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Inkscape-Tutorial: Candle in the Wind

November 27th, 2009 von buergermeister

Es gab schon einige Tage hier kein Tutorial mehr zu lesen. Mittlerweile ist es also Zeit und da soweit ich mich erinnern kann zur Vorweihnachtszeit eh viel gebastelt wird um so mehr. Oder ist das etwa aus der Mode gekommen? Wie wäre es die netten Verwandten mit einer selbst entworfenen Postkarte zu erfreuen? Möglichkeiten Postkarten mit eigenen Motiven drucken zu lassen gibt es ja im Internet genug, fehlt nur noch das passende Motiv. Wie wäre es mit so etwas wie in dem Beispielbild? Kerzen passen doch zur Weihnachtszeit immer.

Zeichnen wir also mit Inkscape unsere eigene Weihnachtskerze. Wir fangen an mit dem Korpus der Kerze. Dafür zeichnen wir mit dem Zeichenwerkzeug “Rechtecke und Quadrate erstellen” (F4) ein uns passendes Exemplar. Dann zeichnen wir noch eine Elipse mit dem Werkzeug “Kreise, Ellipsen und Bögen erstellen” (F5). Dieses positionieren wir dann auf dem Rechteck so, dass es als Abschluss der Kerze dienen kann. Wir selektieren beide Objekte, dazu die Shift-Taste gedrückt halten und vereinigen sie dann (Pfad -> Vereinigung oder Strg++). Jetzt zeichnen wir mit dem Werkzeug “Kurven und gerade Linien zeichnen” (Umschalt+F6) ein Vieleck, wie in Abbildung 1. Wir lassen das Vieleck selektiert und wechseln auf das Werkzeug “Knoten und Anfasser eines Pfades bearbeiten” (F2) und selektieren dann alle Knoten und machen diese dann symetrisch (siehe kleine Abbildung in Abbildung 1). Auch dieses Vieleck-Objekt positionieren wir passend auf unserem Rechteck und vereinigen es genauso, wie oben bei der Ellipse beschrieben. Dannach sollte ein Objekt übrig geblieben sein, welches genauso aussieht wie auf der rechten Seite der Abbildung 1.

Jetzt geben wir diesem Korpus eine passende Farbe. Dafür gehen wir auf die Objekteinstellungen (Umschalt+Strg+F) und wählen “linearen Farbverlauf” aus. die Farbwerte sind “c62f08ff”, “c03c08ff” mit einem Versatz von 0.30, “bd4607ff” und einem Versatz von 0.60 und die letzte Farbe ist “df512aff”. Das Objekt duplizieren wir mit Strg+D und füllen es mit einem linearen Farbverlauf von unten nach oben, mit dem Startwert “00000094″ als Start nach Transparent.

Nun zeichnen wir wieder mit dem Werkzeug “Kurven und gerade Linien zeichnen” (Umschalt+F6) ein Vieleck ähnlich dem auf Abbildung 2,auch hier machen wir wieder dieses Mal die Knoten symmetrisch. Und geben dem Vieleck im Anschluss eine Füllung mit einem radialem Farbverlauf, die Werte sind “fffab0ff” und “ffac19ff”.

