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Indios erobern die Distributionen

Oktober 27th, 2012 von buergermeister

Der ein oder andere erinnert sich vielleicht an das Programm zum Erstellen von Animationen, welches ich vor einer Weile vorgestellt habe oder auch den Screencast dazu. Bisher war das Problem, das man zum ausprobieren Tupi selbst kompilieren musste, was selbst erfahrenen Leuten einiges an Kopfzerbrechen bereitet hat. Schon vor einer Weile hat Gustav begonnen Tupi umzuschreiben um den Distributionen das packen zu ermöglichen. Das war aus rechtlichen Gründen nicht so einfach bis dahin, da Tupi ffmpeg enthielt. Aber darüber hatte ich ja auch bereits geschrieben.
Die Mühen beginnen sich jetzt auszuzahlen, so ist Tupi jetzt für Ubuntu erhältlich. Allerdings in einer veralteten Version, 0.1r12 um genau zu sein.


Gustav arbeitet auch an einem Paket für Fedora, welches ich bereits installiert habe und welches in wenigen Tagen auch verfügbar sein wird. Damit steht einer einfachen Installation von Tupi nichts mehr im Wege.

Falls es da draussen Leute gibt, die Tupi gern für eine andere Distribution packen würden nur zu, darüber würde sich Gustav auf jeden Fall freuen.
Aber das ist nicht die einzige Hilfe über die sich Gustav freuen würde, der Autor von Tupi plant am nächsten LibreGraphicsMeeting in Madrid teilzunehmen. Er benötigt dazu allerdings Unterstützung, da er die Reisekosten nicht allein tragen kann. Aus diesem Grund gibt es für ihn und zwei andere ein Pledgie. Aber lassen wir da mal Gustav selbst ein paar Dinge dazu sagen.

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Brandenburger Linux-Info-Tag

Oktober 23rd, 2012 von buergermeister

Nächsten Samstag, den 3. November ist es so weit, der BLIT findet wieder in Potsdam an der Universität am Griebnitzsee statt. Für mich ist es die 9te Teilnahme an dieser Veranstaltung und wie immer bin ich auch im Programm zu finden. Dieses Mal habe ich allerdings keinen Vortrag sondern nur 2 Workshops. Beides werden Inkscape Workshops sein, zuerst “Grinsen kann jeder” und dann später “Sexy Jeans“. Also eine Gelegenheit Inkscape näher kennen zu lernen. Beide Workshops haben allerdings nur 90 Minuten Dauer, was sehr knapp bemessen ist. Wer Interesse hat, ich plane wieder ein ganzes Inkscape-Wochenende, das nächste findet Ende November vom 23. -25. November 2012 statt. Den Rest des Tages wird man mich dann auf jeden Fall am Fedora Stand finden. Man sieht sich also in Potsdam….

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Präsentationen im Web

Oktober 22nd, 2012 von buergermeister

Nicht erst zu meinem Vortrag auf der Ubucon 2012 habe ich als Möglichkeit, nicht auf Flash, PDF oder die Präsentationsprogramme einer freien Office-Suite zurückgreifen zu müssen, Möglichkeiten aufgezeigt auch mit HTML, JavaScript oder CSS Slides zu erzeugen.
Nicht das diese Möglichkeiten für mich der letzte Schluss sind, schliesslich fehlt dem Endbenutzer jede Art von GUI und man muss den Quelltext editieren. Ausserdem fehlt mir immer die Möglichkeit Grafiken einzubinden, weshalb ich Inkscape/JessyInk bzw. Sozi bevorzuge.

Nichts desto trotz stellt diese Variante auch eine Möglichkeit dar und auch hier gibt es jede Menge Ansätze Präsentationen zu erstellen und da einige danach gefragt haben, mache ich hier nun eine kleine Übersicht über die Entsprechenden Entwicklungen und ihre Vor- und Nachteile. Generell ist bei allen zu sagen, dass man ein wenig im Auge behalten sollte, dass sich bei einigen um Zukunftstechnologien handelt und nicht alle Features von allen Browsern unterstützt werden. Das gleich Problem hat man allerdings auch mit SVG, so werden ja Filter immer noch nicht vom Internet Explorer unterstützt.

deck.js von Caleb Troughton bietet quasi nur eine seitenbasierte Präsentation und ist modular aufgebaut. Bei deck.js werden verschiedene Extensions angeboten, die man bei Bedarf mit einbinden kann. So zum Beispiel eine Übersichtsseite, dafür muss nur deck.menu eingebunden werden. Deck.js ist ansonsten simple gehalten, die Präsentationsseiten in HTML schreiben dann muss nur ein Style für die Folien und einer für die Übergänge gewählt werden und fertig. Bei Bedarf können auch weitere Module eingebunden werden und das einbetten von Bildern und Videos stellt kein Problem dar. Deck.js kann hier als Beispiel betrachtet werden und auch heruntergeladen werden.

Pik6 von Peter Kroener war eigentlich einst nur für den Eigenbedarf gedacht, hat aber so einiges an Möglichkeiten zu bieten. Es kommen WebWorkers zum Einsatz, die allerdings nicht alle Browser unterstützen. Opera und Chrome unterstützen diese und damit steht auch das herausragende Feature von Pik6 zur Verfügung. Pik6 kann dem Presenter eine eigene Ansicht bieten, auf der dann Notizen untergebracht werden können, die das Publikum nicht sieht. Dort wird ebenfalls eine Uhr angezeigt, damit man auch die Zeit verfolgen kann, beides ein sehr nützliches Feature. Auch für Pik6 gibt es noch weitere Plugins wie zum Beispiel printHandout.js zum Drucken eines Handout. Ausprobieren und herunterladen kann man Pik6 hier.

