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This land is mine

Oktober 1st, 2012 von buergermeister

Nina Paley die Frau hinter “Sita Sings The Blues” hat einen neuen Kurzfilm veröffentlicht und auch der steht wieder unter einer Creative Commons Lizenz.

Das Ganze ist ziemlich “blutig” und wer wissen will, wer da wen gerade tötet, der sollte einmal bei Nina im Blog vorbei schauen. Dort hängen sozusagen Fahndungsphotos der Killer. Jedenfalls wieder sehenswert….

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  • Her mit den Wallpapern!

    August 21st, 2012 von buergermeister

    Linux und freie Software lebt ja bekanntlich vom mit machen. Viele Nutzer wissen allerdings nie, wie ihr Beitrag aussehen soll. Eine der wohl einfachsten Möglichkeiten beizutragen, ist mal seine Fotos durch zu sehen, ob da nicht ein toller Schnappschuss der Wallpaper-verdächtig ist, dabei ist. Auf diese Weise kann man, wenn nur einen kleinen Beitrag zu seiner Lieblingsdistribution leisten.

    Ubuntu ist derzeitig auf der Suche nach zusätzlichen Wallpapern für Quantal Quetzal und hier hat man noch bis zum 28. August Zeit zur entsprechenden Flickr-Gruppe beizusteuern. Hier ist allerdings die Anzahl auf nur einen Beitrag, der mit CC-BY-SA lizensiert sein muß, begrenzt. Die Auswahl findet später öffentlich im IRC #1210wallpaper statt.

    Ebenfalls auf der Suche nach zusätzlichen Hintergründen ist man derzeit bei Fedora, hier hat man allerdings noch bis zum 5. September Zeit seine Beiträge einzureichen. Hier ist die Anzahl allerdings nicht begrenzt, alle Beiträge sollten ebenfalls unter CC-BY-SA oder einer ähnlichen Lizenz stehen. Zusätzlich verlangt Fedora allerdings das man das Contributors License Agreement im Fedora Account System akzeptiert. Die Beiträge werden bei Fedora in deren Wiki gesammelt. Dort findet man auch mehr Hinweise zur Gestaltung der gewünschten Wallpaper und deren Anforderungen.

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    RMS in Wien

    Juni 27th, 2011 von buergermeister

    Da ich ja doch schon über eine ganze Menge Leser der Alpenrepublik Österreich verfüge, lohnt es sich vielleicht diese Veranstaltung hier zu erwähnen.
    Richard Stallman eine der Hauptfiguren der Bewegung rund um freie Software wird am 1. Juli in Wien einen Vortrag mit anschliessender Podiumsdiskussion halten. Titel “Ungerechtigkeiten durch proprietäre Software oder wie Patente und Lizenzen Entwicklungen behindern”. Der Vortrag wird von der Quintessenz veranstaltet und findet an der TU Wien Karlsplatz 13, 1040 Wien, Stiege 1, 4. Stock im Kuppelsaal statt. Einlaß ist 19 Uhr und der Vortrag beginnt um 20 Uhr. Vielleicht hat ja der ein oder andere die Möglichkeit, daran teilzunehmen.

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    I’ve seen the Future, it’s in my Browser

    Januar 19th, 2011 von buergermeister

    Vor wenigen Tagen hat das W3C ein Logo für den kommenden Standard HTML5 vorgestellt. Das Logo steht unter der Creative Commons Lizenz Namensnennung und kann von jedem verwendet werden, der zeitgemäße Webstandards wie CSS, SVG oder WOFF in seinen Webseiten anwendet. Die Lizenz erlaubt es logischerweise das Logo auch den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Als weitere Maßnahme gibt es TShirts mit dem Logo und dem Spruch “I’ve seen the Future, it’s in my Browser”. Mich erinnert das Ganze an Superhelden und euch schon Erfahrungen mit HTML 5 gesammelt?

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  • Maverick Meerkat mit neuem Schriftdesign

    Juli 8th, 2010 von buergermeister

    Nach den farblichen Änderungen in Ubuntu wird sich mit Maverick Meerkat auch das Aussehen der Ubuntuschriftart ändern. Bisher kommt da ja Ubuntu-Title zum Einsatz. Canonical hat allerdings jetzt den Font-Designer Dalton Maag beauftragt eine neue Schriftart für Ubuntu zu entwickeln. Diese heißt zur Zeit UbuntuBeta und ist an einen ausgewählten Personenkreis zum Testen versandt worden. Bisher steht allerdings auch nur der normale Schriftsatz zur Verfügung, ein fetter Schriftsatz soll folgen. Mit Maverick Meerkat soll dann der unicodekompatible OpenTTF-Font ausgeliefert und unter eine freie Lizenz gestellt werden.

