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Hat es jetzt der letzte begriffen?

März 11th, 2013 von buergermeister

Auch auf die Gefahr hin, dass im ubuntuusers-Forum wieder Einträge ala “Canonical Bashing auf Karl-Tux-Stadt” und hier die lieben Fanboys in anonymer Art und Weise beleidigende Kommentare schmieren, geb ich dann doch mal meine Meinung zu den neuesten Ereignissen.

Ubuntu started jetzt also seinen eigenen “XServer” namens Mir. Von mir aus, deren Problem, ich jedenfalls gehöre nicht zu denen die darin eine Gefahr sehen. Die Welt von Open Source lebt von ihrer Vielfalt und die vielen Forks sind der Motor, der die Entwicklung voran treibt. Allerdings hat die Sache einen Haken, die Anforderungen sind in den letzten Jahren gestiegen, die Zahl der unterschiedlichen Geräte und Plattformen steigt. Damit steigt auch eines der Bedarf an Entwicklern und diese kosten Geld.

Falls jemand “The Cathedral And The Bazar” gelesen hat, dann weiss man das der Benutzer bei der Entwicklung von FLOSS eine Rolle spielt, die des Beta-Tester. Und mehr noch aus diesen Reihen stammen auch nicht wenige der Entwickler. Will man also ein Open Source “Produkt” entwicklen, so tut man gut daran, seine Community zu pflegen. Das ist ein Tanz auf dem Drahtseil, denn man muss viel Geduld aufbringen, denn diese Entwickler lassen sich nicht zwingen, nach meinem Gusto zu arbeiten und nur das zu tun, was ich für richtig halte.

Weder Mark S. noch Jono B. sind meines Erachtens in der Lage, die für die geplanten Entwicklungen nötige Community aufzubauen. Beide sind eher Marketingspezialisten, die immer schön von sich reden machen. Allerdings beginnt der Fisch viel zeitiger an zu stinken, nämlich schon mit dem Beginn von Ubuntu. Immer wieder hört man, das Ubuntu Linux benutzerfreundlich/einsteigerfreundlich gemacht habe. Das ist Schwachsinn, ein SUSE oder RedHat liess sich zu der Zeit ebenfalls einfach installieren. Was sich geändert hat war die einfache Verfügbarkeit, man hat Ubuntu verteilt wie kostenlose Bonbons. Während andere Distributoren noch versucht haben mit Boxen ein wenig Geld zu verdienen. Und eben da fängt der Fisch an zu stinken, kreiert man eine Atmosphäre von “kostenlos” bekommt man unter Garantie nicht die Community, die zur Entwicklung beiträgt. Das es trotzdem eine halbwegs aktive Ubuntu-Community gibt, die versucht etwas beizutragen, ist nur der schieren Anzahl an Nutzern zu verdanken.

Eines ist fakt Canonical ist eine Firma und das heisst am Ende Profit. Scheinbar war der Plan, durch das verteilen von CDs eine möglichst große Nutzerbasis zu erlangen, wenn nicht gar die größte Nutzerbasis unter den Linuxsystemen und dann damit bestimmen zu wollen. Das das nicht funktioniert hat ist offensichtlich. Schliesslich hat man Unity am Ende der Weigerung der GNOME-Entwickler zu verdanken, den Releasezyklus an Ubuntu zu koppeln. Das man nebenbei nicht von Erpressung von Banshee-Entwicklern oder von Amazon-Werbung im System nicht zurück schreckt, macht ebenfalls nicht nur Freunde. Scheinbar will man auch in der Zukunft auf Masse setzen, Ubuntu auf dem Phone, Ubuntu auf dem Tablet… Ubuntu auf dem Fernseher.

Das kann ja auch durchaus finanziell erfolgreich sein, ein System auf allen Geräten. Tja nur braucht man auch dafür am Ende die Entwicklerressourccen. Und ob man diese aus der Community gewinnen kann, ist nach dem letzten Blogeintrag von Mark S. ist mehr als fraglich. Ob Sparmassnehmen, wie die Durchführung des Developer Summit als Online-Event die richtigen sind, ist auch zweifelhaft. Für mich schaufelt Canonical hier sein eigenes Grab und wisst ihr was, ich weine dem später keine Träne nach. Leid tut es mir nur für die, die beigetragen haben zur Ubuntu-Community, aber die fühlen sich auch bestimmt bei Fedora, Debian oder openSUSE wohl. Willkommen sind sie bestimmt.

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DouDou Linux

Juli 11th, 2011 von buergermeister

Vor schon einiger Zeit habe ich am DouDou Linux Logo und Mascot-Wettbewerb teilgenommen. Jetzt mehr als 2 Monate später bin ich in der Endrunde, dieses Wettbewerbes. Am Wochenende hatte ich nun auch einmal Zeit einen Blick auf diese Distribution zu werfen.
Das auf Debian basierende DouDou Linux ist eine Linuxdistribution, die sich speziell an Kinder zwischen 2 und 12 Jahren richtet und vor wenigen Tagen erschien die Version 1.0 Codename Gondwana.
Die mit einer openbox mit wenigen LXDE als Desktop daher kommende Live-Distribution hat nur wenige Applikationen, überwiegend natürlich Spiele und Lernprogramme. Der schlanke Desktop sorgt natürlich für einen geringen Ressourcenverbrauch und dementsprechend flink startet DouDou. Die Entwickler selbst sagen, dass DouDou mit 128MB RAM auskommt, empfehlen aber 256 MB. Für 3D Spiele natürlich dann dem entsprechend mehr.
Wie bereits erwähnt DouDou kommt mit nur wenigen Applikationen daher, wie GCompris, KLettres, Kanagramm, KGeopgraphie und weiteren Spielen. Ob man sich allerdings mit KHangman Freunde unter den deutschen Eltern machen wird, wage ich zu bezweifeln. Überhaupt läßt die deutsche Übersetzung einiges zu wünschen übrig, hier fehlt eindeutig die Hilfe eines interessierten deutschen Entwicklers. Auf Grund der geringen Anzahl an Applikationen ist diese Aufgabe auch nicht all zu schwer, wer also daran Interesse hat auf der Mailingliste des Projektes melden.
Neu hinzugekommen in der Version 1.0 ist eine Multimedia-Sektion, mit der man einfach Songs aus einem Musikverzeichnis als Jukebox abspielen kann. Die Sektion enthält aber auch hier “Lernprogramm” wie Songwrite. Auch hinzugekommen, ist die einst von den Skole Linux Entwicklern gestartete Applikation StopMotion, mit der man StopMotion Animationen erstellen kann. Leider wird dieses Programm nicht mehr wirklich entwickelt, was schade ist.

Grafisch hat mir DouDou Linux teils gefallen, teils aber auch nicht. Der Startsplash ist eigentlich toll und ich frage mich ob wirklich ein Logo-Contest von Nöten war. Wenn da auch kleine Verbeserungen in der Usability zu machen wären, das Kinderpärchen sieht eigentlich toll aus. In der grafischen Umgebung hingegen und bei den Icons und ähnlichen Dingen ist schon ein wenig Arbeit notwendig, um DouDou wirklich zu einer tollen Distribution zu machen. Aber benutzen können es die Kids auch jetzt schon.

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GPick – continued

Mai 11th, 2011 von buergermeister

Vor wenigen Tagen habe ich ja hier das Werkzeug GPick vorgestellt. Für dieses Tool gibt es Binärpakete für Debian und Ubuntu, als auch für eine etwas ältere Versionen für Windows. Wie geschrieben müssen die Nutzer anderer Distributionen die Software selbst übersetzen. Ich hatte auch geschrieben, das das Ganze mit SCons funktioniert. Nelson Marques hat meinen Artikel gelesen und auch Freude an diesem Tool gefunden. Nach der Beseitigung einiger kleinerer Probleme mit dem LEMON Parser Generator, hat Nelson die Software paketiert. Hier der entsprechende Artikel, wo er darüber berichtet. Derzeit nur für openSUSE 11.4, Tumbleweed und Factory als auch für Fedora 14, wo das Paket auch schon Anklang (und der openSUSE Buildservice auch mal für nützlich erklärt wird) gefunden hat.

Das Paket ist wie Nelson in der Paketbeschreibung erwähnt noch experimentell (es tut zumindest bei mir seinen Dienst) , er freut sich natürlich über Rückmeldungen von Tests. Er möchte das Paket gern in Factory submitten, damit es in der kommenden Version 12.1 von openSUSE enthalten ist. Also fleissig testen!

