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Dinge die die Welt nicht braucht – Consort

Januar 21st, 2013 von buergermeister

Es dürfte sich bereits herum gesprochen haben, es gibt einen weiteren GNOME Fork. Nach Mate und Cinnamon gibt es nun auch Consort und ob dieser Desktop ein Gewinn ist, ist fraglich. In letzter Zeit hört man immer wieder Stimmen, die da rufen das diese Forks der Tod des Linux-Desktop sein werden. Man solle doch besser die Ressourcen bündeln. Das ist für mich totaler Schwachsinn, die Forks und die Vielfalt nicht nur unter den Linux-Desktops sind der Motor, der die Entwicklung vorantreibt. Wenn man sich einmal rückbesinnt, gäbe es überhaupt kein GNOME, wenn Miguel de Icaza nicht vollkommen anderer Meinung gewesen wäre als Matthias Ettrich. Eine andere Meinung zu haben und diese auch in Code umzusetzen, ist nicht nur Tradition sondern auch notwendig.

Allerdings macht ein Fork auch nicht immer Sinn, wie am Beispiel von Consort. Dieser kam zustande, weil der GNOME-Fallbackmodus demnächst wegfällt, mit dem man auch ohne 3D-Beschleunigung einen GNOME-Desktop einsetzen konnte. Sicher ein nützliches Feature, schliesslich gibt es auf unserem Globus immer noch Rechner, die derartiges nicht besitzen. Wenn aber die Arbeit am Fallbackmodus eingestellt wurde, weil sich keiner um den Code gekümmert hat, muss man sich fragen ob ein Fork Sinn macht.

Wenn man einen Blick über die Forks und Newcomer der Linuxdesktops wirft, stellt man fest, dass diese neuerdings aus dem Hause von Distributionen kommen. Scheinbar denken einige Distributionen, sie benötigen eine Alleinstellungsmerkmal Desktop Environment und das fängt bei Ubuntus Unity an. Das bisher von keiner anderen Distribution eingesetzt wird (werden kann). Dieses Mal ist die Distribution Solu OS die treibende Kraft und wenn man die Seiten dieses Projektes aufsucht und nur einen Blick auf die Seite mit den Namen der Entwickler wirft, kann man sich fragen ob die paar Hanseln, denn die Kraft für ein “ganzes” Desktop Environment aufbringen werden. Ich bin ja wirklich ein Liebhaber der Vielfalt aber an der Stelle frage ich mich wirklich ob es Sinn macht. Falls es noch andere Gründe, für einen Fork gegeben hat (die ich mir durchaus vorstellen kann) sollte man diese auch offen benennen. So jedenfalls bekommt das Ganze den faden Beigeschmack eines “Marketingforks”.

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First Linux ColorManagement Hackfest

November 14th, 2012 von buergermeister

I am back from the first Linux ColorManagement Hackfest in Brno, four days working on color management stuff an we achieved a lot. Normally I planned for every day a post, but there was no time for it, really every minute was used for hacking and learning, testing. We even went not out for lunch on Saturday and Sunday, just pizza or sandwiches, on Friday we also did not went out for dinner we worked until the RedHat offices was closed at 10pm. But we had a lot of fun on Saturday during the “Colord vs. Oyranos Bowling Death Match”, colord has won it ;)

For me is was mostly handing over TaxiDB to Daniel Jahre, who is interested in continuing the work on it, but we also worked a lot on it, because like it is now its not really useful. I personally like the KISS principle but Sebastian who made during the TaxiDB happen during GSoC 2011 made it really so “kissy” that there are now many problems there. So we worked on implementing full text search for the profiles and things like that, as we need it in the future for the work with colord.

Øyvind (pippin) analysed all the VCGT data in the icc profiles from Taxi so that he could find a colour-managed resistant dithering routine to reduce the amount of banding in gradients. Designers like me using always gradients with colors very nearby on there work, that includes wallpapers so they are interested in it as you can see here.

Lukáš Tinkl fixed a lot of bugs in colord-kde and implemented also some new things and polished the UI, so there is a really working version now. To bad that Daniel Nicoletti could not work on that, as he was arrested in Munich at the airport. He still needs some help with that problem. Honza Grulich did a lot of work on the UI of kolormanager and Dan Vrátil got ksnapshot working color managed and fixed a lot of bugs on different things, like an bug in SELinux.

Besides of that, there was a lot of discussions and tests get printing color managed under Linux, so Till Kampetter, Richard Hughes, Chris Murphy and Kai-Uwe Behrmann worked on that. It looks they found out also an nasty bug in Ghostscript. There was also discussed how to do an real print preview and Richard Hughes coded a small reference implementation. During doing that he found a bug in lcms2 which has to be fixed but he found with Pippin also a problem with CAIRO, so there is still work which has to be done. I am sure a lot of the things that was discussed there will help on a new printing dialog for GNOME. I am not sure I mentioned here everything, there was done a lot of things more. Think Hughsie mentioned in his blogpost some things more.

I am sure that is was a good idea to bring experts in color management together, with the authors of software that should be included in that process. As John Layt wrote “We really need more of these type of events to build communities around the common desktop infrastructure.” Right now we plan to do a kind of round table for one day at the LibreGraphicsMeeting and do an Linux ColorManagement Hackfest next year again.

Thanks goes to RedHat Czech for hosting us, Jaroslav Reznik for helping me a lot with organizing the hackfest and of course to the sponsors Google and KDE e.V.

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Ein Blick auf GNOME 3.6

September 29th, 2012 von buergermeister

Vor einigen Tagen ist die Version GNOME 3.6 veröffentlicht worden, Zeit um einen Blick auf die Änderungen zu werfen. Die neue Version bring einiges an Änderungen mit, einige werden wieder geliebt und gehasst werden. Eine der ersten Änderungen bringt wohl eine wirklich benötigte Funktion zurück, die wohl viele mittels Extension in vorhergehenden Versionen nachgerüstet haben – den “Power Off”-Eintrag im User Menü.


Neu gestaltet wurde die Bildschirmsperre, ist diese aktiviert wird der Bildschirm von einer Art Vorhang verdeckt, den man erst mit der Maus hochziehen muss um an die Eingabe für das Passwort zu gelangen. Ob diese neue “Feature” allerdings viele Freunde gewinnen wird, ist zu bezweifeln, klar es sieht schick aus aber nur kurz die Maus bewegen ist etwas anderes als eine Ziehbewegung. Zumal man eigentlich auch einfach mit der Eingabe des Passwortes beginnen konnte. Damit auch jeder sieht, dass man diese Bewegung machen muss wird auch mit einer Pfeilbewegung darauf hingewiesen. Allerdings kann man auch mit einer Drehung des Mausrades oder mit Drücken der Esc-Taste an die Eingabe gelangen.

Fortschritt gibt es auch bei der Internationalisierung, so kann man jetzt mehrere Sprachen verwenden. Die eher nervige Such bei Wikipedia und Google im Overview Mode wurde entfernt. Auch gibt es die “Tabs” zum umschalten zwischen Fenstern und Applikationen im Overview Modus nicht mehr, der Schalter für das Umschalten auf das Fenster zum Anzeigen der Applikationen wurde in das Icon-Dash oder Schnellstarter mit den bevorzugten Anwendungen gepackt.

Auch der Message Tray wurde umgestaltet. Es kommen größere Icons zum Einsatz und die Verschiebung, die durch das darüberfahren und Anzeigen des Programmnamens entstanden ist unterbleibt. Hinzu kommt ein zentraler Button zum Schliessen der selbigen. Ich für meinen Teil hoffe nur, das der Fehler der die Messages in meinem Tray immer doppelt anzeigt verschwunden ist. Geändert wurde jedenfalls etwas, was mich genervt hat der Aufruf des Message Tray. Bisher brauchte man nur in die rechte untere Ecke fahren und das Tray wurde geöffnet. Da ich aber zum Beispiel in Inkscape dort unten auch Schalter haben, hat das mehr oder minder teilweise unabsichtlich das Tray geöffnet. Jetzt muss man eine Weile mit dem Mauszeiger dort verweilen oder man öffnet das Tray über die Tastenkombination Super+M. Dafür sind die im Tray eingesetzten Icons größer geworden und der restliche Bildschirm wird leicht abgedunkelt, wenn man das Tray aufruft. Dafür wird jetzt der Onlinestatus des Gegenüber direkt angezeigt. Also eine ganze Menge Änderungen am Tray.

Ein wenig mehr Überarbeitung hat Nautilus erfahren, der nun auch nicht mehr Nautilus heißt sondern Files. Die Änderungen haben ja bereits anderen nicht gepasst und Nautilus als Nemo geforkt. Jedenfalls ist eine ganze Menge alter Funktionen über Bord gegangen um Neuem Platz zu machen. So gibt es keine alternativen Ansichten mehr für die Sidebar und auch die Split View ist verschwunden. Die Menüleiste ist ebenfalls komplett verschwunden, deren Aufgabe wird vom App-Menü, welches sich öffnet wenn man auf das Icon im Panel klickt und weiteren Schaltern in der Files. Aber es hat sich noch mehr getan, im Kontextmenüg gibt es jetzt Move/Copy to und bei Bildern kann man diese direkt im Kontextmenü als Wallpaper setzen.

