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Meshes und Gradients in Inkscape ?

Juli 31st, 2011 von buergermeister

Viele der Änderungen der letzten Versionen von Inkscape haben mich nicht wirklich vom Hocker gerissen. Da waren vor allem Änderungen im Bereich Text und Filter. Den meisten Filtern stehe ich kritisch gegenüber. Nicht, dass ich die Ergebnisse, die diese liefern nicht toll finde. Nur habe ich festgestellt, dass einige Ergebnisse nachher ihr Aussehen beim Skalieren verändern und einige funktionieren dann auch gar nicht mehr.

Jetzt scheint aber etwas in Inkscape Eingang zu finden, wonach ich schon lange giere. Farbverläufe mit Hilfe von Meshes. Bisher gab es nur Lineare und Radiale Farbverläufe.

Wo ist da jetzt der Unterschied oder für was brauche ich das? Ganz einfach, betrachtet einmal folgendes Clipart, eine Teekanne. Wie man erkennen kann ist der Korpus mit einem radialem Farbverlauf gefüllt. Dessen Mittelpunkt Weiß ist und einfach nicht in der Mitte der Kanne sitzt. Für kleine Darstellungen der Kanne ist das auf jeden Fall ausreichend. Je größer die Kanne allerdings wird, um so zunehmender erkennt der Betrachter, dass mit den Lichtreflexen den Highlights etwas nicht stimmt. Um das zu verhindern, heisst es für mich ich muss weitere grafische Objekte auf die Grundform der Kanne legen und die mit weiteren Farbverläufen füllen, dass die Tropfenform, die die Spiegelung haben müßte erreicht ist. Ok, was Inkscape betrifft könnte ich auch einen Tropfen zeichnen, den mit einem linearen Farbverlauf füllen und ihm eine Unschärfe geben. Nur wird das im Browser nachher nicht korrekt dargestellt. Auch konische Farbverläufe waren ein oft gefordertes Feature für Inkscape und sind auf diese Art möglich.

Proprietäre Grafikprogramme wie Adobe Illustrator, Coral Draw oder XaraX beherrschen Farbverläufe mit der Hilfe von Meshes bereits eine ganze Weile. Deren Export nach SVG meint aber meist, PlainSVG also den Standards von SVG des W3C entsprechend. Das W3C hat jedenfalls, das Proposal für SVG 2.0 schon einmal angenommen und eine Testimplementation für Inkscape gibt es auch bereits. Einiges an Arbeit ist allerdings noch zu tun, einerseits hat das W3C noch Forderungen andererseits fehlen der Testimplementation Bedienelemente zum Erstellen solcher Farbverläufe. Das diese Art von Meshes bereits in der für November geplanten Inkscape-Version 0.49 enthalten sein wird, ist wohl eher unwahrscheinlich, aber auch nicht unmöglich. Eines ist sicher mit dem nun existenten Code ist es um einiges einfacher, diese Farbverläufe in Inkscape zu integrieren.

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are you hungry?

Juli 23rd, 2011 von buergermeister

Falls ihr hungrig nach verwendungsfreien Cliparts seid, dann ist die OpenClipartLibrary wohl die Anlaufstelle schlecht hin. Das ein oder andere Mal ist ja auch bereits darüber geschrieben worden. Dem Artikel von Roman blieber nur anzufügen, dass es verschiedene Paket für Ubuntu als auch für openSUSE gibt. Beide Distributionen halten ein Paket bereit welches OpenOffice_org-openclipart bzw. libreoffice-openclipart heisst und die Cliparts in den benötigten Pfad des entsprechenden Office installiert. Ubuntu selbst hält ein Paket bereit, welches SVG als auch die PNG dazu enthält und wie auch openSUSE, beides getrennt. openclipart-svg bzw. openclipart-png. Die ganze Sache hat allerdings einige Haken, erster Haken OOo als auch LibreOffice verwenden W3C-konform SVG also nicht alle SVG werden fehlerfrei dargestellt. Zweiter Haken das letzte “Release” einer Downloadversion von OCAL war im März 2010 (inoffiziell gibt es noch eine Version 2.3)  und auf diesem basieren die Pakete maximal. Der komplette Download dieser Pakete verursacht einfach zu viel Traffic auf den Servern des Projektes, die ohnehin schon manchmal total überlastet sind. Schliesslich werden vom Server PNG generiert von den SVG die der Library hinzugefügt wurden. Das geht manchmal in wenigen Minuten, dauert aber manchmal auch Stunden. Ausserdem kann man ja das Clipart als Nutzer auch in der gewünschten Auflösung abfragen, auch diese Bilder werden vom Server generiert. Nutzer von Inkscape können ja auch direkt die SVG in Inkscape importieren, wobei der Suchalgorythmus als auch die Antwortgeschwindigkeit zu wünschen übrig läßt. Die Exportfunktion, über die Inkscape einst verfügte, ist derzeit auf Eis gelegt und nicht verfügbar, bis die OCAL-Entwickler bessere Lösungen für Tagging usw. entwickelt haben. Da sehe ich aber Schwarz.