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Exotische Linuxdistributionen – Saline OS

Januar 24th, 2011 von buergermeister

Vor wenigen Tagen ist die erste stabile Version von SalineOS erschienen. Saline OS hat sich zum Ziel gesetzt dem Benutzer einen möglichst “out of the box” funktionierenden und komplett mit Applikationen ausgestatteten XFCE-Desktop zur Verfügung zu stellen.
Saline OS kommt als Live DVD daher und ist für x86 und 64bit Machinen erhältlich. Vom Livesystem aus läßt sich SalineOS in Ruhe testen und auch mit Hilfe von remastersys auch installieren. Ein entsprechenden Link mit dem entsprechndem Icon von remastersys findet man auf dem Desktop. Ein Klick darauf startet als erstes GParted mit dem man die Festplatte entsprechend partitionieren und formatieren kann, allerdings wird im weiteren Verlauf noch einmal formatiert und in diesem Dialog stehen dann nur noch ext3 und ext4 als Dateisysteme zur Auswahl. Ansonsten verläuft die Installation, wie man das von anderen Systemen her gewöhnt ist, es werden root-Paßwort, Nutzername und Paßwort abgefragt. Die Einstellung zur Lokalisierung übernimmt noch dpkg-reconfigure und dann ist die Installation auch schon abgeschlossen.

Nach dem nächsten Boot erwartet einen der SliM Login Manager. SalineOS kommt wie gesagt mit dem XFCE Desktop daher, installiert wird dabei noch die Version 4.6.2 und nicht die vor wenigen Tagen erschienene Version 4.8. Die Arbeitsoberfläche von SalineOS präsentiert sich klar und aufgeräumt, ein Panel im GNOME Stil oben und ein nur auf Bedarf erscheinendes Panel am unteren Rand mit den wichtigsten Applikationen. Als Applikationen kommen überwiegend schlanke und flinke Programme zum Einsatz, so setzt Saline nicht auf Firefox bzw. das Debian Pendant Iceweasel als Standard-Webbrowser ein sondern Chromium und für diesem findet man auch im oberen Panel ein Icon zum löschen der privaten Daten, ein nützliches Werkzeug, wie ich finde. Als Mailclient hat man sich für Icedove entschieden Debians Thunderbird Version und zum verwalten der persönlichen Termine setzt man auf Osmo. Interessant ist das als Videoplayer Parole zum Einsatz kommt und ausserdem Fotoxx zum verwalten der Bildersammlung, ansonsten umfaßt das Programmrepertoire meist die XFCE-Programme oder altbekannte aus der GNOME-Welt. Interessant und zu erwähnen ist, dass auf dem Desktop ein PDF-Dokument zu finden ist, welches die wichtigesten Programme erklärt und ein paar Worte zu SalineOS verliert, so dass auch ein Einsteiger schnell mit seinem neuen System zurecht kommt.

Fazit SalineOS macht in seinem ersten Release durchaus Spaß und ist gerade für ältere Systeme geeignet, wenn ich auch einige Verbesserungen im Installationsprozess für wünschenswert halte. Einige Ansätze finde ich sehr interessant zum Beispiel die Integration von remastersys aber auch die Möglichkeit zum einfachen leeren des Browsercache hat etwas. Ich glaube ich schaue mir Saline mal immer wieder an.

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  • Debian öffnet sich vielleicht Nicht-Softwareentwicklern.

    September 25th, 2010 von buergermeister

    Um ein ordentliches Mitglied der Debian-Projektes werden zu können, war es bisher nötig technische Fähigkeiten zum Bugfixen, Coden und paketieren zu besitzen und nachzuweisen. Das könnte sich in naher Zukunft ändern. Jedes Projekt benötigt auch eine Menge an Unterstützung ausserhalb dieses Bereiches, sei es die Pflege von Webseiten, Servern, Mailinglisten, die Übersetzung oder jede Menge andere Dienstleistung für das Projekt.
    Bereits in seiner Bewerbung als DPL hat Stefano Zacchiaroli folgendes ausgesagt: “We have a lot of potential valuable contributors out there. They just need better documentation about how to join. They simply demand something in exchange, to be proud of, that acknowledges their efforts. I do not have preconceptions on the different ways of achieving this (e.g. ACLs vs linearly increasing privileges), but we need to go in that direction. In doing so, we should also relax our implicit assumptions that only technical abilities matter in Debian. The “best operating system” is mainly, not only, made of software; it is also made of translations, graphics, musics, etc. I will push for more gradual and rewarding access paths to Debian.
    Nun hat Stefano Zacchiroli in einer Mail die Debian Account Managers Lösungen vorzuschlagen, wie man künftig diese Contributoren zu Proejktmitgliedern machen kann und hat damit die Diskussion eröffnet.

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    Distributionen im Eigenbau

    August 5th, 2010 von buergermeister

    Vor einigen Tagen, gab es Meldungen dass man mittels des “Debian Live Studio“, seine eigene Debianversion zusammenbauen kann. Ich hab mir den Dienst einmal angeschaut.

    Als erstes muss man sich einen kostenlosen Account zulegen, was schnell erledigt ist. Nach dem Login landet man in seinem Homeverzeichnis, welche die Konfigurationen für die eigenen Distributionen enthält. Klar beim ersten Login ist da noch keine und man kann eine erste Anlegen. Dafür sind genau 6 Schritte notwendig, man gibt Image type, Select distribution, Media type, Architecture, Debian Installer und Locale an, dass ist alles. Unter Image type verstehen sich Templates wie Standard Debian GNU/Linux image, GNOME desktop environment, KDE desktop environment, Xfce desktop environment, LXDE desktop environment und Debian GNU/Linux rescue image. Wobei unter Standard Debian GNU/Linux image eine normale Debianinstallation ohne grafische Oberfläche zu verstehen ist. Als Distribution lassen sich derzeit Lenny, Squeeze und Sid auswählen und für den Media Typ kann man zwischen CD/DVD ISO Images und USB/HDD Images wählen. Beim Schritt Debian Installer kann man wählen, ob man keinen den Live Installer oder den Debian Standard Installer integrieren möchte. Als letztes kann man noch die Locale und Keyboard Variable setzen und als allerletztes kann man der Konfiguration zum speichern einen Namen geben,dann kann das Image auch schon gebildet werden.

    Wer Live ISO images bauen möchte, der kann das bereits seit einigen Monaten existierende Live-Helper Frontend benutzen.

    Als Fazit muss ich da aber sagen, da ist aber noch eine Menge Arbeit zu tun, im Vergleich zu SUSE Studio ist das eine müde Sache. SUSE Stuio benutze ich seit etwas über einem Jahr. Ja, die Applikation hat erst vor einigen Tagen ihren ersten Geburtstag gefeiert, aber damit ist der Tag gemeint, seit dem der Dienst für die Allgemeinheit nutzbar ist. Vorher war der Dienst nur mit einer Einladung benutzbar.

    Auch bei SUSE Studio landet man als erstes in seinem Home-Verzeichnis, das auch die bereits gebildeten Distributionen enthält. Und hier gibt es bereits den ersten Unterschied zu “Debian Live Studio” bei SUSE Studio hat man die Möglichkeit seine bereits gebauten Distributionen zu behalten, dass heißt die Distribution muss nicht neu gebaut werden und man kann es sofrt herunterladen. Allerdings steht nur begrenzter Speicherplatz zur Verfügung, bei mir sind das derzeit 15GB. Seit einigen Tagen gibt es auch wieder die Gallery mit der man sofern sie dafür freigegeben sind, die Appliances von Anderen betrachten und dann natürlich auch klonen oder herunterladen kann.

    Bei SUSE Studio beginnt man auch mit der Wahl eines Templates hier kann man zwischen einem JeOS, einem textbasiertem Serversystem, einem Minimal X, einem Desktopsystem mit entweder Gnome oder KDE wählen und das derzeit für openSUSE 11.3 (ja seit gestern) openSUSE 11.2, SUSE Linux Enterprise 11 SP1 und SUSE Linux Enterprise 10. Gleichzeitig kann man die Architektur auswählen und der Appliance einen Namen geben. Nach dem Bestätigen mit “Create Appliance” landet man in einem neuen Fenster und kann beginnen, seine Distribution zu customisieren. Das geht von der An- und Abwahl von Software, wobei hier nicht nur die Standardreposisories von openSUSE/SUSE zur Verfügung stehen sondern auch alle freigegebenen Repositories aus dem openSUSE Buildservice und man kann auch noch eigene Pakete hochladen. Dann geht es weiter zur Konfiguration und die reicht nicht nur über Locale und Keyboardvariable, sondern auch Benutzer, Netzzwerkeinstellungen. Man kann das Ganze personalisieren, durch das auswählen oder hinzufügen von Wallpaper und Grub-Hintergrund, Bootsplash sowie Hintergrund für den Loginmanager. Unter Startup kann man den Standard Runlevel der zu erstellenden Installation auswählen und da sich das Angebot ja auch an Softwareentwickler richtet, eine EULA hinzufügen, die beim ersten Mal gezeigt wird. Unter Server kann man derzeit PostgreSQL und MySQL-Server konfigurieren und auch die entsprechenden Datenbankdumps hochladen, die dann auf der Distribution vorhanden sein sollen. Unter Desktop kann man einstellen ob der Benutzer automatisch eingeloggt werden soll und welche Programme beim Login gestartet werden sollen. Hinter dem Reiter Appliance befinden sich Einstellungen wie die Größe der Disk und des Swap festlegen, dass LVM konfigurieren, wobei nicht alle Einstellungen für alles funktionieren, ausserdem kann man den Liveinstaller zu Live-ISOs hinzufügen. Unter dem Reiter Files kann man Dateien und Konfigurationen seinem System hinzufügen und damit das System wirklich personalisieren.