Worauf ich mich freue ist Clocks, eine Anwendung um Alarmzeiten zu haben, Zeiten zu stoppen und die Zeit an anderen Orten der Welt anzuzeigen. Mir wäre zwar immer noch eine Zeitanzeige innerhalb des Mini-Kalender im Panel lieber, aber Clocks tut es für mich auch. Das waren allerdings immer noch nicht alle Änderungen auch im Dialog für die Systemeinstellungen hat sich einiges getan. Auch Font Viewer und Baobab wurden überarbeitet. Empathy hat eine vollkommen neu gestaltete Kontaktliste spendiert bekommen und hat ebenfalls keine Menüleiste mehr deren Funktionen sind ebenfalls über das App-Menü aufrufbar. Allein diese Änderungen reichen mir, um mich auf GNOME 3.6 zu freuen, aber da sind noch jede Menge mehr. Fast alle GNOME Anwendungen verwenden jetzt den XDG Standard, was nicht mehr so viele versteckte Dateien bedeutet aber das wird wohl noch seine Zeit brauchen, die alle zu entdecken.

Wer das alles selbst entdecken möchte GNOME stellt eine LiveCD auf Fedora-Basis dafür bereit.

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  • Linux Color Management Hackfest

    Mai 22nd, 2012 von buergermeister

    One of the good things that happend on LGM, was that Richard Hughes and Kai-Uwe Behrmann found time to speak with each other and found a way how they can work together in the future. That brought a new spirit to OpenICC and made a lot of people happy. Since then there was a lot of work on metadata key and also on some discussions about color managed printing. But this is mostly theoretical work and both like to write also code. So time to move forward there also.

    There was since a long time the idea to an Hackfest on color management stuff. On LGM we had all three together also the time to speak about this topic, and we all had the feeling that would move color management on the free desktop forward. So now we made some plans and the hackfest will be in November. As you can see Kai-Uwe and also Hughsie blogged already about it.

    The hackfest will be from 16th-19th of November 2012 in Brno, RedHat offices. There is already a wiki page for the hackfest. Planned is to get some experts in color management together with authors of applications, also working color managemed printing, move some browsers forward on this topic and also work on color management in toolkits. Some people from QT showed already interest.

    So if you are interested, contact me or Kai-Uwe or simple join the #openicc channel on freenode.

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    LinuxTag 2012

    April 27th, 2012 von buergermeister

    In knapp einem Monat ist es wieder soweit, Europas größter Event rund um Linux und Open Source geht über die Bühne. Das freie Vortragsprogramm ist ja mittlerweile veröffentlicht und die Austeller stehen auch schon eine Weile fest. Ich selbst werde am Samstag um 10.30 Uhr im Saal Berlin I einen Vortrag haben, das Thema ist “Bring Color To The Game“. Den Votrag halte ich zusammen mit kai-Uwe Behrmann vom Oyranos Projekt. Der Vortrag versucht zu erklären was Color Management eigentlich ist, da sieht es bei vielen schon trüb aus und wie der derzeitige Stand innerhalb der Open Source Welt ist. Da gibt es ja so einiges an Software von ArgyllCMS, über LittleCMS, dispcalGUI, colord, Oyranos, KolorManager, Gnome-Color-Manager usw. Allein diese Woche hatte ich 3 Personen, die Gnome-Color-Manager für ein Color Management System hielten, wo es doch nur ein grafisches Frontend zur Konfiguration eines solchen ist. Es sind eine Menge Mythen und Unklarheiten zu diesem Thema unterwegs und wir hoffen, mit unserem Vortrag diese bereinigen zu können und dem Anwender zu zeigen wie er zu einem farbverwalteten Desktop kommt.

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    Oyranos CMS – Farben über Farben

    September 26th, 2011 von buergermeister

    Colormanagement war lange Zeit das Stiefkind der Linux-Desktops, mittlerweile gibt es allerdings Entwicklungen in Zukunft die Farben eines solchen zu verwalten. Mit colord gibt es ein Projekt auf der Seite des GNOME-Desktop. Aber es gibt auch Alternativen zu diesem System.

    Mit Farbmanagement (color management) soll erreicht werden, dass eine Vorlage, die mit einem beliebigen Eingabegerät erfasst wurde, an einem beliebigen Ausgabegerät möglichst ähnlich wiedergegeben wird. Viele Anwender sind der Meinung, dass ein Farbmanagment nur von Designern benötigt wird. Das stimmt insofern, dass man derartige Systeme zu schätzen weiß, wenn man mit Druckereien zusammen gearbeitet hat. Aber farbverwaltete Systeme sind nicht nur für diese Gruppe interessant.  Nutzen daraus ziehen können auch andere, stellt euch vor, eure Frau ordert via Internet ein paar pinkfarbene Heels und als die ankommen sind die eher lila, auch Ärzte nutzen für Diagnosen teilweise Farbbilder auch die haben einen Nutzen von solchen Systemen.
    Eine Alternative zum Farbmanagement mit colord ist das Oyranos-Projekt. Oyranos arbeitet nicht als Deamon im Hintergrund, wie colord sondern Oyranos arbeitet mit den Rechten des Nutzers. Für Farbverwaltungseinstellungen, Profilsuche und Profilinstallation benötigt Oyranos kein Compiz. Will man allerdings mit einem komplett farbkorigiertem Desktop arbeiten so benötigt man dazu Compiz und das Plugin CompICC. Dabei ist Oyranos unabhängig davon ob man GTK oder QT als Toolkit benutzt.

    Wer das Ganze ausprobieren möchte, findet auf den Seiten des Projektes eine auf  openSUSE basierende Live-CD. Das Projekt stellt natürlich auch Binärpakete für verschiedene Distributionen bereit. Dabei ist Oyranos abhängig von den Paketen libxml2, libXcm, libXinerama, libXrandr, libXfixes, libXxf86vm und lcms2.

    Das Oyranos-Projekt entwickelt nicht nur ein Color Managment System (CMS) sondern auch verschiedene Werkzeuge zur Verwaltung und Korrektur entsprechender Farbprofile. Das sind im Einzelnen KolorManager ein Verwaltungswerkzeug für Farbprofile für den KDE-Desktop. ICCExamin ein Werkzeug zum Betrachten von Farben und Farbprofilen. Die neueste Entwicklung des Projektes ist eine Datenbank zum Austausch von Farbprofilen, welche im vergangenen Google Summer of Code entstanden ist. Mit Hilfe dieser soll es in Zukunft möglich sein egal ob man colord oder Oyranos benutzt die entsprechenden ICC Farbprofile für die eigene Hardware einfacher zu finden und zu installieren. Dieses Projekt wurde Taxi getauft, da es die Farbprofile an den gewünschten Ort bringt. Allerdings bis dieses System wirklich einsatzfähig ist, muss noch einiges an Arbeit investiert werden. Die derzeitige Oberfläche der Datenbank macht optisch noch nicht viel her und eine Menge an Information fehlt und es fehlt auch ein Client zur Abfrage dieser Datenbank. Diese Entwicklungen werden aber in Zukunft verfügbar sein. Mitstreiter, die gern an dem Projekt mitarbeiten möchten und die nächsten Hürden meistern wollen, sind dem Projekt natürlich willkommen.

    Es scheint das Nutzer die farbverwaltete Systemen benötigen in Zukunft nicht mehr auf Mac OS X und ähnliches angewiesen sind, sondern auch hier mit Linux arbeiten können.

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    FrOSCon 2011 – how it was

    August 23rd, 2011 von buergermeister

    I am back from FrOSCon now, so time to blog about. This year, it was my sixt visit to the event I didnt arrive on friday. I got the car (still broken) back from the garage on friday evening so it was better to drive over night and arrive on saturday morning. Actually that was a good choice, I needed only 6hrs to drive the distance.
    The saturday was like all the other years for me, meeting old friends and a lot of conversation, not only on the day also in the evening. The social event on FrOSCon is always a barbecue and so far I can remember the organizers had only one time bad luck with the weather, the weather was also good this year to enjoy it.


    But hot weather means also for the projects, that they have to sweat in the building. And this year the organizers had a great idea, they hired an caterer who managed it to prepare the sausages in the room. That was great more heath and “delicious odor”. This year Fedora got a place for the booth who was not so nice. Only one table and a bar table and not so lot of space. But we managed it. I also managed to give Hendi the GNOME banner I prepared for FrOSCamp last year, I dont need really a GNOME banner but he can use it very well.
    On sunday was also prepared a Fedora event in one of the rooms, the FrOSCon give to the propjects they ask for it. I dont know if it was good visited or not, because I had the whole day some workshops to give. I think the workshops was good. First the organizers had in advance some problems to get participants. There are holidays now and most of the kids are on vacation with there parents, but on the end I had 10 participants each workshops. What I have to say is enough when the workshop is for kids. So I think they had a lot of fun and of course all manged to draw what we liked to draw. I think I should propose next year at the FrogLabs workshops again.

