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Dreidimensionale Welten

Juni 27th, 2008 von buergermeister

Irgendwie ist diese Woche ja stetig mit dreidimensionalen Themen bei mir gefüllt. Hollywood steht auf 3D und die deutsche Constantin-Film jetzt auch. Ganz so als wenn Deutsche noch nie etwas damit gemacht haben, nein sie spielten keinerlei Rolle weder bei Elephants Dream noch bei Big Buck Bunny. Ich war ja am Dienstag wieder zum UNIX-Stammtisch, hatte den Vortrag zwar bereits einmal zum CLUG-Stamtisch gesehen. War aber ob neuer Funktionen dank neuer Blenderversion trotzdem neugierig. Ausserdem gehört Blender, Gimp, Inkscape & Co. bei mir eh zu den Kandidaten wo man selbst als Könner immer hingehen kann und auch immer etwas Wissen mitnimmt. Am Ende tauchte die Frage auf ob man zweidimensionale Bilder in Blender importieren und in dreidimensionale umwandeln kann. Klar kann man das, aber nicht mit jedem Bild. Die Meshes/Curves bei Blender haben doch wohl einiges mit Vektorgrafiken gemein – Knoten. Da es eine Importfunktion für SVG gibt, scheint man wohl so einiges damit anfangen zu können ;) Eine weitere Möglichkeit wäre mit einer speziellen Art von Bildern zu arbeiten, wie ich sie im Gimpworkshop auch verwendet habe. Höhendefinitionsbilder – simpel beschrieben sind das schwarz-weiss Bilder, bei denen der Farbwert die Höhe angibt, Schwarz ist der Nullwert und Weiss der Höchste Punkt. Im Gimp kann man das zum “Bumpmapping” benutzen. Das Thema hat mich dann in den letzten Tagen doch wieder einmal fasziniert. Ich hab nach einem Landschaftsgenerator gesucht und wollte nicht den Overhead Blender nutzen.
Die Wine-TerraGen Variante, ist nichts für meine Ethik. In einem alten LinuxUser von 2004 wurden dann verschiedene Landschaftsgeneratoren vorgestellt. Zwei davon kamen in Frage, der erst so schrieb man bereits damals wird kaum noch weiterentwickelt und bei Aufsuchen der entsprechenden Seiten war es dann auch so. Terraform kam damit weniger in Frage. Aber da gab es ja noch eine zweite Möglichkeit, die damals als vielversprechend offeriert wurde – GeoMorph. Nun auch hier stammte das letzte Release aus dem Februar 2007. Nichts destotrotz hab ich es herunter geladen, kompiliert und ausprobiert. Die Sache ist ganz einfach eigentlich, mit vordefinierten Funktionen und Pinseln mal man “Höhendefinietionsbilder” welche dann mittels Povray gerendert werden. Im Verzeichnis von Geomorph finden sich dann auch noch “Templates” für verschiedene Landschaften, allerdings keine sehr große Auswahl. Aber wer mit Povray (Linktip) umgehen kann, der kann hier schnell Abhilfe schaffen. Alles in allem nicht schlecht, es lohnt das ausprobieren. Wermutstropfen, die Entwicklung ist stehengeblieben.

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  • Wem gehören die 10 schönsten Linuxdesktop?

    Juni 26th, 2008 von buergermeister

    Manche tun auch wirklich alles um an Seitenaufrufe zu kommen, zum Beispiel 10 Desktopscreenshots von Linuxmaschinen aus dem Internet suchen, veröffentlichen und darüber schreiben: “Die 10 schönsten Linuxdesktops“. Dann schreiben sie noch hinzu, dass sie nicht begreifen, wieviel manche an Zeit aufwenden um ihren Desktop so zu verschönern. Der Witz dabei, einer der 10 schönsten Linuxdesktops ist ein E17 Standarddesktop :D Aber manche wiederherum sind wirklich schön und da möchte man dann doch mehr dazu wissen, aber man findet dann dazu nix. Vielleicht sollte ich ja auch mal ne Votingaktion zur Desktopaktion machen und die 10 Besten davon heraussuchen lassen :D