Nun is es Zeit, die Highlights zu setzen. Dafür zeichnen wir einfach mit dem Werkzeug “Kurven und gerade Linien zeichnen” (Umschalt+F6) einige unregelmäßige Flächen, wie auf Abbildung 3 im oberen Teil zu sehen und machen wieder die Knoten symmetrisch. Dann geben wir ihnen einfach über die Objekteinstellungen eine Unschärfe von 4 und füllen sie mit einem radialen Farbverlauf von Weiß nach Transparent. Den Mittelpunkt des Fabrverlauf versetzen wir dann einfach mit dem Werkzeug “Farbverläufe erstellen und bearbeiten” (Strg+F1) einfach so, dass keine scharfen Kanten entstehen. Jetzt zeichnen wir noch einen Ring ähnlich dem auf Abbildung 3. Das geht am einfachsten in dem wir mit dem Werkzeug “Kurven und gerade Linien zeichnen” (Umschalt+F6) eine entsprechende Umrandung zeichnen und dann wieder die Knoten symmetrisch machen. Dann geben wir der Linie über die Objekteinstellungen einfach mehr Dicke und wandeln die Konturlinie im Anschluss über Pfad -> Linie in Pfad umwandeln um. Dannach versetzen wir einfach einige der inneren Knoten, so das es unregelmäßig ist. Am Schluss sollte es eben aussehen wie auf der Abbildung. Dem Rng geben wir dann eine weiße Füllung, setzen die Unschärfe auf den Faktor 5 und setzen die Deckkraft auf 50% zurück. Jetzt zeichnen wir noch im Mittelpunkt des weichen Wachs eine kleine Ellipse und geben dieser die Füllung “ffce5cff” und eine Unschärfe von 6. Jetzt zeichnen wir am oberen Ende des Kerzenkorpus noch ein Viereck und geben diesem als Füllung einen radialen Farbverlauf von “ffac29c3″ nach Transparent. Jetzt zeichnen wir noch links und rechts am Korpus der Kerze jeweils ein Trapez und geben diesen einen Farbverlauf von Transparent nach Weiss und etwas Unschärfe. Damit ist jetzt schon einmal unsere Kerze mit allen Highlights fertig, fehlt nur noch die Flamme.

Zeichnen wir zuerst den Docht, wie Schon so oft heute mit dem Werkzeug  ”Kurven und gerade Linien zeichnen” (Umschalt+F6) das Ganze sollte in etwa aussehen, wie auf Abbildung 4. Natürlich auch wieder die Knoten symmetrisch machen. Im Anschluss geben wir dem Docht einen linearen Farbverlauf als Füllung und zwar mit den Wert ”ffce5cff” nach Schwarz.

Nun zeichnen wir mit dem Werkzeug  ”Kreise, Ellipsen und Bögen erstellen” (F5) eine Ellipse und einen Kreis. Den Kreis subtrahieren wir anschliessend über Pfad -> Differenz von der Ellipse, so das es aussieht wie auf Abbildung 5. Dann geben wir dem Objekt die Füllungsfarbe “faebd7ff” und duplizieren sie mit Strg+D. Dem Duplikat geben wir die Füllungsfarbe weiß und verkleinern das Objekt über Pfad -> Schrumpfen etwas. Dann setzen wir die Unschärfe auf 4. Nochmals einen Kreis und Ellpse zeichnen und ebenfalls subtrahieren, dasss Ergebnis sollte aussehen wie dasgelbe Objekt auf der rechten Seite von Abbildung 5. Das Gelb hat den Wert “ffdc00ff” unddie Unschärfe des Objekt hat den Wert von 11. Jetzt ur noch einen Kreis zeichnen und dessen Füllung auf einen radialen Farbverlauf mit dem Wert “ffdeadff” nach transparent setzen. Jetzt gilt es die Flamme nur noch zusammensetzen. Und schon ist unsere Weihnachtskerze fertg.

Jetzt gilt es nur noch einen passenden Hintergrund zu finden oder zu erstellen. Dunkle Hintergründe passen hier besser. Ein Kreis mit einem radialen Farbverlauf von halbtransparent Weiß nach Transparent im Hintergrund der Kerze deutet deren Lichtschein an. Noch ein schicker Schriftzug und dann ist sie aber wirklich vollendet unsere eigene Weihnachtsgrußkarte. Ich wünsch euch jetzt viel Spaß beim nachmachen, Anregungen  Verbesserungen und Feedback in Text wie in Bildform sind natürlich wie immer willkommen.

