TagCloud

LibreGraphicsMeeting 2013

Januar 22nd, 2013 von buergermeister

Es ist ja noch etwas Zeit bis zum nächsten LibreGraphicsMeeting in Madrid, dem Treffen nahezu aller freien Grafikprojekte. Noch bis zum 15. Februar kann man Vorträge und Präsentationen einreichen. Da nicht alle Applikationen wie zum Beispiel GIMP oder Scribus über eigene Organisationen verfügen oder wie bei Krita KDE die Entwickler unterstützen kann, sind viele der Entwickler auf eine Reiseunterstützung vom LibreGraphicsMeeting angewiesen. Aus diesem Grunde sammelt das LGM wieder per pledgie um für diese Kosten aufkommen zu können.

Daneben sammele ich persönlich auch dieses Jahr wieder für jemanden persönlich, der sich auch nicht leisten kann die Reisekosten vorstrecken zu können und dann 12-18 Monate auf die Rückvergütung vom LGM zu warten. Dieses Mal gibt es sogar 3 Begünstigte obwohl ich zweifel habe, dass alle 3 noch zum LGM reisen können. Denn 2 brauchen für die Einreise Visa und die sind von Flugtickets und dem Nachweis einer Unterkunft abhängig. Mir persönlich ist Gustav Gonzalez als Entwickler von Tupi am wichtigsten, dass er die Möglichkeit erhält am LGM teilzunehmen. Für diesen fehlen auch nur noch rund 200$ für den Flug und etwa 150$ für Unterkunft.

Fall also der ein oder andere auf einige Euro verzichten kann, hier hat er eine einfache Möglichkeit zu freier Software beizutragen.

 

Geschrieben in Basic Knowledge, Family Affairs, fedora-design, fedorapeople, ubuntuusers | 2 Kommentare »

ähnliche Artikel: Tickets LinuxTag 2013 | LibreGraphicsMeeting 2013 | LibreGraphicsMeeting 2013 day 3 | LibreGraphicsMeeting 2013 day 2 | LibreGraphicsMeeting 2013 day 1 |

Präsentationen im Web

Oktober 22nd, 2012 von buergermeister

Nicht erst zu meinem Vortrag auf der Ubucon 2012 habe ich als Möglichkeit, nicht auf Flash, PDF oder die Präsentationsprogramme einer freien Office-Suite zurückgreifen zu müssen, Möglichkeiten aufgezeigt auch mit HTML, JavaScript oder CSS Slides zu erzeugen.
Nicht das diese Möglichkeiten für mich der letzte Schluss sind, schliesslich fehlt dem Endbenutzer jede Art von GUI und man muss den Quelltext editieren. Ausserdem fehlt mir immer die Möglichkeit Grafiken einzubinden, weshalb ich Inkscape/JessyInk bzw. Sozi bevorzuge.

Nichts desto trotz stellt diese Variante auch eine Möglichkeit dar und auch hier gibt es jede Menge Ansätze Präsentationen zu erstellen und da einige danach gefragt haben, mache ich hier nun eine kleine Übersicht über die Entsprechenden Entwicklungen und ihre Vor- und Nachteile. Generell ist bei allen zu sagen, dass man ein wenig im Auge behalten sollte, dass sich bei einigen um Zukunftstechnologien handelt und nicht alle Features von allen Browsern unterstützt werden. Das gleich Problem hat man allerdings auch mit SVG, so werden ja Filter immer noch nicht vom Internet Explorer unterstützt.

deck.js von Caleb Troughton bietet quasi nur eine seitenbasierte Präsentation und ist modular aufgebaut. Bei deck.js werden verschiedene Extensions angeboten, die man bei Bedarf mit einbinden kann. So zum Beispiel eine Übersichtsseite, dafür muss nur deck.menu eingebunden werden. Deck.js ist ansonsten simple gehalten, die Präsentationsseiten in HTML schreiben dann muss nur ein Style für die Folien und einer für die Übergänge gewählt werden und fertig. Bei Bedarf können auch weitere Module eingebunden werden und das einbetten von Bildern und Videos stellt kein Problem dar. Deck.js kann hier als Beispiel betrachtet werden und auch heruntergeladen werden.

Pik6 von Peter Kroener war eigentlich einst nur für den Eigenbedarf gedacht, hat aber so einiges an Möglichkeiten zu bieten. Es kommen WebWorkers zum Einsatz, die allerdings nicht alle Browser unterstützen. Opera und Chrome unterstützen diese und damit steht auch das herausragende Feature von Pik6 zur Verfügung. Pik6 kann dem Presenter eine eigene Ansicht bieten, auf der dann Notizen untergebracht werden können, die das Publikum nicht sieht. Dort wird ebenfalls eine Uhr angezeigt, damit man auch die Zeit verfolgen kann, beides ein sehr nützliches Feature. Auch für Pik6 gibt es noch weitere Plugins wie zum Beispiel printHandout.js zum Drucken eines Handout. Ausprobieren und herunterladen kann man Pik6 hier.

Auch CSSS wurde eigentlich für den Eigenbedarf gestartet und basiert wie der Name verrät überwiegend auf den Möglichkeiten von CSS, nur für die Komponenten, für die keine Möglichkeiten besteht wird JavaScript benutzt. Das Ergebnis kann sich trotzdem sehen lassen. Die Dateien zum Download findet man hier.

Optisch schon eindrucksvoller wird es mit reveal.js von Hakim el Hattab. Um die 3D Effekte einsetzen zu können, braucht man allerdings einen Browser der CSS 3D Transitions und Transformationen unterstützt. Allerdings können auch andere Browser die Folien darstellen, dank eines FallBack-Modus. Interessant sind für mich jedoch nicht die optischen Effekte als das ich in mehrere Richtungen in einer Präsentation fortschreiten kann.

Slides von Brian Cavalier ist eine sehr schlichte Lösung ohne viel optische Effekte. Inhalte werden einfach in HTML oder Plain Text erstellt und dann wird nur noch, ein Theming via CSS erstellt, für die Präsentation sorgen dann die JavaScripts aus Slides. Einen Vorgeschmack auf Slides kann man hier bekommen und das Projekt findet man hier zum Download.

Luke Mahé und Marcin Wichary zusammen mit anderen Google-Leuten stecken hinter HTML5Slides. Welche Technologie zum Einsatz kommt, dürfte bereits der Name verraten. Von der Optik her bleibt HTML5Slides sehr schlicht ohne viel optischen Firlefanz. Um eigene Präsentation zu erstellen kann man einfach nur das Beispiel herunterladen und mit eigenen Inhalt füllen. Wie HTML5Slides aussieht, davon kann man sich hier einen Eindruck verschaffen. Zum Download findet man das Projekt hier.

Shower stammt von Vadim Makeev/Opera und ist ebenfalls eher schlicht gehalten. Auch hier gibt es eine Übersichtsseite, bei der man allerdings scrollen muss, wenn sich einige Folien darauf befinden und nicht viel anderen optischen Schnickschnack. Wer Shower in Aktion sehen will, der findet hier eine Beispielpräsentation und herunterladen kann man Shower hier.