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    Codename Durian – The Game

    Juli 5th, 2010 von buergermeister

    Über das derzeitige Filmprojekt der Blender Foundation mit dem Codenamen Durian, den Film mit dem Titel Sintel habe ich ja auch schon berichtet. Die Arbeiten an diesem Projekt stehen kurz vor ihrem Abschluß und die Premiere des Filmes wird auf dem Netherlands Film Festival stattfinden. Ende diesen Monats soll der genaue Termin bekannt gegeben werden. Vorher wird es aber noch zwei private Screenings geben im StudioK, die Leute welche DVD vorgeordert haben, haben die Chance dabei zu sein und den Film damit noch vor der Premiere zu sehen.

    Im Gegensatz zum letzten Blender-Filmprojekt, welches unter dem Codenamen Apricot lief und bei dem Big Buck Bunny herauskam, ist dieses Mal von Seiten der Blender Foundation kein Spiel geplant. Die freie Lizensierung der Quellen macht es allerdings möglich,  dass andere sich an ein solches Projekt wagen können. Bereits mit bekanntwerden des Projekt Durian haben sich einige Blenderfans zusammen getan um an der Erstellung eines Spieles im Universum von Sintel zu arbeiten. Sie haben begonnen sich eine Handlung für das Spiel auszudenken, welche Stoff für 2-3 Stunden Spielspaß bietet. Dann haben sie begonnen, an den einzelnen Szenen zu arbeiten, von denen mittlerweile viele fertiggestellt sind und jetzt zusammengefügt werden.

    Auch das Spiel wird natürlich unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht, so das es heruntergeladen und verändert und weitergegeben werden kann. Die Entwickler arbeiten zwar schon fast ein ganzes Jahr an diesem Spiel aber erst jetzt betreiben sie ein Blog, so dass man an die Entwicklung des Spieles verfolgen kann. Natürlich werden auch noch Freiwillige für das Projekt benötigt. Das Spiel soll nach derzeitigen Planungen Ende diesen Sommers fertiggestellt sein, also etwa zur gleichen Zeit wie der Film der Blender Foundation. An diesem Beispiel zeigt sich, was mit freierer Lizensierung auch von derartigen “Produkten” erreicht werden kann.

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    LinuxTag – Open Source und Film

    Juni 19th, 2010 von buergermeister

    Wie ich ich hier schon einmal geschrieben habe, war ich nicht nur für RadioTux in Berlin zum LinuxTag sondern hatte am Samstag Morgen auch einen Vortrag zu “Open Source & Film”. Bereits im Vorfeld haben ja einige angefragt ob ich die Slides zum Vortrag online stellen würde, habe ich bisher immer ausnahmslos getan. Macht aber dieses Mal relativ wenig Sinn, da man ohne den Vortrag gehört zu haben relativ wenig anfangen kann. Denn insgesamt sind es nur 8 Folien und darauf befindet sich meist nur eine Frage und nachher eine Antwort ohne weitere Punkte. Natürlich macht ein Vortrag über Film ohne etwas in der Richtung aus meiner Sicht wenig Sinn, deshalb hab ich einige Videoausschnitte gezeigt. Einige wollten ja auch noch einmal eine Liste mit den Filmen haben. Deshalb habe ich mich entschlossen den Vortrag hier im Blog nocheinmal kurz aufzuarbeiten.

    Die erst Folie, war eine reine Bildfolie zu der ich einen kurzen Überblick über die Entstehungsgeschichte des Copyrights gegeben habe und wie es dazu gekommen ist und wann sich daran etwas ändern muss.
    Die Folie zeigt einen Mönch in einem Scriptorium so ging jahrhundertelang die Produktion von Büchern von statten. In Klöstern schrieben dutzende von Mönchen Bücher ab oder/und übersetzten und illustrierten diese.
    Das ging solange gut, bis der auf dem nächsten Bild gezeigte Johannes Gutenberg, den Buchdruck entscheidend verbesserte. Gutenberg hat den Buchdruck nicht erfunden, den gab es in Form von Druckplatten schon vorher er hat ihn nur durch Entwicklung von präziser gegossenen Drucklettern, Verbesserung der Druckpresse und Weiterentwicklung der Druckerschwärze entscheidend verändert.
    Bis zu Gutenberg gab es nicht sehr viele gedruckte oder geschriebene Bücher, die Bibliotheken der Klöster enthielten nur wenige Werke. Die Autoren, waren eher an der guten Verbreitung durch Abschrift interessiert, sie lebten von ihrem Namen und der Verbreitung ihrer Werke durch die sie Anstellung fanden. Der “Markt” für Abnehmer gedruckter Werke war begrenzt, nur wenige konnten lesen. Nicht wenige Druckereien verdienten daher in dieser Zeit ihr Geld mit dem Druck von Ablaßbriefen und ähnlichem was wir heute Formulare nennen würden.