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Die Vektoren sind los

November 26th, 2009 von buergermeister

Hab ich letztes Wochenende in meinem Workshop auf dem Blit noch erzählt, das es schon lange kein Inkscape-Update mehr kam erscheint doch just die Version 0.47. Und die bringt doch einige Neuerungen mit. Als erstes gibt es ein Autosave nun, yeah das war höchste Zeit. Ausserdem gibt es ein neues Werkzeug, den Radiergummi oder Eraser. Das UI folgt jetzt den Konventionen von freedesktop.org, was heißt es ist skinfähig – was mir nicht allzu wichtig ist. Am PS und EPS Export wurde gearbeitet, mal sehen wie das mit den “Fallback” für Transparenzen so funktioniert. Aber ich ahne schon es wird beim PNG-Export bleiben. Interessante neue Effekte gibt es auch, mir jedenfalls gefallen Sketch und Hatches. Hatches sind ja in letzter Zeit richtig in. Mehr in den Releasenotes. Ich jedenfalls besorg mir die Version jetzt erstmal.

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Novemberralley

November 23rd, 2009 von buergermeister

Ich war November ganz schön unterwegs. Am ersten Wochenende war ich in Bottrop zur ersten OpenRheinRuhr. Von da hab ich ja einen kleinen Zwischenbericht abgeliefert. Insgesamt gesehen, war die erste ORR keine schlechte Veranstaltung. Der Saalbau in Bottrop bietet zwar nicht viele Vortragsräume aber trotzdem wird man das Programm noch ausbauen können. Das Vortragsprogramm von dem ich nicht wirklich all zu viel mitbekommen habe, war dennoch sehr hochwertig. Der Saalbau verfügt über zwei Etagen und man hat auf der oberen die Unternehmen im Ausstellungsbereich postiert, was am Ende dazu geführt hat, dass das Leben eher im unteren Bereih zu finden war. Platz war noch jede Menge, so das man hier auf jeden Fall noch mehr Aussteller im nächsten Jahr begrüßen könnte oder sich einige Highlights einfallen lassen könnte. Insgesamt halte ich die ORR aber dennoch für empfehlenswert. Wer sich ein Bild machen möchte, von der Veranstaltung, der sollte in die Gallerie schauen. Übrigens gibts von der OpenRheinRuhr auch eine RadioTux-Sendung mit meiner unsympathischen Stimme.

Das nächste Wochenende war eher ein Heimspiel. openSUSE Launch Party hier in Chemnitz. Und die hat mich ganz schön auf Trab gehalten. Denn gleich mal zwei der Speaker sind erkrankt gewesen. So mußte der Vortrag zu Linux auf Netbooks vollkommen ausfallen und für den Dekstopvortrag gab es einen Tausch. Dank des openSUSE Boosters-Team wurde ein Ersatzvortragender für den openSUSE 11.2 Vortrag gefunden. Michal Hrušecký vom SUSE Büro in Prag war zu Gast. Da er sich aber weniger mit dem Desktop von openSUSE beschäftigt, hat er den allgemeinen Vortrag zu den Neuigkeiten in openSUSE gehalten. Für den Desktopvortrag kam dann unerwartete Unterstützung aus Dresden, denn Stefan Majewski war vor Ort und hat zusammen mit Thomas eine umfassende KDE-Show vollführt. Insgesamt können wir mit den Besucherzahlen vollkommen zufrieden sein und die Anwesenden waren wohl alle zufrieden. Erstaunlich, welche Wege manch da auf sich genommen haben. So kamen die Gäste von Grimma, Dresden und Wittenberg. Einige der Gäste scheinen uns wohl dank der zweiten Veranstaltung die im Hause stattfand nicht gefunden zu haben.  Nicht alle sind dann zum Social Event ins Friedrichs Brauhaus mitgegangen, aber dennoch wurde es noch ein interessanter Abend und wir sind erst um Halb zwei nach Hause.