S5 basiert auf XHTML, CSS und JavaScript und stammt von Eric Meyer. Bleibt in seinen optischen Möglichkeiten eher schlicht ist aber einfach zu handhaben. Ein Beispielpräsentation mit S5 kann man hier sehen und herunterladen kann man sich S5 auf den Seiten von Eric Meyer.

Optisch wohl am eindrucksvollsten kommt impress.js daher, dabei orientiert man sich sehr stark an dem was der Service Prezi bietet. Im Gegensatz zu Prezi arbeitet impress.js nur mit CSS3 Transformationen und Transitions von modernen Browsern. Damit ist so einiges möglich, wie Zoomeffekte, Drehungen und 3dimensional wirkende Effekte. Das schlägt dann auch Sozi und JessyInk. Falls der Browser allerdings keine 3D Transisions unterstützt, bekommt man keine Slideshow sondern die Folien werden einfach untereinander dargestellt, damit bleibt der Inhalt darstellbar. Großes Manko von impress.js ist allerdings, dass man sehr viel im Quelltext editieren muss. Wer impress.js in Aktion sehen will, findet hier eine Beispielpräsentation. Herunterladen kann man impress.js und den man die Präsentation auf seinen Rechner kopiert und in einem Editor öffnet.

Fazit: Abgesehen von Pik6 welches eine interessante Lösung via Webworker bietet um Notizen und Zeit darzustellen bzw. verschiedene Ansichten für Presenter und Publikum und reveal.js welches durch 3dimensionale Anordnung der Folien auch Publikumsentscheidungen zulassen würde, bietet keins der Tools für mich persönlich einen Mehrwert zu JessyInk, Sozi und Inkscape. Die optischen Möglichkeiten von impress.js sind zwar toll, aber bieten nicht unbedingt Nutzen. Ich bleibe bei meiner Lösung, ausser ich benötige die Features von Pik6 oder reveal.js

Geschrieben in fedora-design, fedorapeople, Killer Application, ubuntuusers | 7 Kommentare »

ähnliche Artikel: Rückblick Linuxwochen Wien 2013 | Conclusion Linuxwochen Vienna | Vienna Calling | Fedora will rock Linuxwochen Vienna | Erinnerung: Inkscape-Weekend in Berlin |

LinuxTag 2012

April 27th, 2012 von buergermeister

In knapp einem Monat ist es wieder soweit, Europas größter Event rund um Linux und Open Source geht über die Bühne. Das freie Vortragsprogramm ist ja mittlerweile veröffentlicht und die Austeller stehen auch schon eine Weile fest. Ich selbst werde am Samstag um 10.30 Uhr im Saal Berlin I einen Vortrag haben, das Thema ist “Bring Color To The Game“. Den Votrag halte ich zusammen mit kai-Uwe Behrmann vom Oyranos Projekt. Der Vortrag versucht zu erklären was Color Management eigentlich ist, da sieht es bei vielen schon trüb aus und wie der derzeitige Stand innerhalb der Open Source Welt ist. Da gibt es ja so einiges an Software von ArgyllCMS, über LittleCMS, dispcalGUI, colord, Oyranos, KolorManager, Gnome-Color-Manager usw. Allein diese Woche hatte ich 3 Personen, die Gnome-Color-Manager für ein Color Management System hielten, wo es doch nur ein grafisches Frontend zur Konfiguration eines solchen ist. Es sind eine Menge Mythen und Unklarheiten zu diesem Thema unterwegs und wir hoffen, mit unserem Vortrag diese bereinigen zu können und dem Anwender zu zeigen wie er zu einem farbverwalteten Desktop kommt.

Geschrieben in Desktop Revolution, Family Affairs, fedora-design, fedorapeople, Killer Application, ubuntuusers | 2 Kommentare »

ähnliche Artikel: FrOSCon 2013 is coming | Tickets LinuxTag 2013 | Rückblick Linuxwochen Wien 2013 | Fedora will rock Linuxwochen Vienna | Erinnerung: Inkscape-Weekend in Berlin |

Tupi – 2D Animationsprogramm

März 20th, 2012 von buergermeister

Schon seit einer Weile beschäftige ich mich mit Animation, dass ist ja eigentlich mit SVG möglich. Bis jetzt fehlte mir da aber das richtige Werkzeug, aber jetzt scheine ich fündig geworden zu sein.
Wenn man klassische 2D Animationen mit Open Source machen möchte, dann war bisher Synfig Studio die Wahl. Problem hier, die Zeichenwerkzeuge machen es mir schwer und auch die GUI ist für meinen Geschmack unübersichtlich. Das nächste Problem wäre, dass Synfig Studio im Moment keine Animation von SVG mit SMIL oder ähnlichem vorsieht, dafür gibt es zwar Planungen aber wer weiss wann das verfügbar ist.
Nun bin ich vor einer Weile auf ein kleines aber vielversprechendes Projekt gestoßen, welches sich Tupi 2D Magic nennt. Tupi sieht den Export als SMIL schon mal vor und ebenfalls als Bildfolge oder Video. Die Zeichenwerkzeuge sind zwar immer noch nicht weltbewegend, dass tut der Sache allerdings keinen Abbruch, da man SVG importieren kann. Diese Vorgehensweise kommt mir natürlich sehr entgegen. Mit Hilfe des sogenannten Tweenings lassen sich auf diese Weise schnell Animationen erzeugen.
Wie schnell und einfach geht zeige ich in dem folgendem Screencast, der zeigt wie schnell eine drehende Animation zustande kommt.

Das mit Hilfe von Inkscape und Tupi auch wundervolle Animationen rasch produzierbar sind zeigt das folgende Beispiel.

Alle Schritte, die nötig sind um dieses Video zu produzieren inklusive der Audio- und Videobearbeitung findet man im Portal von Tupi, dort findet man auch die SVG-Datei um genau dieses Video nach zu produzieren.

Einen Haken hat das Ganze allerdings zur Zeit, funktionierende Pakete sind schwer zu finden. Nutzer von Ubuntu finden Pakete hier. Nutzer von Fedora und openSUSE hingegen, müssen Tupi selbst übersetzen. Das macht allerdings keinen Spaß, das kann ich prophezeien. Das liegt daran, dass der Entwickler ffmpeg eingebaut hat, und weder Fedora noch openSUSE erlauben das in ihren Buildsystemen. Es wird aber bereits daran gearbeitet, das entsprechend zu entfernen, da man dieses ohnehin nur benötigt, wenn man AVI oder ähnliches exportieren möchte. Und wenn man das braucht, so kann man später auch ffmpeg nachinstallieren. Einige Binärpakete, für allerdings veraltete Releases kann man hier finden. Wer sich dennoch ans übersetzen wagen möchte, der findet hier Hilfe für openSUSE und hier für Fedora.
Wie man sehen kann, brauchen derartige Softwareprojekte dringend Hilfe, beim packen und entwickeln, daher ist jede Hilfe willkommen. Tupi braucht auch noch weitere Hilfe. Der Hauptentwickler dieser Software würde gern zum Libre Graphics Meeting nach Wien reisen, um sich dort mit den Entwicklern anderer freier Grafiksoftware auszutauschen und Ideen für Tupi zu finden und es weiter zu entwickeln. Unter anderem würde er denjenigen in Wien treffen können, der Tupi für Fedora packen will. Dafür fehlt Gustav allerdings das Geld für den Flug, dieser kostet allein 1000$ und er muss um ein Visa zu bekommen, Hin- und Rückflugticket vorweisen, ebenso eine Reservierung für die Übernachtung. Im Moment sammelt er dafür Geld und bis jetzt sieht es sehr trübe aus, wer also Tupi ein wenig helfen möchte, damit die Entwicklung dieses Werkzeuges weitergeht, findet hier ein Pledgie.

