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Nur eine Frage der Zeit

September 3rd, 2009 von buergermeister

Das war nur eine Frage der Zeit, wann den daserst e Ubuntu-Derrivat mit dem leichtgewichtigen LXDE-Desktop erscheint. Lubuntu heißt dann dasganze und soll eine leichtgewichtige und auf Ressourcen achtende Alternative zu Xubuntu werden. Ich hab den Desktop, nach dem er mein Interesse auf den Chemnitzer Linux-Tagen erregt hat, natürlich schon ausprobiert und auf bonsai läuft er auch schon eine ganze Weile. Ich bin begeistert schlank und fix und trotzdem sexy. Für meinen Geschmack fehlen aber ein paar kleinere Features, auf die ich nicht verzichten möchte.

Was das Lubuntu-Projekt betrifft, so waren die Iso-Images für die Installation bereits nach kurzer Zeit nicht mehr erreichbar, auf Grund des Bandbreitenlimits. Dabei ist die unter Codenamen b14 veröffentlichte Version nur 342 MB groß.  Das Team arbeitet aber bereits an einem nur 256 MB großen Image.  Die Torrents für Lubuntu stehen aber nach wie vor zur Verfügung. http://download.lxde.org/lubuntu-9.10/ Der Verantwortliche des Projektes Mario Behling, hier gehts zur Veröffentlichung dieser Meldung in seinem Blog, hat übrigens auf der FrOSCon ein Interview für RadioTux geführt und zwar mit Lumiera. Wir arbeiten daran es zu veröffentlichen.

Nachtrag: Andrea Florio hat gestern ebenfalls eine Live-Cd zum testen des LXDE Desktop veröffentlicht, da aber auf Basis von openSUSE (gebaut natürlich mit SUSE Studdio)

Geschrieben in Desktop Revolution, Distribution Drama, ubuntuusers | 12 Kommentare »

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  • 12 Kommentare

    1. burli Sagt:

      Hmm, ich denke, so langsam sollte ich LXDE für mein AVRLinux Projekt mal in Betracht ziehen. Bisher setze ich auf Xubuntu

    2. buergermeister Sagt:

      @burli Linux on AVR klingt interesting

    3. burli Sagt:

      Wurde jetzt mein letzter Kommentar verschluckt?

    4. buergermeister Sagt:

      welcher?

    5. burli Sagt:

      Vielleicht wurde er nicht angenommen, weil ein Link drin war? Hier nochmal der Text ohne Link. Der versteckt sich hiter meinem Namen

      Äh, schön wär’s. :D Aber selbst der größte AVR wäre nicht fähig, auch nur ansatzweise sowas wie ein Linux laufen zu lassen. Da fehlt Rechenleistung und Speicher.

      Nein, mit AVRLinux möchte ich eine Entwicklungsumgebung zusammenstellen, die speziell für die AVR Entwicklung ausgelegt ist. Die Ziele habe ich in meinem Wiki beschrieben

    6. primus pilus Sagt:

      LXDE scheint wirklich eine schöne Alternative für schwache Hardware zu sein. Das Logo finde ich allerdings wenig kreativ. Na ja, gibt schlimmeres.

    7. buergermeister Sagt:

      @primus pilus, meinst Du das Logo hier oben? Das ist nur die unglückliche Zusammenpressung der Logos von LXDE und Ubuntu. Ansonsten ist der LXDE sehr stylisch und das fängt bei seinem “Star Trek”-artigen Logo an

    8. zero Sagt:

      Fein, fein…
      LXDE kann ich für schmale Systeme nur empfehlen…Läuft hier mit Arch-Unterbau auf einem alten IBM 700Mhz Notebook schneller als alles andere bisher getestete…
      Direkt mal den Torrent seeden :)

    9. actro Sagt:

      Habs mir grad mal unter Gentoo installiert. Schick, schnell und schlank. Gefällt mir sehr gut und könnte durchaus meinen KDE ersetzen..

    10. Heiko Sagt:

      Unter uns, Ubuntu LXDE Derivat schaut aus wie WinXP.
      Nicht das mir WinXP nicht zusagen würde, die Ähnlichkeit ist mehr als zufällig.
      Naja, Nachdem Win Vista/7 zu neuen Horizonten aufgebrochen sind, ist das Design ja frei ;)

    11. Destillat KW36-2009 | duetsch.info - GNU/Linux, Open Source, Softwareentwicklung, Selbstmanagement, Vim ... Sagt:

      [...] Nur eine Frage der Zeit [...]

    12. RTFM! » Auch openSuse-Version mit LXDE Sagt:

      [...] vor einigen Tagen eine Lubuntu-Version das Licht der Welt erblickte, gibt es jetzt auch eine (L)OpenSuse . Vorerst gibt es nur eine 32-Bit-Version der rund 362 MByte [...]

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