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Distributionsbaukasten

Juli 29th, 2009 von buergermeister

Aus der ersten Schlagzeile gestern, war das gar nicht so richtig zu entnehmen: “Novell startet SUSE-Appliance-Programm“. Und auch der Teaser machte das nicht deutlich, SUSE Studio und SUSE Linux Enterprise JeOS stehen ab sofort im Rahmen des SUSE-Appliance-Programms von Novell in offiziellen Versionen zur Verfügung. Auch bei heise hab ich nicht daran gedacht, dass SUSE Studio nun den Betastadius verlassen hat, die titelten: “Software-Appliances mit Suse Studio“. Erst der Blogeintrag von Cornelius Schumacher “SUSE Studio Launch” ließ Klarheit aufkommen. Nun nachdem auch Joe Brockmeier, Nat Friedman und Miguel de Icaza darüber in ihren Blogs berichtet haben ist es klar – SUSE Studio ist für die Allgemeinheit verfügbar.

Vor noch gar nicht allzu langer Zeit habe ich noch in einem Vortrag gesagt es wird wahrscheinlich noch bis Ende des Jahres soweit sein und auch Cornelius Schumacher hat in seinem Interview bei RadioTux in Berlin auf dem LinuxTag keinen konkreten Termin genannt und auch nicht daran gedacht, dass es sobald geschehen kann. Nun ist es also doch soweit.

SUSE Studio ist kurz beschrieben ein Distributionsbaukasten im Web, man kann mit wirklich wenigen Klicks eine Distribution zusammenbauen. Man kann die gesamten Repositories des Buildservice und die darin enthaltenen Softwarepakete nutzen aber auch eigene einbauen. Auch der Tausch von Hintergrundbildern und ähnlichem optischen Schnickschnack ist möglich. Einige Wermutstropfen gibt es allerdings noch so kann man derzeit keine Installationsmedien (wer das will muss noch das unter SUSE werkelnde KIWI benutzen) zusammenschrauben, Images für USB-Installationen, XEN oder VMWare-Images gehen aber.

Also viel Spaß beim Bau der eigenen Distribution.

P.S. der freundliche Roboter, welcher uns im SUSE Studio auf Schritt und Tritt begleitet ist Dister, eine Kreation von Jimmac

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