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Ubucon 2013

Oktober 15th, 2013 von buergermeister

Letztes Wochenende war also die mittlerweile 7. deutsche Ubucon und ich war als einer der nicht Ubuntu-Vertreter, wie man hier nachlesen kann, vor Ort. Mein Beitrag zum Programm der Ubucon waren zwei Workshops, einer zu Blender und einer zu Inkscape. Etwas weniger als in den vergangenen Jahren. Das Programm war durchaus auch für nicht Ubuntu-Fans interessant, jedenfalls auf Einsteigerlevel. Ich jedenfalls mußte schon wieder Kurt Pfeifles PDF-Kung Foo-Workshop verpassen, aber nächste Chance auf der OpenRheinRuhr, wo wir hoffentlich endlich mal nicht paralell im Programm sind.  Mankos gab es wie immer an der Organisation, ich hätte mir eine bessere Beschilderung gewünscht, da hätte ich mir wohl erspart eine halbe Stunde auf dem Gelände herum zu irren und ein Netzwerk, welches nur Kommunikation auf Port 80 zuläßt ist auch nich das Wahre. Jedenfalls war es ein durchaus interessantes Linux-Wochenende, die Leute die zur Ubucon fahren sind ja nicht die Fanboys, bei denen ausser Ubunu nichts anderes in Frage kommt. Vielleicht begleitet mich ja im nächsten Jahr einer meiner Fedora-Kollegen zur Ubucon 2014, die auf jeden Fall statt findet ob in Leipzig oder Berlin oder vielleicht an einem anderem Ort, das wird sich zeigen.

Last weekend I was at the german edition of Ubucon, it was not my first one. Of course it was recognizable that I am not from Ubuntu as I weared like before my Fedora Ambassador Shirt, but I was not the only one from outside of the Ubuntu world, there was also Martin Gräßlin the KWin developer, who comes from openSUSE. That we are not from the Ubuntu Community was recognized from Kristian Kißling editor of the German Linuxmagazin and so he mentioned us in his article about the event. I had some interesting conversations on the event, hopefully next year I will be not the only Fedora guy there. There is definitely place to show e.g. RPM packaging and the visitors of Ubucon are the open people of the Ubuntu community, they are willing to learn also about such things, the program was generally not very Ubuntu related more Linux and FLOSS related. So next year I think I will be again going to this event.

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me @ ubucon.de 2013

September 24th, 2013 von buergermeister

In nur wenigen Wochen, vom 11.-13. Oktober ist es wieder soweit, die deutschsprachige Ubuntu-Gemeinschaft trifft sich in Heidelberg zur jährlichen Ubucon. Auch ich werde dieses Jahr wieder vor Ort sein, natürlich mit einem Workshop zu Inkscape. Von mir wird es aber auch dieses Mal einen Workshop zu Blender geben und zwar gleich am Samstag morgen um 10.00-13.00 Uhr.

Gemeinsam unternehmen wir die ersten Schritte mit diesem Programm und modellieren eine Szene mit Whiskyglas und Eiswürfeln und mit Hilfe der Flüssigkeitssimulation füllen wir das Glas auch mit Whisky. Dabei kommt Blenders neue Renderengine Cycles zum Einsatz. Alle Funktionen von Blender schaffen wir natürlich in diesen 3 Stunden nicht aber einige Grundlagen auf jeden Fall.
Wer dann von Grafiken noch nicht genug hat, der kann am Sonntag Morgen noch am Inkscape-Workshop teilnehmen.

Dort werden wir gemeinsam diese Szene mit Papier und Marker zeichnen oder zumindest wir werden es versuchen. Natürlich werde ich auch die restliche Zeit vor Ort sein, wer mich treffen möchte und noch nicht kennt, ich dürfte wohl ziemlich auffallen. Ich bin der Typ im Fedora-Shirt ;)

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Hat es jetzt der letzte begriffen?

März 11th, 2013 von buergermeister

Auch auf die Gefahr hin, dass im ubuntuusers-Forum wieder Einträge ala “Canonical Bashing auf Karl-Tux-Stadt” und hier die lieben Fanboys in anonymer Art und Weise beleidigende Kommentare schmieren, geb ich dann doch mal meine Meinung zu den neuesten Ereignissen.

Ubuntu started jetzt also seinen eigenen “XServer” namens Mir. Von mir aus, deren Problem, ich jedenfalls gehöre nicht zu denen die darin eine Gefahr sehen. Die Welt von Open Source lebt von ihrer Vielfalt und die vielen Forks sind der Motor, der die Entwicklung voran treibt. Allerdings hat die Sache einen Haken, die Anforderungen sind in den letzten Jahren gestiegen, die Zahl der unterschiedlichen Geräte und Plattformen steigt. Damit steigt auch eines der Bedarf an Entwicklern und diese kosten Geld.

