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Highway To (S)hell – LinuxTag 2013

Mai 28th, 2013 von buergermeister

Eines der besten Dinge dieses Jahr auf dem LinuxTag war sicherlich das von Helena Mosher gestaltete T-Shirt Motiv, welches auch noch unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht (CC-BY-NC-ND) ist. Über alles andere kann man sicherlich streiten, gibt gute als auch schlechte Punkte.

Einer der Punkte die neu waren, war das sich die gesamte Ausstellung im Keller befand, was sicherlich bei Sonnenschein wie in den vergangenen Jahren von Vorteil gewesen wäre. Und auch die Vortragsäle befanden sich alle auf einer Ebene mit der Ausstellung, was sich in den Vortragspausen auf jeden Fall auch bemerkbar gemacht hat. Nicht zu beneiden hingegen waren die wenigen Aussteller, die vor den Sälen am Eingang postiert waren, die hatten relativ wenig Publikumsverkehr. Insgesamt war die Ausstellungsfläche auf nur eine Halle geschrumpft mit wenigen kommerziellen Ausstellern. Irgendwie hat sich das ein wenig traurig angefühlt. Stattdessen gab es einen paralellen Event namens Open IT-Summit, der auf einer riesigen Fläche nur wenige Aussteller zeigte. Es gab hier bereits ein Zitat, das wohl die Situation am besten wiedergibt “Everything is open but noone is there”. Irgendwie ist der Spagat zwischen .com und .org scheinbar nicht zu schaffen. Trotzdem bleibt der LinuxTag ein muss in meinem Kalender

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  • LinuxTag 2013

    Mai 27th, 2013 von buergermeister

    LinuxTag 2013 is over now since two days and most of us are back home. So it’s time to write down a conclusion. LinuxTag was this year a little bit of everything, good things and bad things. First of all the area where the exhibition always was, was not the same anymore. It was down in the cellar. That is positive as negative. For the exhibitors its nicer as normally it was always hot weather and hot inside, in the cellar is more cool. The rooms for the talks was also moved to the cellar, so all of the rooms except for the workshop and meeting rooms was on one floor. That was really visible during the breaks, there was definitely more people inside the exhibition area. So on the end we gave out twice more of DVD. As we had again a 3D printer on the booth we had a lot of visitors, they still attract the people. Opposite to that OLPC and RaspberryPi don’t are that interesting to the people anymore.

    We had a lot of conversations on the booth, most of course was about 3D printing and what it has to do with Fedora, but like always there was some conversations about how to get a special software into the Fedora repositories. We was a lot of people on the booth and we needed them all so thanks go to Jens Kühnel, Dominic Hopf, Sebastian Mäki, Jiri Eischmann, Miro Hroncok, Francesco Vollero and especially to Alexandra Fedorova (who did notice there is a event on thursday and joined as just for saturday).

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    Tickets LinuxTag 2013

    Mai 13th, 2013 von buergermeister

    Einige haben ja bereits nachgefragt, ob ich wieder Tickets für den LinuxTag habe. Die haben auch mittlerweile ein Ticket aber es sind immer noch welche übrig. Wer also Bedarf hat an einem Ticket, mir einfach eine Mail schreiben oder hier im Blog einen Kommentar hinterlassen.

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  • Chemnitzer Linux-Tage 2013

    März 13th, 2013 von buergermeister

    Am Wochenende ist es wieder soweit, die 14. Ausgabe der CLT geht über die Bühne. Natürlich bin ich vor Ort, so wie die letzten 13 Jahre und natürlich sind auch andere Kollegen von Fedora vor Ort. An Beiträgen gibt es in diesem Jahr von Fedora-Leuten nicht all zu viel, Robert Scheck wird zeigen, dass es nach dem ersten RPM-Paket erst richtig los geht, Thorsten Leemhuis zeigt die neuesten Entwicklungen des Linuxkernels und naja, wie soll es anders sein bei mir kann man am Samstag in einem Workshop den Umgang mit Inkscape erlernen oder verbessern und am Sonntag zeige ich in einem Vortrag wie die Indios laufen lernen.

    Auch wenn es an Vorträgen nicht all zu viel ist, am Stand wird es wohl so einiges zu sehen geben. Miro Hroncok wird vor Ort sein und eines der Features von Fedora 19 “Schrödingers Cat” zeigen – 3D Printing. Es wird also einiges am Stand zu sehen geben. Also wer Lust hat vorbei schauen am Stand

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    Review 2012

    Dezember 31st, 2012 von buergermeister

    Heute ist wohl der Tag, an dem man das vergangene Jahr Revue passieren läßt und auch ich will das einmal wieder tun. 2012 war es hier im Blog mal wieder etwas ruhiger, denn ich war ziemlich viel unterwegs. Schon im Februar war ich zur FOSDEM in Brüssel und zur DevConf in Brno, es folgten CLT hier in Chemnitz als Heimspiel, dann führte mich der Weg wieder nach Wien zu den Linuxwochen. Dieses Mal war der Aufenthalt dort etwas länger, da nahezu zur gleichen Zeit das LibreGraphicsMeeting statt fand. Es folgten LinuxTag und FrOSCon, im Oktober folgte dann der erste Inkscape-Workshop hier in Chemnitz und die Ubucon in Berlin. Schon zum Workshop konnte ich dank vieler Freunde mit meinem neuen Laptop arbeiten, nochmals Dank an alle Spender.

    Im November war ich natürlich wieder zum BLiT in Potsdam und nochmals für eine Woche in Brno zum Linux ColorManagement Hackfest. Das letzte Mal ausserhalb für dieses Jahr , war ich vor knapp 14 Tagen für einen Wochenendworkshop in Sachen Inkscape an der Universität Jena. Nebenbei hab ich dieses Jahr dann endlich mein Inkscape-Buch fertig gestellt, welches mich ganz schön Nerven gekostet hat.