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    World domination II

    August 10th, 2011 von buergermeister

    I dont know, but this mockup for the new website of the GNOME Foundation reminds me on Fedora. More about it

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    Was habt ihr denn gemacht?

    August 5th, 2011 von buergermeister

    Gestern ist es bei mir geschehen, ich habe mein System neu aufgesetzt. Da werkelt jetzt auf meiner Desktopmaschine ein Fedora 15 Lovelock. Und bis gestern konnte ich das Geschrei, wie unbenutzbar Gnome3 sei überhaupt nicht verstehen. Ich habe ja seit etwas über einem Jahr mit einem “Gnome3″ gearbeitet, allerdings einer frühen Version. Ich habe ja dazu auch vor ungefähr einem Jahr einen Artikel dazu verfaßt. Die Version war die 2.93 und die kam meinem Arbeitsfluß entgegen. Der Overviewmode mit der Ãœbersicht meiner 6 virtuellen Desktop war einfach Klasse. Mit einer einfachen Handbewegung in den Overviewmode gehen, das Video lief unterdessen weiter und in der Ãœbersicht sehen, ob und wo neue Mails da sind. Ein einfacher Klick auf den virtuellen Desktop brachte diesen in den Vordergrund. War einfach mal Klasse. War, das ist eben Vergangenheit. Jetzt verschwinden die virtuellen Desktops in einer Seitenleiste und es werden automatisch neue hinzugefügt beim Starten einer Applikation. Nicht nur das die Ãœbersicht nicht mehr übersichtlich ist, ich brauche auch einen Klick mehr um die Applikation in den Vordergrund zu bringen.

    Zwar sind die Applikationen jetzt leichter findbar, denn sie sind nicht mehr nur alphabetisch geordnet sondern auch gruppiert. Und auch lassen sich die Applikationen jetzt leichter auf eine andere Arbeitsfläche verschieben über das Kontextmenü, dass verschieben im Overviewmode war aber auch etwas sehr angenehmes. Auf der linken Seite befindet sich jetzt eine Schnellstartleiste, die ich eigentlich nicht brauche. Dafür ist die Übersicht mit den zuletzt geöffneten Dateien vollkommen verschwunden und die war auch nicht übel einfach via Drag & Drop auf die entsprechende Arbeitsfläche ziehen und schon wurde sie mit dem entsprechenden Programm geöffnet.

    Liebe GNOME-Shell Entwickler, ich kann jetzt Linus und all die anderen, die auf Gnome3 wettern verstehen, ihr habt etwas was im Ansatz sehr gut und intuitiv zu bedienen war, ruiniert! Ich weiss nicht warum ihr das getan habt, sicher die Integration von Kalender und Instand Messenger ist ruchaus schick und nützlich geworden. Aber das Wesentliche, ist nun schlechter als in den Anfängen. Gebt mir den alten Overviewmode zurück!

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    GPick – meine Welt wird Bunt

    Mai 4th, 2011 von buergermeister

    Scheinbar hat meine endlose Suche nach einem vernünftigem Werkzeug für das zusammenstelln von Farbpaletten endlich ein Ende gefunden. Zwar habe ich tolle Sachen, wie SwatchBooker gefunden, das für das Erstellen von Paletten allerdings weniger toll ist. Das GNOME-Werkzeug Agave ist eher spartanisch und nervt vor allem durch die fehlende Möglichkeit der Palette einen eigenen Namen zu geben. Da kann man später nur mit einem Texteditor nachhelfen. Das Pendant von KDE KColorEdit schreckt mich einerseits ab, weil da ein Packager der Meinung war ich brauche nahezu jede verfügbare KDE-Bibliothek, macht 300MB. Auf der anderen Seite schreckt mich die Bedienung dieses Werkzeuges ab. Das ein Farbrad jetzt GTK-Selektor heisst und eine Farbskala dann KDE-Selektor ist ja schon rätselhaft, aber noch ergründbar. Das man das unter Extras verstellt wird schon mystischer, was aber die Plusicons im Gradienten-Selektor zu bedeuten haben ist ein absolutes Mysterium. Dafür ist die Kommentarfunktion nützlich.
    Jetzt bin ich aber auf ein Programm gestoßen, das meine Suche beenden wird – GPick. GPick sei ein weiterentwickelter Colorpicker, geschrieben in C++ mit dem GTK+ Toolkit, so der Entwickler zu diesem Werkzeug.
    Benutzer von Ubuntu und Debian haben an dieser Stelle Glück, das Projekt beitet auf seinen Seiten ein entsprechendes Binärpaket für das Programm an. Für Ubuntu gibt es auch eine PPA hier, die allerdings seit über einem Jahr nicht mehr aktualisiert wurde und auch nicht die neueste Version enthält.
    Nutzer von openSUSE kommen nicht darum sich die Software zu kompilieren, das funktioniert mit SCons, eine Anleitung findet man hier im Wiki des Projektes.

    Die Benutzeroberfläche wirkt durch die Anordnung mit Tabs auf jeden Fall nüchtern und aufgeräumt, was mir schon mal sehr gefällt.
    Auf den ersten Blick und direkt nach dem Start sieht GPick auch erst einmal wie ein Colorpicker aus. Aber schon hier zeigt sich, das in diesem Tool mehr steckt. Die meisten Tools bieten ja etwas wie eine kleine Voransicht, die die Farbe oder/und den Wert dieser anzeigt, schon bevor man die Farbe selektiert. Das bietet natürlich auch GPick, darüber hinaus gibt es aber ein weiteres nützliches Feature, wie ich finde. Eine vergrößerte Ausschnittansicht, wo sich der Cursor mit der Pipette gerade befindet. Das macht die Auswahl gerade kleinerer Dinge einfacher. Die gepickten Farben lassen sich übrigens einfach per Drag&Drop auf das rechte Feld für die Farben der zusammenzustellenden Palette ziehen. Dadurch werden die 6 Felder, die oben zur Verfügung stehen auch nicht wirklich voll. Ein wenig gewöhnungsbedürftig ist, dass die Default-Einstellung für das picken der Farbe nicht das klicken mit der Maus ist sondern die Leerzeichentaste. Das kann man aber unter den Einstellungen einfach umstellen.

    Bevor wir wir auf die Möglichkeiten, der Zusammenstellung der Paletten unter dem Reiter “Scheme generation” schauen, schnell noch etwas anderes was mir natürlich auch wieder gut gefällt. Vielleicht kann sich der ein oder andere noch an den Artikel “Farbpaletten aus Bildern mit Gimp generieren” erinnern. Das kann GPick nämlich auch unter dem Menüpunkt Tools findet man Palette From Image. Im sich öffnenden Dialogfenster braucht man nur noch den Pfad zum Bild angeben und die Anzahl der Farben die man davon möchte.

    Unter dem Reiter “Scheme generation” gibt es verschiedene Möglichkeiten Farben auszuwählen, als Default ist die Komplementärfarbe eingestellt, ein Feature was ich bei anderen Tools schwer vermisst habe. Es gibt aber auch noch andere Methoden der Farbermittlung wie Neutral oder Clash und einige mehr. Etwas gewöhnungsbedürftig ist, das ein Klick auf die Fläche mit der Farbe nicht, den Wert manuell eingeben läßt sondern die Farbe der Palette hinzufügt. Aber mit einem Rechtsklick öffnet sich ein Kontextmenü und dort kann man den entsprechenden Menüeintrag. Genauso hab ich mir das eigentlich gewünscht. Auch hilfreich, die Generierung verschiedener Sättigungs-/Helligkeitswerte von einer Farbe. Was auch nicht schlecht ist, ist die automatische Benennung der Farbe, diese wird mit Hilfe einer CIE94 Farbdifferenz-Funktion umgesetzt. Das funktioniert natürlich besser als eine manuelle Benennung, da die Wahrnehmung von Farben mit dem menschlichen Auge doch zu starken Differenzen führt. Und Namen, die gleichgesetzt mit einer Farbe sind doch nützlich, wer merkt sich schon eine Reihe von Hexwerten ;)

    Unter dem letzten Reiter “Layout preview” verbirgt sich noch ein Schmankerl, hier kann man die Farben der zusammengestellten Palette testen unter anderem an einer stilisierten Webseite mit Header, einem Menü, Buttons, Button mit Hoovereffekt und natürlich der Seite und den Fonts. Einfach per Drag&Drop auf das entsprechende Element ziehen und fallenlassen. So läßt sich eben doch schnell einmal die Wirkung testen. Ãœbrigens kann man das dann auch noch als CSS exportieren lassen.

    Wenn wir schon beim Export sind, das GPick mit den gpl-Dateien von Gimp/Inkscape umgehen kann ist klar, aber auch hier kann es mehr. Importieren kann GPick Inkscape/Gimp Palette (gpl) und Adobe Swatch Exchange (ase). Exportieren kann das Programm noch zusätzlich Alias/WaveFront Material (mtl), der Nutzung alter Photoshop-Paletten für Linux-Umsteiger steht damit nichts im Wege.

    Wer sich jetzt GPick noch einmal in Aktion an schauen möchte, Alexandre Prokoudine hat da einen Screencast von knapp 6 Minuten Länge produziert, der wohl alle Features erklärt.