Falls jemand “The Cathedral And The Bazar” gelesen hat, dann weiss man das der Benutzer bei der Entwicklung von FLOSS eine Rolle spielt, die des Beta-Tester. Und mehr noch aus diesen Reihen stammen auch nicht wenige der Entwickler. Will man also ein Open Source “Produkt” entwicklen, so tut man gut daran, seine Community zu pflegen. Das ist ein Tanz auf dem Drahtseil, denn man muss viel Geduld aufbringen, denn diese Entwickler lassen sich nicht zwingen, nach meinem Gusto zu arbeiten und nur das zu tun, was ich für richtig halte.

Weder Mark S. noch Jono B. sind meines Erachtens in der Lage, die für die geplanten Entwicklungen nötige Community aufzubauen. Beide sind eher Marketingspezialisten, die immer schön von sich reden machen. Allerdings beginnt der Fisch viel zeitiger an zu stinken, nämlich schon mit dem Beginn von Ubuntu. Immer wieder hört man, das Ubuntu Linux benutzerfreundlich/einsteigerfreundlich gemacht habe. Das ist Schwachsinn, ein SUSE oder RedHat liess sich zu der Zeit ebenfalls einfach installieren. Was sich geändert hat war die einfache Verfügbarkeit, man hat Ubuntu verteilt wie kostenlose Bonbons. Während andere Distributoren noch versucht haben mit Boxen ein wenig Geld zu verdienen. Und eben da fängt der Fisch an zu stinken, kreiert man eine Atmosphäre von “kostenlos” bekommt man unter Garantie nicht die Community, die zur Entwicklung beiträgt. Das es trotzdem eine halbwegs aktive Ubuntu-Community gibt, die versucht etwas beizutragen, ist nur der schieren Anzahl an Nutzern zu verdanken.

Eines ist fakt Canonical ist eine Firma und das heisst am Ende Profit. Scheinbar war der Plan, durch das verteilen von CDs eine möglichst große Nutzerbasis zu erlangen, wenn nicht gar die größte Nutzerbasis unter den Linuxsystemen und dann damit bestimmen zu wollen. Das das nicht funktioniert hat ist offensichtlich. Schliesslich hat man Unity am Ende der Weigerung der GNOME-Entwickler zu verdanken, den Releasezyklus an Ubuntu zu koppeln. Das man nebenbei nicht von Erpressung von Banshee-Entwicklern oder von Amazon-Werbung im System nicht zurück schreckt, macht ebenfalls nicht nur Freunde. Scheinbar will man auch in der Zukunft auf Masse setzen, Ubuntu auf dem Phone, Ubuntu auf dem Tablet… Ubuntu auf dem Fernseher.

Das kann ja auch durchaus finanziell erfolgreich sein, ein System auf allen Geräten. Tja nur braucht man auch dafür am Ende die Entwicklerressourccen. Und ob man diese aus der Community gewinnen kann, ist nach dem letzten Blogeintrag von Mark S. ist mehr als fraglich. Ob Sparmassnehmen, wie die Durchführung des Developer Summit als Online-Event die richtigen sind, ist auch zweifelhaft. Für mich schaufelt Canonical hier sein eigenes Grab und wisst ihr was, ich weine dem später keine Träne nach. Leid tut es mir nur für die, die beigetragen haben zur Ubuntu-Community, aber die fühlen sich auch bestimmt bei Fedora, Debian oder openSUSE wohl. Willkommen sind sie bestimmt.

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Dinge die die Welt nicht braucht – Consort

Januar 21st, 2013 von buergermeister

Es dürfte sich bereits herum gesprochen haben, es gibt einen weiteren GNOME Fork. Nach Mate und Cinnamon gibt es nun auch Consort und ob dieser Desktop ein Gewinn ist, ist fraglich. In letzter Zeit hört man immer wieder Stimmen, die da rufen das diese Forks der Tod des Linux-Desktop sein werden. Man solle doch besser die Ressourcen bündeln. Das ist für mich totaler Schwachsinn, die Forks und die Vielfalt nicht nur unter den Linux-Desktops sind der Motor, der die Entwicklung vorantreibt. Wenn man sich einmal rückbesinnt, gäbe es überhaupt kein GNOME, wenn Miguel de Icaza nicht vollkommen anderer Meinung gewesen wäre als Matthias Ettrich. Eine andere Meinung zu haben und diese auch in Code umzusetzen, ist nicht nur Tradition sondern auch notwendig.

Allerdings macht ein Fork auch nicht immer Sinn, wie am Beispiel von Consort. Dieser kam zustande, weil der GNOME-Fallbackmodus demnächst wegfällt, mit dem man auch ohne 3D-Beschleunigung einen GNOME-Desktop einsetzen konnte. Sicher ein nützliches Feature, schliesslich gibt es auf unserem Globus immer noch Rechner, die derartiges nicht besitzen. Wenn aber die Arbeit am Fallbackmodus eingestellt wurde, weil sich keiner um den Code gekümmert hat, muss man sich fragen ob ein Fork Sinn macht.