Und die letzte Veranstaltung, war jetzt am Wochenende in Potsdam der Brandenburger Linuxinfotag. Auch das ist für mich schon nahezu ein Heimspiel, bin ich doch schon seit 5 Jahren jedes Jahr zum BLIT mit einem Vortrag oder Workshop vertreten. Dieses Mal hatte ich einen Vortrag und einen Workshop. Ich war früh gleich nahc der Keynote mit meinem Vortrag dran und nach der kurzen Mittagspause ging es auch gleich mit meinem Workshop weiter.  Das da ein Admin der Hochschule eine ganze Woche gebastelt hat um auf den Solarisrechnern Inkscape bereit zu stellen, muss extra erwähnt werden. Insgesamt war der BLIT wieder eine kleinere Veranstaltung, obwohl er nach dem Wechseln nach Potsdam im vergangenen Jahr durchaus wachsen könnte. Naja mal sehen vielleicht wird es ja im nächsten Jahr. In meinem Inkscape-Workshop hab ich neue Inhalte ausprobiert und ich denke, ich bin da dem inhaltlichen Ziel näher als mit den letzten Versuchen, insgesamt kann ich zufrieden sein, es waren wieder zahlreiche Teilnehmer.

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Keine Offlinestöckchen

November 20th, 2009 von buergermeister

Weil Roman letzte Woche schon gefragt hat, nach seinem Offlinestöckchen. Es wird dieses Jahr keine geben. Ich hätte schon sehr gerne welche verschickt, hat mir eben Spaß gemacht anderen eine kleine Freude gemacht zu haben. Aber es gibt dieses Jahr eben keine Postkarten und selbst wenn es welche gäbe, kann ich einfach wohl kaum für diese Veranstaltung mehr Werbung machen. Otium hat es bereits letzte Woche angemerkt, da muss etwas ernsthaftes vorgefallen sein. Letztes Jahr hab ich noch ab Mai jede freie Minute in diese gewisse Veranstaltung gesteckt und das wirklich bis kurz vor Beginn des  Events. Während andere dieses “Teams” im Rotweinsuff im Bett lagen, hab ich Tag und Nacht geschuftet. Weihnachtsfeiertage hatte ich keine, denn die hab ich arbeitend vorm Laptop verbracht. Wochenenden wurden mir mit voller Absicht von bestimmten Leuten dieses “Teams” versaut. Ich glaube das hat auch jeder hier mitbekommen, ich habe nämlich so gut wie gar nicht gebloggt. Und dafür bin ich am Ende in den Arsch getreten worden.  Venty wollte letztens schon die –verbose Fehlermeldung. Und eigentlich nicht nur der, sondern einige andere waren auch schon persönlich bei mir und haben gefragt was los ist. Hier kann ich kann ich keine Antwort geben und das läßt sich auch nicht in 3 Sätze packen. Aber eines könnt ihr mir glauben das ist der blanke Intrigantenstadl und die treten auch noch rigeros nach. Man findet also keine Ruhe. Innerhalb  dieses “Teams” gibt es schon einige die glauben, dass ich im recht bin nur die trauen sich nichts zu sagen, weil sie Angst haben dann so zu enden, wie ich. In diesem “Team” gibt es sehr hochnäsige Arschlöcher, die seit langer Zeit keine Nase mehr in die Linuxcommunity mehr gesteckt haben- mir aber erklären müssen, wie die tickt. Die umgeben sich mit so dicken Selbstweihrauchschwaden das einem richtig speiübel wird. Die Projekte sollten es gemerkt haben, Begrenzungen der Teilnehmerzahl und warum damit der Social Event nicht aus den Nähten platzt. Es geht schon lange nicht mehr um FLOSS es geht nur noch darum sich selbst zu feiern. Da wird extra Wein verkostet oder man muss unbedingt 5 Gänge Menüs ordern, es geht nur noch ums fressen und saufen. Bitter in dieser Beziehung ist da hören zu müssen, dass es dieses  Jahr das erste Mal einen Freiwilligen gäbe, der ein zweites Mal die Linuxnacht betreut und aufs Freßgelage verzichtet. Tja und das sind so die Momente wo es schon weh tut, hat der Aussagende vollkommen vergessen, dass ich auch jahrelang darauf verzichtet hab. Ich höre schon, wie sie sich abfeiern wie toll sie doch sind, dass sie so etwas hier hinbekommen. Was solls ist nicht das erste Mal, dass  sich da jemand Federn an den Hut steckt, die er nicht selbst geschossen hat. Eigentlich könnten mir die Arschlöcher ja den Buckel runter rutschen, aber wie gesagt sie lassen einen ja nicht mal zufrieden.