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  • Für Risiken und Nachwirkungen…

    Juni 24th, 2008 von buergermeister

    lesen sie die Statistiken. Knapp 3 Monate nach den CLT, ist nun die Umfrage, welche auf den Webseiten wieder um Verbesserungsvorschläge und Meinungen bat abgeschlossen und auch ausgewertet. Mit 188 ausgefüllten Fragebögen, war die Auswertung nicht ganz so rege wie im vergangenen Jahr. Aber immerhin noch knapp 10% der Teilnehmer nutzten die Möglichkeit Feedback zu geben. Insgesamt waren 91% mit ihrer Teilnahme zufrieden und nur knapp 2% nicht, der Rest enthielt sich der Stimme. Gelobt wurden wie immer die familiäre Atmosphäre, die guten Vorträge, die Themenvielfalt und auch das übrige Drumherum. Beschwerden wegen eines zu abwechslungsreichen Programmes werden gern entgegengenommen, aber dann doch eher als Lob verstanden. Obwohl ich das Vortragsprogramm ja persönlich nicht so gelungen fand. Auch war ja die Auswahl dieses Jahr kleiner als noch im vergangenen Jahr. In der Kritik stand dieses Jahr besonders die schlechte Turnhallenplanung ganz oben. Das wird sich garantiert wieder bessern. Die meisten Teilnehmer wurden per Mundpropaganda erreicht. Einen großen Anteil haben auch Artikel in Blogs und Foren. Ich glaube daran hat wohl Karl-Tux-Stadt seinen Anteil gehabt :D Die Offlinestöckchen-Aktion wurde ja auch in den Nachrichten der Chemnitzer Linux-Tage erwähnt. Übrigens brüte ich bereits über dem Postkartendesign für 2009 ;) Wer möchte denn Ende des Jahres so ein Offlinestöckchen haben? Die Kommentarfunktion steht euch ja offen :D Aber auch die Zeichnungen von Jojo haben wohl für Berichterstattung innerhalb der Blogosphere gesorgt. Aber auch die Nacht der freien Filme fand ja in der Blogosphere ein Echo, hier gab es auch einen oder zwei Kritiker, ja das wird ein wenig besser auf jeden Fall (zwangsweise man wird immer nur besser ;) ). Auch hier hab ich ja bereits damit begonnen Material für 2009 zu sammeln und zu sichten. Insgesamt haben wohl Viele innerhalb des Coreteam bereits begonnen mit der Arbeit an den Chemnitzer Linux-Tagen 2009, es gibt so manche neue Idee und über Verbesserungen wurde nachgedacht. Was wird aber noch nicht verrraten ;) Aber das Datum könnt ihr euch schon mal in den Kalender schreiben 14. und 15. März