Wenn man einen Blick über die Forks und Newcomer der Linuxdesktops wirft, stellt man fest, dass diese neuerdings aus dem Hause von Distributionen kommen. Scheinbar denken einige Distributionen, sie benötigen eine Alleinstellungsmerkmal Desktop Environment und das fängt bei Ubuntus Unity an. Das bisher von keiner anderen Distribution eingesetzt wird (werden kann). Dieses Mal ist die Distribution Solu OS die treibende Kraft und wenn man die Seiten dieses Projektes aufsucht und nur einen Blick auf die Seite mit den Namen der Entwickler wirft, kann man sich fragen ob die paar Hanseln, denn die Kraft für ein “ganzes” Desktop Environment aufbringen werden. Ich bin ja wirklich ein Liebhaber der Vielfalt aber an der Stelle frage ich mich wirklich ob es Sinn macht. Falls es noch andere Gründe, für einen Fork gegeben hat (die ich mir durchaus vorstellen kann) sollte man diese auch offen benennen. So jedenfalls bekommt das Ganze den faden Beigeschmack eines “Marketingforks”.

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Ein Farbprofil des Monitor erstellen…

November 9th, 2012 von buergermeister

Da ich in Brno zum Linux ColorManagement Hackfest bin und ohnehin meinen Screen zu kalibrieren habe, ist es wahtscheinlich eine gute Idee zu schreiben, wie das Ganze funktioniert.
Nutzer von Ubuntu müssen zuerst das Paket “colormanager” installieren, bei Fedora und openSUSE sollte dieses bereits installiert sein. Dann findet man in den Systemeinstellungen, das Menü für “Farbe”.

Öffnet man diesen Dialog, bekommt man die Geräte angezeigt, die aktuell am Gerät zu finden sind, die man kalibrieren kann.
Nutzer von KDE müssen derzeitig dispcalGUI benutzen, um ihre Geräte zu kalibrieren. Für Ubuntu und openSUSE ist das Paket in den Repositories verfügbar, Nutzer von Fedora müssen leider selbst kompilieren oder können ein Paket vom Autor benutzen benutzen. Die Benutzung ist am Ende ziemlich die Gleiche, nur das dispcalGUI einige Optionen zur Profilerstellung mehr bietet.
Nachdem ein entsprechendes Kalibrierungsgerät angeschlossen ist, wird der Button “kalibrieren” freigeschaltet. Ich habe an der Stelle einen ColorHug benutzt, ein Open Source Gerät, welches für relativ wenig Geld bei Richard Hughes, dem Autor von colord zu erwerben ist.
Einziges Nachteil von ColorHug ist, dass es ein ziemlich kleines Gerät ist und schlecht am Bildschirm anliegt. Das Ganze während der Profilierung fest zu halten ist keine gute Idee, da der Prozess einiges an Zeit in Anspruch nimmt. Man sollte sich also eine Möglichkeit einfallen lassen, den ColorHug am Monitor zu halten. In meinem Fall ein Gummiband, welches den Hug am Screen des Laptop hält.

Mit dem ColorHug wird auch eine CD geliefert, auf welcher eine Fedora Liveversion enthalten ist, um den Monitor zu profilieren, auf der CD ist auch dispcalGUI enthalten. Nach dem Kalibrierung ausgwählt wurde, wird man durch einen ziemlich einfachen Dialog geführt, der einem erlaubt die Genauigkeit der Profilierung auszuwählen.

Am Ende wird ein graues Feld angezeigt auf das das Kalibrierungsgerät gelegt werden muss. Danach kann die Profilierung gestartet werden. Während der Profilierung, werden auf dem grauem Feld wechseln eine Anzahl an Grautönen und Farben dargestellt, um die Wiedergabe des Screen festzustellen.

Am Ende zeigt ein neues Fenster mit einem Smilie, das Ende der Profilierung an und im Menü “Farbe” ist jetzt ein Profil für den Monitor zu finden und auch das Alter dieses Profiles.

So wie man sehen kann, ist das Ganze eigentlich nicht unbedingt schwierig. Die Profilierung muss von Zeit zu Zeit wiederholt werden, da ein Monitor mit zunehmendem Alter an Leuchtkraft verliert und auch die Farbfilter sich ändern. Allerdings braucht man zur Profilierung ein entsprechendes Gerät. Aber mit dem ColorHug gibt es ja seit einiger Zeit ein kostengünstiges Open Source Gerät.

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Indios erobern die Distributionen

Oktober 27th, 2012 von buergermeister

Der ein oder andere erinnert sich vielleicht an das Programm zum Erstellen von Animationen, welches ich vor einer Weile vorgestellt habe oder auch den Screencast dazu. Bisher war das Problem, das man zum ausprobieren Tupi selbst kompilieren musste, was selbst erfahrenen Leuten einiges an Kopfzerbrechen bereitet hat. Schon vor einer Weile hat Gustav begonnen Tupi umzuschreiben um den Distributionen das packen zu ermöglichen. Das war aus rechtlichen Gründen nicht so einfach bis dahin, da Tupi ffmpeg enthielt. Aber darüber hatte ich ja auch bereits geschrieben.
Die Mühen beginnen sich jetzt auszuzahlen, so ist Tupi jetzt für Ubuntu erhältlich. Allerdings in einer veralteten Version, 0.1r12 um genau zu sein.