Seit geraumer Zeit benutzt OCAL das Aiki Framework als Plattform. Seit dem ist OCAL eine Dauerbaustelle in den letzten Monaten sind viele neue Funktionen hinzugekommen, wie zum Beispiel die Collections. Die waren übrigens letzte Nacht möglich herunter zu laden, da geht also die Reise hin. Es fehlt allerdings absolut an Manpower. Falls sich also jetzt jemand berufen fühlt an Aiki bzw. der OCAL als Entwickler mitzuarbeiten, nur zu! Es wäre ja schade in Zukunft auf dieses Projekt und die enthaltenen Cliparts verzichten zu müssen. Das sind übrigens die meinigen des Monats Juli:

taco pancakes hamburger menu sandwich menu Bratwurst sandwich Pizza chicken nuggets chicken nuggets menu fried chicken ice cream pommes frites Softdrink Cheeseburger Doughnut Hot Dog Popcorn Mais

Ich selbst werde mich wohl nächsten Monat(en) ein wenig um die Ãœberarbeitung der GUI bemühen, da gibt es durchaus Dinge die mich absolut nerven. Wie zum Beispiel, dass ich mich ausloggen muss, um dem Link eines Tag zu folgen, belieb ich eingeloggt würde sich das Bearbeitungsfenster öffnen. Ich sehe aber auch keine “Likes” wenn ich eingeloggt bin und die Ãœbersichtsseite meine Cliparts öffne, die sehe ich nur im Clipartfenster selbst oder in einer Sammlung. Und so gibt es so einige Sachen, die man da in Sachen Usability tun kann. Da gibt es auch versteckte Links wie zum Beispiel http://openclipart.org/bydate , wo man die Ãœbersicht der letzten Uploads sehen kann und nicht nur die letzten Sechs.  Wo ein Clipart teilweise recht schnell verschwunden ist von der Frontpage. Dabei dürfte wohl auch so einiges an Performance herausspringen. Ich jedenfalls finde die OpenClipartLibrary ist ein nützliches Projekt, dem man etwas Zeit widmen kann.

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  • are they to cute ???

    Juli 15th, 2011 von buergermeister

    There goes something on, there are wishes to illustrate the processes for the different ways to contribute to Fedora better or should I say how to join the teams. There was some discussions about it on FUDCon in Panama. After that Tatica came to me and asked if I can draw some cute characters for that. So I begun to work and now the most of the work is done. Now the EMEA ambassadors asked in their last meeting, to bringing that forward. Now after some recognized my characters, there came up some voices if I would be the right thing to use such “kids” for doing that.

    So I may introduce some (not all are done yet) of the characters and asking you for your opinion on that topic. So is that ok, with you or should we go more for “adult” characters? So tell us your opinion!

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    Fuck GEMA

    Juli 14th, 2011 von buergermeister

    Wenn man bei mir im Blog nach “Sita Sings The Blues” sucht, wird man schon den ein oder anderen Artikel finden. Den Film oder Ausschnitte hab ich doch schon des öfteren in Vorträgen erwähnt und gezeigt. Tja, als Deutscher darf man den jetzt bei Youtube nicht mehr sehen. Die GEMA hat etwas dagegen. Hier ein Statement von Nina Paley als Schöpferin des Filmes dazu.