Geschrieben in Family Affairs, fedora-design, fedorapeople, Killer Application, ubuntuusers | 15 Kommentare »

ähnliche Artikel: FrOSCon 2013 is coming | Rückblick Linuxwochen Wien 2013 | Conclusion Linuxwochen Vienna | Vienna Calling | Fedora will rock Linuxwochen Vienna |

Movies I showed on DevConf.cz

Februar 22nd, 2012 von buergermeister

It’s nearly a week after the Movie Night @ Developer Conference, so its time for publishing the list with the movies I played there. The slides from the begin of the session, you can find here. In this part of the session I played a cutout from Star Wars Revelations, which is not a open or free movie. I also played some examples for some points like Weltraffer, Connected, OpenMuffin and from the Morevna Projekt. So when you was not at the Developer Conference in BRNO or missed the session, you can download the following movies also and watch them and of course have fun.

Catch Up – Mi Li – Creative Commons – BY-NC-SA 3.0
Fat-tastico – Erik Lee – Creative Commons – BY-NC-ND 3.0
Galileo – Avrillon Ghislain – Creative Commons – BY 3.0
Happy Hour – Sakari Niittymaa, Miika Puustinen, Shareef Askar, Jyri Jernström,Mikko Aaltonen – Creative Commons – BY-NC 3.0
How (Not) To Make A Campfire – Simeon Rowsell – Creative Commons – BY-ND 3.0
Imagine That! -Tashina van Zwam – Creative Commons BY-NC
Le Fokker – Anthony Boulay – Creative Commons – BY-NC-ND 3.0
Mac N Cheese – ColorBleed – Creative Commons – BY-NC-ND 3.0
Mortys – Bad Kidow Company – Creative Commons – BY-NC-ND 3.0
Parigot – Axel Digoix, Geoffrey Lerus, Mehdi Alavi, Alexandre Wolfromm, Loïc Bramoullé. – Creative Commons – BY-NC-ND 3.0
How To Get A Job / How To Keep A Job – Martin Coven – Creative Commons – BY-NC-ND 3.0
Pfffirate – Guillaume Herent – Creative Commons – BY-NC-ND 3.0
Shadow Of A Doubt – Eric Chou & Russell Miller – Creative Commons – BY-ND 3.0
Si Nini – Johan Tri Handoyo
Sintel – Blender Foundation – Creative Commons – BY 3.0
Slim Pickings Fat Chances – David de Rooij – Creative Commons – BY-NC-ND 3.0
Store Wars – FreeRangeStudios – Creative Commons – BY-NC-SA 2.0
Tachaaan! – Rafael Cano “Rafiki”, Carlos del Olmo, Miguel A. Bello – Creative Commons – BY-NC-SA 3.0
The Best Audience – Gianluca Maruotti, Alessio Morglia, Alberto Nucci Angeli – Creative Commons – BY-NC-ND 3.0
Thelonius- zensato – Creative Commons – BY 3.0
The Pig Farmer – Nick Cross – Creative Commons - BY-NC-SA 3.0
The Wanna Be A Oddie – Ben Lam – Creative Commons – BY 3.0
Way Of The Mantis – Joseph Daniels and Jedidiah Mitchell – Creative Commons – BY-NC-ND 2.5

Geschrieben in fedora, fedora-design | 1 Kommentar »

ähnliche Artikel: FrOSCon 2013 is coming | Rückblick Linuxwochen Wien 2013 | Vienna Calling | Fedora will rock Linuxwochen Vienna | The Winners! - Fedora 19 Supplemental Wallpaper |

Lecker Früchtchen

November 2nd, 2011 von buergermeister

Nach einer saftigen Orange, einem leckerem Pfirsich und der stinkenden Eierfrucht namens Durian, gibt es eine neue Frucht unter dem Dach der Blender Foundation – die Mango. Der Codename Mango, dient für das nächste Filmprojekt von Blender, welches vor einem Monat seinen offiziellen Start hatte. Klar ist bisher nur grob welchen Inhalt der kommende Film haben soll – Amsterdam in der Zukunft. Sicher ist auch wer das Drehbuch schreiben wird und wer als Director für diesen Film dienen wird, Ian Hubert vom “Project London”. Wie bei den vergangenen Projekten auch, kann man sich wieder bewerben und an diesem Film arbeiten gegen ein kleines Taschengeld und freie Unterkunft. Mehr dazu auf der Call for Partizipation-Seite. Mittlerweile sind allerdings einige Beitragende bereits bekannt. So wird sich Michael Williamson um das Stroy Board und die Art Konzepte kümmern, Jori Kerbosch besetzt den Posten des Director of Photography, Rob Tuytel dient als Produktionsassistent. Das Blog hat bereits ein Re-Design von Fabian Reus erfahren, der bereits für das Logo der Blender Conference 2011 verantwortlich war und ein gewisser Andy Goralczyk plant ebenfalls seinen Sommer mit der Arbeit an dieser Frucht zu verbringen. Wer noch alles an diesem Projekt arbeiten wird, zumindest die Namen der 4-7 Designer, die Vollzeit daran arbeiten werden, wird im Dezember bekannt gegeben. Dann startet auch wieder die Möglichkeit eine DVD mit dem Film im voraus zu ordern und so zur Finanzierung beizutragen. Erscheinen soll der Film dann im August/September nächsten Jahres. Dann freuen wir uns schon einmal auf einen weiteren tollen freien Film.

Geschrieben in fedora-design, ubuntuusers | Keine Kommentare »

ähnliche Artikel: FrOSCon 2013 is coming | Rückblick Linuxwochen Wien 2013 | Vienna Calling | Fedora will rock Linuxwochen Vienna | Blender Hangout v5 |

openSUSE der Schein eines Projektes

April 6th, 2011 von buergermeister

Die neuerliche Entscheidung über die Nummerierung der Release von openSUSE zeigt es wieder sehr deutlich, openSUSE ist kein wirklich offenes Projekt. Entscheidungen, werden all zu oft in diktatorischer Weise getroffen. Wenn man sich den entsprechenden Thread auf der Project Mailingliste zu diesem Thema anschaut, waren nicht wenige erstaunt das man das jetzt ändern müsse. Genauso sieht jetzt am Ende auch, das Ergebnis des durchgeführten Poll aus, nicht wenige sind der Meinung man müsse hier nicht unbedingt Fedora mit nur vollen Werten oder Ubuntu mit Jahreszahlen nachäffen.
Wenn man sich den entsprechenden Thread (oder die) auf der Mailingliste anschaut, so war das Poll voreilig veröffentlicht worden ohne wirklich alle geäußerten Möglichkeiten zu bedenken und so darf es auch nicht verwundern, dass im Anschluss dann noch eine Änderung durchgeführt wurde, die Releasenummer Null wird es in Zukunft nicht mehr geben. Ein Vorschlag eines einzelnen, über den dann auch nicht mehr abgestimmt wurde. Naja, wir streichen openSUSE scheindemokratisch an! Und die Community wartet auf die Diskussion um die Codenamen (warum will man auch funktionierendes ändern, anstatt unfunktionelles?), naja wahrscheinlich vergeblich, wie auf die “Strategie”.