    Es gab allerdings auch andere, sogenannte Verleger die schriftgewandte und belesene Wissenschaftler und Autoren begannen für die Erstellung von Schriftwerken zu bezahlen. Sie tätigten also Investitionen in Neue, vorher nicht erschienene Werke. Die Autoren lieferten Manuskripte für die sie entlohnt wurden, auch hier je bekannter ein Autor war umso mehr Geld konnte er vom Verleger verlangen. Ein Voltaire soll ja seine Bekanntheit durch eigene Produktion von Raubdrucken ja selbst gesteigert haben. Die Autoren störten sich also wenig an Raub-/Schwarzdrucken oder Graudrucken, für ihre Zwecke war der nur dienlich. Der Verleger hingegen hatte einen Schaden. Störend waren für den Autor allerdings Plagiate, Bücher mit dem gleichem Inhalt unter anderem Namen. Mit der Idee die Autoren auch noch am Umsatz zu beteiligen änderte sich die Situation ein weiteres Mal und unser heutiges Copyright entstand.
    Fazit am Ende technische Neuerungen und soziale Veränderungen verändern Märkte, Schöpfungsprozesse und verlangen eine Anpassung des Rechtssystemes. Und für diese Anpassung steht das letzte Bild auf der Folie, dass Logo von Creative Commons als wohl bekannteste Lizenz zur Veröffentlichung kreativer Werke.

    Heute gibt es das Internet und leistungsfähige Computer. Software (egal ob frei oder proprietär) zur Erstellung von Videos ist nahezu für jedermann verfügbar. An dieser Stelle habe ich das erste Video gezeigt um das aufzuzeigen. Ich habe bewußt einen nicht freien Film gewählt um auf die nächste Frage überleiten zu können.
    Ein paar Worte zum gewähltem Film: Star Wars Revelation, der Film ist wie bereits erwähnt nicht frei, allerdings im Internet frei verfügbar. Frei aus vor allem einem Grunde nicht, er greift Handlungstränge, Gestalten, Umgebungen usw. aus einem anderem Werk auf. Im Jargon spricht man dann immer vom “Universum”, dieser Film spielt also im Universum von Star Wars. Derartige Werke werden als “Fan Fiction” bezeichnet und die rechtlich Situation in diesem Fall ist, dass der Schöpfer des Star Wars-Universum, die Macher dieser Filme gewähren läßt solange sie kein Geld für ihre Werke verlangen. Diese Gentlemen Agreement ist allerdings nirgendwo schriftlich niedergelegt, man kann aber beobachten, dass George Lucas ab und an, auf entsprechenden Plattformen, wie http://www.theforce.net anzutreffen ist und dort auch Kritiken zu den entsprechenden Werken abgibt.

    Da der entsprechende Film ein nichtfreier Film ist, kommt natürlich die Frage auf was ist ein freier Film oder noch mehr was ist ein Open Source Film. Diese Frage habe ich mir vor einigen Jahren bereits im Presserummel um die Veröffentlichung des ersten Creative Commons Filmes “Route 66″ gestellt. Die Frage wurde mir allerdings erst sehr viel später beantwortet, als Tim Baumann im Zuge seiner Diplomarbeit in Zusammenarbeit mit der OSI, Ton Roosendaal und Schöpfern von Open Source Filmemachern wie Stefan Kluge und Solomon Rothmann eine Definition für Open Source Filme schuf. Sie umfaßt folgende Punkte:

    1. Die Lizenz des Filmes ist zugelassen für freie kulturelle Werke. Dies trifft insbesondere auf die Creative Commons Lizenzen by und by-sa zu.
    2. Die im Film verwendeten Materialien (Quellen) sind auch unter einer Lizenz verfügbar, die für freie kulturelle Werke zugelassen ist.
    3. Der Film und seine Quellen sind öffentlich über einen online Download beziehbar oder über andere Wege, die entweder kostenlos sind oder deren Kosten den Reproduktions- und Verbreitungskosten entsprechen.
    4. Die Quellen müssen mit Free/Open-Source-Software uneingeschränkt ansehbar und editierbar sein. Ist dies nicht der Fall, so muss gewährleistet sein, dass sie mit Free/Open-Source-Software in solch ein Format konvertiert werden können. Das Gleiche muss auch auf den Film selbst zutreffen.
    5. Es sollte möglich sein, den Film mit Hilfe der Quellen zu remontieren oder zu reproduzieren.

    Weltraffer from nichtgedreht on Vimeo.