Der Intrigantenstadl lebt letzendlich nur von seinem guten Ruf und vom schlechtem Ruf des LinuxTag (jaa jaa Marko ich weiß habt ihr nicht). Weil wir gerade beim LinuxTag sind. Hier zeigt sich ganz deutlich das wahre Gesicht des Intrigantenstadl. Es gab im Jahre 2008 nämlich ein Treffen der Organisatoren des LinuxTag mit Vertretern der Intrigantenstadlveranstaltung. Letzendlich waren wir nur zu zweit zur FrOSCon, wo das Treffen statt fand. Mir hat man versucht einen Maulkorb zu verpassen und die Auflage war “nicht zustande kommen lassen alles auf die lange Bank schieben”. Feine Sitten oder?

Nun es liegt eindeutig an euch, ob ihr weiterhin eine Veranstaltung unterstützen wollt, bei der es eindeutig nicht mehr um Linux oder Open Source, bei der einige der Veranstalter nicht mal wissen wo der Unterschied zu freier Software ist. Bei der es eigentlich nur noch um die Selbstdarstellung weniger geht und ums Fressen und Saufen.

Wer mehr Intrigen hören will, der kann gut und gerne noch mehr von mir erfahren. Ich für meinen Teil rate lieber allen, dieses Angebot hier wahrzunehmen. Laßt uns den LinuxTag wieder zu einer eindeutigeren Communityveranstaltung machen, bleibt im März einfach einmal fern und steckt Kraft und Energie lieber in den LinuxTag. Das dürfte den Intrigantenstadl wohl im Jahr darauf zur Besinnung gebracht haben. Die brauchen erst einmal wieder klare Luft, damit die wieder klarer sehen können, was sie angerichtet haben. Und damit hab ich wohl jetzt den Mythos zerstört.

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Lets get the party started

November 12th, 2009 von buergermeister

Nur noch wenige Stunden und dann ist die neue openSUSE Version 11.2 auf allen Downloadservern verteilt und wird zum Download freigegeben. Heute Abend gibt es dann die ersten Partys weltweit. Hier in Deutschland findet zum Beispiel heute im SUSE-Hauptsitz in Nürnberg eine Party statt. In Wien geht es dann morgen zur Sache und am Samstag auch hier in Chemnitz.

Toll aus meiner Sicht sind die Partys in Bukarest, die gemeinsam mit Mozilla Rumänien (die dürfen ihr 5jähriges feiern) und Fedora stattfindet und in Vadodara/Baroda in Indien die openSUSE 11.2 und Ubuntu Karmic Double Bonanza Party.

Wer mehr über die Partorte erfahren will, sollte mal hier schauen, wobei es eigentlich noch nicht zu spät ist und man durchaus noch Partys hinzufügen kann. Sollte also jemand dringend die Lust verspüren gemeinsam mit anderen einen Blick auf die neue Version von openSUSE werfen zu wollen nur zu.

