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Irgendwie hab ich das kommen sehen

August 21st, 2009 von buergermeister

Als diese Woche die Zahlen zur Entwicklung des Kernels veröffentlicht wurden, hab ich darüber nachgedacht doch gleich einmal hineinzuschaeun und einen Beitrag zu schreiben, wie hoch der Anteil von Canonical zum Linuxkernel ist. Er dürfte wie in den ganzen letzten Jahren auch gering sein, jedenfalls an Größe und BEdeutung deiser Firma gemessen. Ich hab das lieber gelassen in Erinnerung, an den Zoff den man da sofort bekommt, ich hab das mit Ubuntu One noch gut im Gedächtnis. Vor allem die Aussagen Canonical hat viel für Linux getan. Jemand aus dem Fedora-Projekt hat das mal in einem ähnlichen Artikel unter den Kommentaren voll zutreffend auf den Punkt gebracht. Es gibt Firmen die spenden ihr Geld für Marketing und es gibt Firmen die geben Geld für Code aus. So aber nun genug des Bashing hier zum Artikel – Kernel contributions: Canonical, where are you?

Geschrieben in Distribution Drama, ubuntuusers | 35 Kommentare »

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    1. Dirk Deimeke Sagt:

      Ich mag die Diskussion nicht. Und das gleich aus mehreren Gründen.

      Kleine Firmen werden mit grossen verglichen. Hardwareproduzierende Firmen mit solchen ohne eigene Hardware. Lange am “Linux-Markt etablierte” mit solchen, die erst kurz dabei sind.

      IBM hat knapp 400000 Mitarbeiter, Red Hat 2200. Canonical etwa 200. Warum hat IBM (gemessen an der Mitarbeiteranzahl und daran, dass sie eigene Hardware unterstpützen) nur so wenig beigetragen?

      Dazu kommt, dass eine Linux-Installation nicht nur aus dem Kernel besteht, auch wenn solche Statistiken das glauben machen wollen.

      Ich bin mit Canonical zum Teil ebenso auf dem Kriegsfuss, aber man muss da schon die Kirche im Dorf lassen.

      Fakt ist, dass durch das Marketing von Canonical “Linux auf dem Desktop” eine grössere Verbreitung gefunden hat als durch fast alle anderen Beteiligten am Markt. (Auch das ist Arbeit und Geld für das System).

    2. buergermeister Sagt:

      Dirk ich lass die Kirche im Dorf, ich weiss das Linux nicht nur aus dem Kern besteht.
      Und wenn Du dann auch mal die Beiträge zu anderem Code nimmst, dann sieht das nicht besser aus.

      Btw. die kleine Firma Astaro hat auch nur 200 Mitarbeiter ;) Deswegen gibt es ja auch eine Auswertung die die Mitarbeiterzahl berücksichtigt!

      Du weißt, dass ich der Meinung bin, dass es einsteigerfreundliche Distributionen auch vor Shuttleworth und ubuntu gegeben hat. Es war nicht unbedingt nötig eine weitere Distribution aus dem Boden zu stampfen um der Welt etwas Gutes tun zu wollen.
      Hätte man wirklich etwas gutes im Sinn gehabt hätte es vollkommen ausgereicht, die bestehenden freien Distributionen in der Verbreitung zu unterstützen.

    3. Dirk Deimeke Sagt:

      Mal losgelöst von aller Ideologie, scheinbar macht doch Ubuntu einiges besser als alle anderen Distributionen.

      Ubuntu ist (meines Wissens nach) die einzige Distribution bei der ein Grossteil der Hardware out-of-the-box funktioniert (ich bin übrigens seinerzeit von Debian zu Ubuntu gewechselt, weil ich es leid war, bei jedem Kernel-Update WLAN und Audio-Treiber neu kompilieren zu müssen).

      Upstart, das Bootkonzept, dass die unglaublichen Startupzeiten erreicht, ist meines Wissens auch von Ubuntu/Canonical.

      Die konsequente Umsetzung des Notification-Systems wird mittlerweile auch von allen anderen Distributionen übernommen.