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  • Das Henne-Ei-Problem

    Juni 23rd, 2008 von buergermeister

    oder warum ich Passwortgeneratoren lustig finde. Die Story um die Freigabe von jpwgen animiert mich dazu ein wenig über die Sinnhaftigkeit von Passwortgeneratoren nachzudenken. Jetzt kommt also pwgen auch noch in Java daher. Die Sicherheit und Stärke von Passwörtern, scheint bei einigen das A und O der Computersicherheit zu sein. Da beschäftigen sich doch ernsthaft Leute damit und halten Vorträge darüber. Allen Ernstes wird doch immer wieder empfohlen Pw-Cracker zum Testen der Sicherheit des eigenen Passwortes zu benutzen, finde ich wirklich intelligent. Fand ich schon vor einigen Jahren, relativ overheaded. Da durfte ich die Einsatzmöglichkeit von john the ripper in einer Securitysuite prüfen. Nun normalerweise kommt bereits auf einem normalen Linuxsystem so etwas wie cracklib zum Einsatz. Beim anlegen eines Nutzers, bzw. beim ändern das Passwortes, wird gegen entsprechende Wörterbücher geprüft. Ist das Passwort schwach also ist in den entsprechenden Büchern vorhanden, kommen die Einstellungen von Root zum tragen in der Regel wird das Anlegen verweigert. Ist es “stark” genug wird es verkryptet und in der shadow abgelegt. Was macht nun so ein Cracker wie john? Ganz einfach am Beginn arbeitet er mittels Dictionary-Attack, er verschlüsselt also die Wörter aus einem Dictionary und vergleicht den Ausgabestring mit dem in der Shadow abgelegten Passwort. Scheint also es kommt auf die entsprechenden Wörterbücher an! Aber nicht nur auch der Verschlüsselungsalgorhytmus spielt eine Rolle. Nun, ok lösen wir das Problem mit dem voranstellen oder einmischen eines Sonderzeichen in unser Passwort – Pustekuchen. Denn John the Ripper hat etwas, dass sich incremental mode nennt, mit Hilfe von regulären Ausdrücken werden selbstständig entsprechende Suchausdrücke formuliert und getestet. Nichts anderes machen diese Passwortgeneratoren, sie spucken anhand vorformulierter Regeln entsprechende Zeichenkombinationen aus. Mit dem wohl für mich entscheidenden Nachteil, das keiner selbst das Passwort aus seinem Kopf gekramt hat und die Wahrscheinlichkeit des “Merken” eines solchen Passwort tendiert gegen Null. Aber es gibt ja so etwas wie das KWallet und andere Passwortsafes, in dem man die Passwörter wieder verkryptet und mit einem Passwort geschützt hinterlegen kann :D

    Jetzt mal ehrlich, welcher Systemadministrator setzt sich hin und testet die Passwörter auf Sicherheit und zwar mittels John the Ripper? Ich finde das wie oben gesagt reinste Ressourcenverschwendung, das Ganze läuft nämlich hochgradig Prozessorlastig und dafür brauche ich mindestens eine extra Maschine und kaum habe ich alle Kennwörter geprüft fange ich von vorn an, da meine Nutzer logischerweise ihr Passwort wechseln müssen. Das Pferd ist meines Erachtens von der falschen Seite aufgesattelt, ich würde lieber meine cracklib vernünftig anpassen als solchen Zinnober zu veranstalten. Am Ende ist der Ganze Passwortschutz eh sinnlos, was nützt mir ein sicheres Schloss in einer wackligen Tür………? Jedenfalls finde ich maschinell “erdachte” Kennwörter für sinnlos, sie folgen Regeln kenne ich den Generator kenne ich die Regeln und habs am Ende doch einfacher.

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  • Da haben wir den Zonk

    Juni 22nd, 2008 von buergermeister

    Die neue Killerdistributions openSUSE 11.0 ist nun draussen, schon einige haben darüber berichtet. “Aber allen Unkenrufen zum trotz, von den RPM-basierten1 Distros imho immer noch eine der besten.” meint da Oli dazu. Nun ich gehöre ja auch zu den SUSE-(L)usern und hab lange Zeit SUSE benutzt und nutze es teilweise noch (allerdings nicht mehr privat). SUSE war lange Zeit die Einsteigerdistribution nicht nur in Deutschland, viel Software wurde mitgeliefert, lange Zeit war man da Vorreiter, alles funktionierte nahezu problemlos, einfache Installation und was entscheidend war gedruckte Handbücher. Das war lange Zeit überhaupt der Grund, Geld für eine Box auszugeben. Heute wo nahezu jeder einen Breitbandanschluß besitzt und nachdem die Handbücher auch recht dünn geworden sind, sieht es da anders aus. Irgendwie hab ich das Gefühl, die SUSE als Community nimmt nicht so richtig Fahrt auf. Denn die Nutzer die eben auf problemlose Installation und auf Handbücher Wert legten, sind eben nicht die die sich auch an der Entwicklung beteiligen. Martin war ja stolz in Berlin auch erstmals Communitymitglieder am Stand zu haben, ich glaube damit meinte er Mönki vom Linux-Club :D Erwähnung in dem Interview fand ja auch Joe “Zonker” Brockmeier, der nun für den Aufbau einer SUSE-Community in den USA sorgen soll. Tja und der schreit man schon nach Hilfe, er will ein Team aufstellen, welches genau für so etwas zuständig sein soll. Na dann helft mal dem Mann…….

