. Da gibt es schon so einies, was man ändern könnte um der Community die Mitarbeit zu erleichtern oder überhaupt zu ermöglichen.

Mich zum Beispiel würde erfreuen, wenn die Wahl der Codenamen in Zukunft offener gestaltet wird, dass ist etwas nicht technisches an dem auch einfache User partizipieren könnten. Die jetzigen Codenamen sind der breiten Öffentlichkeit ja nicht einmal bekannt. Am Ende könnte man dann einen ähnlichen Gestaltungsprozess für die Distribution einschlagen, wie bei Fedora – passendes Artwork dazu. Auch hier gäbe es eben Möglichkeiten für “Nichtprogrammierer” einen Beitrag zu openSUSE zu leisten.

Ich hoffe mal die beiden Punkte kommen jetzt via Blog bei den entsprechenden Personen an, die wollen sich ja auch überhaupt nicht den Vorschlägen aus der Community was zu verbessern sei verschliessen. So jedenfalls schreibt Will Stephenson in seiner News über das openSUSE Booster-Team.

Geschrieben in Distribution Drama, Family Affairs, ubuntuusers | 1 Kommentar »

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  • 1 Kommentar

    1. Andy Sagt:

      Ich bin echt dabei gespannt wie die Sache ausgeht!

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