    Hier folgte ein weiterer Videobeitrag um eine Ãœberleitung zur Situation im Bereich freierer Filmwerke und Open Source Filme zu schaffen. Der gewählte Beitrag ist wiederherum ein nichtfreier Film. Im Zuge meiner Recherchen für die Nacht der freien Filme auf den Chemnitzer Linux-Tagen bin ich auf den Film Zeitraffer von http://nichtgedreht.de gestoßen. Ein “Brickfilm” der 2008 den Publikumspreis auf der Steinerei mit nach Hause genommen hat. Ich habe weil mir das Werk einfach zu gut gefallen hat kurzerhand Kontakt zu den Machern aufgenommen. Auf die Nachfrage, warum man nicht auf “freiere Lizenzen” setzt, erhielt ich zur Antwort “man habe da noch wirklich sich damit beschäftigt” und das obwohl die Macher des Filmes schon Ärger deswegen hatten. Sie haben ein Video zu einem Song produziert und hatten sogar das Einverständnis der Band dazu und die haben das Video auf ihrer Webpräsenz sogar weiterverbreitet. Das Plattenlabel der Band fand es allerdings weniger witzig. Fazit hier, den Kreativen sind die Chancen die sie mit der Veröffentlichung ihrer Werke unter freieren Lizenzen haben noch überhaupt nicht bewußt. Das bestätigen auch Aussagen im Gespräch mit Stefan Kluge vom VEB Film Leipzig.

    Es folgte ein weiterer Videobeitrag mit dem eindeutig aufgezeigt werden sollte, dass es auch mit freien Lizenz möglich ist Geld zu verdienen. Es handelt sich dabei um ein Video namens “Animator vs. Animation“.

    Alan Becker hat mit diesem Kurzfilm mehrere zehntausende Dollar nur durch die Einblendung von Werbebannern auf Webseiten verdient. Die Fortsetzung des Filmes “Animator vs. Animation II” wurde zur Exclusivveröffentlichung auf einer Videoplattform verkauft, auch hier gab es einige tausende Dollar dafür.
    Nach diesem Film wurden einige andere Wege für die Geldschöpfung mit freien Filminhalten genannt. Diese Methoden stehen den freien Filmen nicht exclusiv zur Verfügung sondern werden auch in kommerziellen Filmen teilweise genutzt. Nicht eingegangen wird auf weitere Geschäftsmodelle, die eher der weiteren Verbreitung und dem “Markenaufbau” der/des Filmproduzenten dienen. Wie zum Beispiel Beilage zu Zeitschriften oder den Film als Werbung für seine Produktionsfirma zu veröffentlichen Beispiel: iRomance.

    Sponsoring: das Filme durchaus das Konsumverhalten beeinflussen können, dürfte inzwischen bekannt sein. Das Australien einen deutlichen Anstieg des Tourismus nach der Veröffentlichung von Crocodile Dundee zu verzeichnen. So hat Tourism Western Australia 1 Million $ für Werbung rund um das Epos “Australia” ausgegeben. Ein ebensolcher Anstieg von Besuchern Neuseelands ist nach Lord of the Rings zu verzeichnen. Die Effekte könnten bei freien Filmen ein vielfaches mehr betragen, das die Verbreitung um ein vielfaches höher sein kann.

    Crowd Financing: Crowd Financing ist das was die Blender Foundation bisher bei all ihren Filmen angewendet hat. Fans von Blender tragen durch die Vorfinanzierung zur Produktion des Filmes bei und erhalten im Gegenzug dafür als allererstes eine DVD mit dem Werk. Auch Energija Productions hinter der die Macher von Star Wreck in the Pirkening stecken, versucht auf diesem Wege durch den Verkauf von “War Bonds” die Produktionskosten von “Iron Sky” teilweise zu decken.

    Donation: Auf der republica07 hat man sich noch über Stefan Kluge lustig gemacht, Spenden wären wohl kein Geschäftsmodell. Dem ist allerdings nicht so, dass Menschen denen etwas gegeben wird durchaus auch manchmal etwas zurückgeben, zeigt der VEB Film selbst, nach Veröffentlichung von Route66 kamen sehr schnell die ersten 5.000 Euro für den nächsten Film zusammen. Auch wenn man sich bei Jamendo einige Bands herauspickt und einfach mal die dort monatlich verzeichneten Spenden anschaut, wird einem klar, dass einige der bekannteren davon auch ihren Lebensuntheralt bestreiten können.

    Product Placement: Wie bereits beim Sponsoring erwähnt, Filme können das Konsumverhalten beeinflussen. Ob nun Mutter Beimer in der Serie demonstrativ eine Marken-Nuß-Nougatcreme auf den Tisch stellt (obwohl Schleichwerbung gemäß Rundfunkstaatsvertrag eigentlich verboten ist) oder der Assistent von Sandra Bullock im “Proposal” die ersten 20 Minuten des Filmes mit dem Pappbecher einer bestimmten Kaffeeeinzelhandelsunternehmen oder Gibbs in Navy CIS demonstrativ immer nach einem Kaffee verlangt der ihm auch demonstrativ in der Tasse mit dem entsprechendem Logo serviert wird. Product Placement ist eine der effektivsten Werbeformen, dem Zuschauer wird suggeriert es sei normal ein bestimmtes Produkt zu konsumieren. Um ein wievielfaches höher kann dann diese Werbeform erst sein, bei einem Film der den Anschein hat von “normalen” Menschen gemacht wurde und der eine hohe Verbreitungszahl aufweisen wird? Ãœbrigens wurde diese Werbeform schon in einem freien Film angewendet, in CH7 war demonstrativ ein Restaurant zu sehen, das man gratis benutzen durfte für die Dreharbeiten.