      Wenn es Dir darauf ankommt, suche ich gerne noch weitere Beispiele heraus.

      Dazu kommt eine Community, die meiner Meinung nach den Namen verdient und nicht in politischen Kleinkriegen sich selber behindert.

      Canonical ist mit Ubuntu einen Schritt näher am Endanwender als alle anderen Distributionen, die ich kenne.

      Welche weiteren einsteigerfreundlichen Distributionen kennst Du, wo nahezu alle Hardware sofort funktioniert und auftretende Probleme nicht mit einem RTFM abgeschmettert werden?

    4. onli Sagt:

      Und du glaubst wirklich, der Verbreitung von Linux wäre mehr gedient, wenn Canoncial statt mit Ubuntu den Desktop zu fördern am Kernel rumspielen würde?

      Ansonsten Dirk +1. Und es gab vor Ubuntu zumindest keine Distribution, die mit dem Prädikat “einsteigerfreundlich” durch die Medien ging.

    5. buergermeister Sagt:

      ja ich kenne deinen Werdegang von SUSE zu Debian zu Ubuntu.

      upstart mag von ubuntu sein, aber da gab es vorher Entwicklungen der Anderen ;)

      ja reden wir mal darüber wie lange es teilweise bei Canonical mit diesen Entwicklungen dauert ehe sie FLOSS sind ;) siehe Launchpad

      reden wir auch darüber wie faschistoid es meiner Meinung nach ist, stetig Ubuntu über das Maß der Dinge zu heben. Ich hatte hier schon wieder den ersten anonymen Schmierfinkenkommentar.
      Komisch, bei so einer hilfsbereiten Community dürfte es das nicht geben. Die Wahrheit ist, diese Community unterscheidet sich nicht von den anderen. Wie auch….

      Ich habe meine Meinung, dass Canonical da nicht der Vorreiter ist zu dem diese Firma gemacht wurde und gut. Und ich muss diese Meinung ja wohl haben dürfen.

    6. buergermeister Sagt:

      @only sicher gab es “einsteigerfreundliche” Distributionen und in geringen Maß ging das auch durch die Medien und die volle Aufmerksamkeit der Medien hätte eine andere Distribution bekommen, wenn da nicht Ubuntu gewesen wäre.

      Du darfst gerne mal in die Archive der Computerbild schauen, da war doch tatsächlich eine Artikelserie über SuSE 9.0 drin und natürlich entsprechende Medien drauf.

      Alles andere sind wieder kollektive Gedächtnislücken…….

    7. burli Sagt:

      Ich muss mich den Vorrednern anschließen. VOR Ubuntu hab ich einfach keinen Draht zu Linux gefunden, weder mit Debian noch Suse oder sonstwas. Erst mit Ubuntu hat’s bei mir gefunkt.

      Also muss Canonical ja wohl das richtige Gespür dafür gehabt haben, was User wollen.

      Ich finde es auch äußerst kurzsichtig, die Beteiligung an Linux nur anhand von Sourcecode Zeilen fest zu machen. Und man sollte mal abwarten, was die engere Kooperation mit Debian bringt.

    8. Dirk Deimeke Sagt:

      Natürlich darfst Du diese Meinung haben, das ist unbestritten.

      Gedächtnislücken habe ich auch nicht, sonst würde ich mich nicht daran erinnern, dass die meisten Leute, die versucht haben die SUSE zu installieren, gescheitert sind und danach wieder zu Windows gegangen sind.

      Nein, Ubuntu ist nicht die beste Distribution, das erzähle ich jedem, der es hören will und auch jedem, der es nicht hören will. Ubuntu schafft aber den Spagat am besten. (Einfach in meinem Blog mal nach “windowsnutzer” suchen, die drei gefundenen Artikel erklären meinen Standpunkt).

      Auch eine Suche bei trends.google.com nach “debian, ubuntu, suse, opensuse, fedora” sagt überhaupt nichts über die Softwarequalität aus. Was wäre denn, wenn es dem Endanwender gar nicht so wichtig wäre? (Die meisten bleiben trotz Fehlern auch bei Windows oder lassen sich sogar in das Apple-Gefängnis sperren).