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    Kannte ich noch nicht

    Juni 18th, 2008 von buergermeister

    Ich war gerade auf der Suche nach typischen Latingitarrensound. Irgendwie ist mir da gerade dannach und dabei bin ich auf ne neue freie Lizenz gestoßen. Artlibre – die Lizenz für freie Kunst

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  • Wtf is Jürgen Milski?

    Juni 17th, 2008 von buergermeister

    Kennt den Knilch noch wer? Jedenfalls hat dessen Grinsebacke mich heute Morgen auf nem Plakat angegrient. Das ist Der grosse Bruder von dem Zlatko mit seinem Shakesbier, der immer Plaque kriegt. Das Plakat hat mir mitgeteilt, dass den die Disse um die Ecke, extra für ne Party aus Malle einfliegen läßt. Aha, früher hat man wenigstens den König von Mallorca engagiert. Was mich mal eher interessiert, Milski, musst Du heute immer noch 50% an Endemol-Prodctions abgeben, dafür das sie dich zum Star gemacht haben? Bleibt nicht viel über von den 350€ die ein abgehalfteter Star für so ne Diskoerscheinung in der Regel bekommt. Da verdient man doch eigentlich bei Ford besser, obwohl da müssen ja auch teilweise gerade die Bänder still stehen. Wie dem auch sei, irgendwie bist ein Opfer der Medienunkultur und hätte mich nicht dein Nachname zum ersten Mal auf nem Plakat angegrinst, wüßte ich nichtmal den ;)

    Welch ein Glück, dass ich keinen Fernseher mehr hab, bei der wievielten Staffel Big Brother ist man jetzt?

    Geschrieben in Wundersame Webwelt | 9 Kommentare »

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  • Schuster bleib bei deinen Leisten

    Juni 16th, 2008 von buergermeister

    Nein, ich bleibe dabei meine Stimme klingt nicht toll und wenn man mal nur so zwischendurch schnell ein Interview macht, weil der eigentliche Moderaotr kaum noch Stimme hat un mal ne kurze Pause braucht, dann kommt nicht viel herum. Ich werde halt nie ein Podcaster. Aber hier nun der Podcast mit Martin Lasarsch, Michael Loeffler und naja mir.

    Geschrieben in Desktop Revolution, Distribution Drama | 5 Kommentare »

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  • Ich wusste es schon immer

    Juni 11th, 2008 von buergermeister

    Vi/Vim ist der Editor schlechthin, warum na lest das Zitat aus der Mail :D

    Das Beste an Vi. ist die Sicherheit, dass man “mit Autopilot fliegt”, dass man entspannt und ohne Sorgen zur Sache kommen kann, dass der Staender auch haelt, auch wenn man unterbrochen wird (die Kinder klopfen an die Schlafzimmertuer, der Hund bellt, das Kondom sitzt schlecht). Wenn man Vi. bewusst anwendet, kann es auch der Partnerin gegenueber ein grosses Geschenk sein. Nur ein Rat: Sagen Sie ihr nicht, dass Sie es verwenden, das weibliche Selbstwertgefuehl ist genauso verletzlich wie das unsere.

    Geschrieben in Wundersame Webwelt | 3 Kommentare »

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  • Tux macht Radio

    Juni 10th, 2008 von buergermeister

    Das ist schon wirklich ein Kreuz mit den Vortragenden, immer wieder fällt mir mal einer aus. Bisher hat es ja immer geklappt noch rechtzeitig Ersatz zu besorgen. Diesen Monat bleibt mir aber nichts weiter übrig als mal selbst einen Vortrag zum CLUG-Stammtisch zu halten. Da ich mich in letzter Zeit ja, dank des “Ersatzsenderechners” mit dem Thema Audiostreaming beschäftigen durfte, wird es ein Vortrag über Audio Streaming, eine ganz interessante Sache eigentlich, wo man mit stiegendem Anspruch auch immer mehr selbst Hand anlegen muss. Im Moment schreib ich gerade an den Folien, mal sehen sieht so aus als wenn auch ein Tutorial herausspringt. Hoffe das alles mal übermorgen Nachmittag fertig zu haben.