Auch CSSS wurde eigentlich für den Eigenbedarf gestartet und basiert wie der Name verrät überwiegend auf den Möglichkeiten von CSS, nur für die Komponenten, für die keine Möglichkeiten besteht wird JavaScript benutzt. Das Ergebnis kann sich trotzdem sehen lassen. Die Dateien zum Download findet man hier.

Optisch schon eindrucksvoller wird es mit reveal.js von Hakim el Hattab. Um die 3D Effekte einsetzen zu können, braucht man allerdings einen Browser der CSS 3D Transitions und Transformationen unterstützt. Allerdings können auch andere Browser die Folien darstellen, dank eines FallBack-Modus. Interessant sind für mich jedoch nicht die optischen Effekte als das ich in mehrere Richtungen in einer Präsentation fortschreiten kann.

Slides von Brian Cavalier ist eine sehr schlichte Lösung ohne viel optische Effekte. Inhalte werden einfach in HTML oder Plain Text erstellt und dann wird nur noch, ein Theming via CSS erstellt, für die Präsentation sorgen dann die JavaScripts aus Slides. Einen Vorgeschmack auf Slides kann man hier bekommen und das Projekt findet man hier zum Download.

Luke Mahé und Marcin Wichary zusammen mit anderen Google-Leuten stecken hinter HTML5Slides. Welche Technologie zum Einsatz kommt, dürfte bereits der Name verraten. Von der Optik her bleibt HTML5Slides sehr schlicht ohne viel optischen Firlefanz. Um eigene Präsentation zu erstellen kann man einfach nur das Beispiel herunterladen und mit eigenen Inhalt füllen. Wie HTML5Slides aussieht, davon kann man sich hier einen Eindruck verschaffen. Zum Download findet man das Projekt hier.

Shower stammt von Vadim Makeev/Opera und ist ebenfalls eher schlicht gehalten. Auch hier gibt es eine Übersichtsseite, bei der man allerdings scrollen muss, wenn sich einige Folien darauf befinden und nicht viel anderen optischen Schnickschnack. Wer Shower in Aktion sehen will, der findet hier eine Beispielpräsentation und herunterladen kann man Shower hier.

S5 basiert auf XHTML, CSS und JavaScript und stammt von Eric Meyer. Bleibt in seinen optischen Möglichkeiten eher schlicht ist aber einfach zu handhaben. Ein Beispielpräsentation mit S5 kann man hier sehen und herunterladen kann man sich S5 auf den Seiten von Eric Meyer.

Optisch wohl am eindrucksvollsten kommt impress.js daher, dabei orientiert man sich sehr stark an dem was der Service Prezi bietet. Im Gegensatz zu Prezi arbeitet impress.js nur mit CSS3 Transformationen und Transitions von modernen Browsern. Damit ist so einiges möglich, wie Zoomeffekte, Drehungen und 3dimensional wirkende Effekte. Das schlägt dann auch Sozi und JessyInk. Falls der Browser allerdings keine 3D Transisions unterstützt, bekommt man keine Slideshow sondern die Folien werden einfach untereinander dargestellt, damit bleibt der Inhalt darstellbar. Großes Manko von impress.js ist allerdings, dass man sehr viel im Quelltext editieren muss. Wer impress.js in Aktion sehen will, findet hier eine Beispielpräsentation. Herunterladen kann man impress.js und den man die Präsentation auf seinen Rechner kopiert und in einem Editor öffnet.

Fazit: Abgesehen von Pik6 welches eine interessante Lösung via Webworker bietet um Notizen und Zeit darzustellen bzw. verschiedene Ansichten für Presenter und Publikum und reveal.js welches durch 3dimensionale Anordnung der Folien auch Publikumsentscheidungen zulassen würde, bietet keins der Tools für mich persönlich einen Mehrwert zu JessyInk, Sozi und Inkscape. Die optischen Möglichkeiten von impress.js sind zwar toll, aber bieten nicht unbedingt Nutzen. Ich bleibe bei meiner Lösung, ausser ich benötige die Features von Pik6 oder reveal.js

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me @ ubucon.de

September 17th, 2012 von buergermeister

Auch dieses Jahr werde ich wieder auf der deutschen Ausgabe der Ubucon sein. Am Samstag werde ich um 13.00 Uhr im Raum Oneiric, einen Vortrag halten, wie man in Zukunft auf OOo oder LibreOffice oder noch schlimmer PDF/Flash & Co. verzichten kann und dennoch sein Vortragsfolien im Browser vorführen kann – Free Your Slides.

Am gleichem Tag gibt es im gleichen Track um 15.00 Uhr mit mir noch einen Inkscape-Workshop – Sexy Jeans. In diesem zeige ich, was mit Filtern und Pfadeffekten alles so möglich ist.

Am Sonntag gibt es dann um 13.00 Uhr noch einen Inkscape-Workshop – Grinsen kann jeder. In diesem geht es darum, wie man einfahc ein eigenes Emoticon-Set erstellen kann und zeigt einige Tricks zum Icondesign  und -export. Mich auf der Ubucon zu finden dürfte überhaupt nicht schwer sein, ich werde wohl in Fedora-Blau wieder aus der Masse herausragen. Man sieht sich also am 19.-21. Oktober in Berlin an der HWTK zur Ubucon.