Geschrieben in Distribution Drama, fedora | Keine Kommentare »

ähnliche Artikel: FrOSCon 2013 is coming | Fedora will rock Linuxwochen Vienna | Eine Menge Veranstaltungsaufrufe | Hat es jetzt der letzte begriffen? | Call For Supplemental Wallpaper Submissions |

Der kleine SVG-Edit(or) fürs Web

März 30th, 2011 von buergermeister

Normalerweise ist ja für mich zum zeichnen von Grafiken Inkscape das Mittel der Wahl. Ab und an werfe ich aber dann doch auch einen Blick auf andere Werkzeuge zum editieren des freien Grafikformates SVG. Wie zum Beispiel den Newcomer sk1. Dieses Mal habe ich mir ein anderes Werkzeug angeschaut, svg-edit. Svg-edit ist wie der Name bereits ausdrück ein Editor für SVG, der allerdings Browser-basiert ist. Wer das Ganze ausprobieren möchte kann das hier mit der derzeitigen Entwicklerversion tun. Für die ältere Version 2.4 gibt es auch Plugins für Firefox und Opera, für die derzeit aktuelle Version 2.5 allerdings nicht.
Als mein Standardwerkzeug zum Erstellen meiner Grafiken würde ich svg-edit nicht benutzen, neben dem Realtime-Rastern der Grafik hätte mein Rechner zusätzliche Arbeit für die in Javascript implementierte Benutzeroberfläche zu leisten. Trotzdem macht dieser kleine Editor absolut Sinn, er läßt sich nämlich in Webseiten und ähnliches einbinden. Zum Beispiel in ein Wiki und auf diese Art könnte man beispielsweise Diagramme direkt wieder bearbeiten, wenn sich Änderungen ergeben haben, vorrausgesetzt die Bilder wären als SVG ins Wiki eingebunden oder werden nach dem Editieren als Rastergrafik exportiert. Wenn man in die Liste der Projekte, welche svg-edit nutzen so findet man dort bereits einige Wiki, für Mediawiki gibt es ein experimentelles Plugin, für MoinMoin Wiki, für Dokuwiki und auch noch für andere gibt es bereits Plugins.
Einige kleinere Abstriche muss man natürlich machen, svg-edit interpretiert nur Plain-SVG. Der Import einer in Inkscape erstellten SVG-Grafik, mit bewußt auch Tags aus dem Namensraum von Inkscape schlug fehl. Öffnen konnte svg-edit die Grafik aber, das dabei Fehler zu Tage treten, kann man auf der Abbildung erkennen. Allerdings schlugen andere Dinge fehl als erwartet :D Wer die Originalgrafik sehen möchte findet sie hier, auch als SVG zum Download.

Mit den fortlaufenden Versionen kamen über die Zeit auch immer mehr Features in svg-edit, vergleicht man die derzeit aktuelle Version 2.5 mit der Entwicklerversion 2.5.1 kommen weitere vordefinierte Formen und ein Gitter zur Orientierung hinzu und sich auch noch weitere Features. Die Benutzeroberfläche finde ich bis auf eine kleine Ausnahme gelungen, ich konnte svg-edit intuitiv bedienen. Einzig die Werkzeuge für Füllung und Linieneinstellungen finde ich nicht gut umgesetzt, ich muss jedes Mal den Hilfetext bemühen um zu wissen, welcher Schalter für welche Einstellung war. Das ist am Ende allerdings kein Beinbruch und am Ende kann man svg-edit auch noch an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Ich finde svg-edit ist auf jeden Fall eine nützliche Sache.

Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers, Wundersame Webwelt | Keine Kommentare »

ähnliche Artikel: Rückblick Linuxwochen Wien 2013 | Conclusion Linuxwochen Vienna | Vienna Calling | Fedora will rock Linuxwochen Vienna | Erinnerung: Inkscape-Weekend in Berlin |

Kein Unity in openSUSE & Fedora

Februar 25th, 2011 von buergermeister

Die Bemühungen der Major-Distributionen openSUSE und Fedora Unity als Desktop-Alternative für ihre Nutzer anzubieten, scheinen vorerst gescheitert.

Damit bleibt Ubuntu für nahe Zukunft wohl die einzige Distribution, welche diese alternative Benutzeroberfläche anbietet.
Nelson Marques, der sich seit geraumer Zeit bereits mit Portierungen des Ayatana-Projektes auf openSUSE beschäftigt schreibt dazu in seinem Blog, dass es hauptsächlich an einigen Problemen mit Compiz liegt. Ausserdem hätte er einige Probleme mit den gconf Einstellungen gehabt, die Unity verlangt und es sei zu Problemen mit den Einstellungen von openSUSE gekommen. Da aber openSUSE versucht stabil und zuverlässig zu sein und er das in diesem Branch von Compiz nicht sieht, wird es in openSUSE 11.4 kein Unity geben. Er verspricht aber, zu einem späterem Zeitpunkt die Entwicklung wiederaufzunehmen. Und das er fest entschlossen ist, Unity und Ayatana als Alternative für openSUSE zu integrieren, zeigt er mit einem eigenen Wallpaper für openSUSE Gnome:Ayatana.


Auch Adam Williamson, sah sich einigen Problemen gegenüber bei der Portierung von Unity für Fedora. Vor allem würde Unity and diesem Bug hier leiden und da er auch andere Dinge zu tun habe, will er die Arbeit an Unity einstellen. Läßt aber ebenfalls eine Fortsetzung offen, falls jemand helfen möchte, kann derjenige sich ruhig melden. Das Gleiche gilt natürlich für die Entwicklung von Nelson Marques. Man wird also gespannt sein, wie es mit Unity für andere Distributionen weitergeht.