    Versioning: Versioning dürfte in der Welt der freien Software eigentlich bekannt sein. Es gibt viele Softwareunternehmen, die eine Software als sogenannte Community- und als Enterpriseversion gegen Bezahlung bereitstellen. Das geht natürlich auch mit Filmen, eine kürzere oder Version in niedrigerer Auflösung gibt es umsonst, hochauflösend oder mit Bonus-Material gibt es gegen Bezahlung. Versionierung wird seit geraumer Zeit von der Filmindustrie für die Ankurbelung der DVD-Verkäufe angewandt, so befindet sich meist Bonus-Material auf den DVD wei Makingof etc. Auch das ist mit freien Filmen durchaus umsetzbar.

    Sell it, Free it: Bei diesem Modell wird der Film anfangs nicht unter einer freien Lizenz veröffentlicht sondern erst nach erreichen des Geschäftszieles, sei es durch Absatz einer bestimmten Anzahl von DVD oder dem Erreichen einer gewissen Besucherzahl im Kino oder am Ende durch erreichen einer gewissen Laufzeit. Zum Beispiel 2 Jahre lang nur als Kaufversion, dannach frei.

    Pay what u want: Bei diesem Geschäftsmodell darf der Konsument einfach frei wählen, wieviel er für das Produkt ausgeben möchte. Egal ob ein Grundpreis verlangt, der die Material- und Versandkosten deckt oder auch Kleinstsummen möglich sind, die den AUfwand nicht decken. Die Möglichkeit gegen Zahlung eines selbsgewählten Preises die Vollversion von World of Goo zu erwerben, ging ja auch ausreichend durch die Medien. Ähnlich bietet der VEB Film seine Produkte an, eine Fixsumme für den Versand der DVD ist vorgegeben. Die Erfahrung zeigt, dass die Konsumenten durchaus in der Masse gerechte Preise auch gegenüber dem Produzenten bezahlen.

    Accesoring (Merchandizing): Merchandizing spielt auch in der proprietären Filmindustrie eine nicht unbedeutende Rolle. Die Rolle dieser Einnahmen wurde wohl dem oben bereits erwähnten George Lucas als erstem bewußt, so verschenkte er damals nahezu die Rechte am Film gegen die Zusicherung der Rechte an Merchandizing. Heute 30 Jahre später wird klar, dass er das größere Stück vom Kuchen bekommen hat. In den 30 Jahren wurden rund 30 Milliarden Dollar mit Star Wars Merchandizing-Artikeln umgesetzt. Dem gegenüber steht ein eher mageres Einspielergebnis von Star Wars: The Clone Wars von rund 70 Millionen, die Produktionskosten des Vorgängers betrugen rund 120 Millionen und man kann davon ausgehen, dass in etwa die gleiche Summe für Marketing aufgewendet wurde. In derartigen Filmen wie Big Buck Bunny steckt durchaus das Potential für Merchandizing Produkte. Bei Produktionen wie Route66 oder Valkaama kann es durchaus durch den Verkauf von Postern oder Soundtrack-CDs zur Ergänzung der Einnahmen dienen.

    Nach diesem etwas längerem Ausflug in die Möglichkeiten der Finanzierung freier Filme, folgten zahlreiche Filme und Filmausschnitte um einen Überblick auf freie Filme/Open Source Filme im sogenannten programmfüllenden Sektor zu geben und die Frage zu klären, warum der Erfolg sich für diesen Sektor bisher nicht eingestellt hat. Gezeigt wurden:

    Ein Auschnitt von “Route66 – ein amerikanischer Albtraum
    Ein Auschnitt aus Valkaama
    Ein Auschnitt aus CH7
    und ein Chapter aus “Sita sings the Blues

    Am Ende steht das Fazit, dass die Masse der bisher veröffentlichten Filme, nicht von vornherein als Open Source Filme geplant waren und die wirtschaftliche Planung trotz aller kreativer Freiheit die in diesem Filmen eine Rolle spielt, eine Rolle spielen muß um auch wirtschaftlichen Erfolg zu haben. Der Bonusfaktor zu den ersten zu gehören, die einen solchen Film veröffentlicht haben ist langsam vorrüber. Ich hoffe, dass der Ãœberblick, denn ich über das Thema geben wollte ausreichend ist. Am Ende ist es ein sehr komplexes Thema, welches man nur entweder auszugsweise im Ãœberblick streifen kann oder mit sehr viel Zeitansatz vorstellen kann. Um auf zu zeigen, wie man mit derartigen Filmen Geld verdienen kann, muss man z.B erst einmal darstellen wie wird mit “normalen” Filmen Geld verdient.