Gustav arbeitet auch an einem Paket für Fedora, welches ich bereits installiert habe und welches in wenigen Tagen auch verfügbar sein wird. Damit steht einer einfachen Installation von Tupi nichts mehr im Wege.

Falls es da draussen Leute gibt, die Tupi gern für eine andere Distribution packen würden nur zu, darüber würde sich Gustav auf jeden Fall freuen.
Aber das ist nicht die einzige Hilfe über die sich Gustav freuen würde, der Autor von Tupi plant am nächsten LibreGraphicsMeeting in Madrid teilzunehmen. Er benötigt dazu allerdings Unterstützung, da er die Reisekosten nicht allein tragen kann. Aus diesem Grund gibt es für ihn und zwei andere ein Pledgie. Aber lassen wir da mal Gustav selbst ein paar Dinge dazu sagen.

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Day 2 Ubucon

Oktober 22nd, 2012 von buergermeister

Today was the second day of the german ubucon. As expected it was a little quieter today, it looks on sunday not a lot of ubuntu users like to visit talks or workshops. But some of the LibreOffice folks showed up today as there was also a LibreOffice Development workshop. I only had one workshop today. I did exchange the slot with another one so I got the slot in the morning and as expected there was not a lot of participants. But on the end that was not bad as so all participants had more time for learning and get some things explained.
We will see if I go to next years Ubucon also, but I have a feeling I should also offer an GIMP workshop again. I had a strange feeling about the GIMP workshop from this program, I don’t find its the right way to show new users only a thing like GMic they learn nothing with it as using functions of it. And it looks I had right because all participants including the speaker had an hour later done with the workshop. Sorry if there will be a workshop from me next year I will not exchange the slots and take the morning time so that another one gets the better slot I don’t use it really.
So for me on the end is was not bad going to the Ubucon again, as I wrote yesterday I handed some Fedora DVD out and saw also some running. One thing is clear on this community driven event are not the “fanboys” and things are not discussed on an emotional layer. So we will see where the Ubucon next year will be after the tradition the should be also in Berlin at the HWTK. The location wasn’t that bad, a little bit better organized and the Ubucon would reach the level she had the year before.

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Day 1 Ubucon

Oktober 21st, 2012 von buergermeister

So today was the first day with talks and workshops at the german ubucon. And I had my first talk at 1pm and after a break for one hour an 2 hours workshop. I took some Fedora 17 DVD to the ubucon and placed them next to the Ubuntu versions at the registration desk, after my workshop they was all gone and I saw also some people sitting around with an running Fedora. So they looked really at it and tested fedora. One of the results of my workshop was, that some asked me if there is an overview about projects/software for doing presentations with CSS/HTML and SVG. As I showed this time also such software. I don’t know if there is one, but I think I will write such one when I am back home. With both my talk and my workshop I can be happy with the amount of participants. Not so much like last year as I did the same talk as the opening talk on friday and the room was crowed but still enough.

After 7pm we went to the Cancun at Alexanderplatz for the social event. Was really funny because the offered beer not only in a pitcher there was also a bigger version. A la card is was 3 litre but as it arrived and we had 3 litre drunk, we calculated there there over 4 litre are in it. So it was really a bargain, because you had only the choice which beer they have to fill in and we took Duckstein which is a really good beer.  So four litre are definitly enough for three man and we had beside of that a lot of fun and interesting conversations. So now is time for the bed as I have tomorrow morning the next workshop.

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Day 0 Ubucon

Oktober 20th, 2012 von buergermeister

Going to a conference means on the first day or the day before always travel. This time its not to far for me because its only Berlin, with ICE via Leipzig its just 2 hours. And there was no delay, so I arrived the time I planned. So I went to the hotel, checked fast in and then went to the venue. Which is this year the HWTK in the city centre. Which was hard to find. On the venue there was first an little welcome and some finger food was served. After some waiting we went to C-Base, which some might know, for a combined LibreOffice/Ubuntu Party. Time for meet some friends. Some people spoke to me and said they already plan to visit my talk and my workshops. So lets see if they are not empty :D

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me @ ubucon.de

September 17th, 2012 von buergermeister

Auch dieses Jahr werde ich wieder auf der deutschen Ausgabe der Ubucon sein. Am Samstag werde ich um 13.00 Uhr im Raum Oneiric, einen Vortrag halten, wie man in Zukunft auf OOo oder LibreOffice oder noch schlimmer PDF/Flash & Co. verzichten kann und dennoch sein Vortragsfolien im Browser vorführen kann – Free Your Slides.

Am gleichem Tag gibt es im gleichen Track um 15.00 Uhr mit mir noch einen Inkscape-Workshop РSexy Jeans. In diesem zeige ich, was mit Filtern und Pfadeffekten alles so m̦glich ist.

Am Sonntag gibt es dann um 13.00 Uhr noch einen Inkscape-Workshop – Grinsen kann jeder. In diesem geht es darum, wie man einfahc ein eigenes Emoticon-Set erstellen kann und zeigt einige Tricks zum Icondesign  und -export. Mich auf der Ubucon zu finden dürfte überhaupt nicht schwer sein, ich werde wohl in Fedora-Blau wieder aus der Masse herausragen. Man sieht sich also am 19.-21. Oktober in Berlin an der HWTK zur Ubucon.