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Zwischenbericht

November 8th, 2009 von buergermeister

Ich treibe mich ja seit Freitag in Bottop auf der Open Rhein Ruhr. Die Location hier ist eigentlich schon toll und die Stände sind zahlreich, leider relativ viele Firmenstände dabei und nicht gemischt. Das ist schon krass, wenn man hier ein Stockwerk höher steigt ist man in einer anderen Welt. Da laufen so Hostessen mit höerren Schuhen und Herren mit Krawatten herum :D Der Besucherandrang ist nicht wirklich sehr groß, eigentlich hätte man Zeit zum bloggen, nur ist das Netz hier nicht wirklich prickelnd und ich fang gar nicht erst an Fotos hochzladen,ich hab eh das USB-Kabel vergessen. Die gibt es also später. Die Vortragsräume sind allerdings trotzdem gut gefüllt und heute am Sonntag sind auch scheinbar mehr Besucher als gestern hier.

So ich werde dann heute mal noch versuchen ein paar Stimmen für RadioTux einzufangen und das in eine Sendung umzumünzen, damit ihr nicht nur meine Meinung zur Open Rhein Ruhr hört. Aber das wird dann noch ein wenig dauern, ich habe ja in den nächsten Tagen relativ viel zu tun. Für  Socializing war dann schon etwas mehr Zeit dieses Mal und ich habe wohl einige interessante Anregungen mitbekommen, mal sehen was daraus wird.

Da ichnicht nur für RadioTux hier bin sondern eigentlich für openSUSE auch hier ein kleiner Statusbericht hier am Stand haben wir trotz der niedrigen Besucherzahl so einige interessante Gespräche geführt, allerdings wird viel zu oft nach 11.2 DVD gefragt. Woher sollen wir die denn nehmen, wir haben da nicht schon vor dem Release irgendwo geheime Bestände :D

Naja so irgendwann morgen früh werden wir dann wohl zu Hause sein und ich darf nicht verschlafen, habe morgen Kurs, wird also ein wenig ruhiger in Karl-Tux-Stadt nächste Woche.

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    November 4th, 2009 von buergermeister

    Release – Mandriva 2010 “Adelie” . Whats New

    Firefox mit kompletter KDE-Integration

    Yi Ï€ – Paketinformationssystem für Opensuse

    Geschrieben in Krimskrams, ubuntuusers, Wundersame Webwelt | Keine Kommentare »

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  • Installationsorgasmus

    November 3rd, 2009 von buergermeister

    Auf dem Ersatz von Bonsai werkelt, wie schon im letzen Artikel erwähnt seit einigen Tagen wieder eine openSUSE. Als damals Novell die SUSE Linux AG übernommen hat, war eines der ersten Dinge die getan wurden, die Entfernung bestimmten Paketen aus patentrechtlichen Gründen. Wir kennen ja alle das Dilemma mit libcss und lame und flash und dem ganzen anderem lizenzbehafteten Multimedia-Quark.
    Nach jeder Neuinstallation setzt nun mehr eine weitere Installorgie ein. Bei der ich noch einiges an derartiger Software zu installieren habe. Für so manche muss ich dabei weitere Repositories hinzufügen.

    Eine der wirklich coolen Entwicklungen aus dem Hause openSUSE ist der 1-Click Install. Ein Klick auf einen Button, ein kurzer Download, die Abfrage nach dem Rootpassword und wie von Geisterhand wird Software installiert. Klingt nach einer Lösung für einen Ahnungslosen Endbenutzer ist es auch. Der Name 1-Click Install ist zwar etwas irreführend, ich muss ja doch mehr als einmal klicken, aber mit einem Klick werden doch alle Vorgänge gestartet, vom Hinzufügen der Repositories über das Herunterladen der entsprechenden Pakete, das Auflösen eventueller Abhängigkeiten und zum Schluß die Installation. Ich muss nur wie gesagt das Rootpassword bestätigen und die Schlüssel akzeptieren, mehr einfach nicht.
    Zurück zu Multimedia denn da gibt es eine nützliche Seite auf opensuse-community.org die 1 Click Collection, diese Seite hält einige Installer für gebräuchliche Software bereit, darunter einen mit Sachen wie Java, Flash, weiteren Xine-Codecs, libdvdcss und den Win32-Codecs. “Ein Klick” und die Multimedia-Nachinstalltionsorgie ist erledigt.
    Hinter dem Button für den 1-Click Install auf der Webseite oder auch auf einem Medium steckt nichts anderes als ein XML-File mit der Dateiendung .ymp. openSUSE selbst enthält mittlerweile einen gepatchten Firefox, der mit dieser Dateiform umgehen kann und /sbin/YaST2 OneClickInstallUI aufruft. Ich selbst bin mit der derzeitigen Implementation nicht ganz zufrieden kann ich nämlich .ymp unter Einstellungen-Anwendungen nicht entdecken. Bei Opera aber ist es sichtbar. Natürlich funktioniert das Ganze auch, wenn man das XML-File mit einem Rechtsklick herunterlädt und auf das File klickt.