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    Inkscape-Tutorial: Tango Icon

    März 1st, 2011 von buergermeister

    Es ist wieder einmal an der Zeit für ein weiteres Inkscape Tutorial. Die Idee zu diesem hier stammt nicht von mir sondern ist einem anderem Tutorial, ist allerdings etwas abgeändert. Ich finde die Pfadmethode weniger für Einsteiger geeignet, ganz lustig finde ich auch, dort gegen Bezahlung dann den Download der Tango-Farbpalette anzubieten, ist die doch eh in Inkscape als Standard enthalten und falls nicht, kann man sie immer noch in den Tango Style Guidelines finden. So nun aber genug der Vorrede, los gehts!

    Als erstes nach dem Öffnen von Inkscape stellen wir uns unter den Dokumenteneinstellungen die Icongröße 48x48px ein und in der Farbpalette wählen wir die Palette der Tango Icons. Die Raute-Taste aktiviert und deaktiviert im Bedarfsfall das Orientierungsgitter. Hier einfach nur sicherstellen, dass die Gittergröße immer 1 Pixel beträgt.

    Als erstes zeichnen wir mit dem Werkzeug Kreise und Ellipsen erstellen einen Kreis. Dieser sollte knapp unter dem oberen Bildrand beginnen und etwa bis zur Mitte reichen, meiner ist 24x24px groß. Kleiner Tip beim zeichnen, die Strg-Taste gedrückt halten damit es auch wirklich ein Kreis wird.
    Dann erstellen wir mit dem Werkzeug Bezierkurven und gerade Linien zeichnen ein Trapez, wie auf Abbildung 2 zu sehen. Dann ziehen wir uns eine Hilfslinie herunter und positionieren diese etwa im oberen Drittel des Trapez. Das soll sicherstellen, das die Knoten, die wir nun setzen auch auf der gleichen Höhe sind. Wir setzen also dort wo die Hilfslinie nun ist auf jeder Seite einen weiteren Knoten. Den gleichen Schritt wiederholen wir vertikal, nur das wir hier die Knoten in der Mitte setzen.
    Die Knoten an den Seiten machen wir symetrisch und versetzen sie etwas nach innen. Die Knoten oben und unten machen wir ebenfalls symetrisch und versetzen den oberen etwas nach oben und den unteren nach unten. Die beiden äußeren Knoten unten runden wir automatisch ab und setzen die oberen Anfasser etwas nach unten. Das Ergebnis sollte dann in etwa so aussehen, wie in Abbildung 3.

    Jetzt selektieren wir beide Formen, dazu die Shift-Taste einfach gedrückt halten und vereinigen die beiden Objekte zu einem Pfad, entweder mit Strg++ oder über Pfad>Vereinigung. Die Zeichnung sollte nun so aussehen, wie auf Abbildung 4.
    Dieser Form geben wir jetzt die richtige farbige Füllung. Für die Fläche wählen wir zuerst das helle blau aus unserer Palette und gehen dann auf die Farbeinstellung und wählen dort “radialen Farbverlauf” aus. Wir schliessen die Farbeinstellungen wieder und wählen das Werkzeug Farbverläufe erstellen und bearbeiten. Die Endmarkierungen des Farbverlaufes werden sichtbar. Für den Mittelpunkt wählen wir das Weiss aus der Palette und versetzen ihne etwas nach rechts oben. Der äußere Punkt bekommt die hellblaue Farbe aus der Palette und der obere Punkt muss etwas nach innen gesetzt werden, so das der Farbverlauf wirklich radial ist. Auch dem Rand geben wir jetzt eine Farbverlaufsfüllung, dieses mal allerdings linear, und zwar vom hellen blau nach dem dunklem Blau. Die Endpunkte sitzen links oben und rechts unten. Das Ergebnis sollte nachher so aussschauen, wie auf Abbildung 5 zu sehen.
    Die Form duplizieren wir jetzt mit Str+D und löschen die Farbeinstellungen, die Farbe der Fläche löschen wir und vom Farbverlauf des Randes machen wir ein Duplikat. Dan wechseln wir auf das Werkzeug Farbverläufe erstellen und bearbeiten und geben dem oberen Punkt das Weiss aus der Palette und dem unterem das helle Blau.
    Jetzt wählen wir Pfad>dynamischer Versatz und versetzen den Punkt so, das die neue Form mit der Innenkante des Randes der darunterliegenden Form abschliesst. In den Objekfrabeinstellungen kontrollieren wir dannach, das die Randstärke noch auf 1 Pixel steht. Das Resultat sollte dann so aussehen, wie auf der Abbildung Nummer 6.
    Es wird Zeit, das Innere der Glühlampe zu zeichnen. Als Erstes zeichen wir mit dem Werzeug Bezierkurven und gerade Linien zeichnen eine Diagonale. In den Objekfarbeinstellungen stellen wir jetzt die Linienenden auf abgerundet im Reiter “Muster der Kontur”. Dann Duplizieren wir diese Linie und spiegeln diese horizontal. Das Ergebnis sollte dann so aussehen, wie auf Abbildung 7 zu sehen. Dann zeichen wir noch eine Zickzacklinie, wie auf Abbildung 8 zu sehen und runden die innneren drei Knoten dieser ab. Dann müssen wir noch die untere Form von Abbildung 8 zeichen auch hier runden wir den Knoten oben in der Mitte ab und stellen bei allen Linien sicher, dass die Enden abgerunden sind und bei der letzten Form sollte auch die Einstellung, der Verbindungsart auf abgerundet stehen. Alle 3 Formen selektieren wir im Anschluss und wandeln diese über Pfad>Kontur in Pfad umwandeln in einen Pfad um. Dann können wir die 3 Formen über Pfad>Vereinigung oder Strg++ zu einem einzigen Pfad zusammenfügen und diesem einen linearen Farbverlauf als Füllung geben. Und zwar von oben Weiß nach unten das dunkle Grau aus der Farbpalette. Das Erbnis sollte aussehen, wie auf Abbildung 9.

    Dann können wir das Innenleben der Glühlampe wie auf Abildung 10 zu sehen positionieren, und senken es um eine Ebene im Stapel mit der Bildab-Taste.
    Von der allerersten Form machen wir dann mit Strg+D ein Duplikat und löschen den Rand, für die Füllung wählen wir das mittlere Gelb und einen Radialen Farbverlauf und setzen die Objektsichtbarkeit auf 25% herab, wie in Abbildung 11 und 12 zu sehen. Dann zeichnen wir noch ein Oval, wie auf Abbildung 13 zu sehen und geben diesem die Farbe Weiß als Füllung und setzen die Objektsichtbarkeit auf 40% zurück.
    Wir zeichnen mit dem Werkzeug Bezierkurven und gerade Linien ein Viereck, wie auf Abbildung 14 zu sehen. Der oberen und unteren Linie geben wir in der Mitte wieder einen weiteren Knotenpunkt und runden diesen ab und versetzen den oberen etwas nach oben und den unteren etwas nach unten. Dan setzen wir an beiden Seiten etwa in gleichem Abstand drei weitere Knoten, den mittleren machen wir symetrich und versetzen diesen nach innen. Die ganz untersten Knoten runden wir ab und versetzen die obere Tangent etwas nach innen, das Ergbnis sollte in etwa so aussehen, wie uaf Abbildung 16.
    Für die Farbeinstellungen benutzen wir für den Rand das dunkle Gelb und die Fläche füllen wir mit einem linearen Farbverlauf vom hellem Gelb nach Weiß. Wir stellen in den Farbverlaufseinstellungen auf “alternierend” und versetzen den weissen Endpunkt in etwa die Mitte der Fläche, das sollte nachher so aussehen, wie auf Abbildung 16.
    Zum Schluß zeichen wir noch auf die Fläche zwei Dreiecke, wie auf Abbildung 17, die wir mit dem dunklem Gelb füllen und zeichnen einen Kreis den wir mit dem Farbwert Aluminium 5 füllen und dem Rand geben wir den Farbwert Aluminium 6. Den Kres setzen wir dann mit der Ende-Tast im Stapel ganz nach unten.
    Als letztes zeichnen wir dann noch ein Oval dem wir eine große Unschärfe geben und setzen es ebenfalls nach ganz unten und schon sollte unser Icon so aussehen, wie auf Abbildung 18.
    So und wie in letzter Zeit auch gibt es das Ganze natürlich noch einmal als Screencast.

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    Pinguy OS – das strotzige Ubuntu

    Februar 25th, 2011 von buergermeister

    Der nächste Teilnehmer in der Blogparade rund um exotische Linuxdistributionen hat seinen Artikel veröffentlicht. Toadie hatte sich den Exoten PinguyOS gepickt, ein Ubuntu Derivat das als installierbare Live-DVD daherkommt.

    Der Standard Desktop von PinguyOS ist GNOME, welches aber ziemlich aufgepeppt wurde, so ist standardmäßig Gnome Do und dessen Docky installiert. Auch im Gnome Panel wurde zum Beispiel standardmäßig der Systemmonitor aktiviert und auch Conky läuft bereits.