    Wer sich weiter mit dem Thema beschäftigen möchte, die Diplomarbeit von Tim Baumann steht hier zum download bereit, außerdem pflegt er die Wikipedia-Seiten zum Open Source Film, auf denen die wirklich wenigen Exemplare zu finden sind, die den Kriterien entsprechen. Fragen und Anregungen, wie immer in die Kommentare ;)

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    Eine Chance für freie Filme

    April 19th, 2010 von buergermeister

    Seit einigen Jahren werden immer mehr kreative Inhalte unter Lizenzen wie den Creative Commons veröffentlicht. Während sich diese Lizenzen bei schriftlichen Inhalten oder Musik mehr und mehr durchsetzen, bleiben filmische Werke unter diesen rar. Inzwischen gab es auch die ein oder andere Veranstaltung, auf der freie Filme bzw. unter Creativ Commons lizensierte Filme gezeigt wurden. Aber die Auswahl zumindest was sogenannte programmfüllende Filme betrifft bleibt rar. Deshalb werden da immer wieder die gleichen Filme gezeigt, sei es nun CH7,  Route66, StarWreck in the Pirkening und neuerdings Valkaama.

    Ist die Schöpfung von filmischen Werken als Open Source überhaupt möglich, was macht einen Film überhaupt zu Open Source und gibt es Möglichkeiten, mit derartigen Werken überhaupt Geld zu verdienen oder ist es chancenlos? Der Vortrag gibt einen Überblick über die Welt der freien Filme und zeigt Möglichkeiten der Finanzierung derartiger Projekte auf. Welche Arbeitsweisen und -methoden aus der Welt der freien Software sind überhaupt auf die Schaffung von Filmen übertragbar? Das sind eine Menge Fragen, die werde ich aber nicht hier sondern in ich werde versuchen diese in meinem Vortrag auf dem LinuxTag zu klären. Also wen das interessiert, der kann ja am Samstag den 12. Juni 2010 um 10.00 Uhr im Saal Berlin I auf dem LinuxTag vorbeischauen.

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    Wanted a new Amarok-Splash

    Februar 19th, 2010 von buergermeister

    Beim rockigem Team rund um den allseits beliebten Musikplayer hat man klarere Vorstellungen, was man von den grafisch begabten Fans erwartet. Für die in knapp 3 Wochen erscheinende Version 2.3 von Amarok sucht man einen neuen Splashscreen. Die beste Einreichung wird vom Amarok-Team ausgesucht und als Dank erhält derjenige ein Amarok-Shirt, die Nennung im  ”Thanks To” Dialog und hmm falls man sichmal trifft ein Bier. Eingereichte Grafiken sollten der Creative commons Share Alike-Lizenz unterliegen. Mehr Informationen dazu

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    Valkaama released

    Januar 27th, 2010 von buergermeister

    Vor fast einem Jahr war Tim Baumann in der Nacht der freien Filme bei mir zu Gast und hat den damaligen Stand seines Filmprojektes Valkaama vorgeführt. Valkaama ist einer der wenigen Filme unter einer freien Lizenz mit Spielfilmlänge. Jetzt ist es soweit der Film ist öffentlich verfügbar. Nicht nur zum Download, sondern auch als kaufbare DVD-Version. Eine kleine Bitte an dieser Stelle nutzt wenn möglich den Torrent. Ansonsten viel Spaß beim anschauen.

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    Mandriva Backgrounds Contribution

    September 28th, 2009 von buergermeister

    Mandriva möchte der nächsten Version seiner Distribution Mandriva Spring 2010 ein Paket mit zusätzlichen Desktophintergründen komplettiern. Diese Wallpaper sollen aus der Community kommen, dafür hat Mandriva eine Flickr-Gruppe angelegt, wo die Bilder hochgeladen werden sollen. Unter den Einsendern werden dann insgesamt 10 ausgewählt alle von verschiedenen Beitragenden. Also Lohn dafür sollen die 10 Glücklichen freien Zugang zum Powerpack für 2010 haben.

    Als Bedingungen gilt neben dem üblichen Copyright, als dass man selbst Eigentümer der Rechte an dem Bild ist folgendes: keinerlei Logo darin auch nicht das von Mandriva, auch keine Schriftzüge, keine Rahmen und Personen sollten nicht erkennbar sein. Die minimale Größe soll 1920×1440 Pixel betragen, die Werke sollen mit der Creative Commons Lizenz share alike 3.0 versehen sein. Die fangen doch nicht etwa an, eine Communitydistribution werden zu wollen? :D

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    Man muss ja jeden Scheissdreck mitmachen