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Only 3 weeks until FrOSCon

August 5th, 2012 von buergermeister

There are only a few weeks and then one of the coolest FLOSS events in Germany will happen. Fedora will have an booth and an special track there. I putted the talks for the special track in the FrOSCon system now and the are published in the FrOSCon program now. We will share the room with other distributions and concentrate on the topic packaging.

 

  • Oliver Burger will give an introduction to RPM and will also show how to package for Mageia
  • Robert Scheck will introduce the Fedora packaging guidelines
  • Michal Hrusecky will show how the openBuildService works and what is new on functions on it
  • Ralph Angenendt will talk about how from the sources CentOS is build
  • Myself will talk about Fedora EPEL and after all talks there will be enough time for learning packaging in a 3 hours workshop.

All talks and lectures will be held in German or English, depending on the audience. Except the one for OBS because Michal dont speaks German. So if you are interested in that topic step by Fedora has room C130, but you are also welcomed on the Fedora booth.

 

 

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LinuxTag 2012

April 27th, 2012 von buergermeister

In knapp einem Monat ist es wieder soweit, Europas größter Event rund um Linux und Open Source geht über die Bühne. Das freie Vortragsprogramm ist ja mittlerweile veröffentlicht und die Austeller stehen auch schon eine Weile fest. Ich selbst werde am Samstag um 10.30 Uhr im Saal Berlin I einen Vortrag haben, das Thema ist “Bring Color To The Game“. Den Votrag halte ich zusammen mit kai-Uwe Behrmann vom Oyranos Projekt. Der Vortrag versucht zu erklären was Color Management eigentlich ist, da sieht es bei vielen schon trüb aus und wie der derzeitige Stand innerhalb der Open Source Welt ist. Da gibt es ja so einiges an Software von ArgyllCMS, über LittleCMS, dispcalGUI, colord, Oyranos, KolorManager, Gnome-Color-Manager usw. Allein diese Woche hatte ich 3 Personen, die Gnome-Color-Manager für ein Color Management System hielten, wo es doch nur ein grafisches Frontend zur Konfiguration eines solchen ist. Es sind eine Menge Mythen und Unklarheiten zu diesem Thema unterwegs und wir hoffen, mit unserem Vortrag diese bereinigen zu können und dem Anwender zu zeigen wie er zu einem farbverwalteten Desktop kommt.

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Next Generation GIMP

April 22nd, 2012 von buergermeister

Nein es geht gerade nicht um die demnächst erscheinende Gimp Version 2.9 oder die danach folgende Version 2.10, die diese Woche ja für Schlagzeilen gesorgt hat. Nein “Next Generation GIMP” ist das Motto unter dem ein neues Magazin rund um dieses freie Bildbearbeitungsprogramm erscheinen soll.

Für dieses Magazin sucht man jetzt nach Beiträgen. Dabei ist es egal, ob es sich um ein in GIMP nachbearbeitetes Foto, eine Grafik die mit dem Programm erstellt wurde oder Tutorials, Tipps und Tricks handelt. Von Interesse sind aber auch interessante Webseiten zum Thema GIMP oder interessante Plugins. Mehr dazu, was und wie eingereicht werden kann bei Meet the Gimp.

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Meine Beiträge Linuxwochen Wien

April 18th, 2012 von buergermeister

Es ist ja gerade mal noch 2 Wochen hin, bis die Linuxwochen in Wien beginnen. Auch dieses Jahr werde ich auf dieser Veranstaltung präsent sein. Dieses Jahr allerdings mit weniger Beiträgen als in den Vorjahren. Grund dafür ist das gleichzeitig statt findende LibreGraphicsMeeting, auf dem ich auch mit Vorträgen beteiligt bin und so habe ich dieses Jahr im Programm der Linuxwochen nur zwei Workshops über Inkscape.

Wie versprochen gibt es neue Inhalte, dass scheint auch nötig zeigen sich doch einige Personen immer wieder in meinen Workshops. Ich hoffe, das ist weil denen die Teilnahme Spaß bereitet und nicht das sie öfter kommen müssen, weil sie Inkscape bei mir nicht begreifen ;) .

Einen Workshop wird es Freitag vormittags geben, den nenne ich “Sexy Jeans” und in diesem Workshop geht es darum, was man alles mit Hilfe von Filtern und den LPE (Live Path Effects) erreichen kann. Der zweite Workshop ist dann am Samstag vormittag und den habe ich “Grinsen, kann jeder genannt” es geht darum ein eigenes Emoticon-Set zu kreieren. Neben einigen Grundlagen der Arbeit mit Inkscape kommt hier der Batchexport zum Einsatz.

Für alle denen das dann noch nicht an Zeit reicht, die sie mit mir an diesem Tag verbracht haben, nach dem Mittag habe ich einen Workshop im Programm des LibreGraphicsMeeting, in dem es um die Handhabung von Scribus geht. In diesem Workshop sollen die Paper des LibreGraphicsMeeting zu einem Buch verarbeitet werden. Also wer noch ein wenig Scribus erlernen möchte, sollte da richtig sein.