    Trotzdem hab ich doch hier den ein oder anderen Post veröffentlichen können und auch einige Screencasts sind entstanden. Auch 2013 werde ich viel unterwegs sein, gleich im Januar gehts nach Essen ins Linuxhotel für einen Inkscape-Workshop. FOSDEM und DevConf sind geplant und natürlich die Chemnitzer Linux-Tage, im April wahrscheinlich zum LibreGraphicsMeeting nach Madrid, LinuxTag muss auch sein und wohl auch FrOSCon und OpenRheinRuhr, die dieses Jahr wieder statt findet. Dazu werden wohl Linuxwochen und auch nächstes Jahr wieder ColorManagemen Hackfest kommen.

    Trotzdem wird es wohl 2013 etwas mehr hier zu lesen geben, zumindest habe ich mir das vorgenommen. Ich arbeite derzeit auch bereits an einer kleinen Tutorialserie, in der Inkscape aber nur eine Nebenrolle spielen wird. Ich hoffe die Vorarbeiten zu den ersten bald abgeschlossen zu haben und diese veröffentlichen zu können. Also stay tuned…..

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    LinuxTag Wrap-up

    Mai 29th, 2012 von buergermeister

    Last week I was in Berlin for LinuxTag, “Europes leading Open Source Event”. But I wasnt alone, there was other Fedorians too and I saw also some “Beefy Miracles”. ;)

    As always the event begins with the travel to it. This year I had bad luck with it. First of all I couldnt go by car so I had to take the train. And that is with all the stuff really hard, not the sitting in the train but moving it from train to train or from the station to the venue. So as I arrived I really sweated especially I had to take a long detour for the construction area  opposite the fairground. After the preparation of the booth we all went to our accommodations. The day ended for me with some beer and a little barbecue.

    Wednesday is allways a day with a lot of people wearing ties so more business as community. This year there was definitly more people at this day as last year. Next to the Fedora booth was Centos and a HotDog Place, so we had some vouchers for HotDogs because we couldnt handout real Beefy Miracles. A guy named Michael Larabel found them really tasty. The wednesday ends for me tradionally on the GUUG evening. On thursday and friday the halls begun to be more crowded. Every media I brought to Berlin was gone friday evening, we had only 1 DVD left saturday morning. I used the time in Berlin also to speak with some people about the upcoming Linux Color Management Hackfest in Brno.
    Saturday in the morning, I had a shift as session chair and in the same track together with Kai-Uwe Behrmann our talk “Bring Color To The Game“. The honor on this day goes to cwickert, who presented Fedora in a Beefy Miracle costume on the Projects Fast Forward and also took part for Fedora in the Distro Battle, a longer track where different Linux distributions can show, how tasks in with there distribution can be done.
    I had to go this year a hour before the LinuxTag ended, for fetch my train and the travel home was again an adventure with delayed trains.

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    Tickets für LinuxTag

    Mai 11th, 2012 von buergermeister

    Auch dieses Jahr gibt es wieder die Möglichkeit von mir ein Wochenticket für den LinuxTag zu bekommen und wie in den vergangenen Jahren auch, dafür einfach eine Mail schreiben oder hier einen Kommentar hinterlassen. Keine Angst es sind schon ein paar da ;)

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  • day 0 LGM/Linuxwochen

    Mai 8th, 2012 von buergermeister

    The 2nd of May was the first day of the 7th edition of Libre Graphics Meeting, I by myself call it the “Color Freaks Day” because most of the topics at this day scheduled talks was about color management. But the day started for Tatica and me with a little shopping trip. As I said in the last blogpost, our appartment was at a really cool place and we had not only cafes outside, we had directly opposite an supermarket and 20 meters away the next one. So we managed to get things like coffee, fruit juices, coffee cream and milk. And there was even a bakery so there was fresh Croissants at the breakfast. After a cup of coffee we all went to the venue, which was a 20 minutes walk.

    As I mentioned before, the first day of Libre Graphics Meeting started with a lot of talks arround color management topics. The first talk was Richard Hughes: ColorHug – The Open Hardware Colorimeter, followed by Kai-Uwe Behrmann: Evolving Concepts for Colour Management, Color Management in SVG2 from Chris Lilley from W3C, and then again Kai-Uwe Behrmann with Colour Management a la Greek and Richard Hughes: colord – Linux Color Management Framework, One Year On. Last in this round was myself: Taxi DB – Call A Cab To Bring The Colors. What we learned at this day, is that there is not really a good documentation for users about starting with color management, so many beginners have problems. Hopefully Kai-Uwe Behrmanns and mine talk at LinuxTag will helpful for that. When I understood Chris Lilley right then naming of colors in SVG2 will be possible so then transferring spot color names will be possible. For me it was the chance to introduce Hughsie to TaxiDB. He showed interest in using it but not in the way we thaught, but we managed to find a way over the week, using it for his needs and also for what I thaught TaxiDB should be, so a win-win. On the end Richard and Kai-Uwe managed to talk with each other and there is a new begin on OpenICC. The day ended for us with an picnic, Mizmo, Emichan, Tatica and me cooked and we went to the Danube channel, which was also not far away from our appartment. The crowed became again bigger as Allan Day, Garret LeSage, Jakub Steiner, Jiri Eischmann and some others joined us. Was really a nice get together.

    photos by Nicu.

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    LinuxTag 2012

    April 27th, 2012 von buergermeister

    In knapp einem Monat ist es wieder soweit, Europas größter Event rund um Linux und Open Source geht über die Bühne. Das freie Vortragsprogramm ist ja mittlerweile veröffentlicht und die Austeller stehen auch schon eine Weile fest. Ich selbst werde am Samstag um 10.30 Uhr im Saal Berlin I einen Vortrag haben, das Thema ist “Bring Color To The Game“. Den Votrag halte ich zusammen mit kai-Uwe Behrmann vom Oyranos Projekt. Der Vortrag versucht zu erklären was Color Management eigentlich ist, da sieht es bei vielen schon trüb aus und wie der derzeitige Stand innerhalb der Open Source Welt ist. Da gibt es ja so einiges an Software von ArgyllCMS, über LittleCMS, dispcalGUI, colord, Oyranos, KolorManager, Gnome-Color-Manager usw. Allein diese Woche hatte ich 3 Personen, die Gnome-Color-Manager für ein Color Management System hielten, wo es doch nur ein grafisches Frontend zur Konfiguration eines solchen ist. Es sind eine Menge Mythen und Unklarheiten zu diesem Thema unterwegs und wir hoffen, mit unserem Vortrag diese bereinigen zu können und dem Anwender zu zeigen wie er zu einem farbverwalteten Desktop kommt.