    August 31st, 2009 von buergermeister

    Nun “Microblogge” ich ja doch, naja obwohl der Account (auf Wunsch http://twitter.com/karltuxstadt ) besteht schon fast ein Jahr. Jetzt befülle ich ihn aber auch mal. Bei den Kurzeinträgen hier wird es aber trotzdem bleiben. Das ganze ist aber dennoch ein Abenteuer gewesen, ich glaube ich habe vor 3 Monaten schon einmal versucht mir einen Twitter-Client für den Desktop zuzulegen. Also mit der Situation wie sie derzeit ist bin ich allerdings nicht wirklich zufrieden. Mal ehrlich die existierenden Clients, ich rede hier von den nativen sehen ja alle gleich aus. Was soll man da auch groß anders machen. Im Moment ist das Gwibber und teilweise auch Twhirl auf Adobes Air (und da stehe ich weder leistungsmäßig noch lizenztechnisch drauf) aber das Ding kann piepen. Toll nicht wahr, ein richtiges Totschlagsfeature. Ich mag diese Notify-Bubbles nämlich nicht, ich bin froh das ich die Feedreader und Messenger abgewöhnt hab. Also liebe Gwibberschreiber wenn ihr das in die Version 2.0 das einbauen würdet, wäre sicherlich nicht nur ich glücklich. Es muss ja nicht gleich auf Anhieb noch die Gruppierung von Twitterfeeds und die Zuweisung von unterschiedlichen Tönen sein. Nur Piepen das wäre halt schön. Wer mir jetzt kommt choqok kann das aber, dem wird der Kopf abgerissen! Dafür baue ich mir nämlich nicht noch KDE4 unter meinen flinken Desktop ;) Aber das die angebotenen Clients für Twitter noch nicht der Weisheit letzter Schluss sind, der Meinung sind auch andere.

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  • Sita Sings The Copyright Blues

    Juli 30th, 2009 von buergermeister

    Tim Baumann von valkama hat mir schon vor der Filmnacht in Chemnitz erzählt, dass “Sita Sings The Blues” nun komplett frei verfügbar ist. Vorher waren das nur Teile, welche ich auch in der Filmnacht gezeigt habe. Nun ist er also komplett verfügbar und ich hab ihn mir schon vor einigen Tagen gezogen und bin nun auch endlich einmal dazugekommen, das Werk mir zu Gemüte zu ziehen.

    Ich bin nicht enttäuscht worden, gerade die Szenen mit der Musik von Anette Hanshaw sind mehr als liebevoll. Aber auch die Dialogsequenzen der einzelnen Episoden sind liebevoll gezeichnet und animiert. Die Scherenschnittfiguren sind auch wirklich passend und toll.

    Insgesamt sind verschiedene Techniken, des Animationsfilm verarbeitet. Scherenschnitt, Collagen, klassische Animation mit Vektorgrafiken, Rotoskopie und dazu die in Squigglevision gestaltete zeitgenössische Nebengeschichte über Nina selbst. Kein Wunder, dass dieses Werk auf der Berlinale ausgezeichnet wurde.

    Gott sei Dank wurde eine Lösung mit den Rechteinhabern der Musikstücke gefunden, so das dieser Film nun komplett unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht ist. Die verwendeten Musikstücke waren leider doch nicht Public Domain wie ursprünglich gedacht, ausserdem enthalten sie noch Text der ebenfalls getrennt unter Copyright steht. Zwar konnte man die eingangs geforderte Summe von 220.000 US $ auf 50.000 US $ senken, wofür dann Nina einen Kredit aufnehmen musste. Da besteht aber immer noch das Problem, dass die Rechteinhaber immer mitverdienen möchten wenn eine DVD oder was auch immer distributiert wird. Das funktioniert solange man die DVD verkauft, die Rechteinhaber bekommen ihren Anteil. Das Modell funktioniert nicht mehr, sobald man etwas verschenkt oder dem Verbraucher überläßt, was er zahlen möchte. Und auch hier war es lange Zeit das Problem, wie sind die über das Internet als Download angebotenen Filme zu bewerten? Gott sei Dank sie zählen als Promotion und zählen nicht unter die verkauften DVD. Denn für die muß sie aller 5.000 verkauften Stück wieder ihren Obulus an die Rechteinhaber abführen. Trotzdem ist der Film in voller HD-Auflösung im Download zu haben. Entgegen dem Modell nur niedrigere Auflösungen anzubieten und höhere im Verkauf zu haben.