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Ein Pott voller Software

November 14th, 2011 von buergermeister

Zeit einen kleinen Rückblick auf das vergangene Wochenende zu werfen, auf dessen Plan wieder einmal eine Linux-Veranstaltung stand. Die OpenRheinRuhr fand nun schon zum dritten Mal statt und zum zweiten Mal in Oberhausen im Rheinischen Industriemuseum.Das Industriemuseum ist eine tolle Veranstaltungslocation, nicht nur weil einfach genügend Platz ist für den Ausstellungsbereich sondern auch wegen der Atmosphäre. Nicht so schön, dass man sich für nächstes Jahr auf die Suche nach einem Ausweichquartier begeben muss. Der Ausstellungsbereich war mit 60 Ständen auch reichlich gefüllt, neben den üblichen Verdächtigen die man auf nahezu jeder Veranstaltung trifft, gab es für meinen Geschmack etwas zu viel Business. Dafür hat die Blender-Community Blend.polis sich einmal auf einer Veranstaltung präsentiert und damit Blender vertreten, hoffentlich werden die das auch auf anderen Veranstaltungen noch tun.

Neben dem Ausstellungsbereich gab es natürlich noch ein obligatorisches Vortragsprogramm. Welches in diesem Jahr auch größer war als noch im vergangenem Jahr. Die Vorträge waren auch gut mit Zuschauern gefüllt, auch ich kann mit dem Ergebnis meiner beiden Beiträge zufrieden sein. Für alle die es interessiert, meine Folien für den “Contribute or Die”-Vortrag findet man hier. Die im Vortrag “Free your Slides” angesprochenen Screencasts kann man hier, hier und hier finden. Dann kann man mal gespannt sein, wo 2012 die OpenRheinRuhr statt finden wird.

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Free your Slides, die Zweite

Oktober 25th, 2011 von buergermeister

Über meinen Vortrag auf der Ubucon, wie man mit Inkscape Präsentationen erstellt, ist ja in letzter Zeit oft gesprochen oder geschrieben worden. Für alle die nicht in Leipzig waren und aus dem Raum Oberhausen kommen und sich für dieses Thema interessieren, gibt es eine Möglichkeit. Ich werde diesen Vortrag am Sonntag den 13. November 15.50 Uhr auf der OpenRheinRuhr halten. Am Sonnabend gibt es ausserdem von mir noch den Vortrag “Contribute or Die“, den ich bereits eine Woche zuvor auf dem BLIT in Potsdam halten werde. Also man sieht sich in Oberhausen.

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Ubucon 2011

September 12th, 2011 von buergermeister

In knapp einem Monat ist es soweit, es ist wieder ubucon in Leipzig. Dieses Jahr schaffe ich es dann vor Ort zu sein. Es gibt auch ausreichend Gelegenheit mit mir zu gimpen oder mit Inkscape zu zeichnen. Insgesamt hab ich 3 Workshops und einen Vortrag in Leipzig.

Am Freitag um 17.00 Uhr einen Votrag “Free your slides” in dem es darum geht, wie man SVG für seine Präsentationen einsetzen kann, natürlich spielt Inkscape eine Rolle. Am Samstag morgen geht es dann gleich um 9.00 Uhr los mit GIMP und in diesem Workshop versuchen wir ein normales Foto einer Person  in einen Naav’i aus dem Film Avatar zu verwandeln. Und am Nachmittag um 14.00 gibt es einen weiteren Workshop, in dem wir der Magie von Inkscape auf den Grund gehen.  Und bisher hat es wirklich jeder geschafft Inkscape diese Magie zu entlocken, selbst die Kinder in den FrogLabs. Am Sonntag um 9.00 Uhr gibt es dann einen weiteren Workshop zu Inkscape, diese Mal etwas mehr zu Icon-Design oder manchen geht da vielleicht auch ein Licht auf. ;) Also falls jemand Lust auf Inkscape und GIMP hat, einfach reinschauen.

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gnokii@ubucon

September 9th, 2011 von buergermeister

I will be at ubucon in Leipzig next month, I will give there some talks and workshops.

  1. Free your slides – a talk about how to use svg for presentations, friday 14th october, 5pm
  2. an workshop GIMP on saturday 15th october, 9am. Where we turn a normal picture of a person into a Naav’i
  3. same day only 2pm will be a workshop for Inkscape, where we look after the magic Inkscape has.
  4. and on sunday the 16th, 9am we will try to make a Tango icon also with Inkscape

if you be there, you will find me very easy I am the guy in fedora blue ;)

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DouDou Linux

Juli 11th, 2011 von buergermeister

Vor schon einiger Zeit habe ich am DouDou Linux Logo und Mascot-Wettbewerb teilgenommen. Jetzt mehr als 2 Monate später bin ich in der Endrunde, dieses Wettbewerbes. Am Wochenende hatte ich nun auch einmal Zeit einen Blick auf diese Distribution zu werfen.
Das auf Debian basierende DouDou Linux ist eine Linuxdistribution, die sich speziell an Kinder zwischen 2 und 12 Jahren richtet und vor wenigen Tagen erschien die Version 1.0 Codename Gondwana.
Die mit einer openbox mit wenigen LXDE als Desktop daher kommende Live-Distribution hat nur wenige Applikationen, überwiegend natürlich Spiele und Lernprogramme. Der schlanke Desktop sorgt natürlich für einen geringen Ressourcenverbrauch und dementsprechend flink startet DouDou. Die Entwickler selbst sagen, dass DouDou mit 128MB RAM auskommt, empfehlen aber 256 MB. Für 3D Spiele natürlich dann dem entsprechend mehr.
Wie bereits erwähnt DouDou kommt mit nur wenigen Applikationen daher, wie GCompris, KLettres, Kanagramm, KGeopgraphie und weiteren Spielen. Ob man sich allerdings mit KHangman Freunde unter den deutschen Eltern machen wird, wage ich zu bezweifeln. Überhaupt läßt die deutsche Übersetzung einiges zu wünschen übrig, hier fehlt eindeutig die Hilfe eines interessierten deutschen Entwicklers. Auf Grund der geringen Anzahl an Applikationen ist diese Aufgabe auch nicht all zu schwer, wer also daran Interesse hat auf der Mailingliste des Projektes melden.
Neu hinzugekommen in der Version 1.0 ist eine Multimedia-Sektion, mit der man einfach Songs aus einem Musikverzeichnis als Jukebox abspielen kann. Die Sektion enthält aber auch hier “Lernprogramm” wie Songwrite. Auch hinzugekommen, ist die einst von den Skole Linux Entwicklern gestartete Applikation StopMotion, mit der man StopMotion Animationen erstellen kann. Leider wird dieses Programm nicht mehr wirklich entwickelt, was schade ist.