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    Bring Color To The Game

    April 13th, 2012 von buergermeister

    I was informed yesterday, that my talk for LinuxTag is accepted. The talk will be delivered together with Kai-Uwe Behrmann from Oyranos project. So some might think because of the Game in the name compared to KDEs slogan “Join the Game” and that Oyranos is more a solution on the KDE desktop, the talk will be about color management on KDE desktop. But it isnt.

    We will talk about color management on the Linux desktop in generell. There are lot of people outside they still think it has something to do with CMYK and printing, what isnt true. So the talk will explain what it is, and was has to be done to use it on the desktop. What for solutions and that includes colord, are out there. Which applications are useful and a lot of things more.

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  • Vienna Calling

    Januar 26th, 2012 von buergermeister

    Im April und Mai ist es wieder soweit, Linux und Open Source tourt durch Österreich. Den Anfang machen die LinuxTage in Graz, welche bereits auf der Suche nach interessanten Beiträgen sind und am 28. April statt finden. Die Einreichungsfrist für Beiträge endet Mitte März. Am 3. Mai geht es dann weiter in Wien und zwar bis zum 5. Mai. Auch hier sind die Macher bereits auf der Suche nach Austellern und Beiträgen.

    Die LinuxWochen in Wien haben für dieses Jahr folgende Schwerpunkte im Programm: Audio, Multimedia & Arts (Sound Design, Videoschnitt,…), Content Management, Webanwendungen, Webprogrammierung , Datenschutz, Verschlüsselung, Free Software (Gnu, GPG, Tor, …), Robotik und Steuerung (Arduino, Lego Mindstorm, …), GIS, GeoDaten, OpenData (Grass, OpenStreetMap, QGis, …) , IT Security, Programme für Home und Office PCs (Office, Browser, Email, …), Smartphones Hardware und Software (z.B. Android), Software Entwicklung von Anwendungen bis Embedded Devices, Grafik, Visualisierung, 3D (Gimp, Blender, Inkscape, …), Spieleentwicklung & Game Design & Level Editing, Systemadministration, Cloud & Cluster, Virtualisierung. Bis zum 1. April kann man hier Beiträge einreichen.
    Besonders unter dem Punkt Grafik und 3D wird man wohl sehr viel in diesem Jahr finden, da das LibreGraphicsMeeting ebenfalls zu diesem Zeitraum unter dem Dach der LinuxWochen stattfinden wird. Hier treffen sich die Entwickler, wohl nahezu aller bekannten Open Source Programme aus dem Bereich Grafik, um sich auszutauschen. Wer selbst all die schönen Programm wie GIMP, Inkscape, Scribus, Blender, DigiKam, Hugin, Krita, MyPaint, Pitivi und viele andere benutzt und ein kleines Dankeschön dafür geben will, hat hier die Chance. Das LibreGraphicsMeeting hat wie im vergangenen Jahr wieder ein Pledgie, mit dem man das LGM unterstützen kann, das Geld dient zur Unterstützung der anreisenden Entwickler bei den Reisekosten. Leider ist im vergangenem Jahr nicht genügend zusammengekommen, also unterstützt die Entwickler der Programme ;)

    Es wird sich also lohnen, an den LinuxWochen in Wien teilzunehmen. Ich selbst werde wohl ganz sicher, wie alle Jahre, wieder vor Ort sein und sicher auch mit Workshops zu Inkscape & Co. und Vorträgen vertreten sein.

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    LinuxTag 2011 – Fazit

    Mai 15th, 2011 von buergermeister

    Vergangene Woche fand in Berlin wieder der LinuxTag statt und wie immer war ich vor Ort. Dieses Mal hab ich mich aber mehr hinter den Kulissen bewegt, ich habe ab Donnerstag Tracks moderiert. So habe ich mir also nach Jahren auch mal wieder Vorträge anhören können. Am Donnerstag ging es in meinem Track überwiegend um Cloud-Computing, am Freitag hatte ich den Security und IPv6-Track und am Samstag Hardware Hacks. Hier war am interessantesten der Vortrag zu OpenLase, eher eine Show als ein Vortrag aber interessant.

    Logischerweise hab ich über die Woche auch wieder viele Freunde getroffen, besonders gefreut hat mich das Miwi den weiten Weg aus Malaysia gemacht hat und wir uns mal wieder getroffen haben. Ansonsten war die Woche wieder Streß pur, jeden Tag irgendwo eine Party :D
    Trotzdem freue ich mich jetzt schon wieder auf die nächste Ausgabe, die auch wieder im Mai statt finden wird, aber dieses Mal wieder Ende Mai vom 23.-26. Mai 2012 und auch wieder in Berlin.

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    LinuxTag 2011

    Mai 9th, 2011 von buergermeister

    Ãœbermorgen ist es soweit, Europas größte Veranstaltung rund um Linux und Open Source startet – der LinuxTag in Berlin. Wie in den vergangenen Jahren auch werde ich vor Ort sein. Schon in den vergangenen Jahren habe ich immer eTickets für diese Veranstaltung hier im Blog vergeben und so soll es auch dieses Jahr sein, ich habe noch einige Tickets übrig. Wer also ein 4Tages eTicket haben möchte, wie gehabt entweder hier in die Kommentare oder per Mail. Die Karten werden nach dem FIFO-Prinzip vergeben. Wenn sie dann alle vergeben sind, werd ich das dann hier verkünden.