Geschrieben in Desktop Revolution, Distribution Drama, ubuntuusers | 2 Kommentare »

ähnliche Artikel: FrOSCon 2013 is coming | Rückblick Linuxwochen Wien 2013 | Fedora will rock Linuxwochen Vienna | The Winners! - Fedora 19 Supplemental Wallpaper | Supplemental wallpaper F19 - Go for the vote! |

Steppenläufer und Long Time Support

Dezember 2nd, 2010 von buergermeister

Seit einigen Tagen herrscht auf der openSUSE-project Mailingliste eine Menge Verkehr. Diesen verursachen zwei Projektvorschläge. Der erste ist nicht neu und wurde bereits so einige Male diskutiert und zwar eine openSUSE Version mit längerem Support. Nach derzeitigem Stand der Diskussion soll es von openSUSE eine Version geben, die für 3 Jahre aktuell gehalten wird. Die Version soll allerdings nur Serverpakete betreffen und wäre damit attraktiv zum Beispiel für Hoster, aber auch für Projekte oder Firmen, die auf Basis von openSUSE eigene Distributionen erstellen. Der Zustand hier ist wirklich desolat, vor wenigen Tagen habe ich mir die “Reinstallationsmöglichkeiten” von 1&1 angeschaut. Die neueste openSUSE, die einem geboten wurde war 11, womit die wohl 11.0 meinen. Eine Version, für die es bereits keine Sicherheitsupdates mehr gibt. Ähnlicher Zustand herrscht aber auch mit Fedora, wo man eine Version 12 angeboten bekommt. Selbst bei Ubuntu welches eine LTS Version besitzt, wird einem etwas sehr altes angeboten, was man in nicht einmal einem Jahr ersetzen müßte. Von daher kann man diese langzeitunterstützte Serverversion nur begrüßen, wenn es scheitert dann nur daran, dass wieder nur darüber geredet wird.

Der zweite Vorschlag kommt von Greg Kroah-Hartmann und soll ein Rolling Release für openSUSE werden. openSUSE verfügt zwar mit dem Factory-Zweig über eine laufend aktualisierte Distribution, diese enthält aber auch unstabile Pakete und Entwicklungskernel, ist also für den produktiven Einsatz weniger geeignet. Das soll sich nach GKH mit openSUSE Tumbleweed ändern. Tumbleweed sind die Steppenläufer, die in Western durch die verlassenen Städte rollen. Insofern ein passender Name für das Projekt. Im Grunde genommen, wird es nur die Zusammenfassung einiger Repositories sein, die es ohnehin schon gibt. So gibt es beispielsweise immer eine gepackte Version des neuesten KDE SC Releases. Und darin wird der Vorteil liegen, so kann man mit Tumbleweed die Software erhalten, die auf Grund der unterschiedlichen Releasezyklen aus dem “normalen” Release ausgeklammert ist und das ohne entsprechende neue Repositories hinzuzufügen. Tumbleweed soll nach dem Release von 11.4 (geplant für März) starten und bis dahin will GKH sich dem Schaffen des entsprechendem Workflow widmen.

Geschrieben in Distribution Drama, Family Affairs, ubuntuusers | 3 Kommentare »

ähnliche Artikel: FrOSCon 2013 is coming | Fedora will rock Linuxwochen Vienna | LibreGraphicsMeeting 2013 | Dinge die die Welt nicht braucht - Consort | Ein Farbprofil des Monitor erstellen... |

openSUSE – What happend

November 23rd, 2010 von buergermeister

Seit gestern pfeifen es ja nun die  Spatzen von den Dächern, Novell ist verkauft. An einen 2milliarden-Giganten, den vorher keiner kannte, auf den Patente-Sidedeal will ich ja mal gar nicht eingehen, weil einfach mal keiner weiß, welche kanpp 900 Patente Novell an dieses Konsortium veräußern will. Das einzige, was mich daran interessiert ist, dass openSUSE deshalb wieder von den geistig minderbemittelten als evil dargestellt wird, genauso wie das schon beim Microsoft-Novell Abkommen war.

Was mit der Linuxsparte von Novell werden wird, konnte man schon in der ersten Veröffentlichung über den Verkauf herauslesen, SUSE Linux wird in Zukunft wieder wirtschaftlich selbständig geführt. Damit war der Bestand des openSUSE Projektes ebenfalls klar. Inzwischen gibt es aber auch aus dem Hause Attachmate eine kurze Stellungnahme zum openSUSE-Projekt:

“The openSUSE project is an important part of the SUSE business,” commented Jeff Hawn, chairman and CEO of Attachmate Corporation. “As noted in the agreement announced today, Attachmate plans to operate SUSE as a stand-alone business unit after the transaction closes. If this transaction closes, then after closing, Attachmate Corporation anticipates no change to the relationship between the SUSE business and the openSUSE project as a result of this transaction.”

Die oraclischen Zustände, die einige da schon wieder angedeutet haben, waren eigentlich mit der ersten Meldung auszuschließen. Ausserdem ist da wohl ein himmelweiter Unterschied ob eine Firma einen allzulästigen Konkurrenten samt seiner anderen Nebenprodukte, wie Java oder Solaris kauft oder ob eine Firma ihr Portfolio erweitert oder sinnvoll aufwertet. Welche Auswirkungen das auf das Projekt haben wird kann derzeit nur spekuliert werden. Der Fortbestand ist allerdings gesichert, da ohnehin die Gründung einer Foundation ins Haus stand. Ausserdem haben auch andere Firmen Interesse am Fortbestand des Projektes, so Nokia für die Nutzung des openSUSE Buildservice für das MeeGo-Projekt. Genau derartige Produkte wie der Buildservice oder SUSE Studio haben das Portfolio von SUSE Linux merklich verbessert und die Zukunft wird zeigen, ob man damit wirtschaftlich selbständig leben kann und nebenbei auch noch ein Projekt unterstützen kann. Aber wie gesagt, darüber kann nur spekuliert werden. Also zurücklehnen und die Show genießen und wenn das Kind einen neuen Namen bekäme (was bedauerlich wäre), so ist das allemal kein Ende.

Geschrieben in Distribution Drama, ubuntuusers | 1 Kommentar »

ähnliche Artikel: FrOSCon 2013 is coming | Fedora will rock Linuxwochen Vienna | LibreGraphicsMeeting 2013 | Ein Farbprofil des Monitor erstellen... | Brandenburger Linux-Info-Tag 2012 |

Debian öffnet sich vielleicht Nicht-Softwareentwicklern.

September 25th, 2010 von buergermeister

Um ein ordentliches Mitglied der Debian-Projektes werden zu können, war es bisher nötig technische Fähigkeiten zum Bugfixen, Coden und paketieren zu besitzen und nachzuweisen. Das könnte sich in naher Zukunft ändern. Jedes Projekt benötigt auch eine Menge an Unterstützung ausserhalb dieses Bereiches, sei es die Pflege von Webseiten, Servern, Mailinglisten, die Übersetzung oder jede Menge andere Dienstleistung für das Projekt.
Bereits in seiner Bewerbung als DPL hat Stefano Zacchiaroli folgendes ausgesagt: “We have a lot of potential valuable contributors out there. They just need better documentation about how to join. They simply demand something in exchange, to be proud of, that acknowledges their efforts. I do not have preconceptions on the different ways of achieving this (e.g. ACLs vs linearly increasing privileges), but we need to go in that direction. In doing so, we should also relax our implicit assumptions that only technical abilities matter in Debian. The “best operating system” is mainly, not only, made of software; it is also made of translations, graphics, musics, etc. I will push for more gradual and rewarding access paths to Debian.
Nun hat Stefano Zacchiroli in einer Mail die Debian Account Managers Lösungen vorzuschlagen, wie man künftig diese Contributoren zu Proejktmitgliedern machen kann und hat damit die Diskussion eröffnet.