      Und noch einmal, ich bin mit Canonical auch auf dem Kriegsfuss (wie oben schon einmal geschrieben), das ändert aber nichts daran, dass das Bewertungskriterium für die Beteiligung nichts taugt.

    9. onli Sagt:

      Kollektive Gedächtnislücken? Ich weiß nicht. Ich bin mir sicher, vorher nicht über sowas gestolpert zu sein. Denn ich weiß noch, was für eine Besonderheit für mich diese Artikel waren. Natürlich heißt das nicht, dass es sowas vorher nicht gab, nur das ich es nicht sah. Und da das wohl vielen so ging…

    10. buergermeister Sagt:

      @onli das Du nicht darüber gestolpert bist, heißt nicht es gab es nicht!

      @dirk Du weisst genau das ich allergisch bin auf dieses gebashe! Ich denke mal Linuxinstallpartys und Linux-Tage gab es schon lange vor Ubuntu und was geschieht da, allen wird weitergeholfen. Das ist nicht erst mit Ubuntu aufgekommen. Es war schon immer innerhalb der Community so…..

    11. Dirk Deimeke Sagt:

      @Sirko: Wo bashe ich denn?

    12. buergermeister Sagt:

      boah sobald man sagt, Canoncial bzw. Shuttleworth ist nicht der Wohltäter, geht es immer ab.
      Da wird erzählt, dass es keine benutzerfreundliche Linuxdistribution gab usw. Das ist Bashing pur! Es gab Sie und SuSE konnte damals auch ein Endanwender installieren, nur mit dem Marketinggeld, welches Shuttleworth ausgegeben hat wurde es eben Hip Linux zu benutzen und plötzlich war es benutzbar. Käse es war vorher schon benutzbar und nur weil es nicht wie Windows aussah und als Geekbetriebssystem verschriehen war, haben es die Endanwender nicht akzeptiert. Das ist einfach mal die Wahrheit.

      Gut wenn das der Beitrag von Shuttleworth war, Linux mittels Marketing besser zu verkaufen bitteschön. Aber bittet erdichtet keine Märchen, dass Linux vorher unbenutzbar war!

    13. Schumbi Sagt:

      Hey,
      ich bin einer von denen die nach einer erfolglosen Installation des W-Lan für OpenSuse seiner Zeit wieder zu WinXP zurück kehrten. Ein 1/4 Jahr später habe ich von Ubuntu gehört, das getestet und gestaunt, dass das W-Lan sofort funktionierte. So habe ich mit Ubuntu den Einstieg in die Linux Welt begonnen und bin Canonical sehr dankbar dafür. Mein technisch eher unbegabt Freundin nutzt Ubuntu seit 2 Jahren(installiert habe ich es) und sie ist sehr zufrieden, denn sie meint immer ihr Rechner tue genau das was er solle, er funktioniert einfach und sie muss sich um nichts mehr kümmern. Auch dafür bin ich Canonical dankbar.
      In meinen Augen hat Canonical mit Ubuntu sehr viel für die Verbreitung von Linux getan und Linux in vorm von Ubuntu ist vom Image des Geek-Systems an dem man ständig fummeln muss weiter abegrückt.

      lG
      Schumbi

    14. Sylke Sagt:

      Auch ich habe vor ein paar Jahren (5 oder 6) angefangen mich für Linux zu interessieren. Zuerst Knoppix/Kanotix, dann wollte ich es wissen und habe die Suse 9.0 installiert. Ich bin eben nicht damit zurechtgekommen, egal, was ich auch versucht habe. Von Anfängerhilfe im Netz konnte nicht die Rede sein… Hardwareunterstützung war mehr als mangelhaft oder man musste sich alleine etwas kompilieren oder übermäßig umständlich erlesen und installieren.
      Seit 2 Jahren habe ich ausschließlich Ubuntu und bin sehr zufrieden damit. Es _ist_ nunmal einfacher und viel leichter zu durchschauen. Was ist daran schlecht?