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    Call for Paper LinuxTag 2011

    Januar 7th, 2011 von buergermeister

    Das der LinuxTag dieses Jahr bereits im Mai stattfindet, ist ja bereits seit dem vergangenen bekannt. Heut wurde dann auch zum Einreichen von Vorträgen aufgerufen. Erstaunlich ist die Deadline 25. Januar, sehr kurz.

    Themen-Schwerpunkte sind E-Publishing, die Mobilplattformen Android und Meego sowie Serverkonsolidierung. Ebenfalls auf der LinuxTag-Agenda stehen klassische Tracks wie Kernelthemen und Netzwerke, die ein besonderes Augenmerk auf die bevorstehende Einführung von IPv6 richten sollen.  Weiter Themen können aber vorgeschlagen werden. Ausserdem soll Android einen starken Anteil annehmen.
    Neu im Programm ist eine Vortragsreihe, bei der sich IT-Experten gezielt Neuerungen in wichtigen Softwarepaketen widmen. So erfahren Administratoren kompakt und direkt von den Chefentwicklern, welche Features neue Major-Releases bieten und wo sich ein Upgrade lohnen könnte.
    Communitys haben ein großes Gewicht auf dem LinuxTag. Im neuen Track “Cross Desktop/Cross Distribution” präsentieren Entwickler Vorschläge, die nicht nur ein einzelnes Desktop Environment oder eine Linuxdistribution betrifft, sondern die die Zusammenarbeit mehrerer Projekte erfordert. Eine vollständige Liste aller vorgeschlagenen Themenschwerpunkte und der Rahmenbedingungen enthält der Call for Papers.

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    Event review 2010

    Dezember 14th, 2010 von buergermeister

    2010 is nearly over now, time to look backwards what I did this year.The year begun for me with one of the greatest events arround IT the Cebit. I wasnt the whole week in Hanover, I missed the first day because I had an appointment on this day. The next day, I missed my train then but I arrived right at the point. I had a invitation to a press conference so had only enough time for changing the shirt. Btw there was deliciuos apples served at the conference ;) The rest of the week we had a lot of interviews and press conferences, most of them not so interesting for the people. But with the openPandora project our stage was really filled up.

    Only a week after that there was the next event, the second greatest Linux event in Germany. This time, no train to miss can that way make by foot. Yeah its in my hometown. I felt not so well there, was part of the organization once and you know like it is. But many friends said always, meet you there so I had to come on the end. And I met many old friends and mad new one, Petr you can remember the Ouzo :D

    At this time I worked a lot on FLISOL. Some of you maybe remember the comics [1],[2] from that time, that I did. I did the proxy job for AJ, I got all requests for material. Most we tried to set up a local distribution system and we had really efforts in Nicuragua or Venezuela. Maybe you remember the Navidad story. But I also did the april broadcast from RadioTux this time, and of course the topic was FLISOL. So I made some phone interviews. With Julio Vannini in Nicuragua, with Jose Oramas from Ecuador, with the famous Maria Leandro aka tatica. Think it was a nice broadcast. But wasnt enough for me so I tried to make a video connection between FLISOL in Latin America and Graz in Austria where at the same day Grazer Linux-Tage was.

    After that I spent a week in Vienna for the LinuxWochen, its a really small event. The folks it so easy, its really hard for them to find always a place for the event. This year it was in the old city hall and we made a booth there but had also talks about the main features of the upcoming 11.3, Gamestore there and did also 3 workshops, one about using OBS it was nice because fedora (greetings to Fabian from Swiss and Zoltan from Hungary) made a RPM packaging workshop there. Of course I did workshops for using Inkscape and Gimp there too. Between the days I had a conversation with Daniel jahre and he said to me that the LinuxWochen team from Vienna would like to host a Launch Party again, and it happend so thanks to Michl and Gerald Pfeifer for helping me with this and make it happen.

    Then the biggest event of the year arrived, LinuxTag in Berlin. For me that means in the months before a lot of work because the live streams for RadioTux have to be planned. Means really a lot of work and this time even more work, because we had our studio and a stage and every day a slot in the Open Source Arena to fill with content. We had really a lot of guests some are well known like Stormy Peters, Larry Augustin, Stefano Zaccharoli the debian project leader or Mark Shuttleworth. But we had also a lot of interviews with openSUSE/SUSE folks. For me it begins always a day before with preparing the booth, but this year I had also an appointment with Mitchell Baker and a lot of other Mozilla folks on the evening before LinuxTag started. I wish often at this event I can fork me, but I cant. Of course had a talk (german) there also.

    After LinuxTag is normally always a summer break, for doing events but this year openSUSE 11.3 arrived and so there was a Launch Party to make. Also we did one again, we had a nice little barbecue and of course some talks about openSUSE and this time of KDE because we combined it as KDE & openSUSE. So we had Tobias König aka tokoe as guest and he did a nice review&preview talk for KDE. But we had of course more guests there. The whole KDE gang from Dresden showed up. I didnt shoot a lot of photos, because had coffee to cook, talk to give or prepare the brabecue.

    End of august then the next larger event was, this year the 5th edition of it the FrOSCon. We had not so lot of talks this time there, only Jan Weber had one about OBS on sunday. I missed my chance for the kids program, should remember that for next year and Thomas talks was rejected. But FrOSCon gives also away rooms for projects to make there own program or hackfests. And so I stepped to the Boosters and made an proposal for using that offer. They decided to use it for HackMeck and working on openSUSE Connect. Not exactly what I had in mind, I thaught more on workshops using OBS and Studio, but was also a nice idea to showing people we are not an company driven thing we are an open project. So on the end, there was a lot of openSUSE folks at FrOSCon, nearly the whole Boosters team was there. And of course at social event we had some Koelsch together.

    After that I did a long journey to Switzerland for an event who weares a name that sound like the event before – FrOSCamp. It was the first event there and the organizers made some experiments there. The event had only progress because they get the FUDCon for the EMEA region there otherwise not a lot of people hadnt showed up there. But we was there, we was together with Bruno Friedman (that was nice because he is french speaking), Alexander Naumov, Pavol Rusnak and Michal HruÅ¡ecký (wow I did 4 events together with them this year). One of the things they happend there was, we had a lot of conversations with folks from the Fedora project and I was a spy in the Fedora Design Team meeting.