    Wie dem auch sei, das Beispiel zeigt wieder einmal wie krank das Verwertungsrechte-System ist. Neben dem tollen Unterhaltungswert, den Ninas Film besitzt illustriert er eben auch dieses. Aber nun genug des Geschwafel – hier gehts zur Seite des Filmes dort findet ihr alle Download und Streamingangebote. Also Film reinziehen, Spaß haben und dont forget pay Nina ;)

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    Ubuntu Free Culture Showcase

    Juni 13th, 2009 von buergermeister

    Auch in diesem Jahr sucht Ubuntu wieder nach Beiträgen, für seinen Free Culture Showcase. Gesucht sind Audio-, Video- oder Fotobeiträge. Die Beiträge müssen dabei bestimmte Größen vorweisen und natürlich die freien Formate wie Ogg-Vorbis oder Ogg-Theora verwenden. Für Grafiken geht PNG oder JPG. Die Audiobeiträge dürfen 1MB, die Videobeiträge 2,5MB und die Grafiken ein halbes MB groß sein. Natürlich müssen die Beiträge einer “freien” Lizenz unterliegen und zwar entweder der Creative Commons Attribution ShareAlike oder der Creative Commons Attribution License. Einsendeschluss ist der 16. Juli also nicht mehr allzu lange. Mehr findet man im UbuntuWiki oder bei Ubuntus Communitymanager Jono Bacon.

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    Aus der Reihe “Schachspielcomputer”

    November 5th, 2008 von buergermeister

    Ja das ist schon ein Graus mit der Sicherheit der Wahlmaschinen, so heißen die ja neuerdings – nicht mehr Wahlcomputer. Gib dem Kind einen neuen Namen ^^. Diebold Hersteller dieser mechanisch-elektronischen “Wahlmanipulationsmittel”, bekannt für die Unsicherheit seiner Produkte hat nun erneut Ärger. Er verletzt scheinbar die GPL

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  • Wetten dass……

    Oktober 28th, 2008 von buergermeister

    Chanonical über kurz oder lang Lizenzgebühren für die Ubuntu Serverprodukte verlangen wird? Denn Langzeitsupport will ja wohl finanziert werden…. mehr

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  • A Fair(y) Use Tale

    September 9th, 2008 von buergermeister

    oris arch linux desktop Da recherchiert man für die nächste Filmnacht während der nächsten Chemnitzer Linux-Tage und stolpert im Blog eines Videokünstlers, hier ein Künstlerin (wird noch nicht verrraten/verlinkt) über einen Blogeintrag mit einem Video. Witzig und vor allem brilliant, mehr kann man dazu nicht sagen. Was nützen da all die Reden laßt Bilder sprechen…

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  • Kannte ich noch nicht

    Juni 18th, 2008 von buergermeister

    Ich war gerade auf der Suche nach typischen Latingitarrensound. Irgendwie ist mir da gerade dannach und dabei bin ich auf ne neue freie Lizenz gestoßen. Artlibre – die Lizenz für freie Kunst

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  • Die Filmerei geht weiter

    Mai 12th, 2008 von buergermeister

    wenn wir hier gerade über freie Filme reden, das Nachfolgeprojekt von “Elephants Dream” hatte im vergangenen Monat Premiere. Der Trailer kann sich jedenfalls sehen lassen. Am 20. Mai beginnt die Versendung der vorbestellten DVD und ab dem 30. Mai ist der Film in Internet frei verfügbar. Das vom Orange Open Movie Team unter dem Codenamen Peach gemachte Filmchen heißt “Big Buck Bunny” und wird irgendwann dann auch als Spiel auf den “Markt” kommen. Natürlich steht das Werk wieder unter einer Creative Commons Lizenz. Das da bis jetzt so gar keiner mehr darüber berichtet hat, warum eigentlich? Ich jedenfalls find den Trailer schon mal witzig und interessant, mal sehen wie der Rest des Filmes ist.

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    Die Sonne serviert noch mehr Kaffee

    April 24th, 2008 von buergermeister

    Sun will jetzt auch noch die letzten Teile von Java unter einer OpenSoruce-Lizenz veröffentlichen. Derzeit verhandelt man mit openSUSE, fedora und ubuntu über den Einbau von Suns OpenJDK in die entsprechenden Distributionen. OpenJDK basiert auf Java SE 6, ihm fehlen aber einige Bibliotheken, z.B. für Verschlüsselungs- und Grafikfunktionen, die Sound-Engine sowie Code zum SNMP-Management. DIe Formulierung bei golem dazu finde ich allerdings seltsam:  “Sun hofft, dass bald auch diese letzten Teile im OpenJDK als Open Source zur Verfügung stehen…” Wieso hoffen die das? Sind die etwa nicht der Besitzer der entsprechenden Dinge, sollte die Formulierung nicht heißen: “Sun wird in nächster Zeit auch diese Teile noch in das OpenJDK integrieren und der OpenSource-Community zur Verfügung stellen? Der Rest des Satzes ist auch irgendwie polnischdeutsch: “dieses Einzug in die Linux-Distributionen halten wird.” Ach der Verfasser meinte Sun hofft das OpenJDK Einzug in die Distributionen halten wird, zwei verschiedene Schuhe in einem Satz unterbringen wollen funktioniert halt nicht immer ;) Naja, ich hol mir jetzt erstmal ne Tasse richtigen Kaffee…

    Geschrieben in License Jungle | 7 Kommentare »

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