openSUSE offener?Am Freitag, Juni 5, 2009 in Distribution Drama |
Eine Mail von Henne Vogelsang hat diese Woche eine Menge Staub in der Landschaft der Medien aufgewirbelt. Zuerst titelte heise open mit “OpenSuse-Entwicklung soll offener werden“, als nächstes erschien bei pro-linux die Meldung unter “OpenSuse will offener werden“, es folgte golem mit “OpenSuse will Entwicklung weiter öffnen“. Dannach kamen auch LinuxMagazin online mit “Opensuse öffnet Entwicklung” und schlussendlich auch aus dem gleichen Hause linux-community mit “Das OpenSuse-Projekt möchte die Community noch mehr teilhaben lassen“.
Der Inhalt der Nachricht, die Ankündigung der Änderung einiger Punkte in der Art der Entwicklung von openSUSE. “Currently, we have some policies around the distribution that date back to the time when there was no openSUSE.” Codebeiträge müssen bisher an einen Novell-Entwickler gesendet werden um sie in die Entwicklung von SUSE-Linux einfließen zu lassen. Also nicht direkt wirklich ein offenes Entwicklungsmodell. Auf der einen Seite sorgt eine derartige Vorgehensweise zwar für eine hohe Qualität auf der anderen Seite behindert sie aber die Weiterentwicklung. Nun hat aber openSUSE einen Plan Beiträge zur Distribution einfacher zu gestalten. Dafür wird derzeit der Factory-Bereich abgeändert und in kleinere Bereiche eingeteilt und in Entwicklungsgruppen zusammengefaßt werden. Im Moment arbeiten alle Maintainer am Umbau und am initialen Setup für diese Gruppen.
Diese technische Änderung soll nur der erste Schritt sein, der nächste Schritt sei eine Änderung der Policy, so sollen diese Gruppen sollen sich nachher selbst organisieren und entscheiden, wie sie externe Entwickler in ihre Gruppe einbinden möchten. Also ein weiteres Stück Entscheidungsfreihet bekommen. Mehr dazu in Hennes Mail
Ganz schön Bewegung im Hause SUSE in letzter Zeit….
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