Geschrieben in Distribution Drama, Family Affairs, ubuntuusers | 1 Kommentar »

ähnliche Artikel: Hat es jetzt der letzte begriffen? | LibreGraphicsMeeting 2013 | Präsentationen im Web |

Ubuntu auf der openSUSE Conference 2010

September 23rd, 2010 von buergermeister

Nachdem die Aufforderung sich auch mit Beiträgen an der openSUSE Conference zu beteiligen nahezu verpufft ist, will Mark Shuttleworth trotzdem einen Vertreter des Ubuntu Community Council zur openSUSE Conference entsenden. Shuttleworth reagiert damit auf eine direkte Einladung des openSUSE Board an den Ubuntu Community Council. Er selbst habe zwar keine Zeit, so fern sich aber jemand aus dem Council findet sei dessen Sponsoring des Besuches aber sichergestellt. Des weiteren fordert er auch die Ubuntu-Community auf an der Veranstaltung zu partizipieren. Ubuntu wird allerdings nicht der einzige “Gast” auf der unter dem Motto “Collaboration Across Borders” stattfindenden Veranstaltung sein. Das Debian-Project entsendet ebenfalls einen Vertreter und auch Fedora wird mit Beiträgen zugegen sein, ausserdem auch die Mozilla Foundation und OpenOffice.org. Stormy Peters von GNOME hat ebenfalls die Mitglieder des GNOME-Projektes aufgerufen an der openSUSE Conference zu partizipieren, sie weisst darauf hin, dass es unter Umständen möglich ist auch hier Reisekosten zu zahlen und die EventBox mitzunehmen und eine GNOME-Präsentation auf der Veranstaltung zu machen. Also auf nächsten Monat nach Nürnberg, mehr über die openSUSE Conference kann man auf den Seiten des Projektes erfahren.

Geschrieben in Family Affairs, ubuntuusers | Keine Kommentare »

ähnliche Artikel: FrOSCon 2013 is coming | Rückblick Linuxwochen Wien 2013 | Fedora will rock Linuxwochen Vienna | The Winners! - Fedora 19 Supplemental Wallpaper | Supplemental wallpaper F19 - Go for the vote! |

JessyInk – Präsentationen mit Inkscape

August 7th, 2010 von buergermeister

Hin und wieder komme ich natürlich nicht umher eine Präsentation zu Erstellen, und sicher da gibt es genügend Werkzeuge für Linux. Da wäre zum einen OpenOffice mit seinem Impress (oder das doch nichts so aufgeblähte KOffice) oder Werkzeuge, wie LaTeX-Beamer. Letzter hat allerdings eine hohe Lernkurve und bei OpenOffice suche ich jedesmal, wie ich eigene Hintergründe einfügen kann oder eigene Aufzählungszeichen oder ähnliches. In letzter Zeit hab ich angefangen meine Präsentationen schnell als Grafiken in Inkscape zu erstellen und dann einfach als Bilder in OOo Impress zu laden und dann nur noch, die Übergänge zu nutzen un die Schriften. Nicht im Sinne des Erfinders.
Gestern hatte ich eine kleine Unterhaltung mit Pavol, über die A-Z Contribution Präsentation. Pavol hat diese mit Prezi erstellt und das ist Flash, da sind wir uns einig nicht das tollste, fürs Web. Nebenbei sagte er mir, da gäbe es JessyInk für Inkscape aber das sei schwer handhabbar. Ich war natürlich gleich hellhörig und hab mir das einmal angeschaut und ich finde JessyInk ist gar nicht schwer handhabbar.
JessyInk ist eine Extension für Inkscape, mit der man Präsentationen erstellen kann. Das von Inkscape erstellte SVG wird dafür mit JavaScript erweitert und beides kann ein Browser ja verstehen. Die Bildschirmpräsentationen sind nachher also in jedem Browser darstellbar. Grenzen setzt hier nur die Darstellungsgenauigkeit des jeweiligen Browsers, was SVG betrifft.

JessyInk ist schnell installiert, entweder ihr ladet das entsprechende Zipfile von den Projektseiten herunter und entpackt es nach /home/nutzer/.inkscape/extension/ oder /usr/share/inkscape/extensions/
Ubuntu-Nutzer können die entsprechende ppa des JessyInk-Team hinzufügen.

sudo vi /etc/apt/sources.list

dann die folgenden Zeilen anfügen

deb http://ppa.launchpad.net/jessyink-team/ppa/ubuntu lucid main
deb-src http://ppa.launchpad.net/jessyink-team/ppa/ubuntu lucid main

sudo apt-get update
sudo apt-get install jessyink

openSUSE-User finden ein entsprechendes RPM-Paket im openSUSE Buildservice, natürlich mit dem entsprechendem OneClick-Install.

Nach der Installation ist JessyInk als Erweiterung im Menüpunkt Effekte von Inkscape erreichbar und man kann auch schon loslegen, wie einfach es ist mit JessyInk Präsentationen zu erstellen, zeigt mein nächster Screencast.

Geschrieben in Killer Application, ubuntuusers | 18 Kommentare »

ähnliche Artikel: Rückblick Linuxwochen Wien 2013 | Conclusion Linuxwochen Vienna | Vienna Calling | Fedora will rock Linuxwochen Vienna | Erinnerung: Inkscape-Weekend in Berlin |

openSUSEs neuer Community-Manager

Juli 28th, 2010 von buergermeister

Im Februar hat Joe “Zonker” Brockmeier den Posten als Novells Communitymanager für das openSUSE Projekt aufgegeben. Lange Zeit war dieser Job unter den offenen Stellen bei Novell zu finden. Aber jetzt ist dieser Posten wieder besetzt und zwar mit Jos Poortvliet, der zumindest in der KDE Community kein unbekannter sein dürfte.

Jos in seinem ersten Statement “The opportunity to become part of the international openSUSE community is very exciting. There are a great number of interesting developments going on in the free software world, and openSUSE plays a major role in many of them. I look forward to working with the community on these, helping it grow, finding new directions and ways of developing, and delivering its innovative technologies to users and developers around the world.?

Ich finde, Jos ist eine hervoragende Wahl und das nicht nur weil ich ihn kenne und gut mit ihm zurechtkomme, sondern weil er wirklich schon Erfahrungen innerhalb eine FLOSS-Community gesammelt hat und weiß wie man etwas bewegen kann.

Geschrieben in Distribution Drama, Enemy at the Gates, Killer Application, ubuntuusers | Keine Kommentare »

ähnliche Artikel: Eine Menge Veranstaltungsaufrufe | Hat es jetzt der letzte begriffen? | Call For Supplemental Wallpaper Submissions | LibreGraphicsMeeting 2013 | Inkscape-Wochenende Januar |

Try it – openSUSE online ausprobieren

Juli 5th, 2010 von buergermeister

Unlängst habe ich ja über den RC1 von openSUSE 11.3 berichtet. Vergangene Woche erschien nun auch plangemäß der zweite Release Candidate der nächsten openSUSE Version. Allerdings hat sich nur wenig an der Version geändert, die bekannten Bugs wurden behoben und KDE auf die Version 4.4.4 angehoben. Dem pünktlichen Erscheinen von openSUSE 11.3 in 10 Tagen steht wohl nichts mehr entgegen. Für all diejenigen, die sich nicht die Mühe machen wollen, die DVD herunter zu laden und zu installieren, gibt es die Möglichkeit immer die neueste Version von openSUSE online zu testen.