Grafisch hat mir DouDou Linux teils gefallen, teils aber auch nicht. Der Startsplash ist eigentlich toll und ich frage mich ob wirklich ein Logo-Contest von Nöten war. Wenn da auch kleine Verbeserungen in der Usability zu machen wären, das Kinderpärchen sieht eigentlich toll aus. In der grafischen Umgebung hingegen und bei den Icons und ähnlichen Dingen ist schon ein wenig Arbeit notwendig, um DouDou wirklich zu einer tollen Distribution zu machen. Aber benutzen können es die Kids auch jetzt schon.

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FrOSCon 2011

Juli 5th, 2011 von buergermeister

In knapp 6 Wochen ist es wieder soweit, die FrOSCon in Sankt Augustin öffnet ihre Pforten. Auch ich bin wie in den letzten Jahren auch wieder vor Ort. Am Sonntag gebe ich zwei Workshops in den Frog Labs, dem Kindertrack. Wobei hier Kinder auch Jugendliche umfaßt, ich persönlich habe nichts dagegen, wenn der ein oder andere interessierte Erwachsene sich einfindet, wenn er denn auf die Rücksicht nimmt für die der Workshop gedacht ist. Im ersten Workshop geht es darum einen eigenen “Tux” mit Inkscape zu zeichnen und im zweiten “zaubern” wir ein wenig mit Farben.

Den Rest der Zeit wird man mich wohl überwiegend am Stand von Fedora antreffen. Ausserdem wird man mir wohl Abends noch ein Kölsch ausgeben können ;)

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Gimp Paint Studio – Digital Painting mit Gimp

Februar 21st, 2011 von buergermeister

Normalerweise finde ich Versuche die Benutzeroberfläche von Gimp zu verbessern, in dem man sie immer mehr Photoshop angleicht weniger prickelnd. Für mich ist die Benutzeroberfläche von Gimp schon durchdacht. Werkzeug- und Dialogfenster befinden sich auf einem extra Monitor und das Arbeitsfenster auf einem weiterem und dort steht ihm dann viel Platz zur Verfügung. Die meisten Werkzeuge kann ich über das Kontextmenü der rechten Maustaste erreichen und Filter und ähnliches sind in der oberen Menüleiste erreichbar angeordnet. Selbst wenn man keinen zweiten Monitor hat, so funktioniert das auch mit den virtuellen Desktop, die die meisten grafischen Benutzeroberflächen die ein Linuxsystem bietet, ebenfalls.
Was bei Gimp als Werkzeug für Photomanipulation wunderbar funktioniert, funktioniert allerdings nicht wenn ich mit Gimp Digitalpainting machen möchte. Hier muss ich wesentlich öfter Pinsel und -einstellungen oder Farben austauschen und damit ins Werkzeugfenster wechseln. Speziell für Digitalpainting gedachte Programme wie MyPaint oder Krita scheinen hier im Vorteil.
Allerdings lässt sich auch Gimp für diesen Einsatzzweck umrüsten. Gimp speichert die Einstellungen für die Benutzeroberfläche in seinen rc-Dateien und mit diesen läßt sich Aussehen und Anordnung der einzelnen Fenster beeinflussen.
Gimp Paint Studio versucht Gimp nun auf diese Weise in ein Programm für Digitales Painting umzuwandeln. Gimp Paint Studio bringt dazu eine angepasste sessionrc und toolrc mit und erweitert den Umfang der Brushes samt deren Presets, bringt weitere Farbverläufe/Gradients und Farbpaletten mit. Die “stabile” Version ist derzeit die 1.4 und eine 1.5alpha ist bereits veröffentlicht, für die die Entwickler um Feedback bitten. Ausprobieren kann man das ganze ohne Reue, wenn man seine rc-Dateien einfach vorher sichert. Und selbst wenn einem das auf die Art nichtgefällt, kommt man in den Besitz weiterer Pinsel, Verläufe und Farbpaletten.