    Then the main event for openSUSE self take his place the openSUSE Conference in Nuremberg. I think most of us can remember that week. We had a lot of fun the whole week, I helped to organize the Conference and made the movie evening at the venue (slides and the films I showed there). Hope all had fun there too. I also did there some interviews, I cutted them but my “co-moderator”  has since them no time to produce it to an end. But it would be to hear once I promise ;)

    Next event is since the last 6 years always a dayride for me. In the morning I drive ther (last 3 years with train) and in the evening back, mostly arrive next morning then – the Brandenburger Linux-Infotag. This year also in the morning to the event and evening back. This year also Thomas was with me, he had an talk there. I had an talk and an workshop (I published the content of it as 2 parted screencast after it, but is german) like all the years before also. So not much time to spend on other booths or listening to other talks.

    Wow, the year last event arrives Open Rhein Ruhr, a pott full free software. It was the second edition of this event and I have to say to change the event place from Bottrop city hall to Oberhausen industry museum was definitly the best thing to do. There was a lot of space for the booths, and of course the exhibition grown up since last year. There is also space for more booths for next year. Marcel Richter and Jan Krings did the event mostly with me, Sebastian Siebert also showed up for some hours, on the first day it was his birthday. We had a last conversations with people there, I think  you can read it directly in Jans blog that  it doesnt matter that you speaking about an openSUSE topic. Every topic brings guests to the booth and humans are herd beings, so if there others they go there too ;) But we had a nice social event also with pizza and mate, no not beer had to drive :D

    So, my little event review for the whole year is done, the counter shows 11 events. Will see what happend next year, the first invites are there and I plan for some events right now. :D

    P.S. I was also on Latinoware or better a shirt design from me was it. ;)

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    openSUSE A-Z Contribution Guide

    August 4th, 2010 von buergermeister

    A few hours ago asked Pavol me if I have a openSUSE graffiti with an geeko. Of course I have one, he said he needs it for some slides for his Launch Party on friday and I said I have slides with such an graffiti on it and send it to him. After a few minutes he said, thats exactly what he working on. We both had the same idea, we reusing Hennes and Vuntz talk from LinuxTag 2010. And here it is “The ultimate A-Z openSUSE Contribution Guide” in graffiti style.

    So maybe some other are interested in that, its possible to translate it in other languages, the slides are a cool introducion for openSUSE. That are only the picture slides for every picture is another slide with some points for it.

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  • Interview mit Shuttleworth

    Juni 22nd, 2010 von buergermeister

    Samstag den 12. Juni war ja bei RadioTux im Livestream vom LinuxTag so zu sagen Ubuntu Day. Wir hatten jede Menge Gäste zu Themen rund um Ubuntu zu Gast, auch einige Leute, die sich bei ubuntuusers.de engagieren oder Ubuntu-Berlin. Die meisten dieser Interviews wurden von Roman vom ubuntublog.ch geführt. Nach seiner Keynote “A whole new level of awesome” war dann auch Mark Shuttleworth bei RadioTux auf unserer kleinen Bühne in der Messehalle zu Gast.

    Ingo hat mit ihm über seine Rolle bei Canonical und innerhalb des Product Design für Ubuntu gesprochen, über die Ziele im Bereich mobile computing zum Beispiel der Integration von Touchscreens, über die Beziehung zum Debian-Projekt und seine nächsten Ziele.

    Seit dem wir wieder zu Hause sind, kamen immer wieder Anfragen wann denn das Interview veröffentlicht wird. Nun ist es soweit, das Interivew mit Mark Shuttleworth ist veröffentlicht und ihr könnt es hier finden.

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    openSUSE for your ears

    Juni 22nd, 2010 von buergermeister

    As I here mentioned, I wasnt in Berlin on LinuxTag for openSUSE. I was there for RadioTux and we did a lot of interviews. Now are nearly all published only a few from saturday are not. But all interviews with openSUSE people are published and you can find them in the archives of RadioTux.

    There was lot of interviews Alexander Graf about KVM on S390, with AJ and Michl we talk a whole hour about the upcoming openSUSE 11.3, the strategy discussion, the openSUSE Conference and other stuff, then we had a lot of guests nearly all openSUSE Boosters we was interested what they are doing (mixed Henne in german others in english), with Will and Coolo we did a phone interview about Hackweek, with Thomas Schmidt we spoke about Ruby and Rails and the role in openSUSE infrastructure, with Katharina Machalkova we talked about libyui and YaST development (english), with Mike Krüger we spoke about Mono and the Mono IDE MonoDevelop, Vincent Untz had a little help from Stormy Peters and of course we spoke about GNOME (english) the funny thing here Frank Karlitschek from KDE did this interview. And we spoke with Adrian Schröter about openSUSE Buildservices newest version and what the changes are.

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  • LinuxTag – Open Source und Film

    Juni 19th, 2010 von buergermeister

    Wie ich ich hier schon einmal geschrieben habe, war ich nicht nur für RadioTux in Berlin zum LinuxTag sondern hatte am Samstag Morgen auch einen Vortrag zu “Open Source & Film”. Bereits im Vorfeld haben ja einige angefragt ob ich die Slides zum Vortrag online stellen würde, habe ich bisher immer ausnahmslos getan. Macht aber dieses Mal relativ wenig Sinn, da man ohne den Vortrag gehört zu haben relativ wenig anfangen kann. Denn insgesamt sind es nur 8 Folien und darauf befindet sich meist nur eine Frage und nachher eine Antwort ohne weitere Punkte. Natürlich macht ein Vortrag über Film ohne etwas in der Richtung aus meiner Sicht wenig Sinn, deshalb hab ich einige Videoausschnitte gezeigt. Einige wollten ja auch noch einmal eine Liste mit den Filmen haben. Deshalb habe ich mich entschlossen den Vortrag hier im Blog nocheinmal kurz aufzuarbeiten.