Was damals als kleine technische Spielerei von Michal und einigen Freunden begann, ist heute ein “offizieller” Dienst des Projektes, welcher auf den Servern des Projektes läuft. Der gleichzeitig gestellte Featurerequest, diesen Service offiziell anzubieten, bekam recht schnell die entsprechenden Stimmen und ist heute unter http://live.opensuse.org/ erreichbar. Die virtuellen Maschinen sind auf 3 Wegen erreichbar, direkt im Browser, über VNC Clients oder via ssh. Man kann fast alle Desktop Enviroments, die openSUSE derzeit bietet ausprobieren, egal ob GNOME, KDE, XFCE oder LXDE. Es ist auch unproblematisch weitere Software zu installieren und auszuprobieren, da man auch Rootzugang bekommen kann. Also ruhig mal ausprobieren.

Geschrieben in Desktop Revolution, Distribution Drama, Family Affairs, ubuntuusers | Keine Kommentare »

ähnliche Artikel: LibreGraphicsMeeting 2013 | Ein Farbprofil des Monitor erstellen... | Präsentationen im Web | Lenovo Edge e530 |

Codename Durian – The Game

Juli 5th, 2010 von buergermeister

Über das derzeitige Filmprojekt der Blender Foundation mit dem Codenamen Durian, den Film mit dem Titel Sintel habe ich ja auch schon berichtet. Die Arbeiten an diesem Projekt stehen kurz vor ihrem Abschluß und die Premiere des Filmes wird auf dem Netherlands Film Festival stattfinden. Ende diesen Monats soll der genaue Termin bekannt gegeben werden. Vorher wird es aber noch zwei private Screenings geben im StudioK, die Leute welche DVD vorgeordert haben, haben die Chance dabei zu sein und den Film damit noch vor der Premiere zu sehen.

Im Gegensatz zum letzten Blender-Filmprojekt, welches unter dem Codenamen Apricot lief und bei dem Big Buck Bunny herauskam, ist dieses Mal von Seiten der Blender Foundation kein Spiel geplant. Die freie Lizensierung der Quellen macht es allerdings möglich,  dass andere sich an ein solches Projekt wagen können. Bereits mit bekanntwerden des Projekt Durian haben sich einige Blenderfans zusammen getan um an der Erstellung eines Spieles im Universum von Sintel zu arbeiten. Sie haben begonnen sich eine Handlung für das Spiel auszudenken, welche Stoff für 2-3 Stunden Spielspaß bietet. Dann haben sie begonnen, an den einzelnen Szenen zu arbeiten, von denen mittlerweile viele fertiggestellt sind und jetzt zusammengefügt werden.

Auch das Spiel wird natürlich unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht, so das es heruntergeladen und verändert und weitergegeben werden kann. Die Entwickler arbeiten zwar schon fast ein ganzes Jahr an diesem Spiel aber erst jetzt betreiben sie ein Blog, so dass man an die Entwicklung des Spieles verfolgen kann. Natürlich werden auch noch Freiwillige für das Projekt benötigt. Das Spiel soll nach derzeitigen Planungen Ende diesen Sommers fertiggestellt sein, also etwa zur gleichen Zeit wie der Film der Blender Foundation. An diesem Beispiel zeigt sich, was mit freierer Lizensierung auch von derartigen “Produkten” erreicht werden kann.

Geschrieben in Killer Application, License Jungle, ubuntuusers | Keine Kommentare »

ähnliche Artikel: Rückblick Linuxwochen Wien 2013 | Vienna Calling | Fedora will rock Linuxwochen Vienna | Blender Hangout v5 | Call For Supplemental Wallpaper Submissions |

Pardus, die türkische Raubkatze.

April 2nd, 2010 von buergermeister

Das ist auch nunmehr der letzte Artikel, der zur Aktion rund um die exotischen Linux-Distributionen erscheinen wird. Er ist noch fristgerecht vor dem Ende der Aktion eingegangen. Allerdings auf ungewöhnliche Weise, nämlich nicht in einem Blog sondern in einem Forum. Insgesamt hat mir und ich glaube nicht nur mir, die Blogparade einen Heidenspaß bereitet. Es war interessant über den Tellerrand hinauszuschauen und zu sehen, was es noch so an interessanten Lösungen unter den Linuxdistributionen gibt. Ich glaube ich werde die Aktion wohl Ende des Jahres wiederholen oder vielleicht selbst in bestimmten Abständen exotische Linux-Distributionen näher vorstellen.

Aber nun zur Sache, der letzte Artikel in der Reihe der exotischen Linux-Distributionen widmet sich Pardus Gnu/Linux. Pardus Gnu/Linux ist eine Linuxdistribution, welche im September 2003 vom türkischem Staat ins Leben gerufen wurde. Eines der Ziele ist, wie immer wenn sich ein Staat an einer Linuxlösung beteiligt, die Behörden aus der Abhängigkeit von proprietärer Software zu lösen und am Ende Geld ein zu sparen. Pardus Gnu/Linux soll aber auch bei den Heimanwendern Einzug halten, um IT-Wissen in der Türkei zu schaffen und zu verbreiten. Das Projekt soll dem Nutzer ein problemlos und einfach zu bedienendes Betriebssystem in die Hand geben. Damit das System nach der Installation ohne weitere Konfiguration alle gängigen Dateiformate anzeigen und verarbeiten kann, ist es notwendig, dass möglichst viele binäre Komponenten und Codecs schon eingebunden sind. Während Pardus Gnu/Linux in seinen ersten Versionen noch weitgehend auf Gentoo Linux basierte. Wird es seit der ersten als stable gekennzeichneten und freigegebenen Version vollkommen from Scratch aufgebaut, ist also kein Derivat einer anderen Distribution. Die Entwicklung wird weitestgehend vom Wissenschaftlichem und Technischem Forschungsrat der Türkei getragen und derzeit arbeiten rund 15 festangestellte Entwickler an Pardus. Neben den weiteren Freiwilligen haben türkische Studenten die Möglichkeit ein Praktikum im Pardus-Projekt zu absolvieren.

Pardus Gnu/Linux hat im Gegensatz zu anderen Linuxdistributionen, wie etwa ubuntu, Fedora oder openSUSE keinen festen Releasezyklus. Die Entwickler veröffentlichen erst dann eine Version, wenn sie mit dem Entwicklungsstand und dessen Qualität zufrieden sind. Für jedes Jahr wird eine neue Hauptversion von Pardus Gnu/Linux freigegeben, dessen Versionsnummer mit der Jahreszahl gekennzeichnet ist und die Unterversionen werden mit einem Punkt von der Jahreszahl getrennt. So erschien am 16. Januar 2010 die Version 2009.1

Pardus Gnu/Linux gibt es in drei Ausführungen. Eine nicht installationsfähige Live-CD. Und eine türkische und eine internationale Installations-CD.Bei der internationalen CD werden mittlerweile elf Sprachen unterstützt. Aktuell wird Pardus Gnu/Linux nur mit einem 32-Bit Kernel angeboten, an einem 64-Bit System wird aber bereits gearbeitet.