    Neben der Optik wurde aber auch die Softwareauswahl erweitert, so kommt PinguyOS zum Beispiel mit installiertem VLC somt Codecs daher, auch Wine und Play on Linux ist an Bord. Auch Flash und Java sind bereits vorinstalliert.

    Ausserdem läuft bereits ein Samba-Server, so das es möglich ist mit einem Mausklick Verzeichnisse im Netzwerk freizugeben und diese dann auch von Windows-Systemen zu erreichen. Ein UPnP/DLNA Server macht Dateien auch für Geräte erreichbar, die mit dieser Variante zurechtkommen, wie XBox und PS3.
    Auch ich hab mir PinguyOS kurz angesehen und meine Begeisterung hält sich ebenfalls in Grenzen, da gibt es gute Dinge, wie zum Beispiel die Integration der Server die “Aufbesserung” der Optik ist aber auch für mich zuviel des Guten.

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    Ayatana in openSUSE

    Januar 2nd, 2011 von buergermeister

    Schon vor einigen Tagen hat Nelson Marques bekannt gegeben, das das von Chanonical für Ubuntu entwickelte Ayatana System auch für openSUSE verfügbar sein wird. Marques hat bereits vorher OSD-Notify auf openSUSE portiert. Die openSUSE Version von Ayatana is im Gegensatz zu der von Ubuntu voll zu Gnome kompatibel, man hofft auch darauf das einige der Entwicklungen zurückfliessen werden in das Projekt von Ubuntu und somit die Kompatibilität aufrecht erhalten wird. Ayatana in openSUSE wird es zunächst für die Gnome Version 2.32 geben, Teile sind aber schon mit GTK3 geschrieben und laufen deshalb unter GNOME 3.

    Nachdem bereits einige Wünsche in openFATE aufgetaucht sind, Ubunutus Unity auch für openSUSE verfügbar zu haben arbeit man nun auch daran.

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    openSUSE 11.4 – Color trouble

    Dezember 21st, 2010 von buergermeister

    If you have the last Milestone of openSUSE, thats already number 5,  installed then you can take a look into the history. You would see a dark splash as I planned them long time ago. You also see the KDM in the color I planned in August.

    2 weeks ago Coolo asked for some artwork for integrate it into the next Milestone, a weekend with lot of work, for Javier and me. After that some people woke up. First the KDE team wanted the color changed to celadon, whats also is the codename for 11.4. Thats ok for me, its there choice and it would be work with the grey what I planned for the GNOME side.

    But now the GNOME team also want it changed. And that becomes now harder to do. There are some possibilities and also some borders for the work. Right now there is a little discussion on the mailinglist. But the default background of GNOME would be definitly not happen, he is nice but the blue works not with the celadon green tone. Also change that background to celadon green, wouldnt work because I have to choose one of the backgrounds for the bootsplash. Hope they find a solution I can work with. I would prefer a grey one, with a celadon geeko on it and change the green tone in sonar to celadon green also.

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    GNOME Shirt Contest

    November 24th, 2010 von buergermeister

    Für den kommenden April ist das Release der nächsten Generation der Gnome Desktopumgebung geplant. Für genau dieses Release möchte die GNOME Foundation auch neue Shirts, die den neuen GNOME 3 Desktop repräsentieren, für den Gnome-Store haben. Und genau aus diesem Grund gibt es jetzt einen Gnome Shirt Contest. Der Preis ist abhängig von den Einreichungen. Der Gewinner erhält 100$ und zwei der T-Shirts in einer wählbaren Größe, gibt es mehr als 10 Einreichungen wird es auch einen zweiten Platz geben, der 50$ und ein T-Shirt erhält. Bei mehr als 15 Einreichungen, wird es auch einen Drittplatzierten geben und dieser erhält dann ein T-Shirt. Die Designs müssen als SVG abgegeben werden und der Creative Commons Attribution 3.0 Unported unterliegen. Mehr auf den Seiten des Shirt-Contest

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    Unity vs. Gnome-Shell

    Oktober 26th, 2010 von buergermeister

    Spätestens seit heute spricht nun wirklich jeder über die Entscheidung ab der nächsten Version von Ubuntu auf Unity als Standard.  Meine Meinung dazu ist absolut simpel, lasst Canonical das tun. Die absolut Unzufriedenen mit dieser Entscheidung, werden ihre Distribution wechseln. Am Ende wird man endlich auch einen Beitrag zur Entwicklung leisten müssen. Egal ob man dann später einmal bei Unity bleiben wird oder doch zu Gnome-Shell zurückkehrt, diese Erfahrung wird man machen.

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    Sabayon 5.4 – Kurztest

    Oktober 4th, 2010 von buergermeister

    Vergangene Woche wurde wieder eine Version von Sabayon Linux, des italienischen Gentoo-Derivates released. Diese Distribution habe ich ja vor sehr langer Zeit bereits einmal vorgestellt. Auch heute noch erfreut sich diese Distribution steigender Beliebtheit, vielleicht wird mir ja dieses Mal beantwortet warum. Ich habe einen kurzen Blick auf den heutigen Stand von Sabayon geworfen und seit der letzten Vorstellung hat sich gehörig etwas geändert. Früher hatte Sabayon Linux KDE als Default Desktop Enviroment heute ist es ein Gnome, im aktuellen Release Gnome 2.30. Gleichzeitig werden aber XFCE und Fluxbox mitinstalliert. So das auch schlankere Desktopumgebungen zur Verfügung stehen. Sabayon bringt zwar laut Releasenotes eine Voransicht der Gnome-Shell mit, diese hat aber auf Anhieb nicht bei mir funktioniert. Ausserdem finde ich es umständlich, via XTerm die Gnome-Shell zu starten. Das ist nicht gerade nutzerfreundlich.  Als ich mir das letzte Mal Sabayon angesehen habe lieferte man noch jede Menge proprietäre bzw. halbfreie Software mit. Das hat sich geändert, die proprietären Treiber von ATI oder NVidia werden aber immer noch mitgeliefert.
    Der Installer von Sabayon sieht aus wie ein zusammengestrichener Anaconda und scheint es wohl auch zu sein. Sabayon 5.4 soll zwar offiziel btrfs als Dateisystem unterstützen, auswählen konnte ich es aber nicht bei der Installation.

    Bereits früher hatte ich den Eindruck, dass sich Sabyon eher an Freunde von Multimedia richtet, so waren auf jeden Fall die entsprechenden Bibliotheken zur Wiedergabe von MP3 installiert, auch Flash wurde standardmäßig installiert und ebenso LibDVDCSS und das ist auch heute noch so. Warum man dann aber als Standardmusikplayer auf den eher schlanken Audacious setzt ist mir einerseits ein Rätsel könnte aber auf der anderen Seite damit zusammenhängen, dass man gleichzeitig das XBMC-Mediacenter mitinstalliert bekommt. Welches sich entweder aus der laufenden Desktopsession oder aus dem GDM heraus starten läßt.
    Aus meiner Sicht rechtfertigt die alleinige Installation der entsprechenden proprietären Bibliotheken nicht die Beliebtheit der Distribution, dafür gibt es auch noch andere Lösungen. Aber vielleicht beantwortet mir ja nun einmal jemand die Frage, warum diese Distribution sich solcher Beliebtheit erfreut.

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    Ubuntu auf der openSUSE Conference 2010

    September 23rd, 2010 von buergermeister

    Nachdem die Aufforderung sich auch mit Beiträgen an der openSUSE Conference zu beteiligen nahezu verpufft ist, will Mark Shuttleworth trotzdem einen Vertreter des Ubuntu Community Council zur openSUSE Conference entsenden. Shuttleworth reagiert damit auf eine direkte Einladung des openSUSE Board an den Ubuntu Community Council. Er selbst habe zwar keine Zeit, so fern sich aber jemand aus dem Council findet sei dessen Sponsoring des Besuches aber sichergestellt. Des weiteren fordert er auch die Ubuntu-Community auf an der Veranstaltung zu partizipieren. Ubuntu wird allerdings nicht der einzige “Gast” auf der unter dem Motto “Collaboration Across Borders” stattfindenden Veranstaltung sein. Das Debian-Project entsendet ebenfalls einen Vertreter und auch Fedora wird mit Beiträgen zugegen sein, ausserdem auch die Mozilla Foundation und OpenOffice.org. Stormy Peters von GNOME hat ebenfalls die Mitglieder des GNOME-Projektes aufgerufen an der openSUSE Conference zu partizipieren, sie weisst darauf hin, dass es unter Umständen möglich ist auch hier Reisekosten zu zahlen und die EventBox mitzunehmen und eine GNOME-Präsentation auf der Veranstaltung zu machen. Also auf nächsten Monat nach Nürnberg, mehr über die openSUSE Conference kann man auf den Seiten des Projektes erfahren.