    Die erst Folie, war eine reine Bildfolie zu der ich einen kurzen Überblick über die Entstehungsgeschichte des Copyrights gegeben habe und wie es dazu gekommen ist und wann sich daran etwas ändern muss.
    Die Folie zeigt einen Mönch in einem Scriptorium so ging jahrhundertelang die Produktion von Büchern von statten. In Klöstern schrieben dutzende von Mönchen Bücher ab oder/und übersetzten und illustrierten diese.
    Das ging solange gut, bis der auf dem nächsten Bild gezeigte Johannes Gutenberg, den Buchdruck entscheidend verbesserte. Gutenberg hat den Buchdruck nicht erfunden, den gab es in Form von Druckplatten schon vorher er hat ihn nur durch Entwicklung von präziser gegossenen Drucklettern, Verbesserung der Druckpresse und Weiterentwicklung der Druckerschwärze entscheidend verändert.
    Bis zu Gutenberg gab es nicht sehr viele gedruckte oder geschriebene Bücher, die Bibliotheken der Klöster enthielten nur wenige Werke. Die Autoren, waren eher an der guten Verbreitung durch Abschrift interessiert, sie lebten von ihrem Namen und der Verbreitung ihrer Werke durch die sie Anstellung fanden. Der “Markt” für Abnehmer gedruckter Werke war begrenzt, nur wenige konnten lesen. Nicht wenige Druckereien verdienten daher in dieser Zeit ihr Geld mit dem Druck von Ablaßbriefen und ähnlichem was wir heute Formulare nennen würden.

    Es gab allerdings auch andere, sogenannte Verleger die schriftgewandte und belesene Wissenschaftler und Autoren begannen für die Erstellung von Schriftwerken zu bezahlen. Sie tätigten also Investitionen in Neue, vorher nicht erschienene Werke. Die Autoren lieferten Manuskripte für die sie entlohnt wurden, auch hier je bekannter ein Autor war umso mehr Geld konnte er vom Verleger verlangen. Ein Voltaire soll ja seine Bekanntheit durch eigene Produktion von Raubdrucken ja selbst gesteigert haben. Die Autoren störten sich also wenig an Raub-/Schwarzdrucken oder Graudrucken, für ihre Zwecke war der nur dienlich. Der Verleger hingegen hatte einen Schaden. Störend waren für den Autor allerdings Plagiate, Bücher mit dem gleichem Inhalt unter anderem Namen. Mit der Idee die Autoren auch noch am Umsatz zu beteiligen änderte sich die Situation ein weiteres Mal und unser heutiges Copyright entstand.
    Fazit am Ende technische Neuerungen und soziale Veränderungen verändern Märkte, Schöpfungsprozesse und verlangen eine Anpassung des Rechtssystemes. Und für diese Anpassung steht das letzte Bild auf der Folie, dass Logo von Creative Commons als wohl bekannteste Lizenz zur Veröffentlichung kreativer Werke.

    Heute gibt es das Internet und leistungsfähige Computer. Software (egal ob frei oder proprietär) zur Erstellung von Videos ist nahezu für jedermann verfügbar. An dieser Stelle habe ich das erste Video gezeigt um das aufzuzeigen. Ich habe bewußt einen nicht freien Film gewählt um auf die nächste Frage überleiten zu können.
    Ein paar Worte zum gewähltem Film: Star Wars Revelation, der Film ist wie bereits erwähnt nicht frei, allerdings im Internet frei verfügbar. Frei aus vor allem einem Grunde nicht, er greift Handlungstränge, Gestalten, Umgebungen usw. aus einem anderem Werk auf. Im Jargon spricht man dann immer vom “Universum”, dieser Film spielt also im Universum von Star Wars. Derartige Werke werden als “Fan Fiction” bezeichnet und die rechtlich Situation in diesem Fall ist, dass der Schöpfer des Star Wars-Universum, die Macher dieser Filme gewähren läßt solange sie kein Geld für ihre Werke verlangen. Diese Gentlemen Agreement ist allerdings nirgendwo schriftlich niedergelegt, man kann aber beobachten, dass George Lucas ab und an, auf entsprechenden Plattformen, wie http://www.theforce.net anzutreffen ist und dort auch Kritiken zu den entsprechenden Werken abgibt.

    Da der entsprechende Film ein nichtfreier Film ist, kommt natürlich die Frage auf was ist ein freier Film oder noch mehr was ist ein Open Source Film. Diese Frage habe ich mir vor einigen Jahren bereits im Presserummel um die Veröffentlichung des ersten Creative Commons Filmes “Route 66″ gestellt. Die Frage wurde mir allerdings erst sehr viel später beantwortet, als Tim Baumann im Zuge seiner Diplomarbeit in Zusammenarbeit mit der OSI, Ton Roosendaal und Schöpfern von Open Source Filmemachern wie Stefan Kluge und Solomon Rothmann eine Definition für Open Source Filme schuf. Sie umfaßt folgende Punkte:

    1. Die Lizenz des Filmes ist zugelassen für freie kulturelle Werke. Dies trifft insbesondere auf die Creative Commons Lizenzen by und by-sa zu.
    2. Die im Film verwendeten Materialien (Quellen) sind auch unter einer Lizenz verfügbar, die für freie kulturelle Werke zugelassen ist.
    3. Der Film und seine Quellen sind öffentlich über einen online Download beziehbar oder über andere Wege, die entweder kostenlos sind oder deren Kosten den Reproduktions- und Verbreitungskosten entsprechen.
    4. Die Quellen müssen mit Free/Open-Source-Software uneingeschränkt ansehbar und editierbar sein. Ist dies nicht der Fall, so muss gewährleistet sein, dass sie mit Free/Open-Source-Software in solch ein Format konvertiert werden können. Das Gleiche muss auch auf den Film selbst zutreffen.
    5. Es sollte möglich sein, den Film mit Hilfe der Quellen zu remontieren oder zu reproduzieren.

    Weltraffer from nichtgedreht on Vimeo.