    Dann hat man seine eigene Distribution eigentlich erstellt und kann ans builden gehen, dabei kann man unter USB/HDD Images, CD oder DVD Live-ISOs, Xen-Images oder VMware/VirtualBox/KVM-Images wählen kann. Man kann auch alle gleichzeitig bauen.

    Der Hit kommt allerdings zum Schluß, man kann seine Appliance auch direkt in einer virtuellen Maschine ausprobieren ohne das Image vorher herunterladen zu müssen und kann also ohne den Download etwaige Fehler erkennen. Die Laufzeit der virtuellen Maschine ist auf eine Stunde begrenzt aber in der sollte man alles Testen können.

    Als letztes kann man, wenn man möchte seine Appliance Sharen, in dem man eine Beschreibung, eine zugehörige Webseite und entsprechende Tags angibt, man kann auch das klonen erlauben oder untersagen. Ãœbrigens wurde mit Freischaltung der Gallery ein Wettbewerb – The Dister Awards, gestartet.  Bei dem Wettbewerb kann man sage und schreibe 10.000$ gewinnen kann.

    Und weil man SUSE Studio wirklich schlecht nur in Worten beschreiben kann oder unheimlich viele Screenshots machen müßte um nur einen Bruchteil der Funktionen aufzuzeigen, gibts hier ein kleines Endeckungsreisevideo.

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  • Daten in der Cloud – SpiderOak

    Juli 16th, 2010 von buergermeister

    Mit der gestern veröffentlichten neuen openSUSE Version 11.3 wird auch ein Backup-Client namens SpiderOak mit ausgeliefert. SpiderOak gibt es für Linux, Windows als auch Mac und ermöglicht es, seine Daten auf einen externen Server zu sichern und synchron zu halten. SpiderOak ermöglicht es dem Nutzer jedes von ihm angegebene Verzeichnis auf seinem Computer zu sichern andere Dienste wie Dropbox ermöglichen ja nur ein Verzeichnis. SpiderOak löscht dabei keine jemals auf den Server gespeicherten Daten oder überschreibt diese, das muss manuell vom Client aus getan werden. Die Daten können jederzeit im Hintergrund übertragen werden. Es ist möglich Verzeichnisse über sogenannte ShareRooms im Web mit anderen zu teilen.
    SpiderOak nutzt dabei verschlüsselte Datenträger und clientseitige Keygeneration, so das auch Mitarbeiter von SpiderOak keinen Zugang zu den Daten der Nutzer haben. Das nennt man “zero-knowledge Datenverschlüsselung”. Zur Verschlüsselung wird eine Kombination von 2048 RSA und 256-bit AES benutzt.
    Einige Komponenten des SpiderOak Clienten sind OpenSource und der Client soll in Zukunft vollkommen OpenSource werden.

    SpiderOak bietet zwei verschiedene Account-Typen an, den kostenlosen mit 2GB Speicherplatz und SpiderOak Plus+ für 10$ bzw 5$ monatlich für Studenten für jede weitere 100GB oder 100$ im Jahr für je 100GB. Nach oben setzt dabei nur der Geldbeutel die Grenze. Zur Zeit offeriert SpiderOak einen 155igen Rabatt für alle die openSUSE benutzen. Einfach openSUSE bei der Anmeldung angeben.

    SpiderOak läßt sich bei openSUSE einfach via zypper oder YaST installieren, man findet es in den Non-OSS Repositories, aktuell läßt sich da aber eine Paketabhängigkeit nicht auflösen, die sollte aber mit den nächsten Updates verschwinden. Als Lösung dafür kann man derzeit den Client von SpiderOak installieren, der unterliegt dann aber nicht dem Updatzyklus. Aber auch für andere Linux-Distributionen gibt es entsprechende Pakete. Unter Download auf den Seiten von SpiderOak findet man derzeit Softwarepakete für CentOS/RHEL, Debian Etch, Debian Lenny,  Slackware 12.1, Ubuntu Gutsy Gibbon, Ubuntu Hardy Heron, Ubuntu Intrepid Ibex, Ubuntu Jaunty Jackalope, Ubuntu Karmic Koala, Ubuntu Lucid Lynx und für rpm-basierte Distributionen wie openSUSE, Fedora und Mandriva.

    Nach der Installation kann man den Client starten und sich entweder ein Konto anlegen oder mit einem bestehenden Konto verbinden. Das Setup des Account ist mit wenigen Schritten getan und an desem Ende werden die Schlüssel generiert, dannach gilt es die entsprechenden Verzeichnisse auszuwählen und schon kann man die Daten überspielen. Irgendwie kinderleicht das Ganze.

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    Debian Squeeze artwork “contest”

    Juni 15th, 2010 von buergermeister

    Nachdem die Nachrichten die Runde machen, das Debian Squeeze Ende August eingefroren wird, ruft nun der Debian Project Leader Stefano Zacchiaroli in seinem Blog zu einer Art Grafik-Wettbewerb auf. Also wer Skills im Umgang mit Grafiken hat und ein Debian-Enthusiast ist, sollte sich zuerst einmal auf der Artwork requirements-Seite im Debian Wiki umschauen. Und kann nachher schon einmal hier die Vorschläge für Squeeze im “Contest” anschauen und natürlich dort auch eintragen. Also viel Spaß beim mitmachen.

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    Review LinuxTag 2010

    Juni 13th, 2010 von buergermeister

    Der LinuxTag in seiner 16ten Ausgabe ist nun seit gestern Geschichte, und ich bin auch schon wieder zu Hause. Die Mails sind alle nun gelesen, alle die mir noch am Montag oder noch später geschrieben haben, sie hätten gern ein Freiticket hatten ziemliches Pech. Am Montag hatte nämlich mein Mailserver einen Ausfall und er hat die Queue erst am Dienstag abgearbeitet und da war ich aber schon unterwegs in Richtung Berlin. Während der Woche hatte ich aber auch keine Zeit groß Mails zu lesen oder gar zu bloggen, das wird langsam zur Gewohnheit :(

    Das wird aber jetzt nachgeholt und zwar mit diesem Artikel, was meinen Talk betrifft da ja einige die Folien erwarten auch dazu werde ich noch einen Artikel verfassen. Ich bin wie bereits erwähnt am Dienstag Morgen nach Berlin gefahren und zwar wie schon öfter mit dem Vogtlandexpress. Ich mag diese Privatbahn, erstens ist sie schneller, zweitens wesentlich günstiger und der Service ist einfach mal super. Ich war dann auch relativ zeitig in Berlin und in diesem Jahr standen schon die Stände und so ging der Aufbau eigentlich zügig von statten, nur kam einfach alle Technik für RadioTux zu spät an.

    Ich war dann später noch mit Roman im Zollpackhof einem schicken Biergarten im Zentrum Berlins direkt gegenüber des Kanzleramtes um am Mozilla Meetup teilzunehmen. Eine lockere Runde in der man, eine Menge Leute aus der Mozilla Corporation und Community treffen konnte. So hatten wir die Gelegenheit mit Carsten Book, Axel Hecht und Dr. Barbara Hüppe über ihre Arbeit bei Mozilla zu sprechen. Anwesend war auch Mitchell Baker aber sie ist an diesem Tag erst angereist und hatte einen Jetlag und so haben wir auf ein Interview verzichtet. Wir hoffen natürlcih, dass wir irgendwann einmal die Gelegenheit zu einem Interview bekommen. Das Interview ist übrigens schon veröffentlicht und ihr könnt es hier finden.

    Der Mittwoch begann bei der Tag eigentlich sehr chaotisch und so sind einige Interviews leider ausgefallen, vor allem während ich zu Eröffnungspressekonferenz war. So fielen die Interviews über die GUUG und das Interview mit Jos Poortvliet aus, der bereits Cornelius Schumacher im ersten Interview vertreten mußte. Das Interview mit Mandrivauser haben wir ja am Samstag noch nachgeholt. Auch hatten wir am Mittwoch noch technische Probleme. Der auf der Open Source Arena eingesetzte Switch war einfach zu schwach. Das Problem war aber am nächsten Tag beseitigt, allerdings hatten wir dadurch keine Aufzeichnung der zwei dort geführten Interviews. Den Abend habe ich dann auf dem GUUG-Abend ausklingen lassen und bin so erst wieder um 2.30 Uhr im Bett gewesen.