    15. Dirk Deimeke Sagt:

      @Sirko: Ich nehme mir heraus zu sagen, dass die Einsteigerfreundlichkeit bei der Hardware-Erkennung beginnt.

      Das hat nun wirklich überhaupt nichts mit Bashing zu tun.

      “Sobald man an etwas Kritik übt, wird gleich gesagt, man solle mit dem Bashing aufhören.”

      (Lies Dir bitte meine Punkte Morgen noch mal durch und wenn Du sie dann immer noch als Bashing empfindest, sollten wir mal telefonieren, vielleicht ist Text dann nicht das richtig Medium, das rüberzubringen, was ich sagen möchte).

    16. Dirk Deimeke (dirk) 's status on Friday, 21-Aug-09 13:32:11 UTC - Identi.ca Sagt:

      [...] http://karl-tux-stadt.de/ktuxs/?p=1449 [...]

    17. Christoph Sagt:

      In meinen Augen ist das hier ein sehr trauriger Beitrag. Er demonstriert wieder einmal dass Erfolg Neid produziert.

      Eine traurige Situation, wenn man bedenkt, dass es hier eigentlich um die “gute Seite” geht… Ich frage mich wo Canonical oder Mark in Marketing investiert haben sollten? Fernsehwerbung? Radiospots? Kino? Zeitungsanzeigen? Mir ist keine einzige Marketingmaßnahme von Canonical selber bekannt (ShipIt klammer ich mal aus…)

      Und warum darf und soll Canonical kein geld verdienen ohne böse zu sein/werden. Red Hat verdient deutlich mehr bei deutlich höherem Umsatz, sind die dann auch böse?

    18. Roman Sagt:

      Ich schreibe hier als User, der von Windows herkam und seit Jahren vergeblich versuchte, SuSE zu installieren. Mag sein, dass ich zu doof für SuSE bin, aber bei Ubuntu hat es auf Anhieb geklappt. Seit dem nutze ich es und bin zufrieden.

      Eine solch detaillierte Bibliothek an Anleitung in deutscher Sprache wie auf dem wiki von ubuntuusers.de zu finden gibt, gab es bis dahin nicht. Einzig Arch Linux zeigt hier ebenfalls eine sehr gute Arbeit. Die Doku von SuSE war damals für Einsteiger nicht geeignet.

      Man darf Canonical vorwerfen (teilweise berechtigt), dass sich die Firma zu wenig in der globalen Arbeit am Kernel beteiligt. Das ist ja ein alter Hut. Aber canonical hat es geschafft, dem einfachen Nutzer eines Computers GNU/Linux so rüberzubringen, dass es nutzbar wird; selbst für mich.

    19. Zaidira Sagt:

      Ich bin vor ca. 3 Jahren kurz vor der Veröffentlichung von “Edgy Eft” auf Ubuntu gestoßen (worden). Ich habe vorher schon mein Glück mit Suse, Debian und Fedora versucht und es war immer etwas, was nicht richtig funktionierte.

      Bei Ubuntu funktionierte das erste Mal etwas nicht, als ich anfing damit zu experimentieren. Und zu dem Zeitpunkt war ich schon so in Ubuntu drin, dass ich auch schon Fehler selbstständig lösen konnte.

      Zu dem Zeitpunkt als ich das noch nicht konnte funktionierte bei den anderen getesteten Distributionen irgendetwas nicht vernünftig. Heutzutage funktioniert auch bei vielen anderen Distributionen alles (oder vieles) Out-Of-The-Box und ich denke alleine diese qualitative Steigerung sollte man Canonical zuschreiben.

      Stattdessen wird aber immer nur auf der – meiner Meinung nach einzigen – Firma rumgehackt, die ein Linux-Betriebsystem herstellt, dass auf den Desktop ausgelegt ist, während z.B. Red Hat eher die Serverecke bedient.

    20. Kerberos Sagt:

      Ist da hier ein VVJ Treffen?

      So ganz nach dem Motto, was hat Canonical jemals für uns getan?