    Hier folgte ein weiterer Videobeitrag um eine Ãœberleitung zur Situation im Bereich freierer Filmwerke und Open Source Filme zu schaffen. Der gewählte Beitrag ist wiederherum ein nichtfreier Film. Im Zuge meiner Recherchen für die Nacht der freien Filme auf den Chemnitzer Linux-Tagen bin ich auf den Film Zeitraffer von http://nichtgedreht.de gestoßen. Ein “Brickfilm” der 2008 den Publikumspreis auf der Steinerei mit nach Hause genommen hat. Ich habe weil mir das Werk einfach zu gut gefallen hat kurzerhand Kontakt zu den Machern aufgenommen. Auf die Nachfrage, warum man nicht auf “freiere Lizenzen” setzt, erhielt ich zur Antwort “man habe da noch wirklich sich damit beschäftigt” und das obwohl die Macher des Filmes schon Ärger deswegen hatten. Sie haben ein Video zu einem Song produziert und hatten sogar das Einverständnis der Band dazu und die haben das Video auf ihrer Webpräsenz sogar weiterverbreitet. Das Plattenlabel der Band fand es allerdings weniger witzig. Fazit hier, den Kreativen sind die Chancen die sie mit der Veröffentlichung ihrer Werke unter freieren Lizenzen haben noch überhaupt nicht bewußt. Das bestätigen auch Aussagen im Gespräch mit Stefan Kluge vom VEB Film Leipzig.

    Es folgte ein weiterer Videobeitrag mit dem eindeutig aufgezeigt werden sollte, dass es auch mit freien Lizenz möglich ist Geld zu verdienen. Es handelt sich dabei um ein Video namens “Animator vs. Animation“.

    Alan Becker hat mit diesem Kurzfilm mehrere zehntausende Dollar nur durch die Einblendung von Werbebannern auf Webseiten verdient. Die Fortsetzung des Filmes “Animator vs. Animation II” wurde zur Exclusivveröffentlichung auf einer Videoplattform verkauft, auch hier gab es einige tausende Dollar dafür.
    Nach diesem Film wurden einige andere Wege für die Geldschöpfung mit freien Filminhalten genannt. Diese Methoden stehen den freien Filmen nicht exclusiv zur Verfügung sondern werden auch in kommerziellen Filmen teilweise genutzt. Nicht eingegangen wird auf weitere Geschäftsmodelle, die eher der weiteren Verbreitung und dem “Markenaufbau” der/des Filmproduzenten dienen. Wie zum Beispiel Beilage zu Zeitschriften oder den Film als Werbung für seine Produktionsfirma zu veröffentlichen Beispiel: iRomance.

    Sponsoring: das Filme durchaus das Konsumverhalten beeinflussen können, dürfte inzwischen bekannt sein. Das Australien einen deutlichen Anstieg des Tourismus nach der Veröffentlichung von Crocodile Dundee zu verzeichnen. So hat Tourism Western Australia 1 Million $ für Werbung rund um das Epos “Australia” ausgegeben. Ein ebensolcher Anstieg von Besuchern Neuseelands ist nach Lord of the Rings zu verzeichnen. Die Effekte könnten bei freien Filmen ein vielfaches mehr betragen, das die Verbreitung um ein vielfaches höher sein kann.

    Crowd Financing: Crowd Financing ist das was die Blender Foundation bisher bei all ihren Filmen angewendet hat. Fans von Blender tragen durch die Vorfinanzierung zur Produktion des Filmes bei und erhalten im Gegenzug dafür als allererstes eine DVD mit dem Werk. Auch Energija Productions hinter der die Macher von Star Wreck in the Pirkening stecken, versucht auf diesem Wege durch den Verkauf von “War Bonds” die Produktionskosten von “Iron Sky” teilweise zu decken.

    Donation: Auf der republica07 hat man sich noch über Stefan Kluge lustig gemacht, Spenden wären wohl kein Geschäftsmodell. Dem ist allerdings nicht so, dass Menschen denen etwas gegeben wird durchaus auch manchmal etwas zurückgeben, zeigt der VEB Film selbst, nach Veröffentlichung von Route66 kamen sehr schnell die ersten 5.000 Euro für den nächsten Film zusammen. Auch wenn man sich bei Jamendo einige Bands herauspickt und einfach mal die dort monatlich verzeichneten Spenden anschaut, wird einem klar, dass einige der bekannteren davon auch ihren Lebensuntheralt bestreiten können.

    Product Placement: Wie bereits beim Sponsoring erwähnt, Filme können das Konsumverhalten beeinflussen. Ob nun Mutter Beimer in der Serie demonstrativ eine Marken-Nuß-Nougatcreme auf den Tisch stellt (obwohl Schleichwerbung gemäß Rundfunkstaatsvertrag eigentlich verboten ist) oder der Assistent von Sandra Bullock im “Proposal” die ersten 20 Minuten des Filmes mit dem Pappbecher einer bestimmten Kaffeeeinzelhandelsunternehmen oder Gibbs in Navy CIS demonstrativ immer nach einem Kaffee verlangt der ihm auch demonstrativ in der Tasse mit dem entsprechendem Logo serviert wird. Product Placement ist eine der effektivsten Werbeformen, dem Zuschauer wird suggeriert es sei normal ein bestimmtes Produkt zu konsumieren. Um ein wievielfaches höher kann dann diese Werbeform erst sein, bei einem Film der den Anschein hat von “normalen” Menschen gemacht wurde und der eine hohe Verbreitungszahl aufweisen wird? Ãœbrigens wurde diese Werbeform schon in einem freien Film angewendet, in CH7 war demonstrativ ein Restaurant zu sehen, das man gratis benutzen durfte für die Dreharbeiten.

    Versioning: Versioning dürfte in der Welt der freien Software eigentlich bekannt sein. Es gibt viele Softwareunternehmen, die eine Software als sogenannte Community- und als Enterpriseversion gegen Bezahlung bereitstellen. Das geht natürlich auch mit Filmen, eine kürzere oder Version in niedrigerer Auflösung gibt es umsonst, hochauflösend oder mit Bonus-Material gibt es gegen Bezahlung. Versionierung wird seit geraumer Zeit von der Filmindustrie für die Ankurbelung der DVD-Verkäufe angewandt, so befindet sich meist Bonus-Material auf den DVD wei Makingof etc. Auch das ist mit freien Filmen durchaus umsetzbar.