    Am Donnerstag war bei uns schwerpunktmäßig sozusagen Debian Day. Am Donnerstag und Freitag fand ja im Untergeschoß der Messehalle die MiniDebConf statt. Diese Veranstaltung ist ein kleiner Ableger der großen, dieses Jahr in New York stattfindenden, DebConf.  Wir haben unser Programm mit einem der Organisatoren dieser Veranstaltung begonnen. Das Highlight des Tages war wohl das Interview mit dem derzeitigen Debian Project Leader Stefano Zacchiroli, dessen Interview ihr hier finden könnt. Ausserdem hatten wir ja Alexander Reichle-Schmehl aka tolimar zu Gast, der uns erzählt hat wie man am Debian-Projekt mitwirken kann.  Mit der Präsenz von Debian in unserem Programm bin ich dieses Mal sehr zufrieden, die Stammhörer von RadioTux wissen wohl, dass Debian sonst immer ein wenig kurz wegkommt, was allerdings nicht an uns liegt. Während sich die Masse der MiniDebConf-Teilnehmer eher auf die Bug-Sqashing Party begeben hat, haben wir den Abend on the beach ausklingen lassen. Die LinuxNacht fand dieses Mal inder Box at the Beach statt, eine tolle Location und wir hatten auch das passende Wetter dafür. Das wir vom Strand um 23.00 Uhr vertrieben wurden, hatte leider polizeiliche Gründe und das auch dieses Jahr magere Angebot für die Vegetarierer hat der Veranstalter durchaus selbst erkannt.

    Am Freitag galt dann unser Programm überwiegend openSUSE und auch so gut wie kein Interview ist ausgefallen. Eines der Highlights des Tages war wohl das Interview mit Stormy Peters und Vincent Untz von der Gnome Foundation, welches übrigens witzigerweise Frank Karlitschek geführt hat. Wir hatten aber auch ein Telefoninterview mit Will Stephenson und Stefan Kuhlow nach Nürnberg um über die gleichzeitig stattfindende HackWeek 5 zu berichten. Das Interview könnt ihr hier finden. Nach dem Interview von Stormy und Vincent gab es noch einen weiteren Höhepunkt auf der kleinen Univention-Bühne, wir hatten Larry Augustin den CEO von sugarCRM zu Gast, der uns ein wirklich tolles Interview gegeben hat. Wenn das dann fertig geschnitten ist also unbedingt reinhören.

    Am Samstag galt ein Großteil unseres Programmes Ubuntu und so hatten wir die Jungs von ubuntuusers zu Gast, haben ein Interview zu Communtu geführt und hatten jede Menge weitere Gäste rund um Ubuntu. Es gibt ja auch bereits einen Artikel im ikhaya von ubuntuusers zur Präsentation auf dem LinuxTag und natürlich auch zu unseren Interviews. Das absolute Highlight des Tages in unserem Sendeplan war wohl Mark Shuttleworth und man muss sagen das einzige Mal in der Woche, dass die Sitzplätze vor der Bühne und auch der Gang davor richtig gefüllt war. Wir haben uns von Mark einige Autogramme geben lassen, die wir natürlich nicht selbst behalten werden, sondern irgendwie über RadioTux verlosen werden. mal sehen, da lassen wir uns etwas einfallen. Der Abend endete dann wie in den letzten Jahren mit dem Besuch der C-Base wo Ubuntu Berlin gegrillt hat.

    Insgesamt war der LinuxTag dieses Jahr sehr toll, wenn man von kleineren Fehlern absieht. Eine Zunahme der Besucher gab es auf jeden Fall und ein frischer Wind war auch zu verspüren. Ich bin auf jeden Fall auch wieder auf dem nächsten LinuxTag, der dann allerdings schon im Mai statfinden wird. Der Termin ist im nächsten Jahr der 11.-14. Mai 2011.

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    RadioTux@LinuxTag

    Mai 25th, 2010 von buergermeister

    Only a few days and then LinuxTag in Berlin starts. The openSUSE project will be there and presenting. The Boosters prepared a program with little Hacksessions. Actually I like this idea doing more as an static presentation. The Hacksessions and all talks they openSUSE people have can be found on this wikipage.

    I am going with RadioTux,  like all years. For me LinuxTag begun before months with preparing the interviews we do in our broadcasts on LinuxTag. So for all folks they are interested and cant go to LinuxTag in Berlin its possible to be there, just listen our streams from the fairground. So if you are interested there are some interviews with openSUSE folks and some other interviews in english too.

    Wednesday 9th June

    10.00 – 11.00am CEST: Cornelius Schumacher and Frank Karlitschek “Join the Game” + aKademy 2010, News from KDE e.V. (german)
    11.30 – 12.00am CEST: Jos Poortvliet “Being free…. ” the KDE Community (englisch)
    04.00 – 04.30pm CEST: Jean-Paul Saman – Videolan (english)

    Thursday 10th June

    11.00 – 11.30am CEST: Stefano Zacchiaroli Debian project (english)
    11.30 – 12.00am CEST: Alexander Graf “KVM on S390x”(german)
    04.30 – 05.00pm CEST: Erkan Tekman – Pardus (english)
    05.00 – 05.30pm CEST: Viacheslav Tykhanovskyi – Mojolicious (english)

    Friday, 11th June

    10.00 – 11.00am CEST: Andreas Jäger and Michael Löffler, openSUSE 11.3 and News form the openSUSE Community (german)
    11.00 – 12.00am CEST: The openSUSE Booster, we will have all Boosters they are in Berlin (mixed german and english)
    12.30 – 01.00pm CEST: Thomas Schmidt – Ruby on Rails und die openSUSE Infrastruktur (german)
    01.30 – 02.00pm CEST: Katharina Machalkova – Libyui – Universal User Interface Development Library YaST (english)
    03.00 – 03.30pm CEST: Mike Krüger:Mono und MonoDevelop (german)
    04.00 – 05.00pm CEST: Stormy Peters and Vicent Untz „The Gnome Foundation and the road to Gnome 3.0“ (english)
    05.00 Р05.30pm CEST: Adrian Schr̦ter: openSUSE Buildservice v2.0 (german)

    Saturday, 12th June

    12.00 – 12.30am CEST: Kir Kolyshkin – openVZ (english)
    03.00 – 03.30pm CEST: Mark Shuttleworth – whats new in ubuntu land (english)

    So if you have some questions for the guests, so send them to live@radiotux.de or go to the IRC freenode.net #radiotux. The streams can be found at http://streams.xenim.de/live/ (when we broadcasting)

    This year we have a second stream with talks from the stage of our partners Linuxhotel and Univention, but most of the program is in german. That talks they are in english would be broadcasted in both streams.

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    Linux in Lateinamerika

    März 31st, 2010 von buergermeister

    Es ist wieder soweit, ein ganzes Jahr ist um, jedenfalls für RadioTux. RadioTux feiert seinen nunmehr 9ten Geburtstag. Dieses Jahr gibt es aber nicht wie sonst üblich ein reines Geburtstagsspezial, mit Grüßen und Glückwünschen der Hörer und einem Rückblick auf das vergangene Jahr sondern eine themenorientierte Magazinsendung und zwar über das Thema Linux in Lateinamerika und die FLISOL. Dieses Mal habe ich wieder eine Menge Arbeit in die Sendung investiert (ich glaub eigentlich das mache ich immer :D ) und eine Menge Mails geschrieben und Kontakte hergestellt und recherchiert. Ich habe ja auch schon wieder begonnen an der nächsten Sache für RadioTux zu arbeiten, den Livestreams vom LinuxTag. Ich kann schon mal soviel verraten wir haben eine Menge da vor. Derzeit läuft bei RadioTux übrigens eine Aktion zur Unterstützung wir brauchen dringend neue Hardware (der auf dem Postweg verschwundene Senderechner ist immer noch nicht ausgemerzt). Wenn ihr uns unterstützen wollt, da gibt es ein Pledgie dafür. Aber nun zum Sendeinhalt.

    Das Festival Latinoamericano de Instalación de Software Libre ist weltweit größte Veranstaltung rund um Linux und freie Software. Seit 2005 findet dieser Event regelmäßig in nahezu allen Ländern Lateinamerikas gleichzeitig statt. Damals in über hundert Städten gleichzeitig und in der fünften Ausgabe beteiligen sich etwas über 200 Austragungsorte in 20 Ländern. Die Besucherzahl schwankt dabei zwischen knapp hundert und mehreren tausend Besuchern je Event. Durch die Vielzahl der Veranstaltungsorte kommen allerdings einige tausend Besucher zusammen, man geht davon aus das über 40.000 Menschen die Veranstaltungen der FLISOL besuchen.
    Im ersten Jahr beteilgten sich rund 100 Austragungsorte an diesem Festival, damals hatte die größte Veranstaltung etwas über 2.000 gezählte Besucher. Bereits im Jahre 2006 nahm die FLISOL aber einen großen Aufschwung, immer mehr Orte beteiligten sich an der weltweit größten Installationsparty. Die beteiligten Usergroups und Organisatoren werden über die Jahre immer besser und die Veranstaltungen immer größer.
    Die FLISOL hat dabei über all die Jahre ihren ursprünglichen Charakter als Installparty behalten. Eine Veranstaltungsform die hierzulande nahezu ausgestorben ist. Auch heute noch bildet das gemeinsame Installieren von Linux oder anderen freien Betriebssystemen oder Software den Kernpunkt aller Veranstaltungen, bei manchen auch nur den einzigen Programmpunkt. Die größeren Veranstaltungen haben neben der Installationsparty allerdings oft noch ein Vortrags- und Workshopangebot und ebenso kleinere Ausstellungen im Programm. Bei einigen Veranstaltungen gibt es auch Demonstrationen der verschiedenen Linuxdistributionen oder Spielecken, wo die jüngeren Besucher sich austoben können und dabei ganz nebenbei erfahren, dass man auch mit freier Software Spaß haben kann. Das Programm des jeweiligen Event hängt sehr stark vom Austragungsort, den Organisatoren und den örtlichen Gegebenheiten ab.