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Kleiner Farbpalettenhelfer – SwatchBooker

Februar 20th, 2011 von buergermeister

Ich war in den letzten Tagen auf der Suche nach einem Programm zum Erstellen von Farbpaletten, wleches meinen Bedürfnissen und Ansprüchen an ein olches Programm entspricht. Gefunden habe ich bisher keines aber trotzdem etwas gefunden, was ich für nützlich halte.
Fast alle Grafikprogramme kochen ihr eigenes Süppchen, was das Format zum Abspeichern von Farbpaletten. Das Problem ist zwar erkannt und so gibt es eine Arbeitsgruppe (Create-Projekt), die ein universelles Format, Swatch genannt, erarbeiten soll. Bis dieses allerdings einsatzreif und in die verschiedenen Grafikprogramme integriert ist, wird wohl noch eine ganze Weile vergehen.
Wenn dieser Fall einmal eintritt, dann macht es sich natürlich gut, die entsprechenden Farbpaletten zentral zu verwalten und zu bearbeiten. Für meine Seite fände ich etwas derartiges nützlich, da meine hauptsächlichen Grafikanwendungen Gimp und Inkscape, das gleiche Format verwenden.
Wenn es nach dem Entwickler von SwatchBooker geht, so soll dieses Programm eines Tages zum universellen Ressourcenmanagement und –konvertierer für Grafikanwendungen werden.
SwatchBooker liegt derzeit in der Version 0.7.3 vor und kann verschiedene Formate für Farbpaletten öffnen, bearbeiten und konvertieren. Und die Liste, der Foramte die SwatchBooker bereits lesen und verarbeiten kann liest sich beachtlich: Adobe aco, acb, act, ase, acf, bcf, clr, AutoCAD acb (allerdings nur unverschlüsselt), ColorSchemer cs, Corel cpl, xml (X5), GIMP und Inkscape gpl, OpenOffice.org soc, QuarkXPress qc, RAL bcs, RIFF pal, Scribus xml, VivaDesigner xml, Xara jcw und natürlich ICC Farbprofile. Exportieren kann SwatchBooker dann in folgende Formate: Adobe ase, GIMP und Inkscape gpl, OpenOffice.org soc und Scribus xml. Bei den Adobe ase Dateien gilt allerdings eine kleine Einschränkung, SwatchBooker kann diese nur korrekt exportieren, wenn diese nicht mehr als ein Gruppenlevel haben. Die Farbpaletten können ausserdem als HTML-Seite exportiert werden.
Ausserdem können auch noch direkt aus dem Internet von folgenden Anbietern: ColorCharts.org, Digital Colour Atlas, ICI Dulux, Pantone und RAL Farbprofile importiert werden.
Da SwatchBooker als Ressourcenmanagementwerkzeug gedacht ist, kann es auch mit Patterns und Gradients umgehen und kann folgende Pattern und Gradient-Formate öffnen: Adobe grd, clr, GIMP ggr, OpenOffice.org sog und Scribus xml, Adobe pat, GIMP pat und OpenOffice.org sob, soh.

SwatchBooker selbst ist in Python implementiert und folgende Abhängigkeiten hat das Programm, PyQT4, LittleCMS und die Bindings für Python. Nutzer von Ubuntu finden eine gepackte Version in Launchpad. Nutzer von openSUSE können das Paket leider noch nicht im openSUSE Buildservice finden. Aber das tut der Sache keinen Abbruch.
Einfach das Archiv auf den Seiten des Projektes herunterladen und entpacken. Starten läßt sich das Programm nachdem man alle Abhängigkeiten installiert hat einfach über den Aufruf: python swatchbooker.pyw

Die Oberfläche von SwatchBooker ist, wie ich finde etwas unübersichtlich. Über das reine Konvertieren der verschiedenen Formate der Paletten, bietet SwatchBooker aber auch einige interessante Features zum Bearbeiten der Paletten. So können die Farben umbenannt werden, was eine Übersetzung von Paletten ermöglicht. Darüber hinaus kann man die Paletten mit einem Beschreibungstext und einer Lizenz versehen. Vollständig unterstütz werdendiese Features allerdings nur im SwatchBooker-eigenem Format SBZ.

Es lohnt sich auf jeden Fall, dieses kleine aber nützliche Projekt weiter zu beobachten. Schon für die Version 0.8 ist geplant auch mit Gradients und Pattern mehr anfangen zu können. Ich jedenfalls hab den kleinen Helfer jetzt installiert. Für die Zukunft hoffe ich, dass man auch das Bearbeiten der Farben vereinfacht, ein Colorwheel wäre zum Beispiel sehr hilfreich.

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sK1 der etwas andere SVG Editor

November 8th, 2010 von buergermeister

Inkscape ist ja wohl die Killer-Applikation, wenn es um Vektrografiken geht. Daneben gibt es aber noch andere frei Grafikprogramme wie sK1. sK1 ist ein Fork von Skencil bzw. Sketch und wird seit dem Jahr 2003 entwickelt. Skencil setzte damals auf TK für die GUI und als die Version 0.6 gedropt wurde, weil man auf GTK+ umsattelte wurde das sK1-Projekt von Igor Novikov gestartet. Und so basiert auch heute sK1 noch in großen Teilen auf Tcl/Tk, daneben kommt Python und C zum Einsatz. Heute ist es anders herum, das sK1-Team unterstützt stark die Entwickler von Skencil bzw. die sK1-Entwickler bemühen sich um eine Revitalisierung von Skencil.
Die meisten der sK1-Entwickler kommen aus dem professionellem Printbereich und so ist klar, dass sich sK1 vollkommen auf die Bedürfnisse aus diesem Bereich konzentriert. So beherrscht sK1 zum Beispiel Multipage-Layout via Tabbing. Ausserdem hat natürlich sK1 dann CMYK-Unterstützung und unterstützt natürlich ein Farbmanagment. Der Name des Projektes leitet sich wie folgt daher, dass s stammt von Skencil/Sketch, dass K kommt von KDE weil man sich mit dem Layout der Applikation an das von KDE anlehnt (es bestehen aber keine Abhängikeiten zu KDE Bibliotheken) und die 1 steht für das Ziel, welches sich die Entwickler gesetzt haben, die Nummer 1 der Anwendungen in ihrem Bereich zu werden.
2006 begann das Team mit dem Reengneering von Corels CDR-Format und konnte 2007 auf dem LibreGraphicsMetting die erste funktionierende Version des CDR-Importer präsentieren, seit dem kann sich das Projekt rühmen die bester Unterstützung für dieses Format zu besitzen. Für das Reengeneering des CDR-Formats haben die Entwickler von sK1 den CDR-Explorer entwickelt, der auch heute noch entickelt wird. Für Importfunktion des WMF-Format wurde pymfvu entwickelt. Entstanden ist auch noch LinCuttor für die Arbeit mit PLT-Dateien, die von Schneidplottern verwendet werden. Ausserdem entwickelte man den Uniconverter ein Kommandozeilentool für die Formatkonvertierung, welches auch von Inkscape und Scribus genutzt wird.