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    Gnome 3 explained – Interview mit Vincent Untz

    September 15th, 2010 von buergermeister

    Diese Interview wurde von Henne Vogelsang mit Vincent Untz geführt um mehr über den “Explaining GNOME 3 Vortrag zu erfahren, den er auf der openSUSE Conference halten wird zu erfahren. Das Original könnt ihr hier finden. Das Portrait von Vicent ist “shameless stolen” aus dem Flickr Account von Frederic Crozat

    henne: Hallo Vicent, schön Dich in dieser Serie zu haben. Lass uns über Deinen Vortrag sprechen aber vorher solltest Du dich vielleicht kurz vorstellen, es kann ja sein das Dich nicht alle hier kennen. Also wer bist Du und was machst Du so?

    vincent:Also für alle die mich nicht kennen, ich schätze da sind einige Millionen da draußen, ich bin Vincent. Die zwei wichtigsten Dinge die man über mich wissen muss sind, dass ich Franzose bin und Eiskrem liebe. Wenn ich gerade keine Eiskrem essen, dann leiste ich einen Beitrag zu freier Software. Ich arbeite für GNOME und openSUSE und das schönste ist, ich kann an beiden zur gleichen Zeit arbeiten, wenn ich an GNOME in openSUSE arbeite. Dank Novell kann ich Vollzeit zu beiden Projekten beitragen, da ich zum openSUSE Boosters Team gehöre.

    henne: tja da sind wir nun und denken, Du ißt eigentlich nur Baguettes

    vincent: Ich weiß nicht ob Dein Kommentar über Baguettes im Interview landen wird, aber wenn es das tut dann muß ich bemerken, dass sich Eiskrem und Baguettes nicht wirklich vertragen.

    henne: Alles was Du sagst wird ins Interview kommen, also benimm Dich besser :D Der Titel deines Vortrages lautet Exlaining GNOME 3, ich denke der Vortrag wird uns GNOME 3 erklären, aber was muß da erklärt werden?

    vincent: Oh, eine Sache die man noch über mich wissen muss ich reiche immer Vorträge mit Titeln ein, wo ich am Ende gar nicht weiß worüber ich reden werde. So am Ende kann es sein, dass “Explaining GNOME 3″ etwas ganz anderes sein wird, als Du erwartest.
    Aber ich werde schon über das eingereichte Thema reden, weil GNOME 3 für das GNOME Prjekt ein ganz großer Schritt ist und was wir versuchen damit zu erreichen nicht immer offensichtlich ist für Leute ausserhalb des Projektes.
    Am Ende sind da zwei Teile, wo ich derzeit denken das könnte das Publikum in meinem Vortrag interessieren:

    1. Warum macht das GNOME Projekt den Schritt zu GNOME 3 anstatt bei GNOME 2.x zu bleiben? Am Ende GNOME 2.x waren immer evolutionäre Schritte und das behalten wir auch bei.

    2. Die Vision, was soll GNOME 3 für uns werden, Menschen, denken nicht oft an größere Endziele eines Projektes und das klar zu stellen, kann uns helfen das man versteht warum wir diese Änderungen in GNOME implementieren.

    Ein dritter Teil, soll die GNOME Shell erklären, wo wir denken das wird ein großer Schritt sein, den die Benutzer spüren werden, weil es die Art wie sie mit ihrem Computer interagieren ändern wird.

    henne: Wenn Du sagst GNOME 3 versucht nicht evolutionär zu sein, meint das GNOME 3 wird nicht auf dem basieren, was GNOME 2.x derzeit ist? Und das nachdem Evolution eigentlich auch Vererbung bedeutet.

    vincent: Ein Teil von GNOME 3 basiert auf GNOME 2. Eine Menge Arbeit für GNOME 2.30 und 2.32 steckt in der Migration unserer Applikationen auf GNOME 3 Technologien und die meisten dieser Technologien sind aktuell kompatibel mit GNOME 2 und wir waren so klug das auf diese Weise zu tun.
    Am Ende aber sind da andere Bestandteile von GNOME 3 und das sichtbarste davon ist die GNOME Shell und dies sind komplett neue Bestandteile. Zusammengefaßt heisst das einige Teile der Veränderungen in GNOME 3 sind evolutionär während andere große Veränderungen mit sich bringen, so das man sie schlecht evolutionär nennen kann. ;)

    henne: Verstehe, aber warum macht ihr dann so große Veränderungen?

    vincent: Das ist ein Teil unserer Vision, in der Vergangenheit haben wird versucht den Desktop anzupassen um ihn benutzbar zu machen. Dieses Mal designen wir den Desktop gleich benutzbar zu sein.

    henne: Heißt also ein Neustart, dass klingt gut. Wenn Du von Visionen sprichst, ist da irgendetwas greifbares? Ein Dokument, sagen wir einmal mit einer Reihe von Regeln was nützlich ist und was nicht?

    vincent:Wir hatten immer derartige Dokumente, wie zum Beispiel die GNOME HIG (Human Interface Guidelines) und wir passen diese natürlich für GNOME 3 an.
    Wir haben aber auch ein Design-Dokument die GNOME Shell, welches die Überlegungen für die Entscheidungen welche wir dafür gemacht haben erklärt.
    Aber wenn wir über einen greifbaren Satz dieser Vision sprechen, dann kann ich nur sagen ich denke, die meisten von uns wissen, was einen Computer für die Masse der Benutzer nutzbar macht.

    henne: Was denkst Du ist der Grund das GNOME 2 hindert, benutzbar für die meisten Leute zu sein?

    vincent: Ich würde sagen GNOME 2 ist für die meisten Leute eigentlich benutzbar. Der Grund GNOME 2 zu nehmen, anstatt einer Alternative ist, bietet diese irgendetwas substantiell besseres?

    henne: So also benutzbar und von den meisten Leuten gwünscht, kann man das so zusammenfassen?

    vincent: Ja aber aktuell es ist mehr als das. GNOME 3 arbeitet auch ein klein wenig anders, man kann es intuitiver bedienen und das wird offenbar eben auch gewünscht :)

    henne: Du sprichst öfter über die GNOME Shell und dass GNOME einiges an Plänen mit ihr hat, wir würden gerne mehr darüber wissen. Was ist die GNOME Shell? Ein weiterer Terminal-Emulator?

    vincent: (Lacht) Die Shell in einem Desktop Enviroment ist der Part des Desktop der die verschiedenen Hauptfunktionen behandelt, das Starten von Programmen, umschalten zwischen den Fenstern, den Computer herunterfahren und ähnliches. Aber das ist eine Bezeichnung, wo sich die Endbenutzer nicht viel Gedanken darüber machen sollten. Wir haben eben diesen Teil von GNOME Desktop für GNOME 3 redesigned und der Name diese Projektes ist eben GNOME Shell. Das ist warum wir so oft darüber sprechen. :)

    henne: also das was Alterfahrene einen Windowmanager und ein Panel nennen würden?

    vicent: so in der Art in etwa, ja

    henne: In diesem Bereich gehen eine Menge Veränderungen vor. Vor allem seit dem die Menge der Anforderungen für die entsprechenden Geräte explodiert. Was ist so spezielles an der GNOME Shell?

    vincent: Zuerst und das ist wichtig, die GNOME Shell ist designed direkt für Computer und nicht für alle Art von Geräte. (aber GNOME selbst ist nicht nur für Computer, die GNOME Plattform kann und wird für die verschiedensten Geräte benutzt, wie Telefone, GPS, medizinische Geräte und viele mehr.) Die Shell hat verschiedene schicke Designfeatures. Sie ist designed um gut auf Netbooks oder größeren Computern zu arbeiten und auch die Nutzung eines Touchscreens als Eingabegerät, war von Beginn an Teil des Designs. Die meisten (wenn nicht alle) der anderen Desktop Shells für Computer haben dieses Feature nicht direkt in ihr Design eingebaut. Ausserdem haben wir festgestellt, dass die Shell für die meisten ein langweiliger Teil des Desktop ist und sich deshalb wenig Gedanken darüber machen. Das meint aber eben nicht, dass dieser Teil häßlich sein muss, im Gegenteil wir versuchen es schön zu designen und das so wenig aufdringlich als möglich, aber wir möchten, das die Shell die Arbeit für die Nutzer erleichtert.

    henne: Kannst Du uns ein Beispiel geben, wie das geht? Wie kann ich mir die Arbeit erleichtern?

    vincent: Klar kann ich dass, besuch doch einfach meinen Vortrag :) Ich kann da ein paar Hinweise geben, wie das umschalten zwischen verschiedenen Activities, Alarmierungen…

    henne:Activities? Das ist etwas, was ich nun sehr spät zum ersten Mal höre…..

    vincent: Tatsächlich :) Was wir Activity in GNOME nennen ist etwas, was der Nutzer tut: im Web surfen, Fotos sortieren, seine Buchführung machen und andere solche Dinge.

    henne: So die Shell wird sich anders verhalten oder aussehen wenn ich im Web surfe als wenn ich meine Fotos sortiere?

    vincent: Nein sie wird sich nicht in Abhängigkeit von der Activity unterschiedlich verhalten, jedenfalls nicht im Moment. Aber eines der Ziele ist es einfacher für die Menschen zu machen neue Activitys zu starten und die laufenden zu organisieren und wie ich sagte zwischen den verschiedenen Aktivitäten umzuschalten.

    henne: Also einen Desktop für meinen Firefox zum Surfen im Web, einen für F-Spot um meine Fotos zu managen und so weiter?