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Her mit den Wallpapern!

August 21st, 2012 von buergermeister

Linux und freie Software lebt ja bekanntlich vom mit machen. Viele Nutzer wissen allerdings nie, wie ihr Beitrag aussehen soll. Eine der wohl einfachsten Möglichkeiten beizutragen, ist mal seine Fotos durch zu sehen, ob da nicht ein toller Schnappschuss der Wallpaper-verdächtig ist, dabei ist. Auf diese Weise kann man, wenn nur einen kleinen Beitrag zu seiner Lieblingsdistribution leisten.

Ubuntu ist derzeitig auf der Suche nach zusätzlichen Wallpapern für Quantal Quetzal und hier hat man noch bis zum 28. August Zeit zur entsprechenden Flickr-Gruppe beizusteuern. Hier ist allerdings die Anzahl auf nur einen Beitrag, der mit CC-BY-SA lizensiert sein muß, begrenzt. Die Auswahl findet später öffentlich im IRC #1210wallpaper statt.

Ebenfalls auf der Suche nach zusätzlichen Hintergründen ist man derzeit bei Fedora, hier hat man allerdings noch bis zum 5. September Zeit seine Beiträge einzureichen. Hier ist die Anzahl allerdings nicht begrenzt, alle Beiträge sollten ebenfalls unter CC-BY-SA oder einer ähnlichen Lizenz stehen. Zusätzlich verlangt Fedora allerdings das man das Contributors License Agreement im Fedora Account System akzeptiert. Die Beiträge werden bei Fedora in deren Wiki gesammelt. Dort findet man auch mehr Hinweise zur Gestaltung der gewünschten Wallpaper und deren Anforderungen.

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Pinta -Bildbearbeitungsspartaner

Juli 12th, 2011 von buergermeister

Open Source-Bildbearbeitungsprogramme schiessen derzeit irgendwie, wie Pilze aus dem Boden. Es gibt dutzende neue Programme. Pinta gibt es schon eine ganze Weile, die derzeit aktuelle Version 1.0 erschien Ende April diesen Jahres. Pinta ist eher auf grundlegende Funktionen beschränkt, wodurch das Programm übersichtlich bleibt. Als Vorbild dient Paint.NET und Pinta ist deshalb auch für Windows verfügbar, vorrausgesetzt man hat GTK# für Windows installiert.
Seit Ubuntu 10.10 Maverick Meerkat kann Pinta aus den offiziellen Paketquellen direkt installiert werden und auch openSUSE-Anwender finden das Paket in den Repositories. Da aber die Version 1.0 nach dem Release von 11.4 erschienen ist, muss man erst das Repository der Mono-Community einbinden.

zypper ar  http://download.opensuse.org/repositories/Mono:/Community/openSUSE_11.4/ Mono-Community

Auch Natty Narwhal enthält noch die Version 0.6-1, so dass man auch hier, wenn man die aktuellste Version verwenden will nachhelfen muss.

$ sudo add-apt-repository ppa:nilarimogard/webupd8

Dannach kann auf gewohntem Wege Pinta installiert werden. Pinta ist wie bereits erwähnt kein vollwertiger Ersatz zu Gimp und kommt spartanisch daher, alle Werkzeuge die man als Durschnittsbenutzer allerdings benötigt sind vorhanden und zusätzlich die wohl wichtigsten Filter.

 

Pinta kann natürlich auch mit Layern umgehen und hat eine vollständige History, so dass sich die Arbeitsschritte rückgängig machen lassen. Pinta kann übrigens auch mit .ico und den OpenRaster Format für den Austausch von Bildern mit Ebenen, .ora-Dateien umgehen

Für das mal schnelle “croppen” eines Bildschirmsnapshots eignet sich Pinta durchaus, wobei es für mich gewöhnungsbedürftig ist, dass der Markierungsrahmen der Auswahl ausserhalb des Bildbereiches verschwindet. Wer also nur wenig mit Bildbearbeitung am Hut hat, der kann durchaus einen Blick auf dieses Programm werfen und für den stellt es vielleicht eine Alternative zu Gimp dar.

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GPick – continued

Mai 11th, 2011 von buergermeister

Vor wenigen Tagen habe ich ja hier das Werkzeug GPick vorgestellt. Für dieses Tool gibt es Binärpakete für Debian und Ubuntu, als auch für eine etwas ältere Versionen für Windows. Wie geschrieben müssen die Nutzer anderer Distributionen die Software selbst übersetzen. Ich hatte auch geschrieben, das das Ganze mit SCons funktioniert. Nelson Marques hat meinen Artikel gelesen und auch Freude an diesem Tool gefunden. Nach der Beseitigung einiger kleinerer Probleme mit dem LEMON Parser Generator, hat Nelson die Software paketiert. Hier der entsprechende Artikel, wo er darüber berichtet. Derzeit nur für openSUSE 11.4, Tumbleweed und Factory als auch für Fedora 14, wo das Paket auch schon Anklang (und der openSUSE Buildservice auch mal für nützlich erklärt wird) gefunden hat.