Die Installation von sK1 ist nicht so trivial, auf der Seite des Projektes, werden nur Binärpakete der Entwicklungsversion 0.9.1 angeboten und zwar für Ubuntu 9.10/9.04 und openSUSE 10.2 (und andere Distributionen), die schon etwas älter sind. Für die eigentlich stabile Version gibt es nur ein Binärpaket für Mandriva 2008 und auch das nur für i586. Die Entwicklerversionen lassen sich aber auf Ubuntu 10.10 und openSUSE 11.3 problemlos installieren. Für openSUSE 11.3 existiert auch ein Paket im openSUSE Buildservice. Will man allerdings die stabile Version verwenden, so wird man um das Kompilieren nicht herumkommen.

Ich habe zum Testen sK1 installiert. Auf den ersten Blick wirkt sK1 sehr übersichtlich und spartanisch. Das bestimmte Dinge in “Skripte” ausgelagert sind, wie zum Beispiel das Füllen mit einem Verlauf ist erst einmal gewöhnungsbedürftig. Mir ist es auch nicht gelungen ein Objekt mit einem Farbverlauf zu füllen, obwohl stetig die Füllung des Objektes gemeint war hat er mit dem Gradient-Plugin immer den Rand gefärbt. Auch hat es mir beim Import eine SVG mit einer Verlaufsfüllung diese zerschossen. Das kann aber daran gelegen haben, dass ich die Entwicklerversion benutzt habe. Für mich persönlich, finde ich ist sK1 eher gewöhnungsbedürftig, interessiert haben mich vor allem die Möglichkeiten des PDF-Export und das Colormanagment. Die Handhabung ist mir aber zu gewöhnungsbedürftig, so dass ich dann doch bei Inkscape und meinem Worflow für den Printprozeß bleibe. Für Leute die allerdings in diesem Bereich arbeiten und sich eh dann in ein neues Werkzeug einarbeiten müßten, den kann man das Projket empfehlen. Allerdings macht mir der langsame Entwicklungsprozess Sorgen.

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Collaboration Across Borders

September 13th, 2010 von buergermeister

Unter diesem Motto findet vom 20. – 23. Oktober 2010 die zweiten openSUSE Conference in Nürnberg statt. Das Vortrags- und Workshopprogramm der Conference wurde jetzt veröffentlicht. Getreu dem Motto kommen in Nürnberg nicht nur openSUSE-Entwickler zusammen sondern auch verschiedene andere freie Softwareprojekte.
So erfährt man unter anderem, wie Mozilla oder Debian organisiert sind oder die Organisation von openSUSE wird mit der von Fedora verglichen. Der Desktop kommt auf der Konferenz auch nicht zu kurz, so erklärt Will Stephenson die Key Features der KDE Software Compilation in der kommenden Version von openSUSE und Gnomes Release Manager Vincent Untz erklärt den zukünftigen Prozess um Gnome 3.0. Scott Reeves gibt ausserdem einen Statusüberblick über PulseAudio. Einen großen Teil des Programmes nehmen verschiedene Vorträge und Workshops rund um Virtualisierung mit XEN und KVM ein, so gibt es einen Vortrag zur Virtualisierungslösung Alice, einen Vortrag über XEN-Cluster mit iSCSI oder einen Workshop zu KVM und libvirt.
Für Entwickler interessant dürften Vorträge wie über Automatic Testing, die Internationalisierung von Softwareprojekten oder Workshops wie Abandon Subversion oder die Nutzung von NetBeans in Ruby & Raily-Projekten sein. Ausserdem gibt es noch Workshops zur Nutzung des openPC und viele andere mehr.
Die go-Office Entwickler veranstalten am Freitag einen kompletten Sidetrack über go-Office und OpenOffice.org, in dem zum Beispiel die neuesten Entwicklungen der Teilnehmer des GSoC vorgestellt werden. In einem weiteren Sidetrack rund um Linux for Education treffen sich die verschiedensten Projekte rund um Linux in der Bildung, neben den Vorträgen wollen sie sich austauschen.
Am Samstag gibt es ausserdem LPI-Prüfungen, einen Workshop zum Erstellen seines eigenen HTPC oder zum Selbstbau eines Android-Systemes für sein Smartphone. Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, gibt es verschiedene Begleiteranstaltungen, so findet am Donnerstag Abend ein Social Event statt und am Freitag Abend gibt es, wie im vergangenen Jahr auch eine Movie Night, für die man dieses Mal allerdings nicht das Veranstaltungsgelände verlassen muß.
Der Weg nach Nürnberg ist sofern man Zeit hat also lohnenswert, für die Interessierten gibt es die Möglichkeit direkt am Veranstaltungsort ein Hotelzimmer zu moderaten Konditionen zu buchen, die Plätze sind allerdings begrenzt. Mehr zum Programm gibt es auf den englischsprachigen Seiten der Konferenz.