    21. linuxnetzer Sagt:

      Lieber “Karl-Tux”,
      klar ist, dass die Ubuntu-Fangemeinde in ihren Artikeln und Äußerungen tendentiell natürlich eine positive Haltung gegenüber Ubuntu (und/oder Canonical) einnimmt. Dies sollte nicht weiter wundern. Schließlich ist “unser Ubuntu” eine großartige Distribution. Leider gibt es meiner Meinung nach zu wenige kritische Artikel/Äußerungen zum Thema. Wenn mal wie hier ein kritischer Beitrag auftaucht, gehst Du besser in Deckung. Nichts für ungut Leute: Eure Beiträge sind alle sachlich und die Argumente haben ihre Berechtigung. Ich habe einige Diskussionen wie diese verfolgt. Ich bin immer wieder erstaunt, wie Ubuntu/Canonical-kritische Beiträge von Teilen der Community aufgenommen werden. Als hätte man in einem Wespennest herumgestochert. Die Argumentation des Autors (und seiner Fürsprecher) hat durchaus ihre Berechtigung. Die der Gegenredner (wohl) auch. Wer hier Recht hat sei dahingestellt. Nur eins scheint für mich klar. Dass Kritik an Ubuntu/Canonical garantiert mit einer Flut von Reaktionen rechnen kann… Vielen Dank für diesen Artikel!

    22. darkbutcher666 Sagt:

      Hallo erst mal,
      ich als Franke habe bereits mit Suse 9.0 gearbeitet, ebenso mit Ubuntu aber auch mit div. Win-Systemen. Ich muss sagen das ich persönlich keine Probleme mit Installationen, W-Lan oder ähnlichen gehabt. Einzig der Duplex-Druck meines Samsung CLP-510N funktionierte nur bei OpenSuse 10.1, nich aber bei den anderen Disp.

      Ich finde es hat jedes OS und jede Linux-Disp. seine guten wie schlechten Seiten.

      Zudem gibt es gute Forem wie ubuntuusers oder linux-club (haupts. OpenSuse).

    23. Focx Sagt:

      Aus dem Original-PDF:
      “None of these companies are supporting Linux
      development as an act of charity; in each case, these companies find that improving the kernel
      helps them to be more competitive in their markets.”

      Dazu sollte man wissen, dass Canonical noch Verluste macht. Für (teure) Kernelentwickler ist deshalb vielleicht einfach noch kein Geld da.

    24. Greebo Sagt:

      Sei mir nicht böse, ich habe auch nur die ersten paar Posts überflogen, aber irgendwie wirkt der ganze Beitrag auf mich wie ein. “Ich will ja nichts gegen Canonical sagen, sage es aber trotzdem” und “Natürlich gibt es auch außerhalb des Kernels wichtige Sachen für Linux, aber da gabs ja schon andere Konzepte, somit sind neue Konzepte irrellevant da nur Surrogat”. Spricht wie recht oder unrecht du mit deiner Spitze hast (Ich habe vom Kernel quasi keinen blassen Schimmer), dein Stil Aussagen zu treffen wirkt auf mich ziemlich unfair, als ob man einem Knüppel eine Rose umbindet und dann den Gegner auffordert mit Blumen zu werfen.

    25. Chris Sagt:

      Dirk schrieb “Ubuntu ist (meines Wissens nach) die einzige Distribution bei der ein Grossteil der Hardware out-of-the-box funktioniert”

      Versuch einfach mal Internet via ISDN unter Ubuntu einzurichten. Dann sprichst du ganz anders.

    26. Dirk Deimeke Sagt:

      @Chris: Deswegen schrieb ich bewusst von einem Grossteil und nicht von allem.

    27. buergermeister Sagt:

      @dirk Nur ein kleiner Denkansatz, zu der Zeit als Ubuntu aufkam hat SUSE noch proprietäre treiber eingebunden, Ubuntu aber nicht. ie kann also alles bei jemanden out-of-the-box funktionieren, der auf einige Möglichkeiten von vornherein verzichtet?

    28. Dirk Deimeke Sagt:

      @Sirko: Alles geht sowohl unter Linux als auch unter Windows oder unter Mac OS X nicht, leg mir das bitte nicht in den Mund. Ich rede immer von “Grossteil”.