    Ich habe mit drei Organisatoren von FLISOL Events per Telefon Interviews geführt um mehr über diese Veranstaltung zu erfahren. Ich habe mich über die Planungen für die Events in Caracas in Venezuela, Granada in Nicuragua und Guayaquil in Ecuador informiert.

    In Venezuela werden zum derzeitigen Zeitpunkt an 19 verschiedenen Orten Veranstaltungen im Rahmen des Festival Latinoamericano de Instalación de Software Libre durchgeführt. Eine der größten Veranstaltungen mit 1.800 Besuchern im vergangenem Jahr findet in der Hauptstadt Caracas statt. Dieses Jahr wird diese Veranstaltung an der zentralen Universität, des Landes durchgeführt. Geplant ist ein großer Saal mit verschiedenen Installationspunkten für die Distributionen Fedora, Ubuntu, openSUSE, Debian Gnu/Linux, Canaima Gnu/Linux, eyeOS und openSolaris. Es wird aber auch eine große Leinwand für Videoübertragungen geben und eine Bühne für ein kleines Rockkonzert. In einem weiterem großem Saal wird es eine Vortragsreihe zu Themen rund um Linux und OpenSource geben. Die Organisatorin Maria “tatica” Leandro hat sich für dieses Jahr das ehrgeizige Zeil gesetzt, die 3.000 Besucherzahl zu erreichen. Aber nebenbei ist Maria nicht nur für die Veranstaltung in Caracas verantwortlich sondern die zentrale Ansprechperson für alle Veranstaltungen der FLISOL in ganz Venezuela.

    In Nicuragua wird es dieses Jahr wohl 3 Veranstaltungen zur FLISOL geben, in Managua, Granada und Leon. Diese werden von den einzelnen landesweit organisierten Usergroups durchgeführt. Diese Usergroups für openSUSE,  Ubuntu,  Debian und Fedora sind in der Grupos de Usarios Gnu/Linux de Nicuragua zusammengeschlossen und veranstalten nicht nur die FLISOL gemeinsam sondern organisieren auch Events zum Document Freedom Day, dem Software Freedom Day und weitere. Im vergangenem Jahr gab es in Nicuragua nur eine zentrale Veranstaltung während des Festival Latinoamericano de Instalación de Software Libre und zwar an der Universidad Nacional de Ingenieria Campus (UNI-IES) gezählt wurden etwas über 300 Besucher, aber hier gilt wie bei allen Veranstaltungen der FLISOL so genau zählt man nicht, man hört irgendwann damit auf zu zählen :D
    Für das Jahr 2010 haben sich die Usergroups geeinigt, dass die verschiedenen Usergroups in den drei größten Städten des Landes einzelne Veranstaltungen durchführen. Die “Garrobos”, dass ist die openSUSE Usergroup wird die Veranstaltung in Granada durchführen. Der Veranstaltungsort wird die Casa de los 3 Mundos ein Kulturzentrum sein. Ich habe mit Julio Vannini einem der Mitglieder der openSUSE Usergroup gesprochen um mehr über die Planungen für den Event zu erfahren. Es wird neben den Installationspunkten, der verschiedenen Distributionen, Demonstrationen freier Software und ein Vortragsprogramm geben.
    Außerdem habe ich erfahren, was die openSUSE Usergroup in Nicuragua sonst so treibt und warum man sie die Garrobos nennt und mehr zu openGarrobito und AstroGarrobo erfahren.

    Das letzte Interview habe ich mit Jose Oramas geführt, einem Mitglied der kokoa – Comunidad de Software Libre ESPOL, einer studentischen Vereinigung zur Förderung freier Software an der ESPOL (Esuela Superior Politecnica del Litoral) welche sich an eben dieser für einen der insgesamt 21 Events in Ecuador verantwortlich zeichnet. Diese Vereinigung führt seit 2006 eine Veranstaltung im Rahmen des Festival Latinoamericano de Instalación de Software Libre an ihrer Hochschule durch, am Anfang mit Startschwierigketien und dennoch etwas über 100 gezählten Besuchern und heute mit einer gut durchorganisierten Veranstaltung mit über 600 Besuchern. Auf dieser Veranstaltung wird es neben dem zentralem Punkt der Installation diverser Linuxdistributionen, Demonstrationen der verschiedenen Distributionen geben, um dem Besucher die Wahl des richtigen Linux für seinen Einstieg zu erleichtern. Ausserdem wird es einen Vortragstrack der eher endnutzerorientiert sein wird sowie für die fortgeschrittenen Linuxuser ein vielfältiges Workshop-Programm. Eine Spieleecke für die jüngeren Besucher ist ebenfalls geplant.

    Das sind drei unterschiedliche Veranstaltungsorte des Festival Latinoamericano de Instalación de Software Libre wie sie nicht unterschiedlicher sein könnten. Ein klein wenig getrübt wurde meine Arbeit an dieser Sendung dennoch und zwar durch das Erdbeben in Chile. Es war ein weiteres Telefoninterview mit Hector in Chile geplant, welches auf Grund dessen leider ausfallen mußte. Die FLISOL wird aus diesem Grund dort auch wahrscheinlich auf den Mai verschoben. Dafür haben wir aber ein kurzes Mailinterview mit einem anderem der Organisatoren dort.

    Q: Hello Ricardo, could you introduce you a little bit? Who you are and what you doing with Free & OpenSource Software?

    Ricardo: I am an engineer who works in the IT field for a living. Most of my professional jobs have been related to Database management, Java, C++, and PHP development, and I have got to say that in about one third of my jobs only I’ve been given the chance to use Linux on my primary desktop, I would say mainly due to big guys not knowing the power of Linux and FLOSS at all.
    Nowaday I am starting up my own company, based on FLOSS tools, and of course using openSUSE as my favorite Linux out there. Tools I use the most include Eclipse, Python, PHP, and lately I’ve been diggin into Qt and Ruby on Rails. For openSUSE translations I do use Lokalize a lot, and for C++ I just go with Qt-Creator.
    First I got to use Red Hat at college, and then I installed Debian and its derivate Ubuntu. I really Liked Debian and its APT system but found out that Gnome while being fast and simple did not have tools I needed or easily KDE apps run better on my machine, so that is how one day I asked a friend to download me a copy of openSUSE with KDE (finest KDE out there, by the way). Since that day I have been in love with the green!.

    I’ve ever lived in northern Chile. I participate in the openSUSE Ambassadors program, also in the Spanish Translation and Marketing Teams. I’ve been mostly involved in translations and secondly, spreading the word at every event I can. One of my goals for this year is contributing with code so Junior Jobs are a great chance for me to enter that area. Although I have gained most of my experience developing software, I am too interested in FLOSS communities at the very same level, so I am puttig effort on both sides that are not always easy to deal with, but fun as heck! ;)
    Lately I have been participating in the new chilean KDE community so we hope to have more friends to join us by FLISOL.

    Q: How is the situation in Chile, are there more users of closed/nonfree software or more with operating systems like Linux or BSD?

    Ricardo: To tell you the truth, most users are on the closed software side, but I’d  are to say it is changing as FLOSS movement becomes more and more popular in the last five years.
    During college time, most of students feel confortable and kind of safe with their Windows machines, in some cases because it does not have the same learning curve that Linux has. and in other cases because it has all the drivers and no need to spend some time looking up the internet to fix hardware related problems, and then, again, you have those who participate in FLOSS communities or just use software libre and for one reason or another do not know how to join in a given community, which by the way, we have plenty! There are Debian Gnu/Linux, Ubuntu, Arch Linux, Fedora, Slackware, among others. That is where I find the marketing program very important for distros, and openSUSE is already on top 5 of most popular distros. so I am very thankful that you have been supporting us with merchandising items all this time.

    Q: Which is the most used distribution in Chile?

    Ricardo: I am going to separate waters to answer this question. As for students and small-medium companies it is Ubuntu. In the enterprise (big business) it would be Fedora (Red Hat) and/or SUSE.

    Q: Ricardo your organize one of the events for FLISOL in your country, is this your first one or how many have you organized before?

    Ricardo: Actually, I mostly participate in FLISOL with the local LUG and do not keep in touch with the national organization staff that much. Due to FLISOL’s nature it is much better if i’s worked as nodes, with the right feedback of course, which is and works fine for us. This is going to be my second year working hard with the La Serena/Coquimbo LUG.