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Nun zwitschert Turpial auch auf Deutsch

August 26th, 2010 von buergermeister

Mich ärgert nach wie vor die Tatsache, das Gwibber nun unbedingt den Gnome-Keyring verlangt, was nach sich zieht ein ganzes Gnome installieren zu müssen, was nicht im Sinne des Erfinders ist, wenn man eine schlanke OpenBox oder ähnliche Desktopumgebungen nutzen möchte. Die Entwicklung des kleinen venezolanischen Python-Twitterclient namens Turpial verfolge ich ja seit Anbeginn. Im ersten Beitrag schrieb ich noch Fazit: “Entwicklung verfolgen und auf Übersetzung hoffen”, nunmehr ist Turpial internationalisiert und kann auch in der deutschen Sprache benutzt werden. Die derzeit stabile Version 1.3.4 kann immer noch auf http://code.google.com/p/turpial/downloads/list heruntergeladen werden. Inzwischen betriebt das kleine Projekt auch eine eigene Webpräsenz unter http://turpial.org.ve, die Seiten sind allerdings nur in Spanisch verfügbar. Im zweiten Test wartete der kleine Zwitscherbruder bereits mit einigen schicken Features auf, wie dem Stummschalten von nervigen Twitterfreunden. Damals schrieb ich, dass leider nur das Twitterprotokoll in den Client integriert ist, dass aber sicher andere Protokolle noch integriert werden.

Nun ist es soweit, mit der Version 1.4.7a1 verfügt der Client über die Möglichkeiten auch vie identi.va sich der Welt mitzuteilen oder eben zu lesen, was die Welt so mitzuteilen hat. Die entsprechende Software zu bekommen, war dieses Mal ein Abenteuer, denn weder auf den Google-Code noch auf den Projektseiten und dem zugehörigem Github fanden sich Pakete oder Sourcen zu dieser Version, überall wurde nur die stabile Version 1.3.4 angeboten. In Launchpad allerdings gibt es eine Entwicklerversion, so Ubuntunutzer können also einfach die entsprechende PPA hinzufügen

sudo add-apt-repository ppa:effie-jayx/turpial-devel
sudo apt-get update && sudo apt-get install turpial

Natürlich findet man auch entsprechende Quellen, so dass auch einer Installation auf openSUSE nichts mehr im Wege steht. Zusätzlich zum bereits beim letzten Mal benötigten Paket “python-pygame” muss man dieses Mal noch “python-babel” installieren. Das geht am schnellsten mit Zypper.

zypper install python-pygame

Dann ach kann man die Quellen entpacken und in das Verzeichnist wechseln und dort ruft man die Datei setup.py auf

python setup.py build

Danach kann man als root wieder das Skript mit der Option install aufrufen, bei meinem System führte das allerdings zu einem Fehler, das das Zielverzeichnis nicht existierte. Das Setupskript versucht nach  /usr/local/lib/python2.6/ zu installieren, da gibt es zwei Möglichkeiten entweder das Verzeichnis anlegen oder das Setupskript an den entsprechenden Pfad anpassen. Ich habe mich für erste Variante entschieden (einfach aus Bequemlichkiet ;) ) Nach dem Anlegen des Verzeichnisses habe ich also.

python setup.py install

aufgerufen und das Skript hat die entsprechenden Dateien in dieses Verzeichnis kopiert. Dannach kann man das Programm entweder mit ALT+F2 oder über ein Terminal aufrufen, ein Menüeintrag wird auf diese Weise natürlich nicht angelegt. Es begrüßt einen der schon aus früheren Versionen bekannte Loginscreen von Turpial. Dieses Mal gibt es allerdings ein Dropdownmenü, welches Twitter und Identi.ca zur Auswahl bietet.

Die Übersetzung von Turpial ist bis auf ein kleines Stück vollständig, nur die Einstellungen der Aktualisierungshäufigkeit sind nicht übersetzt, aber sie sind nicht Spanisch sondern nunmehr English und damit verständlicher. An der grafischen Oberfläche oder den Features hat sich seit dem letzten Test nicht viel getan. Auch die Stummschalten-Einstellungen zeigen sich erst, wenn man den ersten in der Timeline zum schweigen gebracht hat. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt für mich, sonst würde ich sofort auf Turpial umsteigen, ich muss mich beim Login entscheiden entweder Twitter oder Identi.ca. Aber ich bin zu 100% sicher das wird nicht so bleiben und in wenigen Monaten, wenn nicht Wochen wird Turpial mit Twitter und Identi.ca gleichzeitig umgehen können. Dann würde mir nur noch die yourls-Unterstützung fehlen und der Twitterclient wäre perfekt.

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Nochmal Karten für den LinuxTag

Mai 31st, 2010 von buergermeister

Der LinuxTag in Berlin rückt unaufhaltsam näher, nur noch etwas über eine Woche dann steigt Europas Open Source Party Nummer eins. Einigen wird es zwar nicht schmecken, dass Microschuft als Sponsor auftritt aber ein wenig wandeln ja auch die sich. Dafür soll es aber dieses Jahr mehr Aussteller geben. Ich werde ja die ganze Woche mit RadioTux vor Ort sein. Wir berichten wieder Live vom Geschehen (Programm hier) und wer jetzt auch den LinuxTag besuchen will, hat nochmal die Chance RadioTux hat nochmals Freikarten zu vergeben.

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