    vincent: Das könnte ein Beispiel sein, ja. Während wir vorher eine statische Konfiguration für Arbeitsbereiche hatten, haben wir nun Arbeitsbereiche, die vom Nutzer dynamisch hinzugefügt und entfernt werden können, um ihm das zu geben was er braucht. Das ist eines der schicken Features der GNOME Shell.

    henne: Das hört sich wie eine nützliche Kombination der verschiedenen Philosophien der Arbeitsbereiche an. Ist das Ergebnis etwas, wozu andere Desktopumgebungen GNOME inspiriert haben? MeeGo (ein weiterer Punkt der openSUSE Conference 2010) hat da ja eine ähnliche Herangehensweise.

    vincent: Da ich nicht derjenige bin, der an diesem Design gearbeitet hat, kann ich dir nicht mit Sicherheit sagen ob das von anderen Desktopumgebungen inspireirt wurde. Aber dieser Teil des Designs war bevor MeeGo (und vor ihm Moblin2) öffentlich waren, also kan man sicher sein, dass MeeGo diesen Teil inspireirt hat. Aber ich weiss das MeeGo und die GNOME Shell (oder GNOME als Ganze) Leute eng zusammenarbeiten, heutzutage teilen wir viele Technologien und Designziele. Zum Beispiel beide die Meego shell und die GNOME Shell nutzen die gleiche Infrastruktur von der technologischen Seite gesehen.

    henne: Interessant wirklich und Collaboration Across Borders eben auch hier! Wen intressiert es, wo der Ursprung für dieses Design herstammt, richtig? Solange wir uns gegenseitig inspirieren. Wenn wir schon beim Thema Collaboration sind, du selbst hast eine lange Vergangenheit in einem FLOSS Prjekt, welches eben GNOME ist. Wie ist deine Erfahrung in der Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und würdest Du sagen da hat sich das in der letzten Zeit verändert hat?

    vincent:Yep, 8 Jahre, ich kann mich noch an meine ersten Tage erinnern. :-) Ich denke die Zusammenarbeit hat seit dem sehr zugenommen. Während wir vorher in unserer kleinen Ecke (dem Desktop) gearbeitet haben, arbeiten wir nun Leuten vom gesamten Stack bis hinunter zum Kernel. Zum Beispiel um einen wirklich benutzbaren NetworkManager zu schaffen, war eine Menge Arbeit auch in den unteren Bitebenen nötig und altbewährte Nutzer können sich sicher noch erinnern, ein externes Medium zu mounten war nicht immer so einfach. Dafür waren Änderungen und Features fast überall von Nöten. Ein weiteres Beispiel sind die Power Management Features. Heute sind wir in der Lage, dank dieser Zusammenarbeit, einen glänzend gut benutzbaren Desktop anzubieten.

    henne: Stimmt, der ganze Stack ist heutzutage mehr integriert. Ich kann mich noch an die Tage erinnern, wo ich Leuten helfen musste ihre /etc/modules.conf zu editieren umd ihre Soundkarte zum laufen zu bringen und ähnliche Dinge. Wieviel dieser Änderungen glaubst Du sind den Distributionen, wie zum Beispiel openSUSE zu verdanken?

    vincent: Die Idee auf diese Weise beizutragen kann man nicht wirklich den Distributionen zu rechnen. Aber wie auch immer, was einzigartig bei den Distributionen im Gegensatz zu anderen gebräuchlichen Softwareprojekten, dass man und das weißt Du selbst, mit Leuten von verschiedenen Leuten des Stack zusammen arbeitet und das war ein kritischer Punkt um diese Idee der Zusammenarbeit in die Wirklichkeit umzusetzen.

    henne: Was mir aufgefallen ist, die Rolle dessen, der die Gesamtintegration zu leisten hat ist zu den Upstream-Projekten übergegeangen. in den alten Tagen hatten diese Rolle die Distributionen. Neuerdings spielen wir nur noch eine Rollen die verschiedenen Leute zusammen zu bringen und ihnen Spielraum zu geben.

    vincent: Ja und Nein. Die Leute die diese Integration ermöglichen sind immer noch die Leute, die an den Distributionen arbeiten, aber die Leute in den Upstream Projekten wo diese Integration benötigt wird tun das heute selbst. In der Vergangenheit musste das getan werden und dann in den Upstream gebracht werden, von dieser Seite hat es sich verändert.

    henne: Es gibt mehr und mehr freie Software ;) Wieviele Distributionen, denkst Du werden wir 2020 haben? Mehr oder weniger?

    vincent: Wir haben immer verschiedene Distributionen, weil die Leute es mögen ihr ganzes System von Grund auf zu bauen. Aber ich denke, wir werden wohl auch weiterhin 3 “Haupt”-Distributionen haben (oder weniger) ansonsten genauso viele Distributionen wie heutzutage.

    henne:Okay, eine letzte aber wirklich wichtige Frage. Wirst Du Luboš Lunak (KDE) eine Chance für eine Revanche für den Eiskrem-Ess-Wettbewerb geben um seine Niederlage, während des Boosters Kick-Off im vergangenen Jahr wieder wett zu machen. Vielleicht auf der Konferenz-Party? Ich spendiere die Eiskrem!

    vincent: Ja zur Hölle, er bekommt eine Chance es zu versuchen, aber ich befürchte keine Chance zu gewinnen :) Er ist ein guter Herausforder, mit etwas mehr Training…..

    henne: Ok wir werden sehen ob er deine berühmte “Schmelzlöffel”-Technik schlagen kann. So Danke für deine Zeit Vincent und wir alle, warten mit Spannung auf deinen Vortrag auf der Konferenz!

    vincent: Bitteschön, wir sehen uns dann alle in Nürnberg!

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  • Gnome 3.0 Expedition

    August 26th, 2010 von buergermeister

    Mit openSUSE 11.3 wurde eine Previewversion von Gnome3 ausgeliefert und nachdem jetzt mein Desktop auf die Version umgezogen ist, war es an der Zeit das mal ausgiebig auszuprobieren. Das ging bisher nicht, da ich die Factoryversionen immer in virtuellen Maschinen habe laufen lassen und diese nicht über 3D-Grafikunterstützung verfügen. Da die 11.3 auch mit dem Nouveau-Grafiktreiber ausgeliefert wird und der mir so einige Problemchen bereitet, hiess es also erst einmal die proprietären NVidia-Treiber installieren, dass hätte ich aber ohnehin tun müssen.

    Wenn man bisher von Gnome3 geredet hat, dann waren immer 3 wesentliche Komponenten im Gespräch Mutter, Gnome-Shell und Zeitgeist. Mutter wird der neue Window Manager und Metacity ersetzen, so jedenfalls der Plan. Die Gnome-Shell als Plugin für Mutter ist das, was der User am Ende als die optische Veränderung wahrnimmt. Genau das ist was installiert wird, wenn man die “Gnome-Vorschau” installiert.

    zypper install gnome-shell oder apt-get install gnome-shell

    Die Abhängigkeit zu mutter und libgjs wird automatisch aufgelöst. Damit hätten wir die wohl sichtbarste Komponente von Gnome3 installiert oder auch nicht. Denn es ist fraglich ob Gnome3 denn überhaupt die Gnome-Shell enthalten wird. Denn um zu funktionieren benötigt die Gnome-Shell die clutter-core Bibliothek und die ist auf Grund von offenen Copyrightfragen derzeit nicht in Gnome enthalten, sie gilt als externe Abhängigkeit bis die offenen Fragen geklärt sind. Siehe auch die Mail von Vincent Untz vom 2. Juni 2010.
    Und so sieht das Ganze dann im Anschluss aus, hier mit geöffneter Übersichtsansicht (Overview-Modus).

    Im oberen Bereich befindet sich das Panel mit einem Umschalter (Hot corner) für die Übersichtsansicht, schick und nützlich dabei ist, dass man nicht klicken muss sondern es reicht mit der Maus in diese Ecke zu fahren. Die Windowstaste bringt einen ebenfalls in diese Ansicht. Daneben wird die gerade aktive Applikation in Icon- und Schriftform angezeigt. So ganz erschliesst sich mir hier aber nicht der Sinn, die geöffnete Applikation sehe ich ja, die eventuell dahinterliegende blöderweise nicht. Jedenfalls gibt es weder Fensterliste noch -wähler, die es als Applets für das Gnome Panel bisher gab. Applets werden nach Vincent vollkommen verschwinden, da deren Funktionen von der Gnome-Shell übernommen werden. Siehe dazu das Interview mit Vicent von LWN auf der GUADEC. Um die entsprechend dahinterliegende Applikation zu erreichen muss man ALT+TAB drücken, dass war bisher mit STRG+ALT+TAB ähnlich. Auf die gleiche Art und Weise erreiche ich die virtuellen Desktops, die in der entsprechenden Ansicht durch eine schmale Linie dargestellt werden, siehe Abbildung 1.
    Dann in der Mitte angeordnet findet man eine Uhr mit Kalender und auf der rechten Seite des Panel kommen dann die Systray-Icons und das Benutzermenü. Im Benutzermenü (Abbildung 2) findet man folgende Einstellungen: Benutzerinformationen – dort lassen sich Angaben über den Benutzer ändern, Seitenleiste – aktiviert bzw. deaktiviert die Seitenleiste (siehe Abbildung 3 ), Systemeinstellungen – öffnet das Kontrollzentrum, Bildschirm sperren, Benutzer wechseln, abmelden – Benutzer abmelden bzw. wechseln, Ausschalten – Rechner ausschalten, Neu starten, Bereitschaft, Ruhezustand. Die Einstellungen verfügbar, beschäftigt und unsichtbar lassen darauf schliessen, dass man über dieses Menü wahrscheinlich für die verschiedenen Applikationen wie Instant Messenger, IRC usw. seinen Status setzen kann, vorrausgesetzt die Applikationen werden das unterstützen.