Das Paket ist wie Nelson in der Paketbeschreibung erwähnt noch experimentell (es tut zumindest bei mir seinen Dienst) , er freut sich natürlich über Rückmeldungen von Tests. Er möchte das Paket gern in Factory submitten, damit es in der kommenden Version 12.1 von openSUSE enthalten ist. Also fleissig testen!

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Chemnitzer Linux-Tage 2011

März 22nd, 2011 von buergermeister

Last weekend, there was a event called Chemnitzer Linux-Tage, it’s a little “family” meeting. Together with Jan Krings, Marcel Richter, Michal Hrusecky and Klaas Freitag I took my part of the event. Alexander Graf was also there with a talk and Kai-Uwe Behrmann presented Oyranos there. Sascha Saigkill Manns showed not up, so the openSUSE medical presentation flopped. It was planned to show openSUSE medical together with Oyranos, because doctors need for medical pictures exact colors, thats an use case.

Klaas had on saturday a talk about his project Kraft, a suite for smaller companies, he was in the business track of the Linux Live foundation and his talk was really overfilled. Alexander Graf had on sunday a talk “AHCI and KVM – how to do storage access right”. Michal had on sunday an workshop about the openSUSE Buildservice. I had also on sunday a workshop about Inkscape and in the morning I did a talk about openSUSE 11.4
For all of us the event started on friday with the arrival and the preparing of the booth. But we had also a little surprise (or not really I saw that coming) Jörg Luther the chief editor of the magazin LinuxUser asked us, who would represent openSUSE in the Distribution Battle. We decided that really in the last moment and Klaas and me took that part, was easier as we thaught. We “fought” against Debian, Fedora, Mandriva, Pardus and Ubuntu and the first task was installing flash and the second question for us was AppAmor comparing to RedHat’s SELinux.
Over the whole weekend we got a lot of feedback, actually in my talk was 90% openSUSE users and the talk was in the beginners forum. Interesting that machine cloning and infini band drivers are interesting for them :D I load up my slides yesterday, they can be found here. Like always, I do my slides with SVG and JavaScript so they can used in a browser, if you download them you can change them. The license is Creative Commons BY-SA 3.0 and I have to say thanks to the oxygen-project here, because I used some icons from them in my slides.
Nearly everything what Klaas brought us from Nuremberg we gave out, so we distributed 300 DVD and I know there was 5 direct installations in the Praxis Dr.Tux. Some had the chance to get an openSUSE beer, really the last ones. On the end we can say, we had a lot of fun this weekend.

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Kein Unity in openSUSE & Fedora

Februar 25th, 2011 von buergermeister

Die Bemühungen der Major-Distributionen openSUSE und Fedora Unity als Desktop-Alternative für ihre Nutzer anzubieten, scheinen vorerst gescheitert.

Damit bleibt Ubuntu für nahe Zukunft wohl die einzige Distribution, welche diese alternative Benutzeroberfläche anbietet.
Nelson Marques, der sich seit geraumer Zeit bereits mit Portierungen des Ayatana-Projektes auf openSUSE beschäftigt schreibt dazu in seinem Blog, dass es hauptsächlich an einigen Problemen mit Compiz liegt. Ausserdem hätte er einige Probleme mit den gconf Einstellungen gehabt, die Unity verlangt und es sei zu Problemen mit den Einstellungen von openSUSE gekommen. Da aber openSUSE versucht stabil und zuverlässig zu sein und er das in diesem Branch von Compiz nicht sieht, wird es in openSUSE 11.4 kein Unity geben. Er verspricht aber, zu einem späterem Zeitpunkt die Entwicklung wiederaufzunehmen. Und das er fest entschlossen ist, Unity und Ayatana als Alternative für openSUSE zu integrieren, zeigt er mit einem eigenen Wallpaper für openSUSE Gnome:Ayatana.


Auch Adam Williamson, sah sich einigen Problemen gegenüber bei der Portierung von Unity für Fedora. Vor allem würde Unity and diesem Bug hier leiden und da er auch andere Dinge zu tun habe, will er die Arbeit an Unity einstellen. Läßt aber ebenfalls eine Fortsetzung offen, falls jemand helfen möchte, kann derjenige sich ruhig melden. Das Gleiche gilt natürlich für die Entwicklung von Nelson Marques. Man wird also gespannt sein, wie es mit Unity für andere Distributionen weitergeht.

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Pinguy OS – das strotzige Ubuntu

Februar 25th, 2011 von buergermeister

Der nächste Teilnehmer in der Blogparade rund um exotische Linuxdistributionen hat seinen Artikel veröffentlicht. Toadie hatte sich den Exoten PinguyOS gepickt, ein Ubuntu Derivat das als installierbare Live-DVD daherkommt.

Der Standard Desktop von PinguyOS ist GNOME, welches aber ziemlich aufgepeppt wurde, so ist standardmäßig Gnome Do und dessen Docky installiert. Auch im Gnome Panel wurde zum Beispiel standardmäßig der Systemmonitor aktiviert und auch Conky läuft bereits.