    Sell it, Free it: Bei diesem Modell wird der Film anfangs nicht unter einer freien Lizenz veröffentlicht sondern erst nach erreichen des Geschäftszieles, sei es durch Absatz einer bestimmten Anzahl von DVD oder dem Erreichen einer gewissen Besucherzahl im Kino oder am Ende durch erreichen einer gewissen Laufzeit. Zum Beispiel 2 Jahre lang nur als Kaufversion, dannach frei.

    Pay what u want: Bei diesem Geschäftsmodell darf der Konsument einfach frei wählen, wieviel er für das Produkt ausgeben möchte. Egal ob ein Grundpreis verlangt, der die Material- und Versandkosten deckt oder auch Kleinstsummen möglich sind, die den AUfwand nicht decken. Die Möglichkeit gegen Zahlung eines selbsgewählten Preises die Vollversion von World of Goo zu erwerben, ging ja auch ausreichend durch die Medien. Ähnlich bietet der VEB Film seine Produkte an, eine Fixsumme für den Versand der DVD ist vorgegeben. Die Erfahrung zeigt, dass die Konsumenten durchaus in der Masse gerechte Preise auch gegenüber dem Produzenten bezahlen.

    Accesoring (Merchandizing): Merchandizing spielt auch in der proprietären Filmindustrie eine nicht unbedeutende Rolle. Die Rolle dieser Einnahmen wurde wohl dem oben bereits erwähnten George Lucas als erstem bewußt, so verschenkte er damals nahezu die Rechte am Film gegen die Zusicherung der Rechte an Merchandizing. Heute 30 Jahre später wird klar, dass er das größere Stück vom Kuchen bekommen hat. In den 30 Jahren wurden rund 30 Milliarden Dollar mit Star Wars Merchandizing-Artikeln umgesetzt. Dem gegenüber steht ein eher mageres Einspielergebnis von Star Wars: The Clone Wars von rund 70 Millionen, die Produktionskosten des Vorgängers betrugen rund 120 Millionen und man kann davon ausgehen, dass in etwa die gleiche Summe für Marketing aufgewendet wurde. In derartigen Filmen wie Big Buck Bunny steckt durchaus das Potential für Merchandizing Produkte. Bei Produktionen wie Route66 oder Valkaama kann es durchaus durch den Verkauf von Postern oder Soundtrack-CDs zur Ergänzung der Einnahmen dienen.

    Nach diesem etwas längerem Ausflug in die Möglichkeiten der Finanzierung freier Filme, folgten zahlreiche Filme und Filmausschnitte um einen Überblick auf freie Filme/Open Source Filme im sogenannten programmfüllenden Sektor zu geben und die Frage zu klären, warum der Erfolg sich für diesen Sektor bisher nicht eingestellt hat. Gezeigt wurden:

    Ein Auschnitt von “Route66 – ein amerikanischer Albtraum
    Ein Auschnitt aus Valkaama
    Ein Auschnitt aus CH7
    und ein Chapter aus “Sita sings the Blues

    Am Ende steht das Fazit, dass die Masse der bisher veröffentlichten Filme, nicht von vornherein als Open Source Filme geplant waren und die wirtschaftliche Planung trotz aller kreativer Freiheit die in diesem Filmen eine Rolle spielt, eine Rolle spielen muß um auch wirtschaftlichen Erfolg zu haben. Der Bonusfaktor zu den ersten zu gehören, die einen solchen Film veröffentlicht haben ist langsam vorrüber. Ich hoffe, dass der Ãœberblick, denn ich über das Thema geben wollte ausreichend ist. Am Ende ist es ein sehr komplexes Thema, welches man nur entweder auszugsweise im Ãœberblick streifen kann oder mit sehr viel Zeitansatz vorstellen kann. Um auf zu zeigen, wie man mit derartigen Filmen Geld verdienen kann, muss man z.B erst einmal darstellen wie wird mit “normalen” Filmen Geld verdient.

    Wer sich weiter mit dem Thema beschäftigen möchte, die Diplomarbeit von Tim Baumann steht hier zum download bereit, außerdem pflegt er die Wikipedia-Seiten zum Open Source Film, auf denen die wirklich wenigen Exemplare zu finden sind, die den Kriterien entsprechen. Fragen und Anregungen, wie immer in die Kommentare ;)

    Geschrieben in Family Affairs, License Jungle, ubuntuusers | 12 Kommentare »

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    Join the Game

    Juni 15th, 2010 von buergermeister

    Am Mittwoch auf dem LinuxTag haben Jos Poortvliet und Frank Karlitschek bei RadioTux auf der Bühne, dass neue Programm “Join the Game” des KDE e.V. vorgestellt. Der KDE e.V. versucht mit diesem Programm neue Mitglieder zu gewinnen, die den Verein vor allem finanziell unterstützen. Bei Join the Game geht es aber um mehr als nur einfache Spenden. Die Mitglieder sollen auch in die KDE-Community integriert werden mit einer Mitgliederversammlug zur Akademy-Zeit oder anderen Events. Werden allerdings kein Stimmrecht für Wahlen besitzen. Dafür erhalten sie allerdings viermal im Jahr einen Bericht über die Tätigkeiten des KDE e.V. um sich so über den Verbleib des von ihnen gezahlten Geldes zu informieren zu können. Das Geld soll helfen, die Kosten der steigenden Aktivitäten der KDE-Community decken zu können. Das erste KDE e.V. Individual Supporting Membership-Member wurde übrigens Georg Greve der Gründer der FSFE und die Nummer zwei war Vincent Untz von der Gnome-Foundation. Mehr gibt es im entsprechenden Announcement von Jos Poortvliet. Auf den Mitschnitt von der RadioTux Bühne müßt ihr noch eine Weile warten.

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