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    vom Vorhof der Hölle

    Juni 9th, 2008 von buergermeister

    Es geht weiter in der Reihe der Linuxdesktops auf Karl-Tux-Stadt. Der diesmalige Desktop kommt direkt aus dem Hades und ist diesmal kein deamonischer Desktop sondern ein Slackware 12.1 und sei ansonsten überhaupt nichts spektakuläres. Black ist beatyful. Ein ganz simpler Fluxbox-Desktop, einfach ist eben manchmal mehr.

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  • Ich als Podcaster?

    Juni 5th, 2008 von buergermeister

    Das geht ja mal gar nicht, ich kling wirklich nicht so toll. Das ich vors Mikro geh ist ja eigentlich selten, auf dem Linuxtag gings dann aber mal doch nicht anders. Die ersten Interviews vom Linuxtag sind nun geschnitten und veröffentlicht. Na dann, sozusagen der erste Karl-Tux-Stadt-”Podcast“.

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  • Sendemarathon

    Juni 3rd, 2008 von buergermeister

    Einige haben ja schon gedrängelt, ich soll berichten, wie es in Berlin zum Linuxtag war. Ok, dass wäre sehr einfach stressig. Ich bin am Dienstag bereits angereist, klar zum Aufbau. Allein die Anreise war für mich Horror, bin ich doch neben dem Gepäck welches man doch sonst am Mann hat auch noch mit einem Desktop-PC unter dem Arm nach Berlin gereist. Auf dem Messegelände angekommen, gleich mal ein Schock, die Pakete die Ingo hat nach Berlin schicken lassen waren verschwunden. Tja, damit konnte ich am Dienstag bis Thomas angekommen ist und mir wenigstens ein Mikro gegeben hat keine Aufnahmen machen, denn das Aufnahmegerät war in einem der Pakete. Na das eine Paket hat sich ja am Mittwoch dann angefunden, das andere dann am Freitag ^^. Später kam dann Thomas ” der genial vom Thema abschweifen Könnende” Steinbrecher und wir haben angefangen unser “Studio” einzurichten, auch hier fehlte uns wieder Inhalt des Technikpaketes – die externe Soundkarte. Aus der zweiten extra von mir dafür eingebauten, kam schon mal kein Ton mehr heraus, die hat den Transport wahrscheinlich nicht überlebt. Danke an Micha Bohle von Jacklab Audio Distirbution, der uns sofort und unproblematisch eine externe Soundkarte zur Verfügung gestellt hat. Damit konnten wir dann senden, allerdings keine Musik vom Rechner spielen. Das haben wir mit dem Stick direkt vom Mischpult getan, mit einem Nachteil. Wenn vom Stick Musik kommt kann auf dem nicht mehr mitgeschnitten werden. So fehlen uns nahezu alle Interviews vom Mittwoch – leider. Am Mittwoch Morgen kam dann der nächste Horrorschock, als erstes Netz weg. Die Standnachbarn namentlich Kubuntu, hatten die Angewohnheit ihre Sachen rüde in den Aufbewahrungskabuff zu schmeissen und das Netzwerkabel verabschiedete sich dabei meist aus dem Switch. Ok, ab da waren die Schuldigen für Streamunterbrechungen schnell gefunden. Aber der Horror ging weiter, das Linux auf dem Senderechner war der Meinung über Nacht die Soundkarten einfach mal um gruppieren zu müssen. Aus /dev/dsp2 wurde /dev/dsp1, nein der Rechner hatte zwischendurch einmal gebootet und da blieb die Reihenfolge beim Altem. Dann ging es los, ein dickes Programm, welches mich weitere Jahre meines Lebens gekostet hat. Verschwundene Interviewpartner, verspätete Interviewpartner und dass obwohl ich eigentlich redaktionell etwas an den Webseiten machen wollte. Dann kamen Interviews im Keller hinzu auch hier Verspätungen und technische Defekte – Streß pur. Am Donnerstag sah es nicht anders aus, auch da war ich ja mit Thomas alleine im “Studio”. Obwohl die Hallen angenehm kühl und keine Open Sauna waren, hab ich richtig geschwitzt. Von wegen diese Sneaker wären besser gegen Schweißfüsse, nächstes Jahr wieder Badelatschen oder Turnschuhe, war ja nicht zum aushalten. Ab Freitag normalisierte sich die Situation dann, Ingo war da und konnte Thomas, dessen Stimme zwischendurch auch nicht toll klang ablösen.