Für die besser Bedienbarkeit des Betriebssystemes wurden von Pardus Gnu/Linux für die Distribution eigene Werkzeuge YALI, Comar, Mudur, Kaptan und PiSi entwickelt. YALI (Yet Another Linux Installer) ist der Installer des Systems. Um die Startzeit des Systemes zu kürzen wurde Mudur ein eigenständiges INIT-System entwickelt.
Kaptan ist der Einrichtungsassistent, mit dem man nach erfolgter Installation die ersten Konfigurationen vornimmt.
PiSi (Packages installed Successfully as intended) ist die hauseigene Paketverwaltung die ihre Arbeit gemeinsam mit COMAR (COnfigurations ManageR) erledigt. Die grafische Oberfläche von PiSi bietet wirklich nur die nötigsten Funktionen, um den Anwender nicht zu verwirren. Für spezielle Anwendungsfälle muss PiSi auf der Kommandozeile bedient werden. Seit der 2009er Version von Pardus Gnu/Linux kann PiSi auch mit Deltapaketen umgehen. PiSi verwendet wie Gentoo, Slackware und openSUSE LZMA komprimierte Softwarepakete, das bringt Geschwindigkeitsvorteile bei Download und Installation mit sich.
In früheren Versionen war Tasma noch der selbstentwickelte Konfigurationsmanager im Einsatz heute werden dessen Konfigurationsmöglichkeiten immer mehr in die Systemeinstellungen von KDE integriert.
Der Standard-Desktop von Pardus Gnu/Linux ist KDE es wird auch kein weiteres Instalationsmedium mit Gnome oder ähnlichem angeboten, diese Arbeitsumgebungen lassen sich jedoch nachinstallieren. Die Installation gestaltet sich recht einfach und seit der 2009er Version kann man auch ReiserFS, XFS und ext4 als Filesystem einsetzen, vorher war nur ext3 möglich. Allerdings kann man keine verschlüsselten Partitionen oder LVM anlegen. Ähnlich wie bei ubuntu besteht keine Auswahl von Paketen vor der Installation, man bekommt einfach alle für den Entwicklern als nötig angedachten Softwarepakete aufgebügelt.

Pardus Gnu/Linux verbeitete sich in der Türkei sehr rasch. Zum einem setzt die türkische Armee und der öffentliche Rundfunk diese Linuxdistribution ein. Auch das Gesundheitsministerium arbeitet derzeit an einer Migration hin zu Pardus Gnu/Linux. Aber auch immer mehr Anwender nutzen Pardus Gnu/Linux, so wurde bereits die zweite Version also 2007.3 „Lynx lynx“ rund 200.000 Mal von den Servern heruntergeladen, hinzu kam eine Verbreitungskampagne über Zeitschriften und technische Einrichtungen.
Auch in Deutschland und in anderen Ländern Europas verbreitet sich diese Distribution zunehmend, was nicht zuletzt auf die vielen türkischstämmigen Immigranten zurückzuführen ist. So gibt es mittlerweile in Deutschland eine festgefügte Community und mehrere deutschsprachige Foren zu Pardus Gnu/Linux. Und in einem solchem, nämlich PardusUser.de ist der Beitrag zur Blogparade erschienen.

Fazit, das Linux aus Anatolien ist in der Tat eine Linux-Distribution, die für den Ein/Umsteiger auf Linux geeignet ist. Die Installation gestaltet sich ähnlich easy wie bei Ubuntu. Mir würde allerdings die Möglichkeit des Anlegens verschlüsselter Partitionen fehlen, das würde ich selbst einem Anfänger gönnen für den Gebrauch mit dem Laptop. Die gesamte Distribution macht einen klaren Eindruck. Die Applikationen sind durchdacht und das Design macht einen sehr liebevollen Eindruck. Diese Distribution hat durchaus Beachtung verdient und wird wohl ihren Weg unter die bedeutenden Linuxdistributionen nehmen.

Geschrieben in Desktop Revolution, Distribution Drama, ubuntuusers | 4 Kommentare »

ähnliche Artikel: LibreGraphicsMeeting 2013 | Dinge die die Welt nicht braucht - Consort | First Linux ColorManagement Hackfest | Indios erobern die Distributionen | Präsentationen im Web |

FrOSCamp Zürich

Februar 11th, 2010 von buergermeister

Bisher hat es in der Schweiz noch keine größere Communityveranstaltung rund um Linux und Open Source gegeben. Wenn man mal von der OpenExpo absieht aber die wird von einer kommerziellen Messefirma veranstaltet. Dem wird aber nunmehr versucht Abhilfe zu schaffen. Im September soll ander ETH in Zürich zum ersten Mal das FrOSCamp statt finden. Eine Veranstaltung mit einer Ausstellung von OpenSource Projekten, Vorträgen und Workshops rund um Linux und freie Software. Sowie verschiedne Hacking-Sessions um die Entwicklung verschiedener Projekte voranzutreiben. Ehrgeizig hat man sich zum Ziel gesteckt, die Nummer 1 der Events in der Schweiz und Süddeutschland zu werden. Geplant ist natürlich am ersten Tag auch ein Social Event mit  Creative Commons Bier und freier Musik. Der Call for Papers und Projects ist noch nicht veröffentlicht aber man sucht schon nach Freiwilligen für die Organisation. Mehr zum Event gibt es auf den entsprechenden Seiten des FrOSCamp oder man schreibt eine Mail an contact@froscamp.org

Geschrieben in Family Affairs, ubuntuusers | 1 Kommentar »

ähnliche Artikel: Rückblick Linuxwochen Wien 2013 | Conclusion Linuxwochen Vienna | Vienna Calling | Fedora will rock Linuxwochen Vienna | Erinnerung: Inkscape-Weekend in Berlin |

Neue Podcasts veröffentlicht

Januar 21st, 2010 von buergermeister

Erst vor kurzem habe ich ja über das neue Podcastprojekt von Nat Friedman und Alex Graveley, namens Hackermedley berichtet. Nun ist die zweite Auflage dieses Podcast veröffentlicht worden.Zum Thema haben die beiden dieses Mal die Datenbank NoSQL gewählt.

Auch der Communitymanager von openSUSE Joe “zonker” Brockmeier hat seine Podcastreihe openMic fortgesetzt. Dieses Mal hat Brockmeier  Dries Buytaert, den Gründer des Drupal-Projektes und Migründer des Acquia-Projektes im Gespräch. Die beiden unterhalten sich, wie man Beitragende für ein Projekt gewinnen kann umd das Projekt wachsen zu lassen.

Geschrieben in Family Affairs, ubuntuusers | 3 Kommentare »

ähnliche Artikel: LibreGraphicsMeeting 2013 | Ein Farbprofil des Monitor erstellen... | Präsentationen im Web |
Pages: 1 2 3 Next

« Frühere Einträge