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  • Pinta -Bildbearbeitungsspartaner

    Juli 12th, 2011 von buergermeister

    Open Source-Bildbearbeitungsprogramme schiessen derzeit irgendwie, wie Pilze aus dem Boden. Es gibt dutzende neue Programme. Pinta gibt es schon eine ganze Weile, die derzeit aktuelle Version 1.0 erschien Ende April diesen Jahres. Pinta ist eher auf grundlegende Funktionen beschränkt, wodurch das Programm übersichtlich bleibt. Als Vorbild dient Paint.NET und Pinta ist deshalb auch für Windows verfügbar, vorrausgesetzt man hat GTK# für Windows installiert.
    Seit Ubuntu 10.10 Maverick Meerkat kann Pinta aus den offiziellen Paketquellen direkt installiert werden und auch openSUSE-Anwender finden das Paket in den Repositories. Da aber die Version 1.0 nach dem Release von 11.4 erschienen ist, muss man erst das Repository der Mono-Community einbinden.

    zypper ar  http://download.opensuse.org/repositories/Mono:/Community/openSUSE_11.4/ Mono-Community

    Auch Natty Narwhal enthält noch die Version 0.6-1, so dass man auch hier, wenn man die aktuellste Version verwenden will nachhelfen muss.

    $ sudo add-apt-repository ppa:nilarimogard/webupd8

    Dannach kann auf gewohntem Wege Pinta installiert werden. Pinta ist wie bereits erwähnt kein vollwertiger Ersatz zu Gimp und kommt spartanisch daher, alle Werkzeuge die man als Durschnittsbenutzer allerdings benötigt sind vorhanden und zusätzlich die wohl wichtigsten Filter.

     

    Pinta kann natürlich auch mit Layern umgehen und hat eine vollständige History, so dass sich die Arbeitsschritte rückgängig machen lassen. Pinta kann übrigens auch mit .ico und den OpenRaster Format für den Austausch von Bildern mit Ebenen, .ora-Dateien umgehen

    Für das mal schnelle “croppen” eines Bildschirmsnapshots eignet sich Pinta durchaus, wobei es für mich gewöhnungsbedürftig ist, dass der Markierungsrahmen der Auswahl ausserhalb des Bildbereiches verschwindet. Wer also nur wenig mit Bildbearbeitung am Hut hat, der kann durchaus einen Blick auf dieses Programm werfen und für den stellt es vielleicht eine Alternative zu Gimp dar.

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    DouDou Linux

    Juli 11th, 2011 von buergermeister

    Vor schon einiger Zeit habe ich am DouDou Linux Logo und Mascot-Wettbewerb teilgenommen. Jetzt mehr als 2 Monate später bin ich in der Endrunde, dieses Wettbewerbes. Am Wochenende hatte ich nun auch einmal Zeit einen Blick auf diese Distribution zu werfen.
    Das auf Debian basierende DouDou Linux ist eine Linuxdistribution, die sich speziell an Kinder zwischen 2 und 12 Jahren richtet und vor wenigen Tagen erschien die Version 1.0 Codename Gondwana.
    Die mit einer openbox mit wenigen LXDE als Desktop daher kommende Live-Distribution hat nur wenige Applikationen, überwiegend natürlich Spiele und Lernprogramme. Der schlanke Desktop sorgt natürlich für einen geringen Ressourcenverbrauch und dementsprechend flink startet DouDou. Die Entwickler selbst sagen, dass DouDou mit 128MB RAM auskommt, empfehlen aber 256 MB. Für 3D Spiele natürlich dann dem entsprechend mehr.
    Wie bereits erwähnt DouDou kommt mit nur wenigen Applikationen daher, wie GCompris, KLettres, Kanagramm, KGeopgraphie und weiteren Spielen. Ob man sich allerdings mit KHangman Freunde unter den deutschen Eltern machen wird, wage ich zu bezweifeln. Überhaupt läßt die deutsche Übersetzung einiges zu wünschen übrig, hier fehlt eindeutig die Hilfe eines interessierten deutschen Entwicklers. Auf Grund der geringen Anzahl an Applikationen ist diese Aufgabe auch nicht all zu schwer, wer also daran Interesse hat auf der Mailingliste des Projektes melden.
    Neu hinzugekommen in der Version 1.0 ist eine Multimedia-Sektion, mit der man einfach Songs aus einem Musikverzeichnis als Jukebox abspielen kann. Die Sektion enthält aber auch hier “Lernprogramm” wie Songwrite. Auch hinzugekommen, ist die einst von den Skole Linux Entwicklern gestartete Applikation StopMotion, mit der man StopMotion Animationen erstellen kann. Leider wird dieses Programm nicht mehr wirklich entwickelt, was schade ist.