    Nicht  das dieses Ganze etwas absolut und herausragend Neues ist. Der 1-Click Installer von openSUSE selbst ist ja seit Version 10.3 verfügbar und wurde noch für die 10.2 bereitgestellt. Ist also schon seit einiger Zeit im Einsatz. Da gab es auch schon Click n Run von Linspire und es gibt auch apturl und es gibt oder gab auch etwas Namens Single Click Install für Ubuntu. Ich las auch von einem One Click Install auf Mailinglisten von ubuntu mit dem Datum von 2007.
    Der Unterschied ist einfach nur dieser hier einfach zum Vergleich liferea bei software.openSUSE.org und liferea bei launchpad für ubuntu. Selbst bei den freiwilligen Softwarehelfern wie GetDeb oder Packman ein ähnliches Bild.

    Ich meinerseits frage mich nämlich, was so schwer ist das ähnlich aussehen zu lassen. Schließlich gäbe es mit apturl ein leidlich ähnlich funktionierendes System, welches zwar nicht das Repo added (und damit Updates ausschließt) aber immerhin die Software installieren würde. Wozu ist dann apturl seit Gutsy standardmässig installiert? Ich seh es irgendwo selten in Nutzung. Auf das die Ubuntu-Nutzer-Haßtiraden jetzt wieder auf mich hereinbrechen….

    Ich weiß mit dem Ubuntu Software Store ist ein One Click Install absolut nicht mehr nötig. Aber der nunmehr in Karmic Koala sollte ja den ersten Meldungen zufolge in Zukunft auch ermöglichen in Launchpad zu suchen und von da zu installieren. Ob man deshalb gleich auf eine Lösung wie OneClick Install verzichten kann, wird wohl die Zeit zeigen

    Geschrieben in Distribution Drama, Killer Application, ubuntuusers | 13 Kommentare »

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  • Browser-Adventures

    November 2nd, 2009 von buergermeister

    Irgendwie läßt mich der “optimale” Browser wohl nicht zur Ruhe kommen. Auf der einen Seite bin ich mit Opera und seinem Ressourcenverbrauch und seinem Speed absolut zufrieden. Auf der anderen Seite kommen mir immer mehr Seiten unter die nicht mit ihm funktionieren. Bestimmte Seiten sagen zu mir ich soll mal Cookies aktivieren und ichfrag mich nur wie. Bei Google ist es ganz witzig, da kann ich mich einloggen und werde nicht weitergeleitet. Bei Neuaufruf der Seite bin ich aber eingeloggt, ebenso bei Yahoo oder Twitter wo ich tagelang vor einem Rätsel stand und mir immer wieder eine Fehlerseite gezeigt wurde, bis ich das Ganze mal mit dem Firefox probiert habe. Das bei mir im Opera kein Flash läuft kann ich ja akzeptieren. Aber das Javascriptinhalte nicht gehen ist in der heutigen Zeit nimmer so toll.