Neben der Optik wurde aber auch die Softwareauswahl erweitert, so kommt PinguyOS zum Beispiel mit installiertem VLC somt Codecs daher, auch Wine und Play on Linux ist an Bord. Auch Flash und Java sind bereits vorinstalliert.

Ausserdem läuft bereits ein Samba-Server, so das es möglich ist mit einem Mausklick Verzeichnisse im Netzwerk freizugeben und diese dann auch von Windows-Systemen zu erreichen. Ein UPnP/DLNA Server macht Dateien auch für Geräte erreichbar, die mit dieser Variante zurechtkommen, wie XBox und PS3.
Auch ich hab mir PinguyOS kurz angesehen und meine Begeisterung hält sich ebenfalls in Grenzen, da gibt es gute Dinge, wie zum Beispiel die Integration der Server die “Aufbesserung” der Optik ist aber auch für mich zuviel des Guten.

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Banshee vs. Canonical – Das wahre Gesicht von Canonical

Februar 17th, 2011 von buergermeister

Ich habe ja hier schon mehrmals darüber geschrieben, dass ich das “Engagement” von Canonical in der Welt der freien Software eher kritisch sehe. Das hat dann auch immer gleich Schmierereien in den Kommentaren zur Folge, ich kann mich also auch dieses Mal auf derartiges gefaßt machen. Seit einigen Tagen, zeigt Canonical einmal wieder mehr sein Gesicht, um was es ihnen eigentlich geht und zwar ums Geld verdienen. Nun Geld verdienen ist an sich nichts schlechtes und freie Lizenzen lassen auch genau das zu.
Die nächste Version von Ubuntu Natty Narwhal soll ja mit Banshee anstatt mit Rythmbox als Musikplayer daherkommen. Schon seit geraumer Zeit integriert Ubuntus Rythmbox zur Generierung von Einnahmen den Ubuntu Musicstore. Nun kommt aber Banshee bereits mit einem eigenen Store daher, der MP3 von Amazon anbietet und dessen Einnahmen zu 100% an die GNOME Foundation fliessen. Seit der Integration im Juli 2010 waren das etwas über 3.000 US$ wobei die Einnahmen seit dem kontinuierlich ansteigen und bald die 1.000$ Grenze pro Monat überschreiten. Die Banshee Entwickler publizieren diese Zahlen, wie das so üblich ist vollkommen offen in einem Spreadsheet. Das sind bei den derzeitgem monatlichen Einnahmen in etwa soviel, wie kleinere Firmen der GNOME Foundation im Jahr zukommen lassen.
Nun wie schon gesagt, in Rythmbox betrieb Canonical einen eigenen Musicstore und dessen Einnahmen wären mit Banshee dann nicht mehr da. Man hätte wie es die Lizenz von Banshee ja zuläßt diesen da natürlich integrieren können (Scheiße man häte wieder Entwicklungsarbeit leisten müssen) oder einfach den AmazonMP3 Store den Banshee integriert hat per default ausschalten können. Kein Hahn hätte dannach gekräht, statt dessen hat man sich an die Banshee Entwickler gewandt und ihnen zwei Vorschläge gemacht.
Entweder Canonical schaltet den Standard-Musikladen von Banshee aus, was sich mit wenigen Klicks wieder rückgängig machen läßt oder der Store bleibt integriert und Canonical bekommt in Zukunft 75% der Einnahmen.
Auch wenn andere da mal wieder Canonical zugute halten, dass man ja mit den Entwicklern immerhin kommunizieren würde, für mich ist das keine Kommunikation sondern Erpressung. Kommunkation wäre gewesen, die Summe offen zu lassen oder 75% als Verhandlungsbasis anzubieten. Ich bin mir sicher die Banshee Entwickler wären auf 50% sogar eingegangen, dabei hätten beide Parteien nur gewinnen können. Aber in der Geschäftswelt seihen ja 75% fürs nichtstun üblich, wie Jason Warner, Ubuntus neuer Manager für den Desktop in einem Kommentar bemerkt. Statt dessen haben sich nun die Banshee Entwickler für die Deaktivierungsvariante entschieden.
Wer genauer hinschaut sieht, hier gibt es ja auch einen dritten Geschädigten, die GNOME Foundation und mit der hat man ja schon seit geraumer Zeit ein Hühnchen zu rupfen und versucht sie auf Canonical Linie zu pressen. Ich sage nur Unity vs. GNOME Shell, Unity2D und QT. Meiner Meinung nach alles eher Versuche Gnome auf die Canonical Linie zu bringen.
Canonical versucht mehr und mehr seine massive Verbreitung im Bereich des Linuxdesktop zu nutzen um sich ein größeres Stück vom Kuchen zu sichern und an der Stelle muss man sich wirklich fragen, ob 75% hier gerechtfertigt sind.
Linux ist einst angetreten um ein Monopol im Bereich des Desktop zu brechen und das nur des Wissens willen, das ein Monopol nie für die Allgemeinheit gut ist. Es ist an der Zeit zu fragen, ob wir eine Dominanz von Ubuntu im Bereich des Linuxdesktop weiter akzeptieren können, wenn derartige Dinge die Konsequenz davon sind.

