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Lauter Änderungen

August 14th, 2009 von buergermeister

Eigentlich wurde der Releasezyklus von openSUSE, soweit ich das verstanden hatte, nur einmalig angepaßt. Die Verlängerung des Releasezyklus von 6 auf 8 Monate hatte mit dem Erscheinungstermin der größeren Open-Source Produkte KDE und OpenOffice.org zu tun. Die beim normalen Erscheinen von openSUSE in einem Monat etwa später neue Versionen hätten released. Das ist natürlich ungünstig für so eine Linuxdistribution wie openSUSE. Deshalb hat Michael Löffler damals vorgeschlagen den Releasezeitpunkt zu verlegen.

Scheinbar richtet man sich aber endgültig auf keine halbjährlichen Releases ein. Denn die Supportzeiten von openSUSE wurden nun ebenfalls angepaßt. Früher hatte man insesamt 24 Monate lang auf jeden Fall Updates zu erwarten, das heißt nach dem 4 Release war man gezwungen auf die neuere Distribution umzusteigen. Mit einem unregelmäßigeren Zyklus, wie die 8 Monate aber darstellen ist das natürlich nicht mehr haltbar, deshalb wurden nun auch die Supportzeiten für die alten Distributionen angepaßt. Diese betragen nun 18 Monate. Es scheint als richtet man sich darauf ein in Zukunft aller 9 Monate zu releasen, denn dann würden die 18 Monate aufgehen. Jedenfalls wurde diese Zyklenänderung nun auf der Mailingliste von Michael Löffler bekanntgegeben. Für die Version 11.1 von openSUSE gilt allerdings der alte Supportzeitraum noch. Warten wir einmal was die Zeit bringt. Jedenfalls macht man derzeit  ganz schön bei openSUSE von sich reden, hatte Novell doch diese Woche bereits bekannt gegeben, dass es ab jetzt ein festangestelltes Team von 10 Entwicklern geben wird und diese beschäftigen sich ausschließlich mit der Entwicklung von openSUSE. Alles in allem auch das ein Fortschritt.

Geschrieben in Distribution Drama, ubuntuusers | 3 Kommentare »

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  • 3 Kommentare

    1. Setsuna Sagt:

      Hallo!

      Kann es nicht einfach nur so sein, dass die Releasezyklen nach dem einmaligen Wechsel bei sechs Monaten bleiben, aber die Supportdauer einfach um ein halbes Jahr (= eine Version) gekürzt wird? So würden sich in 18 Monaten drei Versionen ausgehen.

    2. Jörg Sagt:

      “Es scheint als richtet man sich darauf ein in Zukunft aller 9 Monate zu releasen, denn dann würden die 18 Monate aufgehen.”

      Es kann aber auch sein, dass Novell den Anwendern zwei Monate Zeit geben möchte, auf die übernächste Version zu wechseln?

    3. buergermeister Sagt:

      @setsuna für den Umstieg sind doch zwei Faktoren wichtig. a) Releasezyklen von 6 auf 8 Monate was deine Sache erklären würde.
      Dann sind da aber noch die Supportzeiten und die gehen von 24 auf 18 Monate herunter bisher mußte ich nach dem 3ten Release umsteigen und nun?

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