    Grafisch hat mir DouDou Linux teils gefallen, teils aber auch nicht. Der Startsplash ist eigentlich toll und ich frage mich ob wirklich ein Logo-Contest von Nöten war. Wenn da auch kleine Verbeserungen in der Usability zu machen wären, das Kinderpärchen sieht eigentlich toll aus. In der grafischen Umgebung hingegen und bei den Icons und ähnlichen Dingen ist schon ein wenig Arbeit notwendig, um DouDou wirklich zu einer tollen Distribution zu machen. Aber benutzen können es die Kids auch jetzt schon.

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    FrOSCon 2011

    Juli 5th, 2011 von buergermeister

    In knapp 6 Wochen ist es wieder soweit, die FrOSCon in Sankt Augustin öffnet ihre Pforten. Auch ich bin wie in den letzten Jahren auch wieder vor Ort. Am Sonntag gebe ich zwei Workshops in den Frog Labs, dem Kindertrack. Wobei hier Kinder auch Jugendliche umfaßt, ich persönlich habe nichts dagegen, wenn der ein oder andere interessierte Erwachsene sich einfindet, wenn er denn auf die Rücksicht nimmt für die der Workshop gedacht ist. Im ersten Workshop geht es darum einen eigenen “Tux” mit Inkscape zu zeichnen und im zweiten “zaubern” wir ein wenig mit Farben.

    Den Rest der Zeit wird man mich wohl überwiegend am Stand von Fedora antreffen. Ausserdem wird man mir wohl Abends noch ein Kölsch ausgeben können ;)

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    How do a license plate with Inkscape

    Juli 4th, 2011 von buergermeister

    The font you need for doing the license plates can be found here.

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    Inkscape-Tutorial – US License Plate

    Juli 3rd, 2011 von buergermeister

    Vor langer Zeit schon hat screencasters.heathenx ein Video veröffentlicht, wie man US-License Plates mit Inkscape zeichnet. Ich finde das eine schöne Sache, bei den US-Nummernschildern kann man sich ja grafisch schön austoben. Hier also jetzt meine Anleitung.
    Bevor wir jedoch beginnen, brauchen wir noch ein wenig Material. Den entsprechenden Font kann man hier finden und die Vorlage für das Nummernschild, welches ich im Video erstelle findet man hier.

    Als erstes beginnen wir damit, die Grundform unserer “License Plate” zu zeichnen. Wir zeichnen also ein Rechteck, die exakten Maße der amerikanischen Nummernschilder sind 300x150mm. Nach dem wir dieses gezeichnet haben runden wir mit dem Knotenbearbeitungswerkzeug die Ecken etwas ab.
    Dann machen wir mit Strg+D von der Grundform ein Duplikat und geben ihm eine andere Farbe, damit wir es beim Arbeiten besser sehen können. Wir gehen auf Pfad > Dynamischer Versatz und schieben mit der Maus den nun einzigen Knoten nach innen, so das ein Rand von etwa 5mm entsteht. Dann wiederholen wir diesen Schritt mit dem Duplikat.
    Wir wählen die beiden inneren Rechtecke, Shift-Taste dazu gedrück halten und subtrahieren, die letze von der ersten über Pfad > Differenz oder Strg+-. Jetzt ist ein kleiner umlaufender Rand entstanden. Von diesem machen wir wieder ein Duplikat, geben ihm eine scharze Füllung und eine kleine Unschärfe von 0,5%. Dann setzen wir diese Form mit der BildAb-Taste unter den Originalrand. Dem Originalrand geben wir eine Füllung mit einem 10%igem Grau und machen davon ein Duplikat, dem wir eine weiße Füllung geben. Auch hier verkleinern wir die From mit Hilfe des dynamischen Versatz, so das nur noch eine dünne Linie übrig ist, nicht ganz zu dünn. Dieser geben wir dann einfach eine Unschärfe von 0,5%, dadurch wirkt der geprägte Rand plastischer.
    Mit dem Werkzeug Kreise und Ellipsen erstellen, zeichen wir einen Kreis von 25x25px. Den Kreis positionieren wir dann entsprechend, wie auf der Abbildung zu sehen, auf unserem Nummernschild. Machen ein Duplikat davon und verschieben diese mit Hilfe der Cursortasten an die untere Position auf dem Rechteck. Dann selektieren wir beide Kreise und verschieben diese wieder mit Hilfe der Cursortasten auf die andere Seite. Sitzen alle vier Kreise, selektieren wir alle und vereinigen diese über Pfad > Vereinigung oder Strg++ zu einem Pfad. Jetzt können wir noch die Grundform unseres Nummerschildes ebenfalls selektieren und mit Hilfe des Werkzeuges Objekte ausrichten, die Kreise exakt zentrieren. Dannach schneiden wir die Kreise über Pfad > Differenz oder Strg+- aus unserer Grundform aus.
    Dann können wir von unserer Grundform wieder ein Duplikat anlegen, geben diesem eine schwarze Füllung und eine Unschärfe von 1% und setzen die Form dann ganz nach unten, mit der BildAb-Taste. Dadurch entsteht ein Schatten und unser Nummernschild wirkt plastischer. Damit ist die Grundform auch schon fertig.