    Insgesamt, hatte Radio Tux schon Erfolg mit den Sendungen vom Linuxtag, wir hatten viele neue Hörer, einen sehr aktiven Chat mit vielen Fragen, vielleicht auch neue aktive Radio Tuxer. Für die Breite die wir versucht haben darzustellen haben wir viel Lob bekommen. Insgesamt haben wir über 50 Interviews geführt, gigantisch für 32h Programm oder? Genau das was die Hörer immer wollten. Thomas, kann ja genial vom Thema abweichen und kann stundenlang erzählen aber manchmal ist es eben doch gu, wenn man sich ein wenig auf das jeweilige Thema vorbereiten kann. Man hat das deutlich an der Qualität gemerkt, die Interviews von Ingo waren vorbereitet, er hatte einen Leitfaden in der Hand. Das hat Thomas auch im Verlauf gemerkt, aber auch mein Interview mit Martin Lasarsch und Michael Löffler von openSUSE fand ich nicht so toll, es war eben unvorbereitet um Thomas mal ne Pause zu gönnen. Ich fühle mich ja sowieso vorm Mikrofon nicht so toll, ich mach ja doch lieber die redaktionelle Arbeit. Meine Stimme klingt irgendwie zu rauh, das kann man sehr deutlich im Interview mit Sebastian Kügler von KDE hören. Hier werden wir in naher Zukunft zulegen, wir haben feste Studioaufbauten besprochen, die uns in Zukunft helfen werden, gelassener auf den Veranstaltungen zu sein und ich werd eben doch im Vorfeld noch die einzelnen Interviews vorbereiten und den Moderatoren Leitfäden vorbereiten, dass sie mir dabei helfen müssen wissen sie. Na dann sind wir gespannt obs auf der Froscon klappt.

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  • Urmenschenarbeit

    Juni 2nd, 2008 von buergermeister

    Neben mir sitzt meine Kollegin und schießt doch tatsächlich Fotos mit der Digicam vom bootenden SUSE 11 für ihren Vortrag. Ich werde ich nicht mal sagen, wie man das macht, weil die Diskussion erspar ich mir der mal zu zeigen, was qemu ist……….

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  • Wenn man nur mal Zeit

    Juni 2nd, 2008 von buergermeister

    geahbt hätte. Ich hatte weder Zeit die Feeds, die Webseite von Radio Tux und leider gar nicht mein eigenes Blog letzte Woche zu pflegen. Es war einfach zuviel Streß. Am Mittwoch und Donnerstag waren wir ja leider alleine. Und am Mittwoch hatte ich ne Menge Interviews im Keller, die dann später ausgestrahlt wurden. Eins ist ja schon schriftlich bei Kubuntu-de.org veröffentlicht. Ich glaube irgendwann am Mittwoch hat mich auch Thomas im vorbei rennen angesprochen und ich habs ins Mikro gesagt. So nun gehts an die Nachbereitung, Berichte schreiben und Interviews schneiden und veröffentlichen. Am Mittwoch haben wir leider keine Aufzeichnungen mehr also falls da draußen in den Weiten des WWW jemand ist, der die Streams mitgeschnitten hat bitte melden. Ich werde dann auch ein paar Erlebnisse in den nächsten Tagen hier schildern.

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