    Im Overview-Modus findet man eine Ansicht der virtuellen Arbeitsflächen auf der rechten Seite, weitere Arbeitsflächen können durch klicken auf das “Plussymbol” hinzugefügt werden oder entfernt werden, durch klicken des “Minussymbol”. Ausserdem kann man die Ansicht der virtuellen Arbeitsflächen wählen, entweder als Gesamtansicht wie auf der obigen Abildung oder sich in vergrößerter Form die einzelnen Arbeitsflächen anzeigen lassen, wobei man dann unten eine kleinere Darstellung zum umschalten findet und einen Scrollbalken mit dem man ebenfalls zwischen den verschiedenen Arbeitsflächen navigieren kann.
    Auf der linken Seite findet man ein Suchfeld, mit dem man Applikationen, Dateien finden kann. Die Suche erstreckt sich dabei auch auf die Beschreibungstexte der Applikationen (siehe Abbildung 5). Darunter befindet sich ein Feld mit den gerade benutzten Applikationen, der rechte Mausklick auf das entsprechende Icon öffnet ein Kontextmenü in dem mir unter anderem angeboten wird die Applikation unter meine Favoriten aufzunehmen. Was meiner Ansicht bedeuten würde, diese entweder ganz oben im Applikationsmenü oder in dem gleichen Menü immer anzuzeigen. Beides habe ich allerdings nicht wahrgenommen. Ist keine Anwendung geöffnet werden die zuletzt geöffneten angezeigt. Wie gerade angesprochen gibt es ein Applikationsmenü, welches sich öffnet wenn man auf das Feld “Anwendungen” klickt. Die Applikationen sind nur alphabetisch sortiert und das artet schon bei einer Standardinstallation in Scrollstress aus. Was mich persönlich nicht weiter stört, ich habe das Gnome-Menü bisher nur in den seltesten Fällen verwendet. Darunter findet man einen Schnellstarter für Geräte und Verzeichnisse und ganz unten die zuletzt geöffneten Dateien.
    Wie oben bereits angedeutet, ich nutze selten das Gnome-Menü ich starte meine Anwendungen entweder aus einem Terminal heraus oder benutze ALT+F2, diese Tastenkombination (siehe Abbildung 4) gibt es auch weiterhin, es gibt aber ein paar kleine “Geheimnisse” dazu, r oder restart startet mutter neu und lg bringt das sogenannte Looking Glass zum Vorschein, einen JavaScript Debugger. Allerdings beherrscht meine Version noch keine Autocompletion, was ich schwer vermisse.
    Gnome-Shell bringt aber noch ein ganz anderes nützliches Feature mit CTRL+ALT+SHIFT+R startet nämlich einen Screencast und die gleiche Tastenkombination hält die Aufzeichnung auch wieder an, nach der im Home-Verzeichnis eine Datei mit Datumsbezeichnung-ggf.Nummer.ogv abgelegt wird. Das aufgezeichnet wird, wird durch einen gut wahrnehmbaren rotleuchtenden Punkt in der rechten unteren Ecke angezeigt, darunter befindet sich noch eine Art Balken, dessen Sinn sich mir aber bisher nicht erschlossen hat. Der Leuchtpunkt befindet sich zwar mitten im Desktopbereich, wird aber nicht mit aufgezeichnet. Gefällt mir gut das Feature, einziger Wermutstropfen bei meinen Versuchen wurde kein Sound mit aufgezeichnet.
    Die Gnome-Shell soll ein weiteres Feature bieten, den Magnifier. Der Magnifier ist ein vor allem auf Accessibility (A11y) ausgerichtetes Feature. Gemäß der Beschreibung bei Gnome, müßte ich den Magnifier über das GConf-Werkzeug unter /desktop/gnome/accessibility/magnifier/show_magnifier aktivieren. Ich habe es allerdings nicht dort gefunden und das obwohl gnome-mag (Gnome Bildschirmlupe) als solches installiert war. Magnifier macht nichts anderes als mittels des Compositing eine weitere Ansicht hinzu zufügen, die gut konfigurierbar ist und sehbehinderten Menschen helfen soll. Ein kleines Video (86MB) über die Arbeitsweise dieses Tools kann man hier finden.
    Das waren im Ganzen die Features die Gnome-Shell bietet, zu Gnome3 gehören aber wie bereits ganz oben erwähnt mehr Dinge, nämlich Zeitgeist.

    Zeitgeist ist eigentlich das Feature worauf ich ich am meisten freue, wenn es denn einmal fertig ist. Zeitgeist ist um das einmal kurz auszudrücken ein File Journaling Service. Federico Mena hat hier einmal niedergeschrieben, wie er die Idee zu Zeitgeist hatte. Zeitgeist wird aber nach derzeitigen Stand nicht in Gnome3 enthalten sein, da die einzige Applikation, die die Engine verwendet das Activity Journal aus Gründen der GUI-Gestaltung abgelehnt wurde in Gnome3 aufgenommen zu werden (siehe obigen Link). Nichts destotrotz läßt sich Zeitgeist als auch das Gnome Activity Journal installieren.

    zypper install zeitgeist zeitgeist-lang gnome-activity-journal gnome-activity-journal-lang

    sudo add-apt-repository ppa:zeitgeist/ppa
    sudo apt-get update
    sudo apt-get install gnome-activity-journal

    Nach der Installation findet man das Activity Journal unter den Anwendungen im Menü, bei ubuntu unter Anwendungen/Zubehör/Tagebuch der Aktivitäten und bei openSUSE  zuerst unter den neuen Anwendungen und später unter Dienstprogramme. Bei meiner openSUSE Version, scheint wohl irgendetwas schiefgewickelt, jedenfalls finde ich keine Einstellungsmöglichkeiten, wie bei der gleichen Version auf Ubuntu verwendet.

    Dieses Einstellungsmenü bietet aber auch nicht all zuviel, auf der einen Seite den Wechsel der verschiedenen Ansichten und auf der anderen kann ich bestimmte Pfade von der Indizierung ausschliessen. Das Journal visualisiert die von Zeitgeist indizierten Daten der Dateien an denen man gearbeitet hat. Man kann entweder in der oberen Zeitleiste oder der unteren scrollen und sehen, an welchen Dateien man gearbeitet hat, über den Rechtsklick und das Kontextmenü erreicht man auch eine genauere Ansicht der Datei, man kann unter anderem sehen mit welchem Programm man daran gearbeitet hat. Man kann die entsprechenden Dateien auch aus jeder Ansicht direkt öffnen. Bis jetzt ist das Ganz noch nicht so spektakulär, aber die Ideen die man zur Nutzung zu Zeitgeist hat sind es im Anschluss aber auf die Umsetzung wird man noch eine ganze Weile warten müssen.

    Ein weiteres interessantes Feature, jedenfalls von Tablet-Rechnern oder ähnlichem dürfte Caribou sein, ein OnScreen Keyboard. Für Ubuntu hab ich keine paketierte Version gefunden, Ubuntu-Nutzer müssen dafür wohl die Caribou-Sourcen von den FTP-Servern des Gnome-Projetes nutzen, kompilieren steht allerdings nicht an, die Applikation ist in Python umgesetzt. openSUSE Nutzer finden im Buildservice eine von Vincent Untz gepackte Version. Caribou ist nicht so spektakulär und befindet sich in einem wirklich frühen Entwicklungsstadium (Version 0.0.2)

    Weniger visuell ist der gnome-color-manager zur Verwaltung von Farbprofilen. Dieser erlaubt das einfache installieren von Farbprofilen und das kalibrieren der verschiedenen Ausgabegeräte. Ebenso weniger visuell ist open-tts als text2speech framework, welches aber gerade einmal als Version 0.1 vorliegt. Empathy wird in immer mehr Distributionen der Default Instand Messenger und dieser setzt auf dem Telepathy framework auf. Für dieses wird telepathy-logger kommen, als Schnittstelle zum Logging auf die dann unter anderem Zeitgeist zugreifen kann.

    So ich denke, das ist genug mit der Exkursion in die Welt von Gnome3 von der nächsten Monat eine Vorabversion erscheinen soll und die dann mit einem halben Jahr Verspätung im März released werden soll. Was am Ende heisst weder Ubuntu 11.04 noch openSUSE 11.4 werden Gnome3 enthalten sondern höchstens zur Nachinstallation anbieten, da die Feature Freeze für beide Distributionen vor dem Releasetermin von Gnome3 liegen.

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