    Q: How many visitors had the event last years? An if you know how many visitors had the other places in Chile?

    Ricardo: Wow…been looking for statistics and can’t seem to find it. So my guess is that we had around 150 visitors last year, and honestly have no idea about other cities. I am sorry.

    Q: What is planned for the event in 2010?

    Ricardo: After the earthquake things slowed down. Ayway, for this year we are planning to reduce the number of talks (unless we can count on a couple more rooms or so) because they are always much fun and we only have one day, so it is positive that talks last longer and it becomes hard to work out our schedule. On the other hand we have the install fest running along with the talks so we need to multipy ourselves :) . This year, though, we would like to show 3-4 distros and their pros and cons so new users can choose right in place which is the flavour they’d like to try.

    This year I am planning to give a talk over the openSUSE Project, which is going to be my first time doig something like that because my past presentations
    happened to be mostly technical.

    Q: Have you a few last word, what you like to say for the readers?

    Ricardo: basically, live and love the green life. I mean, openSUSE is a great distribution in both the technical and the social area and I call you all to participate in its different areas, become an Ambassador, become a Developer, etc, it is nice to give it back!.

    Neben den Interviews mit den Organisatoren der verschiedenen FLISOL Events gibt es noch Beiträge zu Linuxdistributionen aus Südamerika. Beide stammen aus der Reihe der exotischen Linuxdistributionen, hier im Blog. Beide stammen aus der Feder von Roman, er hat sich doch auch tatsächlich die beiden für diese Sendung benötigten unter den zur Auswahl stehenden Distributionen herausgepickt.
    Die erste stammt aus Venezuela und ist ein Debianderivat, welches vom venezolanischem Staat ins Leben gerufen wurde. Hier geht es zu den entsprechdenden Artikeln hier im Blog und der Artikel über Canaima bei Roman im Blog. Die zweite Linuxdistribution stammt aus Brasilien und heißt BrLix entwickelt wurde sie an einer Universität und wird heute von einer Firma weiterentwickelt. Die entsprechenden Artikel über BrLix sind hier im Blog und natürlich auch bei Roman zu finden.
    Außer den Rückblicken auf das vergangene RadioTux Jahr und den verschiedensten Gratulanten gibt es noch ein Interview mit Klaus Knopper zu hören. Dieser beschreibt ganz kurz wie man sich sehr günstig ein elektronisches Whiteboard selbst basteln kann. Eine entsprechenden Blogartikel mit den benötigten Dingen und verschiedenen Videos zu diesem Thema kann man unter anderem hier finden.

    Die ganze Sendung wird natürlich passend zum Thema “Linux in Lateinamerika” mit Musik begleitet, so sind Laury & Cero Decibeles aus Kolumbien, Baroni One Time aus Venezuela, The Dead Rocks und Beto Campos aus Brasilien zu hören. Insgesamt eine bunte Mischung, wie ich denke. Mir hat die Sendung trotz des Stress, diese Interviewflöhe alle auf einen Haufen zu bekommen und dafür Nachts wegen der Zeitverschiebung arbeiten zu müssen, Spaß gemacht. Nach dem die Sendung fertig war haben wir festgestellt, dass es interessant sein kann, wenn man doch mehr über einzelne Länder und die dortige Situation im Bezug auf den Einsatz von OpenSource erfahren könnte. Falls das mehr wünschen, ich denke das ist ab und an schon machbar. Ich jedenfalls freue mich über Feedback zur Sendung. Aber nun genug, hier geht es zur Sendung.

    P.S. übrigens werde ich höchstwahrscheinlich an der FLISOL partizipieren, wie dazu gibt es dann zur entsprechenden Zeit hier im Blog mehr zu erfahren.

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    Rumgezwitscher auf Spanisch

    März 2nd, 2010 von buergermeister

    Sicher erinnert ihr euch noch an den Twitterclient, dessen Name vom venezolanischen Nationalvogel abgeleitet ist. Den hab ich ja letztens hier vorgestellt. Damals hab ich noch die Version 0.8 getestet. Nun sind die Jungs schon bei der Betaversion für 1.0 und auch hier habe ich einen schnellen Blick drauf geworfen. Das Fedora-RPM liess sich nicht so reibungslos dieses Mal auf openSUSE installieren. Das Problem lies sich aber trotzdem schnell lösen, man muss eben nur wissen wie das entsprechende Paket bei openSUSE heißt, in dem Falle python-pygame. Für die Ubuntu und Debian-Anwender gibt es auch ein entsprechendes Debian-Paket der Betaversion. Die Softarepakete sind alle hier zu finden. Am Ende des letzten Artikels schrieb ich ja Entwicklung verfolgen und auf Übersetzung hoffen. Meine Hoffnung wurde bisher nicht erfüllt. aber mal sehen vielleicht kann man da ja etwas in Gang setzen. Um diesen Client zu benutzen braucht es dass aber am Ende nicht einmal.

    Die hauptsächlichen Änderungen zur Vorgängerversion sind zum einen, das man direkt aus dem Clienten Fotos zwitschern kann. Das geht derzeit mit TweetPhoto und Twitpic.

    Und einen Service, den ich ja vollends genial finde ist, man kann auch Nachrichtenfeeds ausblenden. Das hat mich anfänglich ein wenig verwirrt, ich wußte um das Feature aber der entsprechende Reiter in den Einstellungen zeigte eine rote Meldung in Spanisch mit der ich weniger anfangen konnte. Im Fenster mit den Twitterfeeds mit dem rechten Mausklick das Kontextmenü geöffnet, findet man aber den spanischen Eintrag “Silenciar” und nachdem man auch den ersten der abonnierten Feeds auf stumm gesetzt hat, findet man auch Inhalt im entsprechendem Reiter.

    Ein manches Mal nützliches Feature. Leider sind immer noch nicht mehr als das “Twitterprotokoll” implementiert, so das der Client für mich immer noch nicht in Frage kommt. Auch yourls welches nun mittlerweile in Choqok verfügbar ist, ist ebenfalls nicht implementiert. Aber ich bin mir sicher,dass findet noch seinen Weg in diesen Client.

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    Exotische Linux-Distributionen – Canaima

    Februar 3rd, 2010 von buergermeister

    Gestern Abend habe ich Roman vom ubuntublog.ch einfach per identi.ca gefragt ob er sich mal nicht noch Canaima Gnu/Linux für die Blogparade der exotischen Linux-Distributionen, anschauen würde. Ich wußte, das es ihn interessieren würde, da es sich um eine debianbasierte Distribution handelt.

    Er hat sich nun also auch umgehend mit Canaima Gnu/Linux befaßt und einen langen Artikel dazu geschrieben. Er geht in diesem auch ein wenig auf die örtlichen Gegebenheiten in Venezuela ein. So erwähnt er das Dekret des Präsidenten (decreto presidencial Nº 3.390) aus dem Jahre 2004 nach dem alle öffentlichen Verwaltungen bevorzugt Open Source Software einsetzen sollen. Ein Viertel der in den Verwaltungen eingesetzten Rechner arbeit heute bereits mit Canaima, was erst einmal seltsam wenig ist. Dazu muss man aber sagen, dass viele andere Systeme mit Debian laufen.

    Am Ende ist allerdings Canaima, das seinen Namen von einem der venezolanischen Nationalparks erhalten hat allerdings mehr als eine simple Linuxdistribution. Canaima ist mehr ein Programm in folge dessen diese Distribution entwickelt wird. Venezuela setzt nicht nur in den öffentlichen Verwaltungen auf Linux und Open Source sondern auch in der Bildung und Ausbildung. So orderte man im Jahre 2008 eine größere Anzahl von Classmate-PC vom portugiesischen Hardwarehersteller JP Sá Couto , die eben mit Linux ausgeliefert werden. Daneben erwarb man aber auch eine Lizenz zur Eigenherstellung des Magellan genannten Gerätes. So ist eine der Forderungen an Canaima Gnu/Linux eben auf diesen Rechnern bzw.den heute bei Venezolana de Industrias Tecnológicas, zu laufen. Auf Grund der engen Anforderungen bei der Auswahl der Geräte setzt Canaima auf einen monolithischen Kernel. Das mag auch die Trägheit bei Romans Test hervorgerufen haben.

    Neben den Anforderungen an die Hardware legt man vor allem Wert auf die umfassende sprachliche Unterstützung, wie auch Roman bei seinem Test herausgefnden hat. In das mitglieferte Wörterbuch für OpenOffice wurde ebenso viel Zeit investiert, wie in die Übersetzung jedes Menüpunktes.

    Canaima ist ein Beispiel für den Drang der lateinamerikanischen Länder sich aus der Abhängigkeit von vor allem us-amerikanischen Konzernen zu lösen. Kaum einer von uns wird wohl in die Verlegenheit kommen es als seine Distribution zu installieren, es sei denn man spräche Spanisch und nutzt ein portugiesisches Magellan-Gerät. Einen Blick über den Gartenzaun zu werfen lohnt sich allerdings immer, finde ich jedenfalls.