    Ich bin also immer noch auf der Suche nach meinem Optimumbrowser. Eine Weile hab ich auf Bonsai mit Arora gespielt. Ein Browser der mir nach seienńem Ansatz nur Browser zu sein, schon einmal gefiel.  Zusätzlich bringt er zwei Features mit, die ich neckisch und nützlich finde. Das ist zum einem der Privacymode und zum zweiten das ClickToFlash-Plugin. Wie ich schon mal schrieb, donnern einige heute ihre seiten derartig mit Flash zu, dass der Browser echt viel zu verarbeiten hat und massig nach Ressourcen schreit. Beim Arora erscheint da nur ein kleiner Buton und wenn ich das Flash angezeigt bekomem will, klick ich drauf. Wirklich nützlich! Das das selbst auf den Seiten von Arora als Plugin betitelt wird legt natürlich nahe, dass es so etwas auch für Firefox gibt und in der Tat wird man da fündig. FlashBlock heißt das entsprechende Plugin. Arora setzt auf Webkit auf und benutzt QT4 was mir den Spaß ein wenig verdorben hat. Aber  vielleicht wird er es demnächst.

    Auf dem Ersatz für Bonsai werkelt jetzt nach dem verscheiden der Vorgängermaschine eine openSUSE und irgendiwe hab ich den Eindruck, dass da der Firefox etwas flüssiger arbeitet. Von der Ladegeschwindigkeit reicht er zwar immer noch nicht an Opera heran, aber der Ressourcenverbrauch der mir dann doch etwas wichtiger ist, ist nicht mehr so das der Lüfter gleich anspringen muss. Fehlen mir nur zwei Dinge die ich beim Opera schick finde. Mal ehrlich gesagt nutze ich nicht allen Kram der in Opera drin ist. Feedreader, Mailclient oder Torrentclient sind für mich diesbezüglich ohne jeglichen belang. Speeddial ist allerdings für mich neckisch – Bookmarks sind da für mich weniger von Interesse. Das Problem ließe sich lösen, das es das für Firefox als Plugin gibt. Da ich auf Sheeba eh einen Firefox laufen habe, hab ich das Plugin auch mal kurz getestet und ich muss sagen, es sagt mir zu. Die Ansicht des Speed-Dials ist erstmal so wie beim alten Opera nur 9 Voransichten, dass war eines worüber ich mich gefreut hab beim neuen Opera ich bin mit den 9 Fenstern. Mehr von diesen lassen sich über die Gruppierung lösen, was aus meiner Sicht allerdings Schwachsinn ist, ein Klick mehr ^^

    Überraschend sind allerdings dann die Einstellungsmöglichkeiten. Die von den Refreshzeiten, bis zu eigenen Bildern reichen.

    Auch ein weiteres Feature läßt sich mittels Plugin lösen, es gibt zwei Firefox-Plugins für das Systemtray, wobei MinimizeToTray mit Linux nicht funktioniert. Aber FireTray tut es.

    Bleiben für mich nur zwei weitere Dinge die wünschenswert wären. Als erstes speichere ich auch gerne Mal eine Seite offline ab. Firefox speichert aber eben Seiten als HTML-Quelltext mit den zugehörigen Bildern in einem weiteren Verzeichnis ab. Fürs Nachbearbeiten richtig praktisch, hält man aber eine größere Anzahl von Seiten offline vorrätig und vor allem will diese auch mal auf einem anderen Rechner nutzen eher unpraktisch. Opera hingegen speichert die Seiten als .mht ab. Aber auch hier schafft ein Plugin für Abhilfe und noch besser ich kann entscheiden ob ich als mht abspechern möchte. Das Plugin heißt UnMHT, damit kann ich auch meine alten gespeicherten Seiten wieder öffnen.

    Jetzt müßte ich nur noch dem Firefox beibringen nicht nur Seiten wieder zu öffnen, wenn mehrere Tabs beim schließen geöffnet sind. Und btw. wäre es wirklich schicker wenn er sie cachen würde, wie das Opera tut. Hier hab ich mir noch keine Abhilfe geschaffen. Aber vielleicht hat da ja jemand einen Tip.

    Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers | 17 Kommentare »

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