    Jetzt ist es an der Zeit unsere License Plate mit Inhalt zu füllen. Ihr könnt gern auch Nummernschilder eines anderen Bundesstaates wählen, ich habe an der Stelle einfach South Carolina gewählt, da ich hier ein entsprechendes Bild in großer Auflösung bei Wikipedia gefunden habe. Importiert also das entsprechende Bild, des Bundesstaates den ihr gewählt habt. Das hilft uns die Größe der Schrift und deren Position zu ermitteln.
    Die oben angegeben Schriftart solltet ihr schon vor Beginn installiert haben. Sonst müßt ihr das noch tun und Inkscape neu starten. Schreibt jetzt also euren Text, bei mir ist es mein Nick mit 6 Buchstaben Ubuntu, Fedora oder Debian würden ebenfalls funktionieren ;) Legt die Schrift auf eure Vorlage und skaliert sie in die entsprechende Größe und paßt die Laufweite der einzelnen Buchstaben an (Alt+Cursortasten). An dieser Stelle, will ich nur noch erklären, wie der “Embossedeffekt” der Buchstaben zu Stande kommt. Auf die einzelnen Details des Nummernschildes gehe ich nicht mehr ein.
    Wenn die Schriftart in der Größe und Position entsprechend angepaßt ist, machen wir davon eine Kopie und geben dieser zum arbeiten einfach eine andere Farbe. Setzen sie mit der BildAb-Taste unter das Original und wählen Pfad > Dynamischer Versatz und verschieben den Anfasser jetzt so, das ein umlaufender kleiner Rand entsteht. Dann können wir die Füllung wieder auf weiß setzen und die Objektsichtbarkeit auf 50% zurücksetzen. Davon machen wir jetzt noch eine Kopie, der wir eine schwarze Füllung mit einer Unschärfe von 0.5 und eine Objektsichtbarkeit von 30% geben. Diese setzen wir dann mit der BildAbtaste unter die weiße Schrift ein kleiner umlaufender Schatten wird sichtbar und die Schrift wirkt wie geprägt.


    Warum ich hier beiden die Objektsichtbarkeit nehme hat einen einfachen Hintergrund, Bilder im Hintergrund scheinen dann wieder durch und wirken auch geprägt. Bei dunklen Hintergründen muss allerdings, dass Weiß ersetzt werden, gegen die entsprechende Farbe oder den Farbverlauf. Fehlt noch eines zur Perfektion, eine entsprechende Spiegelung auf den erhöhten Buchstaben. Dafür machen wir von unseren obersten Buchstaben wieder ein Duplikat und füllen dieses mit Weiß, mit dem Werkzeug Dynamischer Versatz verkleinern wir, die Buchstaben ein wenig. Dann zeichnen wir einfach darüber ein Rechteck, dass nur unter dem Rechteck ein klein wenig der oberen Kanten der weissen Buchstaben ist. Selektieren die Buchstaben dazu und führen auf beide Pfad> Überschneidung oder Strg+* aus. Es bleiben nur kleine Stücke der Buchstaben erhalten, denen geben wir jetzt eine leichte Unschärfe von 0,5-0,7 und setzen die Objektsichtbarkeit auf 20% zurück.
    Fertig ist unsere Grundform eines US-Nummernschildes, das wir jetzt weiter schmücken können, der Phantasie scheinen da ja keine Grenzen gesetzt.

    Das Ganze gibt es jetzt natürlich auch noch als Screencast, hier zeige ich auch, wie ich zu meinem Sout Carolina-Resultat komme. Also ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen.

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