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  • Exotische Linux-Distributionen Zwischenstand

    Januar 12th, 2010 von buergermeister

    Vor einer Woche habe ich eine Blogparade rund um exotische Linuxdistributionen, die nicht jeder kennt gestartet. Zeit also eine kurze Zwischenbilanz zu ziehen. Ich bin absolut überrascht wieviel Resonanz, diese Aktion hervorgerufen hat. Innerhalb von nur einer Stunde war die erste Distribution vergeben.
    Nach nunmehr einer Woche sind von den 20 vorgegebenen Linux-Distributionen nur noch 7 übrig. Ausgerechnet die Distribution, wo ich dachte die wird überhaupt nicht vergeben, da kambodschanische MoonOS war eine der ersten Distributionen, welche vergeben waren. Neben den erfreulichen Dingen gibt es allerdings auch kritische Stimmen, die der Meinung sind, die Distributionen exisieren nicht mehr und vor allem sind zu schwer, da nur Beschreibungen in anderen Sprachen vorliegen.
    Das ist richtig, einige der Distributionen exisstieren wirklich nicht mehr bzw. wurden seit ewigen Zeiten nicht mehr aktualisiert.Das tut der Sache allerdings keinen Abbruch auch nicht wenn es keine deutsch oder englischsprachigen Dokumentationen gibt. Denn schliesslich handelt es sich ja um exotische Distributionen und nirgendwo ist eigentlich verständlih, dass es eine leichte Aufgabe sein soll. Denn irgendwo etwas abtippen kann am Ende jeder.
    Nicht einmal 2 Tage später gab es dann auch die erste Vorstellung einer exotischen Linux-Distribution.

    ajp von ajp.blogsport.de hat Trustix Secure Linux vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine nicht mehr weiter entwickelte Linux-Distribution der Firma Trustix aus Norwegen, die die Grundlage für eine Firewall bildete. Diese Firewall wird allerdings nach wie vor weiterentwickelt. Mehr zu Trustix gibts im entsprechendem Artikel.

    Den zweiten Artikel in der Blogparade rund um die exotischen Linux-Distributionen hat Roman verfaßt. er hat sich das brasilianische BRLinux unter den zur Auswahl stehenden Distributionen ausgesucht. Er hat versucht die mittlerweile im Stillstand befindliche Distribution zu testen und hatte damit einige Probleme. BRLinux wird auf Grund der doch in Brasilien beheimateten Minderheit auch auf Deutsch angeboten, Roman hat allerdings nicht nur Übersetzungsfehler gefunden sondern auch Schwierigkeiten mit der Installation gehabt. Am Ende hat er eine Liveversion von BRLinux getestet. Die Ergebnisse seiner Recherchen kann man in seinem Blogartikel nachlesen.

    Gestern Abend erschien dann auch der nächste Artikel zur Blogparade. Dieses mal war Absolute Linux die gewählte Linux-Distribution und onli-blogging hat sich ans Werk gemacht. Absolute Linux ist eine auf dem Klassiker Slackware basierende Minimaldistribution mit IceWM als Windowmanager. Mehr zu Absolute Linux, findet sich bei onli-blogging im entsprechenden Artikel dazu.

    Vollkommen gespannt bin ich schon auf den Beitrag über Jolicloud für den Ubuntux ein Interview mit Sascha Pallenberg führen wird. Ich hoffe er zeichnet es auf, so das wir es für Radio Tux verwenden können. Das gilt übrigens für alle Teilnehmer, ihr könnt (müßt) auch eine kurze Audioversion abliefern. Falls ihr Hilfe dabei braucht ist das kein Problem.

    Da die Aktion allerdings noch bis Ende März laufen soll und nicht mehr wirklich viele exotische Distributionen übrig sind und diese den Kritiken zu Folge zu schwer sind, denke ich wir können nochmal 10 Distributionen vorstellen. Dafür habe ich wieder 10 verschiedene Distributionen ausgewählt.

    Das sind also die nächsten exotischen Linux-Distributionen, die ihr wenn ihr woll vorstellen könnt. Es sind im einzelnen ArtistX, Bee Linux, trixbox, die Incognito LiveCD, Pioneer Linux, Xange, TinyMe, Karoshi Linux, Masonux und Toorox. Diese Mal habe ich versucht nur aktive Distributionen auszuwählen und das Feld der Distributionen von der diese abgeleitet wurden ist genauso bunt, wie beim letzten Mal. Es findet sich Debian, fedora, Mandriva, ubuntu oder Gentoo. Nur openSUSE bleibt aussen vor, es gibt kaum Derivate davon. Also, wenn ihr an der Blogparade teilnehmen wollt und euch die bisherigen zu schwer waren, pickt euch eine von diesen.

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    Eeebuntu nicht mehr mit Ubuntu

    Oktober 20th, 2009 von buergermeister

    Wie das Entwicklerteam von eeebuntu bekannt gab, wird die Version 4.0 dieser Netbookdistribution nicht mehr auf Ubuntu als Grundlage setzen. Stattdessen wird man mit Debian unstable weiterarbeiten.

    “This is not an attempt at Ubuntu bashing, there are enough people around to take that mantle, this is a strategic development decision to help move our distribution along. “

    Debian Unstable is good enough for Ubuntu then it is certainly good enough for us.

    Ubuntu als Grundlage wird für die Entwickler von Eeebuntu immer schwerer handhabbar und so wollen sie mehr Kontrolle über das was sie releasen gewinnen. Ebenfalls geändert wurden damit die Releasezyklen, die in Zukunft mehr einem rollendem Relase ähneln und jedes Quartal soll es Snapshots geben. Ausserdem will man sich nicht mehr rein auf Netbooks konzentrieren sondern in Zukunft auch für den “normalen” Desktop entwickeln. Neben diesen ganzen Neuerungsentscheidungen wurde auch der Relasetermin für eeebuntu 4.0 bekannt gegeben – diese Version wird Ende Dezember erscheinen.

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    Super-Debian

    Oktober 19th, 2009 von buergermeister

    Es war mal wieder Zeit ein neues Wallpaper zu kreieren, dieses mal keine bunten Fedora-Bubbles oder giftiggrünen Geekos, sondern mal wieder eines mt dem schicken Debianswirl. Schlicht einfach und simple sollte es werden, ich weiß nicht ob es mir gelungen ist. Superdebian – das Betriebssytem für Superhelden :D

    Wie immer gibts das Ganze natürlich bei kde-look zum download.

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    Wo landet nun die DebConf 11?

    September 28th, 2009 von buergermeister

    Das sich ein team gebildet hat, welches die DebConf nach Deutschland holen will, habe ich ja bereits berichtet. Auf dem LinuxTag sollte dazu ein Arbeitstreffen sein, dass aber weder ich noch Mario Behling gefunden hat. Das lag wahrscheinlich daran, dass ich mal wieder vom Internet abgeschnitten war. Zur FrOSCon in Sankt Augustin hat man sich dann doch getroffen, aber da war ich ganz mit anderen Dingen beschäftigt. Pläne die DebConf nach Deutschland zu holen existieren ja bereits seit längerer Zeit. Nun scheint der Austragungsort festzustehen, wenn man dem Dent von Floschie glauben schenken darf. Man wird sich wohl mit München als Austragungsort für die DebConf 11 bewerben. Das ist keine so schlechte Wahl, die Stadt München die ja mit LiMux ihr eigenes Debian-Derivat für ihre Stadtverwaltung entwickelt, wird sich wohl hinter das Projekt stellen. In München ist ausserdem die LinuxNewMedia ansässig, auch mit deren Unterstützung wird man wohl rechnen können.

    Ob die DebConf dann wirklich nach München kommt hängt dann allerdings immer noch von der Entscheidung auf der DebConf 10 in New York ab. Allerdings sind die Chancen bisher sehr gut, bisher stehen nur Bosnien, Thailand und eben Deutschland auf den Planungsseiten im Wiki zur Planung der DebConf. Die Chancen für Bosnien sind wahrscheinlich gering, dort gibt es keine derart feststrukturierte Debian_Community, auf den Seiten für die Planungen zu einer eventuellen Durchführung der DebConf in Thailand ist man allerdings bei weitem noch nicht soweit wie in Deutschland. Warten wir aber trotzdem ab, wie es ausgeht.

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    Distributions-Salat für Netbooks

    September 9th, 2009 von buergermeister

    Die kleinen niedlichen Dinger Netbooks haben ihren Siegeszug ja schon lange angetreten und auch hier waren sie ja bereits des öfteren Thema. Mittlerweile gibt es ja schon eine ganze Menge and speziellen Distributionen für diese niedlichen Teile. Vielleicht mal an der Zeit einen kleinen Kurzüberblick zu schaffen. Sozusagen ein Distributions-Salat für Netbooks.