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  • Exotische Linux-Distributionen Zorin OS

    Januar 22nd, 2011 von buergermeister

    Der erste Beitrag zur Blogparade rund um die exotischen Linux-Distributionen ist eingetroffen. Der Beitrag stammt von Unixoid, der sich das Ubuntu-Derivat Zorin OS mal näher angeschaut hat. Zorin OS hat sich zum Ziel gesetzt eine Distribution zu schaffen, die es einem Windowsumsteiger möglichst einfach macht und das versucht man duch imitieren einer windowsnahen Desktopumgebung. So verwendet Zorin zwar Gnome als Desktopumgebung setzt aber auf das Icondesign von KDE’s Oxygen,  ausserdem sind sehr viele Compizeffekte per default installiert und aktiviert. Das Aussehen läßt sich über einen sogenannten “Look Changer” anpassen, in dem Windows 7, Windows Vista, Windows XP, Windows 2000, Mac OS X und der standardmäßige GNOME Look selektierbar sind. Eine weitere Sache, die man als Eigenentwicklung anpreise ist “Background Plus” mit dem man zum Beispiel Screensaver oder Videos als Desktophintergrund einsetzen kann. Dazu kommt dann noch “Zorin Splash Screen Manager mit dem man auf einfache Weise die Plymouth basierten Bootsplash tauschen kann. Die meisten der Multimedia Codecs sind bereits vorinstalliert und Flash läuft auch out of the Box. Ansonsten stellt sich Zorin meist als Ubuntu dar. Wer mehr wissen möchte kann ja in den Beitrag von Unixoid schauen.

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  • Ayatana in openSUSE

    Januar 2nd, 2011 von buergermeister

    Schon vor einigen Tagen hat Nelson Marques bekannt gegeben, das das von Chanonical für Ubuntu entwickelte Ayatana System auch für openSUSE verfügbar sein wird. Marques hat bereits vorher OSD-Notify auf openSUSE portiert. Die openSUSE Version von Ayatana is im Gegensatz zu der von Ubuntu voll zu Gnome kompatibel, man hofft auch darauf das einige der Entwicklungen zurückfliessen werden in das Projekt von Ubuntu und somit die Kompatibilität aufrecht erhalten wird. Ayatana in openSUSE wird es zunächst für die Gnome Version 2.32 geben, Teile sind aber schon mit GTK3 geschrieben und laufen deshalb unter GNOME 3.

    Nachdem bereits einige Wünsche in openFATE aufgetaucht sind, Ubunutus Unity auch für openSUSE verfügbar zu haben arbeit man nun auch daran.

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    Eintritt frei!

    November 4th, 2010 von buergermeister

    Am Samstag ist es wieder soweit, zum siebenten Mal findet der Brandenburger Linux-Infotag statt. Auch dieses Jahr gastiert er wieder in der Universität Potsdam, an die man vor drei Jahren gezogen ist. Das Motto dieses Jahr ist “Eintritt frei” und das war er bisher auch immer. Wer Zeit und Lust hat kann ja vorbei schauen, das Programm ist überwiegend einsteiger-orientiert.
    Ich selbst habe einen Vortrag, den ultimativen openSUSE A-Z Guide (13.30 HS2) und wie die letzten Jahre auch einen Inkscape-Workshop (15.30 S17). Ich muss mich auch dieses Jahr wieder bei den Administratoren der Uni Potsdam bedanken, die fast eine Woche damit zubringen Inkscape auf Solaris zum Laufen zu bewegen.
    Das Programm dieses Jahr bietet auch verstärkt die Gelegenheit zum Mitmachen, denn es gibt nicht nur drei paralelle Tracks mit Vorträgen sondern auch drei paralelle Tracks mit Workshops. Da gibt es natürlich auch einen Gimp-Workshop, aber auch Workshops zum Einstieg in die Skriptprogrammierung mit awk, Versionsmanagement mit Git, die Serienbrieferstellung mit OpenOffice/LibreOffice und vieles mehr.

    An openSUSE Topics gibt es ausser meinem A-Z Guide noch einen Vortrag zum openSUSE Buildservice und SUSE Studio von Ralf Dannert, ausserdem einen Vortrag zur Installation und die ersten Schritte mit Ubuntu. Sehr viele Vorträge drehen sich dieses Jahr um die Kommandozeile und -tools. Ausserdem gibt es wieder einen Speakers Corner mit Lightning Talks und auch die Gelegenheit LPI-Prüfungen abzulegen. Mehr auf den Seiten der Veranstaltung.
    Also wer Zeit und Lust hat, einfach vorbeischauen “Eintritt frei” und logisch, der eigene Laptop in den Workshops ist auch benutzbar, zumindest in meinem. Nur Inkscape sollte installiert sein ;)

    Geschrieben in Family Affairs, ubuntuusers | 4 Kommentare »

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