      Wenn Du mir ein Betriebssystem zeigst, bei dem alles out-of-the-box funktioniert, zeige ich Dir gerne Hardware, bei der das nicht klappt.

    29. buergermeister Sagt:

      @Dirk na also, es geht/ging ein Großteil aber auch unter SUSE zum aufkommen von Ubuntu. Fedora muss man da ausklammern, weil die hatten um die Zeit den Schnitt aus RedHat eben Fedora zu machen.

      Es geht am Ende darum hier zu behaupten, ein User konnte SUSE nicht installieren aber ein Ubuntu. Moment bei SUSE musste er höchstens ein paar Entscheidungen treffen. Bei Ubuntu nahezu nur durchklicken.

      Auf welche Kosten das geht ist klar oder! Jetzt mal im Ernst mich kotzt es an, das ich nach der Installtion von Ubuntu erstmal mein Netzwerk neu konfigureren muss, nur weil mir per default dynamische Adressvergabe eingestellt wird, ich aber mit einer festen IP arbeite. Nebenbei brauch ich ja eine Netzwerkverbindung, weil nach der Installtion ja bei mir eine apt-get Orgie beginnt, da ich im Installtionsprozeß eben nicht alle Pakete bekomme die ich brauche und will.

      Tja Einfachheit zu Lasten der Freiheit……

      Es geht am Ende auch darum micht hier zu einem “Fedorajünger” erklären zu lassen nur weil das Standardtheme hier derzeit auf fedora steht. Das es hier noch andere Themes gibt hat der Betreffende nicht bemerkt und der Grund dass es sie gibt ist schon da ;)

      Ich liebe Linux und nicht fedora, openSUSE, debian oder ubuntu einzeln ;)

    30. Dirk Deimeke Sagt:

      @Sirko: Ich nenne Dich nicht “Jünger” irgendeinen Systems.

      Ich behaupte, dass Ubuntu für Otto-Normaluser einfacher ist, weil ich genau diesen Fall in Person meiner Frau in der Familie habe und weil ich viele Leute kenne, die andere Linux-Distriubtionen nicht zum Laufen bekommen haben.

      Otto-Normaluser hat einen Router mit DHCP …

      Und, das auf eine Installations-DVD viel mehr passt als auf eine Installations-CD stelle ich auch nicht in Frage.

      Ich rede nicht davon, ob es für Dich oder mich, die wir beide reichlich Erfahrung haben, leichter ist, ich rede wirklich von technischen Laien. Ja, die gibt es noch.

    31. buergermeister Sagt:

      @Dirk der default bei openSUSE steht übrigens an der Stelle auf DHCP, der Nutzer könnte also auch darüber klicken. ;)

    32. Dirk Deimeke Sagt:

      @Sirko: Ich weiss.

    33. buergermeister Sagt:

      @Dirk na also, dann macht es nur den Unterschied, dass der geübtere Nutzer der keinen DHCP in seinem Netzwerk betreibt dort Einstellungen machen kann und der ungeübtere einfach dem Distributor vertraut, dass die default-Einstellung die Richtige für ihn ist.

    34. Dirk Deimeke Sagt:

      @Sirko: Guck mal, selbst hier in den Kommentaren gibt es Leute, die die SUSE nicht ans Laufen bekommen haben.

      Dass man überhaupt zu den DHCP-Settings kommt, setzt natürlich voraus, dass die eigenen Netzwerkkarten erkannt und installiert werden. Und das heisst heutzutage für die meisten Nutzer, dass das WLAN mit WPA2 direkt funktioniert.

      Und da weiss ich tatsächlich von ganz vielen Leuten, dass sie es nicht hinbekommen haben. (Wenn der Treiber nicht in Ubuntu wäre, würden es die gleichen Leute vermutlich auch nicht mit Ubuntu hinbekommen).

    35. Destillat KW35-2009 | duetsch.info - GNU/Linux, Open Source, Softwareentwicklung, Selbstmanagement, Vim ... Sagt:

      [...] Irgendwie hab ich das kommen sehen [...]

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