    DebianEeePC ist an sich keine eigene Distribution sondern ein wie dass im Projekt genannt wir “Debian Pure Blends”, dass heisst diesem Subprojekt geht es nicht darum, eine eigene Distribution zu schaffen sondern ein echtes Debian-System auf dem Eee laufen zu lassen. Das System setzt auf den normalen Standard-Kernel von Debian, in den FAQ des Projektes steht auch warum. Hier kann man auch keine angepaßte Oberfläche oder ähnliches erwarten, eben ein echtes Debian und auf dessen gesamte Repository kann man dann natürlich zurückgreifen. Bei einiger Hardware kann auch sicher ein manuelles konfigurieren erforderlich sein. Zur Installationsanleitung geht es hier.

    Puppeee – Puppy Linux als Basis dieser Distribution war immer eine platzsparende und schnelle Linuxdistribution. Normalerweise wird Puppy aus den Quelltexten kompiliert. Man kann aber Slackware-Pakete konvertieren und installieren. Das ganze scheint aber bisher kein richtiges Projekt zu sein, es gibt keine eigenen Webseiten oder ähnliches, den Hinweis darauf findet man im Puppy-Linux Forum zusammen mit den Links zum Download von Images. Laut Desktoplinux bringt Puppeee neben einem Browser und einem Mailclient, Abiword als Textverarbeitungsprogramm, XMMS als Media player, Xine als Movieplayer, GQView als Bildbetrachter, Audacity zum editieren von Soundfiles, gftp als FTP-Client und Skype mit.

    FluxFlux ist eim Remastering von PCLinuxOS und fluxflux-eee wieder eine Abart dieser eigentlichen Livedistribution. Ziel war es eine Distriubution gerade für ältere hardware zu schaffen und deis ist dann auch wirklcih für Installationen auf den etwas schmalbrüstigeren Netbooks verwendbar. Als Desktop kommt hier Openbox zum Einsatz, mit ROX-Filer damit man einen drag&dropfähigen virtuellen Desktop anbieten kann, auf dem sich dann auch Icons platzieren lassen. Der Thunar Volume Manager (Thunar-volman) aus dem XFCE-Desktopprojekt sorgt mit Hilfe von ivman und HAL dafür, dass man auch auf Plugin-Geräte via automount zugreifen kann. In der Liveversion setzt man hierbereits auf den pcmanfm des LXDE-Projektes. Ich denke zu diesem Desktop wird sich das Projekt in naher Zukunft etwas mehr bewegen. Das durchaus sehr interessante Privatprojekt findet man hier.

    Eeebuntu – Von eeebuntu ist ein Ubuntu-Derivat und gibt es 3 Varianten, Standard, Base und NBR (Netbookremix). Bei ersteren erhält man jede Menge Softwarepakete inklusive dem heute scheinbar unverzichtbaren Eyecandy in Form von Compiz, es ähnelt der normalen Ubuntu Standardinstallation. Base hingegen enthält nur die nötigsten Bestandteile und der NBR verfügt über eine an die Netbooks angepaßte Desktopoberfläche, die dem anfnags mit dem EEE ausgelieferten Xandros ähnelt. Wie der Name bereits zum Ausdruck bringt ist eeebuntu ein an den Asus Eee PC angepasstes Ubuntu-Derivat

    Easypeasy trug vorher den Namen Ubuntu eee, um allerdings rechtliche Probleme mit Canonical auszuschließen wurde die Distribution umbenannt. Das man befürchtete mit Canonical in Rechstreitigkeiten wegen des Markennamen Ubuntu zu kommen mag auch daher rühren, dass man neben freier Software auch proprietäre Softwar wie Skype mitliefert und einige proprietäre Treiber. Vielleicht auch gerade deshalb erfreut sich diese Distribution großer Beliebtheit.

    Firefly basiert auf dem recht relativ jungem ArchLinux, welches ebenfalls nach einem minimalistischen Prizip gebaut wird und nutzt auch dessen Paketmanagment. Firefly setzt als Windowmanager auf den flinken LXDE, die Entwickler schreiben sie bieten keine Netbook orienteirte Arbeitsoberfläche, weil sie den Nutzer nicht beschränken möchten. Die Distrbution bringt die wichtigsten Applikationen mit.

    Kuki Linux ist eigentlich nur für eine Art Netbook gedacht den Acer Aspire One, die portugiesiche Distribution setzt auf XFCE als Desktop und bringt die wichtigesten Programme für den täglichen Gebrauch mit. Kuki Linux ist übrigens ein Ubuntu-Derivat.

    Jolicloud ist ein französisches Ubuntu-Derivat, das wie der Name sagt eher auf das Prinzip “Internet Operating System” setzt. Jolicloud bietet eine eigene Benutzeroberfläche auf der Webdienste wie Twitter, Skype, Facebook, Dropbox, meebo und andere Webanwendungen integriert sind. Jolicloud setzt auf einen zentralisierten Applikation-Katalog, ähnlich dem Applikation Store von Apple. Bis jetzt befindet sich Jolicloud im Alphastatus und man muss sich zum Testen einladen lassen.

    Ein ähnliches Operating System für Netbooks bietet Good OS, die durch den WalMart-PC und dem mit ihm ausgelieferten Ubuntu-Derivat gOS bekannt geworden sind. Das Ganze ist eigentlich nicht viel mehr als ein Embedded Linux mit einem Browser, was Google freuen wird alles bei der Datenkrake machen. Auch bei bei gOS CLoud ist man noch in der Testphase.

    Moblin und Goblin – über Moblin und dessen Hintergründe habe ich ja bereits zum Release der ersten Betaversion geschrieben. Da gibts aber dennoch noch etwas zu berichten. Nur wenige Tage nach dem Erscheinen der Betaversion von Moblin kündigte Andrew Wafaa in seinem Blog ein eigentlich ” streng geheimes” Projekt an Goblin. Das Moblin UI mit einem openSUSE Unterbau, er arbeitet sehr fleissig daran und mittlerweile ist es so etwas wie ein Subprojekt von openSUSE. Jakub Steiner hat jede Menge Icons und verdammt schicke Wallpaper zu diesem Projekt beigetragen. Andrew hat in der letzten Woche einen kleinen User-Guide zur Benutzung von Goblin in seinem Blog veröffentlicht. Insgesamt wird fleissig an Applikationen für Moblin gearbeitet. Da entstehen Programme wie Anjal als PIM für Netbooks, Cubano als Frontend für Banshee ist auch auf Netbooks optimiert  Da ist ein Firefox Abkömmling namens MeerKat entstanden, der auch als Plugin für FF zu haben ist und ein paar klinere Dinge noch mehr. Die Moblin/Goblin Sache ist für mich wohl die derzeit interessanteste Baustelle.

    Xandros oder Linpus Linux bzw. Linpus Linux Lite, die schon standardmäßig auf EEEs ausgeliefert wurden, habe ich hier mal großzügig aussen vor gelassen. Ich weiß gar nicht ob ich alle Netbook-Distributionen erwischt habe, ich glaube zwar schon aber vielleicht kennt ja noch jemand die ein oder andere. Ich habe mal abgesehen, von den beiden “Internet Operating System”-Lösung, wo ich gar nicht weiß ob man das so richtig als Netbook-Distribution zählen kann, mich darauf beschränkt wirklich nur Distributionen auszuwählen, die speziell für Netbooks angeboten werden. Sicher kann man nahezu jedes Linux auf diesen installieren und gerade die kleineren sparsameren Versionen spielen hier ihre Trumpfkarte aus. Aber hier ging es um die die von vornherein dafür gedacht sind.

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    Debian wechselt Init-System

    September 7th, 2009 von buergermeister

    Mit Debian Squeeze ist upstart nicht nur mehr als Option sondern Standard-Initsystem. Dasjedenfalls gab Petter Reinholdtsen auf der Entwicklermailingliste bekannt. Das verwendetete Initsystem würde nicht mehr zum Linuxkernel passen, der immer mehr ereignisorientert arbeitet. Das führt zur Problemen bei der Hardwareerkennung. In Squeeze sollen so bereits die gröbesten Probleme beim Booten behoben sein.

    Upstart ist ein von Canoncial entwickelter ereignisorientierter initd, der auf  sysvinit, zu dem es auch vollständig abwärtskompatibel ist. Upstart soll die Probleme des System-V-init bezüglich Geschwindigkeit, wechselnder Hardware und dem Neustarten von Prozessen beheben. Zwar macht Upstart den Startvorgang selbst noch nicht schneller, es legt aber die Grundlagen dafür. Upstart erlaubt das gleichzeitige Ausführen von Jobs unabhängiger Ereignisse. Das beschleunigt den Start des Systems und ermöglicht damit auch eine bessere Handhabung von austauschbarer Hardware.

    Upstart konnte bereits seit Ubuntu 6.10 wahlweise installiert werden und auch Fedora setzt seit Version 9 Sulphur auf das System

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    Happy Birthday

    August 16th, 2009 von buergermeister

    Happy Birthday – debian

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